Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  5. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  6. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  7. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  8. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  9. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  10. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  11. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  12. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  13. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  14. Auch müde Gebete zählen
  15. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich

Kardinal Koch erwartet in Nahost deutliche Worte des Papstes

20. Mai 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kurienkardinal Kurt Koch erwartet von der Reise weitere Impulse für den christlich-jüdischen Dialog, aber auch deutliche Worte zu Frieden und Versöhnung in der Krisenregion Nahost, vor allem zu Syrien


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Die bevorstehende Papstreise ins Heilige Land wird nach Ansicht des Schweizer Kurienkardinals Kurt Koch (Foto) zu einer Vertiefung der guten Beziehungen zwischen Katholiken und Orthodoxen beitragen. Er erwarte von der Reise weitere Impulse für den christlich-jüdischen Dialog, aber auch deutliche Worte zu Frieden und Versöhnung in der Krisenregion Nahost, vor allem zu Syrien, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Als der zuständige Vatikan-Repräsentant für Ökumene und für die Beziehungen zum Judentum gehört Koch bei der Reise von Samstag bis Montag zum unmittelbaren Gefolge des Papstes. Er begleitet ihn auf allen Besuchsstationen.


Konkreter Anlass für die Reise sei die Erinnerung an den ersten ost-westlichen Kirchengipfel von Papst Paul VI. und dem Ökumenischen Patriarchen Athenagoras im Januar 1964 in Jerusalem, hob Koch hervor. Die Initiative zu einer erneuten Begegnung in Jerusalem sei von Patriarch Bartholomaios I. ausgegangen, der noch Papst Benedikt XVI. zu einem solchen Treffen eingeladen hatte, bestätigte der Kardinal. Damit stehe die Ökumene im Vordergrund dieser Papstreise. Allerdings sei nicht zu erwarten, dass die Reise die derzeitigen Probleme des theologischen Dialogs lösen könne, die mit einzelnen Patriarchaten bestünden. «Hier erwarte ich vielmehr, dass von der Panorthodoxen Synode 2016 mehr Einheit unter den Orthodoxen mit Blick auf den Dialog mit den Katholiken gefunden werden kann.»

Papst Franziskus werde sich im Heiligen Land zwar nur halb so lang wie seine Vorgänger bei ihren Reisen aufhalten. Aber er erwarte, dass er «in seinen pointierten Ansprachen - wie wir sie ja von ihm kennen - zu den wichtigen Fragen der Region Stellung nehmen». «Ich denke, Papst Franziskus konzentriert sich auf das Wesentliche. Und so kurz wie seine Predigten sind auch seine Besuche; aber sie sind deutlich.»

Es sei ein starkes Zeichen der Solidarität, dass Papst Franziskus die Krisenregion Nahost aufsuche, um seine Verbundenheit mit den leidenden Menschen zu zeigen, so Koch. «Er sucht auch im Heiligen Land die Nähe zu den Armen, zu den Flüchtlingen, zu den Kindern in ihren schwierigen Lebenssituationen.»

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Kurienkardinal Koch (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Koch

  1. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  2. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  3. Was macht die Menschenwürde unantastbar?
  4. Es ist keineswegs das Ende des Zölibats gekommen
  5. Kardinal Koch sieht keine Polarisierung Papst versus Kurie
  6. Kurienkardinal verteidigt Einsatz von Christen für Migranten
  7. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  8. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  9. Kurienkardinal Koch in Eisenstadt: Martin zeigt Gott im Leidenden
  10. Koch: Christen-Spaltung "größtes Hindernis für Evangelisierung"






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  8. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  11. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  12. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  13. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Bekenntnisse eines Warmduschers

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz