Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Kardinal Lehmann beklagt «abschätzigen Umgang» mit toten Embryos

27. Juni 2014 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lehmann schreibt, er kenne «den abschätzigen Umgang mit ungeborenem Leben nach dem Tod» aus Gesprächen mit Krankenschwestern, die entgegen aller gesetzlichen Bestimmungen zur Assistenz bei Abtreibungen bereit sein mussten.


Berlin (kath.net/KNA/red) Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann (Foto) sieht in dem Massengrab im irischen Tuam mit fast 800 Babyleichen Parallelen zur Praxis in deutschen Kliniken. Er kenne «den abschätzigen Umgang mit ungeborenem Leben nach dem Tod» aus Gesprächen mit Krankenschwestern, die entgegen aller gesetzlichen Bestimmungen zur Assistenz bei Abtreibungen bereit sein mussten, schreibt der Mainzer Bischof in einem Beitrag für das Magazin «Cicero» (Juliausgabe). «Wer redet bei uns über solche Unmenschlichkeiten? Ich denke etwa an die Behälter mit abgetriebenen Föten für die kosmetische Industrie.»


In der irischen Ortschaft Tuam war bekanntgeworden, dass fast 800 Kinderleichen aus einem Heim für unverheiratete Mütter stammten. Das Heim war von katholischen Ordensfrauen geleitet worden. Die Kinder wurden zwischen 1925 und 1961 anonym verscharrt – die Meldung wurde inzwischen von der „Associated Press“ stark modifiziert, kath.net hat berichtet. Lehmann schreibt, unmenschlich sei sowohl die Art des Umgangs mit den Kindern, solange sie lebten, als auch mit den toten Kindern, die am Ort ihrer Bestattung nicht mit der Erinnerung an ihre Namen gewürdigt wurden. Die Ordensschwestern seien überfordert gewesen. «Aber vermutlich machte sie eine erschreckende Einstellung zur Sexualität und Zeugung so gefühllos.»

Der Kardinal schreibt weiter, es dürfe nicht darüber geschwiegen werden, dass auch in Deutschland durch die ganze Neuzeit hindurch schwangere unverheiratete Frauen zum Verheimlichen ihrer Schwangerschaft und oft zur Abtreibung gezwungen worden seien. «Auch in unseren Heimen stand nicht immer alles zum Besten», so Lehmann.

´Aaron´ - Eindrückliches Kurzvideo gegen Abtreibung (Englisch)


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Kardinal Lehmann (c) Bistum Mainz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  8. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  3. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  4. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  5. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  8. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  11. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  12. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  13. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  14. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz