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Lifeball-Plakat: Wiener wehren sich - Boykott von Billa, OMV, Campari

14. Mai 2014 in Österreich, 9 Lesermeinungen
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Massive Beschwerden beim Werberat - Bürger greifen jetzt zur Selbsthilfe und übermalen die Plakate - Boykottaufrufe gegen Unterstützer des LifeBalls – REKOS-Kandidat Stadler: „Das Wurst-Theater hat einen neuen blasphemischen Höhepunkt erreicht“


Wien (kath.net)
Gegen das umstrittene Life-Ball-Plakat mit dem Transgender-Model Carmen Carrera gibt es jetzt in Wien offensichtlich massive Proteste. Beim Österreichischen Werberat sind bereits über hundert Beschwerden eingegangen. In Wien wehren sich jetzt außerdem Bürger und übermalen die Plakate. Inzwischen rücken auch Sponsoren des umstrittenen Balles in den Mittelpunkt. So gibt es derzeit auch eine Beschwerdewelle beim BILLA/REWE-Konzern, weil dieser den LifeBall unterstützt.

Ein Konzernsprecher von BILLA/REWE erklärte am Mittwoch gegenüber kath.net, dass die REWE Group im Rahmen des LifeBall ein Projekt zur Reduktion der Mutter-Kind-Übertragung von HIV in der Ukraine fördere. Angesprochen auf das umstrittenen Plakat wird auf die „künstlerische Freiheit“ des Einzelnen verwiesen. Wörtlich meint der Konzersprecher: „Entgegen der Kritik steht in David LaChapelle’s Interpretation keineswegs die Sexualität im Vordergrund; vielmehr wird mit der Ausdrucksform der Kunst vermittelt, dass Liebe und Schönheit keine Geschlechtergrenzen kennen. Es geht um die Identität und Einzigartigkeit jedes Menschen unabhängig von Geschlecht, Aussehen und sonstigen äußerlichen Merkmalen. Niemand soll in vorgefertigte Schablonen gepresst werden oder Angst haben, sich abseits von starren Rollenbildern zu entfalten.“ Fakt ist, dass sich BILLA nicht vom Plakat und vom Life-Ball distanzieren möchte. Verschiedenste Christen haben BILLA bereits mitgeteilt, dass sie in Zukunft die Einkäufe bei anderen Supermärkten erledigen werden.


Auch die Fluglinie Austrian/Lufthansa möchte sich nicht vom Plakat distanzieren. Die Pressesprecherin lässt gegenüber kath.net mitteilen: "Der Life Ball ist eines der Projekte, bei denen wir unser Engagement unterstreichen. Wir unterstützen den Life Ball in Wien seit Jahren und damit auch die Botschaft der Toleranz, die uns sehr am Herzen liegt. Für das Werbekonzept des Life Balls ist die Organisation des Life Balls verantwortlich und Austrian Airlines hat darauf keinen Einfluss."

Proteste gibt es auch bei anderen Firmen wie Audi, Illy, Kronenzeitung, Campari, Austrian, oder OMV. Im Internet wurden unter anderem auf verschiedenen Facebook-Websites Listen den Pro-Life-Ball-Unterstützern veröffentlicht. Die Liste mit den Firmen kann auch auf kathTube abgerufen werden. Kath.net wird weiter berichten.

REKOS üben Kritik an am „Wurst-Theater“

Kritik am Life-Ball hat am Mittwoch auch Ewald Stadler, der EU-Kandidat der REKOS, geübt. „Das Wurst-Theater hat einen neuen blasphemischen Höhepunkt erreicht“, kritisiert REKOS-Spitzenkandidat Ewald Stadler die neuesten Auswüchse des Hypes um Conchita Wurst. Toleranz werde zur Einbahnstraße erklärt, „für die religiösen Gefühle von Christen gibt es keine Toleranz“, repliziert Stadler auf die jüngst in Medien erschienenen perversen Fotomontagen der Herz-Jesu-Darstellung sowie die genderideologischen Life-Ball-Plakat-Verwurschtelungen. Es sei bedauerlich, dass die gesamte politische Vertretung von FPÖ, ÖVP, bis hinauf zu Bundespräsident Dr. Fischer beim Wurst-Theater und Conchita-Anbetungsverein mitmachen. „Die Forderung lautet: Schluss mit dem Wurst-Theater“, schloss REKOS-Mandatar Stadler.

Keine Stellungnahmen zum umstrittenen Plakat gibt es bis jetzt von kirchlichen Vertretern.

Wer unterstützt den umstrittenen LIFE-BALL in Wien? Die LISTE


Hinweis: Auf Facebook hat sich eine Interessen-Gruppe „Stoppt die Life Ball-Plakate“ gebildet.


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Lesermeinungen

 Wiederkunft 15. Mai 2014 
 

Unverstellt

Ich habe diese eingerüstete Kirche im Fernsehen gesehen (Zipp-Magazin ORF1 18.40h,am 13.5.2014)vielleicht finden sie die Sendung unter "Versäumte Sendung", oder sie fragen direkt beim ORF.Es wurden Wiener befragt, was sie von diesen Plakaten hielten, auch diese, am Kirchengerüst.


1
 
  15. Mai 2014 
 

Ich finde, das Plakat ist sehr schön auf den ersten Blick!

Als Mann gefallen mir vor allem die prachtvollen Brüste von Herr/Frau Carrera gut!
Ein zweiter Blick enthüllt leider, dass das Bild eine Lüge ist (und damit auch nicht wirklich schön):
Herr/Frau Carrera mit seinen/ihren tollen Brüsten und seinem/ihrem tollen Penis steht im Paradiesgarten! Auch der Text ("Adam/Eva") stellt diesen Bezug explizit her.
Das ist eine Lüge, denn damit wird die Wirklichkeit verfälscht. Carrera verkörpert eben NICHT den Menschen als natürliches Geschöpf Gottes im Paradiesgarten, sondern einen Menschen, der auf die Beschränkungen der Natur pfeift, und seine Freiheit nutzt, um mittels der (Medizin-)Technik sich selbst als ein neues, besseres Wesen zu erschaffen!
Wäre das Bild "wahr" müßte sich Carrera in all ihrer/seiner stolzen Pracht unter den bewundernden Blicken von Chirurgen und Schwesternvon einem OP-Tisch erheben.
Leider hat dem Künstler dazu der Mut gefehlt!
Aber immerhin: Carrera sieht wirklich umwerfend aus! (Vor allem die Brüste, wie gesagt). ;)


3
 
 Unverstellt 15. Mai 2014 
 

An welcher Kirche denn ?

@Wiederkunft. Da ich nicht in Wien wohne, weiß ich nicht, welche Kirche gerade eingerüstet ist. Bitte nennen Sie diese Kirche beim Namen, danke.


5
 
  15. Mai 2014 
 

Skandal in St. Pölten

Die "Katholische Jugend St. Pölten" bejubelt das Wurst auch noch auf ihrer Facebookseite. Die Mädchen haben sich auf der Seite mit angeklebten Bärten ablichten lassen und haben das unter dem Motto "Toleranz ist uns nicht Wurst" veröffentlicht! Hier muß schnellstens eingeschritten werden, weil das was die da treiben blasphemisch ist. Was für eine verdorbene Jugend!


7
 
 Chris2 14. Mai 2014 
 

Vortreffliche Analyse

von @Faustyna-Maria...


8
 
 Faustyna-Maria 14. Mai 2014 
 

das Plakat sagt sehr viel aus,

zum einen die Pervertierung der Geschlechtlichkeit hin zur Gender-Beliebigkeit in der Person des Models.

Zum anderen liegt dem Busenwunder mit Penis eine Person zu Füßen, die mit recht maskulinen Schultern eher die Männlichkeit repräsentiert. Auf den ersten Blick könnte man meinen, Adam liegt Eva zu füßen, die Frau dominiert Adam.
Das Mensch mit Busen und Penis macht den Mann obsoleth, eine Frau mit Penis, ein Zeichen für die psychische kastration der Männer?

Die Mann-Frau ist aber mitnichten nur eine Mann-Frau, nein, sie ist betont sexy und verführerisch, sehr einladend. Wobei das Weibliche wieder aufgeilendes Sexobjekt ist und bleibt.

Der Mensch am Boden hat eine Kugel statt eines Kopfes, Konrollverlust, Verlust des Verstandes.

Eigentlich ist in dem Plakat vieles der kranken Gender-Ideologie und der Pervertierung des Frauenkampfes vertreten.
Zusammengenommen einfach abscheulich!


18
 
 Wiederkunft 14. Mai 2014 
 

Plakat an einer Kirche

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das mehrere dieser Plakate, auf einem Baugerüst einer Wiener Kirche hängen, die gestern in der Sendung "Zipp Magazin" um 18.40h in ORF1 zu sehen waren. Das ist ein noch viel größerer Skandal! Denn hat hier eine Pfarre Geld bekommen, damit sie sich diesen Schmutz auf ihr Kirchengebäude hangen lies?


13
 
 pfaffenheini 14. Mai 2014 

Das ist die "Frau" auf dem "künstlerischen" Plakat

www.20min.ch/leben/aussehen/story/-Ich-fuehlte-mich-nie-als-Gay--sondern-als-Frau--12496689


2
 
 mirjamvonabelin 14. Mai 2014 
 

Danke für die Liste

auch wenn es nicht viel erscheint was wir tun können, sollten wir tun was wir können.
Auch das Meer besteht aus vielen Tropfen.
Und wenn wir nicht anderst können ale die Produkte kaufen/inanspruchnehmen, können wir dann doch ein flehentliches Stoßgebetan den Himmel richten.


14
 

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