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LifeBall: Proteste gegen umstrittenes Transgender-Plakat

13. Mai 2014 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Jetzt rufen Christen in sozialen Netzwerken zum Boykott von Life-Ball-Unterstützern wie Billa, Audi, Krone, Campari, Wolford und Swarovsky, Austrian, ÖMV auf - Das umstrittene Bild wurde auf Facebook gesperrt.


Wien (kath.net)
Damit war zu rechnen. Nur wenige Stunden nach dem umstrittenen Sieg von Conchita Wurst beim Song Contest in Kopenhagen schockierten in Wien die Life Ball Veranstalter mit einem umstrittenen Transgender-Plakat die Stadt Wien. Das Plakat, das für Toleranz werben möchte, präsentiert ein Transgender-Model in einem „Garten der Lüste“ – mit männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen. Dass dieses Plakat, das man in Wien überall zu sehen bekommt, anstößig ist, ist den Veranstaltern bewusst.

Auf sozialen Netzwerken wie Facebook ist das Bild tabu, weil es gegen die Regeln von Facebook verstößt. User, die das Bild veröffentlicht haben, wurden von Facebook temporär gesperrt. In der von der SPÖ regierten Stadt Wien ist es offensichtlich kein Problem.

In den sozialen Netzwerken regt sich allerdings jetzt Widerstand. So rufen Christen derzeit zum Boykott von Unterstützern des Life Balls auf. Zu diesen gehörten immerhin namhafte Firmen wie Wolford, Swarovsky, Billa, Illy, Druck.at, Audi, die Kronenzeitung und Campari.

Doch was sagen eigentlich andere Parteien in Wien. Bekannt ist, dass die FPÖ seit Jahren das Ende des Sponsering des Life Balls durch Steuergelder fordert. Diese betragen immerhin jährlich 800.000 Euro.


Auch die ÖVP ist über das aktuelle Plakat nicht erfreut. In einer Stellungnahme der ÖVP heißt es: "Wir sind allerdings gespannt, wie sich die Werbewatchgroup von SPÖ-Stadträtin Frauenberger zu den aktuellen Life-Ball-Plakaten äußern wird, orientiert diese sich doch in sonstigen Fällen auch am Ethik-Kodex der Werbewirtschaft. Im österreichischen Ethik-Kodex steht übrigens folgendes: ‚Werbung soll vom Grundsatz sozialer Verantwortung geprägt sein, insbesondere gegenüber Kindern und Jugendlichen vor dem vollendeten 18. Lebensjahr‘ oder auch ‚Werbung darf nicht die Person in rein sexualisierter Funktion als Blickfang darstellen, insbesondere dürfen keine bildlichen Darstellungen von nackten weiblichen oder männlichen Körpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden‘“. Die ÖVP erinnert daran, dass die letztjährigen Plakate zum Wiener Stadtfest von der Werbewatchgroup der SPÖ-Stadträtin "verurteilt", weil darauf eine junge Frau im Modedirndl-Oberteil abgebildet war. (siehe: www.werbewatchgroup-wien.at).

Hinweis: Auf Facebook hat sich eine Interessen-Gruppe „Stoppt die Life Ball-Plakate“ gebildet.

Kontakt Stadträtin Frauenberger

Die Liste der Sponsoren des LIFE-BALLS

Werberat


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