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Bereit, für eine Messe zu sterben?

19. Juni 2014 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Was haben Christen rund um den Erdball und quer durch die Jahrhunderte hindurch in der Messe entdeckt und mit ihrem Leben bezeugt? Jugendkatechet der US-Erzdiözese Denver: „Wer es noch nicht gefunden hat, der vermisst etwas wirklich Faszinierendes."


Washington D.C. (kath.net/pl) Wie wichtig ist uns die Messe? Wären wir auch bereit, dafür zu sterben? Und um was genau geht es beim Fronleichnamsfest? Diese Frage stellt der amerikanische Katechet Chris Stefanick in seinem neuesten Kurzvideo. Der Direktor für Jugendseelsorge der Erzdiözese Denver, Autor und Vater von sechs Kindern steigt in das Video damit ein, dass er erzählt, wie er vor einigen Jahren von einem irakischen Freund eine Nachricht bekommen hatte: „Bitte bete für unsere Kirche, in der alle Leute von Terroristen gefangen gehalten werden.“ Einige Stunden später kam der Text: „Gott, habe Erbarmen“. Und kurz danach wurden alle erschossen – Männer, Frauen und Kinder.


Am gleichen Wochenende, so berichtete Stefanick im Video weiter, war er selbst in der Messe. Er war dankbar für seine Sicherheit und für seine Freiheit zur Anbetung, doch er konnte es nicht ändern: Ihm fiel ein Junge auf, das in den hinteren Reihen saß und die ganze Zeit Videospiele auf seinem Handy spielte. „Es beschäftigte mich wirklich, dass 7.000 Meilen entfernt eine ganze Kirche voller Menschen ihr Leben gegeben hatten, um da zu sein, wo er war.“ Was hatten diese Menschen in der Messe gesehen, das der Junge noch nicht entdeckt hatte?

Sie hatten etwas entdeckt, das auch die sudanesische Katholikin Meriam Ibrahim entdeckt hat. Sie sieht ihrem Todesurteil entgegen, weil sie den Islam verlassen hat und nun dem katholischen Glauben nicht abschwört.

Es ist etwas, das die verfolgten Christen in Syrien, Jordanien, Kenia und vielen anderen Ländern des Nahen Ostens und Afrikas gesehen haben und oft mit ihrem Leben bezeugt haben.

Es ist etwas, das die Christen rund um den Erdball und quer durch die Jahrhunderte hindurch entdeckt und mit ihrem Leben bezeugt haben.

„Wer es noch nicht gefunden hat, der vermisst etwas wirklich Faszinierendes“, so Stefanick.

Und was er meint, das sagt er nicht explizit, sondern mit den Bildern seines Kurzvideos, die um die hl. Eucharistie kreisen. Hier ist nach katholischer Lehre Jesus Christus in „Leib und Blut, Seele und Gottheit“ (KKK 1374) gegenwärtig.

Das englischsprachige Video: Bereit, für eine Messe zu sterben?



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