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Medjugorje-Kommission: Franziskaner warten gelassen auf Ergebnis

23. April 2014 in Chronik, 17 Lesermeinungen
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Ortspfarrer von Medjugorje, P. Marinko Sakota, äußert sich in "Kathpress"-Gespräch zur Echtheit der Marienerscheinungen und zum Pilgerboom


Mostar (kath.net/KAP) Gelassen sehen die Franziskaner von Medjugorje den Ergebnissen der offiziellen vatikanischen Untersuchung zu den angeblichen Marienerscheiunungen im Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina entgegen. Wie P. Marinko Sakota, Pfarrer von Medjugorje, vor Ort im Gespräch "Kathpress" und weiteren österreichischen Journalisten sagte, hoffe er auf eine Entscheidung in Rom, Medjugorje zu einer Art "offizieller Gebetsstätte" zu ernennen. Dann könnte man in Medjugorje "noch freier" wirken. Die zuständige bosnisch-herzegowinische Bischofskonferenz hatte sich 1991 in Leitlinien zurückhaltend zu dem Phänomen geäußert und offizielle Wallfahrten nach Medjugorje untersagt.

Eine von Kardinalvikar Camillo Ruini geleitete Untersuchungskommission hat im Jänner dieses Jahres ihre dreijährigen Arbeiten abgeschlossen. Die Kommission sollte im Auftrag der Glaubenskongregation die Vorgänge in und um Medjugorje überprüfen. Dabei ging es in erster Linie nicht um die Marienerscheinungen selbst, sondern vielmehr um den Pilgerbetrieb und das geistliche Leben an dem Ort. Eine Entscheidung dazu trifft der Papst, was vermutlich aber noch einige Zeit dauern dürfte.


Die Marienerscheinungen in Medjugorje sollen am 24. Juni 1981 begonnen haben. Sechs Kinder berichteten damals, die Gottesmutter habe sich ihnen gezeigt, während sie Schafe hüteten. Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen und an unterschiedlichen Orten lebenden Seherinnen und Seher mit großer Häufigkeit weiter an. Drei der Seherinnen und Seher sollen noch täglich Erscheinungen haben, die anderen drei fallweise. Mit einer offiziellen Äußerung des Vatikan zu einer möglichen Echtheit der Privatoffenbarungen ist auf jeden Fall nicht zu rechnen, solange diese noch andauern. P. Marinko zu den vermeintlichen Erscheinungen: "Erscheinungen kann man nicht anerkennen. Man kann nur daran glauben."

Wie P. Marinko sagte, würden die Botschaften der Gottesmutter keine neuen kirchlichen Lehren beinhalten. Die "Gospa" rufe lediglich die kirchlich-christliche Botschaft in Erinnerung und ermutige vor allem zum Gebet, zum Fasten und zur Beichte. "Medjugorje ist vor allem eine Schule, wie man zum Frieden kommt. Zum Frieden in und mit sich selbst, mit anderen und in der ganzen Welt", so P. Marinko.

Pilger- und Tourismusboom

Medjugorje ist eine wirtschaftlich prosperierende Enklave im ansonsten krisengeschüttelten Bosnien-Herzegowina. Dank des Pilgeransturms gibt es so gut wie keine Arbeitslosigkeit, nach wie vor werden Hotels und Apartments gebaut. Wie viele Pilger jedes Jahr nach Medjugorje kommen, konnte der Pfarrer nicht genau beantworten. 2013 habe man aber auf jeden Fall 1.870.000 Hostien benötigt, so P. Marinko.

Die Pfarre selbst wurde 1892 gegründet. In den 1930er-Jahren musste die damalige baufällige Kirche abgerissen werden, und es wurde eine neue große Kirche für die damals rund 5.600 Einwohner errichtet. Als im Jahr 1981 die vermeintlichen Marienerscheinungen begannen, hatte Medjugorje nur mehr halb so viele Einwohner, die Kirche wirkte für den kleinen Ort überdimensioniert, was sich dank der Pilger aber bald ändern sollte. Heute hat der Ort wieder so viele Einwohner wie in den 1930er-Jahren.

Der Wirtschafts- und Tourismusboom dürfe aber nicht die religiöse Botschaft von Medjugorje überdecken, stellte P. Marinko klar. Die Franziskaner betreuten seit jeher die Pfarre und sind auch für das Pilgerwesen verantwortlich. In der Herzegowina sind die Franziskaner überhaupt seit 400 Jahren tätig.

Bischof glaubt nicht an Echtheit

Medjugorje habe sich immer gegen vielfältigen Widerstand behaupten müssen, so der Franziskanerpater. Sei es das kommunistische Regime in den 1980er-Jahren gewesen oder auch die Amtskirche. Das Verhältnis zur Diözese Mostar war oftmals getrübt. Auch der jetzige Bischof Ratko Peric glaubt nicht an die Echtheit der Erscheinungen, wie P. Marinko bestätigte. Das sei freilich auch das gute Recht des Bischofs. Das Verhältnis von Medjugorje zur Diözese bezeichnete der Pfarrer als "derzeit gut".

Im Bosnienkrieg (1992-95) war Medjugorje dank massiver kroatischer Militärpräsenz von Kampfhandlungen fast gänzlich verschont geblieben.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Extraterr 3. September 2014 
 

Rom muss sprechen

Ich meine, die Kirche muss nun wirklich mal ein deutliches Wort zu Medjugorje sagen.Man darf die Gläubigen in dieser Frage nicht sich selbst überlassen. Auch ich als Priester möchte Klarheit.- Ich habe selbst widersprüchliche Erfahrungen gemacht. - Dass Medju ein starker Glaubensort ist, ist offensichtlich. Dass es viele geistliche Früchte gibt, ebenso. Doch: Echte geistliche Früchte stammen immer von oben, also von Gott, vermittelt durch Personen, Ereignisse, Orte. Die Geschichtte zeigt, dass Gott sich auch zweifelhafter Werkzeuge bedient (Beispiel: Gründer der Legionäre Christi). Die Früchte allein beweisen also noch nicht die Integrität Medjus.- zumal es manche Schattenseiten und Fragwürdigkeiten (Wundersucht, Aberglaube, Extremismus....) auch gibt. Also: Klarheit muss her!


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 vk 6. Juli 2014 

2. 7. 2014

In der Botschaft vom 2. 7 . 2014 gibt die Jungfrau Maria in seltener Weise etwas von sich preis. Sie sagt, sie habe immer demütig, ... gelebt. Den Verantwortlichen der Kirche ist zu wünschen, dass Sie den Bemühungen einer ewig jungen Frau ebenfalls demütig gegenübertreten und den Willen einer liebenden Mutter, die die Welt am Rande des Abgrundes durch Ihre Botschaften zum Guten hinlenken will respektieren und der gewohnten Manier folgen, ein abschließendes Urteil über Erscheinungen erst nach Abschluss des Phänomäns in Betracht zu ziehen.


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 Theodor69 24. April 2014 
 

@Antas

Meine sehr persönliche Ansicht ist folgende: Am Anfang gab es tatsächlich Erscheinungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich einfach die Kinder das ausgedacht haben – und auch die Umstände sind durchaus vergleichbar mit anerkannten Erscheinungen, aber irgendwann ist die Muttergottes nicht mehr erschienen – aber „the show must go on“, weil man die vielen Gläubigen nicht enttäuschen wollte und jetzt kann man nicht mehr aufhören. Somit bin ich auch sehr gespannt, was der vatikanische Bericht dazu sagen wird. Die Frage der „offiziellen Gebetsstätte“ kann man ja nicht getrennt von der Frage der Echtheit der Erscheinungen sehen. Wie Sie schreiben: Warten wir den Bericht ab und v.a. akzeptieren wir auch das Ergebnis – wie immer es ausschauen mag.


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 Antas 24. April 2014 
 

@Theodor69
Das ist Ansichtssache. Für Sie hat es keine Aussagekraft, für mich defenitiv. Natürlich machen Priester auch Fehler, und könnten sich theoretisch auch im Falle der Erscheinungen von Medjugorje irren. Ich glaube aber daran, dass Priester es spüren würden, wenn diese Erscheinungen auf einer Lüge aufbauen. Vor allem dauern diese 30 Jahre an. Die "Königin des Friedens" erschien den Sehern genau 10 Jahre bevor der Krieg in den Balkanstaaten anfing, und bat die Kinder für den Frieden zu beten und zu fasten...Zufall, dass die Kinder diese Botschaft nach außen kommuniziert haben, oder doch eine Erscheinung, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Im Endeffekt können wir noch Tage darüber diskutieren, oder wir warten einfach ab, was der Vatikan dazu zu sagen hat. :) Wird ja bald eine offizielle Stellungnahme dazu geben.


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 rosenkranzbeter 23. April 2014 
 

Wiederentdeckung der Beichte u. a. Wunder

Wenn im Sommer Tausende von Jugendlichen aus allen Ecken der Erde nach Medjugorje kommen (2013 waren es 60.000 aus nahezu 70 Ländern, obwohl kurz vorher der WJT mit Papst Franziskus war), dann haben 60.000 Pilger mindestens gebeichtet. Denn bis spät in den Abend spenden viele Beichtväter das Bußsakrament. Ein Beichtvater: M. ist der Beichtstuhl der Welt! - Mary's meals und das Mutterdorf für Kriegswaisen und vergew. Frauen wurden gegründet, Sr. Elvira aus Italien erhielt hier die Inspiration für die Ausdehung ihrer Arbeit mit ehem. Drogenabhängigen (cenacolo), viele Berufungen von Priestern u. Ordensleuten. Jugendliche beten hier bis zu 3 Rosenkränze täglich. Das sind die kleinen Wunder von M. Ob hier die Muttergottes erscheint, ist eigentlich zweitrangig.
Aber dass hier eine größere Kirche gebaut werden dürfte, ist für die vielen hunderttausend Pilger eine praktische Überlegung.
Sorry für die Tippfehler (s.u.)!


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 rosenkranzbeter 23. April 2014 
 

Wiederentdeckung der Beichte u.a.

Wenn im Sommer Tausende von Jugendlichen aus allen Ecken der Erde nach Medjugorje kommen (2013 waren 60.000 aus nahezu 70 Ländern, obwohl kurz vorher der WJT mit Papst Franziskus war), dann haben 60.000 Pilger mindestens gebeichtet. Denn bis spät in den Abend spenden viele Beichtväter das Bußsakrament. - Mary's meals und das Jugenddorf wurden gegründet, Sr. Elvia aus Italen erhielt die Inspiration für die Ausdehung ihrer Arbeit mit ehem. Drogenabhängigen, viele Berufungen von Priester und Ordensleuten. Jugendliche beten hier bis zu 3 Rosenkränzen während einer Pilgerfahrt. Das sind die kleinen Wunder von M. Ob hier die Muttergottes erscheint, ist eigentlich zweitrangig.
Aber dass hier eine größere Kirche gebaut werden dürfte, ist für die vielen hunderttausend Pilger eine praktische Überlegung.


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 caminanda 23. April 2014 
 

@MariavonMagdala:

Eine solche Umwandlung ist vor 20 Jahren bei mir auch geschehen, aber nicht in Medjugorje, noch nicht einmal in einer katholischen Kirche, sondern während des Abendmahls beim Ostergottesdienst in der Lübecker evangelischen Marienkirche. Bin daraufhin zum katholischen Glauben konvertiert.


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 Theodor69 23. April 2014 
 

@Smaragdos

Sie werden auch in ihrer Umgebung Pfarren finden, die sehr gute Früchte hervorbringen und Nachbarpfarren, die weniger oder keine Früchte hervorbringen. Worin liegt da der Unterschied? Erscheint bei den „guten Pfarren“ die Muttergottes? Wohl kaum!
Wenn sich viele engagierte Katholiken im Bus schon mit Gebet und Gesang eingestimmt nach Medjugorje kommen, um dort zu beten und Sakramente zu empfangen, dann entsteht natürlich eine Dynamik, die die Nachbarpfarren von Medjugorje nicht haben.


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 Smaragdos 23. April 2014 
 

@Theodor 69: Dann erklären Sie mir doch, weshalb die Früchte ausgerechnet in der Pfarrei Medjugorje auftreten, wo die Muttergottes nach dem Zeugnis der Seher erscheint, und nicht in der Nachbarpfarrei Citluk oder Ljubuski oder Mokro Polje...


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 MariavonMagdala 23. April 2014 

Ich weiß, wer ich einmal war

Auch ich möchte mich hier kurz zu Wort melden. Ich war vor 9 Jahren in Medjugorje, damals 36 Jahre alt. Dieser Ort hat mich sehr verändert, grundlegend verändert. Das haben weder der Weltjugendtag (der wunderschön war), oder verschiedene Papstmessen bei mir eben nicht bewirkt. Medjugorje hat mich derart verändert, dass ich danach mein ganzes Leben neu gestaltet habe. Ich bin weit davon entfernt, ein guter Mensch zu sein. Aber: seit Medjugorge 2005 bin ich sicherlich ein besserer als vorher. Mögen all die Zweifler einmal den wunderbaren Trost der Gottesmutter empfinden, ein Frieden und eine Dankbarkeit, die mich umgehauen hat, weil ich damit gar nicht gerechnet habe. Ich bitte jeden Zweifler dorthin zu fahren und zu sehen. Gottes Segen für alle Leser von kathnet.


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 Theodor69 23. April 2014 
 

@Antas - Früchte in Medjugorje

Jeder der in Medjugorje war, sieht dort die Früchte - Ich denke, das steht vollkommen außer Streit. Nur sind für mich die Früchte eine Folge der gespendeten Sakramente und der positiven Grundstimmung. Diese Früchte kann man auch dort beobachten, wo es keine Erscheinungen gibt, wie z.B. Weltjugendtreffen. Somit sind die viel gepriesenen Früchte für mich kein Indiz und schon gar nicht ein Beweis für die Echtheit der Erscheinungen.


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 Anjokasi 23. April 2014 
 

Schisma durch Medjugorje

Mal angenommen, Rom würde die Erscheinugnen nicht anerkennen, dann hätten wir ein Schisma, denn alle überzeugten Gospa-Anhänger würden Rom den Rücken kehren. (So wie eine Freundin den Kontakt zu mir abbrach, als ich ihr sagte, ich glaube nicht mehr daran) Ich habe auch lange Zeit angenommen, daß es unlogisch wäre, wenn der Teufel dahinter stecken würde, weil der die Leute kaum zur Beichte schicken würde. Wenn er aber am Ende dadurch ein Schisma erreicht, hätte er mehr gewonnen, als er durch die Beichten verliert. Buchtip für Leute, die sich kritisch damit auseinandersetzen wollen: "Medjugorje verstehen" von Donald Anthony Foley. Der Pferdefuß ist sehr versteckt, aber doch sichtbar, wenn man sich nüchtern mit dem Phänomen auseinandersetzt: z.B. Werkgerechtigkeit: Ich muß nur lange genug beten, um Gottes Gegenwart zu spüren - stimmt nicht, ist immer Gnade. Aberglaube: Die Art und Weise, wie Gegenstände verehrt werden, ist ähnlich wie bei Talismanen...


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 Anjokasi 23. April 2014 
 

@Antas

Da muß ich Ihnen leider widersprechen. Ich habe die Erscheinungen lange Zeit für echt gehalten. Vor einem Jahr war ich in Medjugorje, und ganz im Gegenteil zu Lourdes habe ich nicht gespürt, daß es ein heiliger Ort ist. Ja, es ist berührend, wieviele Menschen dort beichten und auch die Menschenmenge in den Messen übt eine gewisse Faszination aus, die aber allgemein bei großen Menschenansammlungen zu finden ist und nicht auf Übernatürlichkeit schließen lassen muß. Leider sind auch die Früchte nicht so, wie man auf den ersten Blick meint, gut, denn jahrzenhtelangen Ungehorsam der Franziskaner gegenüber ihrem Bischof, Laisierungen von beteiligten Priestern, Wundersüchtigkeit... kann man nun wirklich nicht als gute Früchte bezeichnen. Ich glaube, daß die tatsächlich guten Früchte, die es auch durch Medj. gibt, nicht dadurch, sondern trotzdem da sind, weil Gott barmherzig ist und den guten Willen der Pilger, die in der irrigen Meinung, die Erscheinungen wären echt, dorthin fahren, sieht.


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 serafina 23. April 2014 
 

Echtheit von Marienerscheinungsorten

Erstmal wäre die Echtheit von Heroldsbach zu erklären – längst überfällig. Dort haben die Erscheinungen schon lange aufgehört – Gebet, Sühnenächte und Sakramentenspendung gehen unaufhaltsam weiter. Vom Götzen Mammon ist an diesem Ort nichts zu spüren. Die Seherinnen haben stets ein einfaches, schlichtes und zurückgezogenes Leben geführt. Jahrelange Demütigungen, Strafen, ja sogar die Exkommunikation konnten sie jedoch nicht von ihren Aussagen über die Erscheinungen der Rosenkönigin abbringen.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!


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 Moritz_Grau 23. April 2014 
 

@Theodor69:

Theologisch ist es nicht möglich, die Erscheinungen als echt und göttlichen Ursprungs einzustufen, so lange die Erscheinungen noch andauern.
Das Gegenteil jedoch ist durchaus möglich. Wenn die kirchliche Autorität zu einem sicheren Urteil gelangt ist, kann durchaus festgestellt werden, dass die Erscheinungen nicht echt sind - selbst wenn die "Erscheinungen" noch nicht abgeschlossen sind.
Die oft vertretene Meinung, man könne zu keinem Urteil über die Echtheit der Erscheinungen kommen, so lange diese noch laufen, ist falsch. Man kann eben nur zu keinem abschließend positiven Urteil kommen, so lange das Phänomen anhält. Eine Zurückweisung des gleichen ist theologisch jedoch (nach entsprechender Prüfung und Ergebnis) jederzeit möglich.


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 elmar69 23. April 2014 
 

Echtheit

Die "Seher" haben jeden Tag die Wahl, die Wahrheit zu sagen oder zu lügen.

Eine Lüge nach einer offiziellen Anerkennung kann großen Schaden anrichten. Da ist es besser, keine offizielle Aussage zur Wahrheit der Aussagen zu machen - zumal diese momentan ohnehin nichts "neues" enthalten.


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 Theodor69 23. April 2014 
 

Keine Bewertung der Echtheit, solange die Erscheinungen noch andauern?

Dies war bei den bisherigen Erscheinungen ein berechtigter Grundsatz. Bei Medjugorje ist halt sehr viel anders, so auch die extrem lange Dauer der angeblichen Erscheinungen. Eigentlich kann es nur 2 Möglichkeiten geben. Die derzeitigen angeblichen Erscheinungen sich echt oder unecht. Letzteres wäre für mich ein gewaltiger Betrug. Wenn sie nun unecht wären, dann soll man warten bis diese unechten Erscheinungen aufhören, damit man diese prüfen kann??? Ist das nicht ein wenig unlogisch? Es muss doch möglich sein festzustellen, ob diese jetzigen Erscheinungen echt sind, ohne damit alle zukünftigen auch automatisch anzuerkennen.


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