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Katholischer Orden wählt Nachfolger für verhafteten Leiter

20. Juni 2014 in Chronik, keine Lesermeinung
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Der bisherige Generalobere des Kamillianerordens musste seine Amtsgeschäfte niederlegen, nachdem er im November unter dem Verdacht von Falschanzeigen und Veruntreuung verhaftet wurde.


Rom (kath.net/KNA) Der in Turbulenzen geratene katholische Kamillianerorden hat eine neue Leitung. Das außerordentliche Generalkapitel in Ariccia bei Rom wählte am Donnerstag Leocir Pessini (59), bislang Leiter der brasilianischen Provinz, zum Nachfolger des Italieners Renato Salvatore (59). Dieser musste seine Amtsgeschäfte niederlegen, nachdem er im November unter dem Verdacht von Falschanzeigen und Veruntreuung verhaftet wurde.

Gegen Salvatore läuft derzeit ein Prozess vor einem italienischen Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Mai 2013 die vorübergehende Festnahme zweier Ordenspriester durch bestochene Finanzpolizisten arrangiert zu haben. Nach Auffassung der Ermittler wollte er dadurch verhindern, dass die beiden an der Wahl des Generaloberen teilnehmen und gegen ihn stimmten. Zudem soll er Beträge in Millionenhöhe in die Schweiz verschoben haben. Der Steuerberater des Ordens, Paolo Oliverio, wurde im Mai zu vier Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.


Die Entscheidung für Pessini als neuen Generaloberen fiel nach der Mitteilung des Ordens im ersten Wahlgang und erfolgte mit großer Mehrheit. Unmittelbar nach der Verhaftung Salvatores hatte der Orden Spekulationen über interne Machtkämpfe zurückgewiesen und der Justiz seine Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Vorwürfe gegen den Vorgänger Salvatore zugesichert.

Der am 14. Mai 1955 im brasilianischen Santa Caterina geborene Pessini legte 1978 seine ewigen Ordensgelübde ab und wurde 1980 zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie in Sao Paulo und Theologie an der päpstlichen Hochschule der Salesianer in Rom. Seine Spezialgebiete sind die Krankenhausseelsorge, Bioethik und Moraltheologie. Pessini ist zudem Herausgeber von zwei wissenschaftlichen Zeitschriften und steht dem Zusammenschluss von 56 Kamillianer-Krankenhäusern in Brasilien vor.

Der 1591 gegründete Kamillianerorden engagiert sich vor allem in der Krankenpflege. Weltweit unterhält er Krankenhäuser, Gesundheitsstationen, Lepradörfer und Aids-Zentren. Hinzu kommen Ausbildungsinstitute und Universitäten für Ärzte und Mitarbeiter im Gesundheitsdienst. Die Gemeinschaft zählt nach eigenen Angaben rund1.200 Mitglieder.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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