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Die Queer-Schläge des Nikolaus Schneider

9. April 2014 in Deutschland, 36 Lesermeinungen
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Der Ratsvorsitzende der EKD hat bei der Eröffnung des umstrittenen "Gender"-Zentrums der Evangelischen Kirche die katholische Journalistin Birgit Kelle attackiert


Hannover (kath.net/red/idea)
Nikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der EKD, hat am Montag bei der Eröffnung des umstrittenen "Gender"-Zentrums der Evangelischen Kirche die katholische Journalistin Birgit Kelle attackiert. Dies berichtet das Magazin PRO. Kelle hatte in jüngster Zeit mehrfach das umstrittene Gender-Mainstreaming kritisiert und als "wirre Ideologie" bezeichnet, der sich Christen entgegenstellen müssten. "Solche polemische Kritik und die Zustimmung zu ihr lassen darauf schließen, dass mit „Gender Gefühle und Ängste bei Menschen angesprochen werden“, meinte Schneider. Kelles „Aufschrei gegen einen vermeintlichen Genderwahn“ verstehe er als eine „populistische Anbiederei an veränderungsunwillige konservative Kreise“.

Birgit Kelle erklärte zur Eröffnung des EKD-Genderzentrums: „Bald wundert einen gar nichts mehr in der evangelischen Kirche. Erst die viel kritisierte ‚Orientierungshilfe‘ zur Familie, die eher Verwirrung als Orientierung schaffte, jetzt ein Studienzentrum für Genderfragen.“ Man frage sich, ob die EKD ein verlängerter Arm der Genderforschung an Universitäten werden wolle. Die Eröffnung des Zentrums sei aber konsequent: „Denn wer die Familie aus Vater-Mutter-Kindern aufgegeben hat und die traditionelle Familie nur noch als belastende Rollenerwartung an Mütter und Väter begreift, der muss sich natürlich ans Werk machen, uns alle endlich aus unserer belastenden Geschlechtlichkeit zu befreien.“ Die Kirche unterwerfe sich der „seltsamen und ideologischen Genderforschung“, die nichts anderes vorhabe, als das christliche Menschenbild zu zersetzen.


E-Mail an den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider

E-Mail an die EKD

kath.net-Buchtipp
Dann mach doch die Bluse zu
Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn
Von Birgit Kelle
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten
2013 Adeo
ISBN 978-3-942208-09-3
Preis 18.50 EUR

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Birgit Kelle: Ehe und Familie - der Schlüssel für eine bessere Zukunft



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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 14. April 2014 
 

Tom Koenigs

Viel Übereinstimmung, vor allem auch mit dem Ende! Habe ich je anderes gesagt? Der einzelne Gläubige hat selten 100 km bis zur nächsten SELK-Gemeinde und konservative(re)Gemeinden (als die beiden Großkirchen) sind unter anderem Gemeinden Christi, Reformierte und Freie Baptistengemeinden, Evangeliums-Christen, Mennoniten-Brüdergemeinden, Gemeinden in der Lutherischen Gebetsgemeinschaft, der KfG, der Bruderbewegung.de, der Kamen- Initiative, dem Evangelischen Gebetsverein, dem AB-Verein, die Lutherischen Brüdergemeinden,
die Selbständige Evangelisch-Reformierte Kirche, die Evangelisch-Presbyterianische Kirche Deutschlands, und viele mehr. Auch Freie Evgl. Gemeinden haben relativ konservativere Tendenzen.


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 tomkoenig55 14. April 2014 
 

@Ulrich Motte

Ihre Hinweise auf Übertrittsquoten mögen für Statistiker einen gewissen Unterhaltungswert haben. Dem einzelnen Gläubigen, der nach einer angemessenen Ausdrucksform für sein christliches Leben sucht, werden sie kaum weiterhelfen. SELK und ELFK sind theologisch sicherlich bedenkenswerte Alternativen zur Konversion. Wenn die nächste Gemeinde jedoch 100 Km entfernt ist, wird das Glaubensleben ökologisch und ökonomisch ein wenig fragwürdig. Dass katholische Kardinäle sich in Heilsfragen nicht einig werden können, sollte nicht verwundern. Höchster Richter in Glaubensfragen ist, konfessionsunabhängig, immer noch Jesus Christus allein. Weder der Papst noch Nikolaus Schneider, kein freikirchlicher Prediger, nicht Sie, nicht ich.


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 Ulrich Motte 14. April 2014 
 

Hin- und Her

zwischen den Konfessionen: Konfessionswechsel sind ein Menschenrecht. Weltweit wechseln weit mehr Katholiken zum Protestantismus denn umgekehrt. Das gilt seit Jahrzehnten auch für die BRD, wie die Zahlen der beiden großen Kirchen und das Statistische Jahrbuch der BRD zeigen.


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 tomkoenig55 14. April 2014 
 

@Teetasse, @Marienzweig,

Vielen Dank für die lieben Willkommensgrüße. Ich wünsche Euch Gottes Segen für die letzten Fastentage.


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 Marienzweig 12. April 2014 

@tomkoenig55

Gerne schließe ich mich @Teetasse an und heißt Sie herzlich willkommen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei uns Ihre Heimat finden, die Sie wohl in der evangelischen Kirche verloren haben.

Menschen, die so konsequent ihren als richtig erkannten Weg gehen, nötigen mir immer großen Respekt ab.
Für Ihre voraussichtlich erfolgende Firmung an Pfingsten wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Segen.
Möge Ihnen dieser Schritt Etappe sein auf dem weiteren Weg in ein vertieftes Glaubensleben.


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 Teetasse 12. April 2014 

@tomkoenig55 - Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Entscheidung

Und heiße Sie als Katholikin herzlich willkommen.

Ich hoffe es werden noch ganz viele Ihrem Beispiel folgen.

Bis dahin freut es mich einfach nur!


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 tomkoenig55 11. April 2014 
 

Von allen guten Geistern verlassen?

Ich bin Herrn Schneider dankbar für seine klaren Worte anlässlich der Eröffnung des „Studienzentrums für Genderfragen in Kirche und Theologie“. Sie waren mir eine weitere Entscheidungshilfe auf meinem Weg von der evangelischen in die katholische Kirche, der mit der Veröffentlichung des „Familienpapieres“ im Frühsommer 2013 seinen Anfang nahm und voraussichtlich am Pfingstsonntag mit der Firmung in meiner katholischen Heimatgemeinde seinen vorläufigen Abschluss finden wird.


3

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 benefranz 10. April 2014 
 

EKD.. Echt Kelle - Danke!

Sehr geehrte Frau Kelle,
reden und schreiben Sie bitte weiterhin Klartext! Die Reaktion zeigt deutlich, daß Sie präzise den richtigen Nerv getroffen haben.


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 Ulrich Motte 10. April 2014 
 

Helena

Da ich mehrere Äußerungen machte, müßten Sie bitte darlegen, welche ich belegen soll. Die Übertrittsquoten von der EKD zur RKK können Sie den Angaben der beiden Kirchen und den Statistischen Jahrbüchern der BRD entnehmen. Weltweite Übertrittsberichte dürfte Ihnen der Vatikan geben. Informationen dazu finden Sie sehr viele, wohl auch im Internet. Vor Jahren gaben schon der ECONOMIST und FOCUS dazu Informationen, aber auch die führende katholische Monatszeitschrift der USA "First Things". Herr Kardinal Kasper hat sich mehrfach dazu geäußert, auch im meinem Beisein in der hervorragenden Katholischen Akademie in Bayern. Verzeihung- aber es ist wirklich absurd, ausgerechnet mir zu unterstellen, ich hätte eine Nähe zur EKD oder verschwiege Übertritte von dort zu konservativen Freikirchen: Ich fordere täglich (!) solche Übertritte und nenne konservative Freikirchen! Allerdings kann ich nicht in jedem Mail alles widerholen...


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 Helena_WW 10. April 2014 
 

@Herr Motte : Belegen sie ihre Äußerung doch mal

mit belastbaren Fakten. Des Weiteren betreiben sie Desinformation, sie lassen nämlich aus wieviele ev. Christen die EKD verlassen, um sich in Freikirchen zu organisieren oder nur noch privat christlich sind. Ihre noch zu belegende Behauptung es würden mehr katholiken in die EKD wechseln als umgekehrt müsste im Kontext betrachtet werden. Im überigen können sie Herr Motte oder andere gerne zur EKD wechseln wenn sie sich mit ihren Anschauungen da besser aufgehoben fühlen nur das "Umerziehen" wollen der römisch katholischen Kirchen hat endlich einmal zu unterbleiben.


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 Ulrich Motte 10. April 2014 
 

Paddel

Aber es werden jährlich weltweit Millionen (!) von Katholiken evangelisch - weit mehr als umgekehrt. Viele wechseln zu konservativeren Kirchen (es ist also falsch, die EKD mit dem Protestantismus gleichzusetzen). Aber es wechseln seit Jahrzehnten in der BRD jährlich auch mehr Katholiken zur EKD denn umgekehrt.


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 Paddel 10. April 2014 

Mir tun die Protestanten leid

Ich bin froh, dass wir Katholiken den Papst haben. Dieser gibt uns Orientierung in diesem ganzen GENDERWAHN. Wen haben die Protestanten noch? Evangelische Freunde sagten uns, sie hoffen auf die Katholische Kirche, von der evangelischen können sie nichs mehr erwarten. Das klang nach einer echten Hoffnung. Sie halten große Stücke auf unseren Papst. Ich denke sie sind nicht die Einzigen von evangelischer Seite, die so denken. Der katholische Papst als Hoffnungsträger für die gläubigen Protestanten. Das haben wir schon von verschiedenen protestantischen Seiten gehört.
Ich freue mich über das große Geschenk unserer Kirche: Unser Papst!!!


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  9. April 2014 
 

Herrn Präses Schneiders wirre Ersatzreligion soll also

Gefühle und Ängste bei veränderungsunwilligen konservativen Menschen hervorrufen.

Wovor sollte sich bekennende Christen eigentlich fürchten? Steht doch insgesamt 365 mal in der Hl. Schrift fürchtet euch nicht.

Überall erkennen seltsamerweise Verfechter des "Gender" Phobie bei bisher völlig normaler Einstellung, dass rein präventiv nunmehr bereits kleine Kinder eine Gehirn-und Seelenwäsche verpasst bekommen sollen.
Bei Eltern, die etwas dagegen haben sollten, könnte ein bißchen Zwang nicht schaden, wie sonst sollte der Veränderungswille gefördert werden. Lächerlichmachen und diffamieren gehört selbstverständlich zum Repertoire der Fortschrittlichen (Ewiggestrige etc.). Die gleichgeschalteten Medien lassen sich dafür wunderbar einspannen.

Sollte trotzdem jemand wie Frau Kelle hörbar klare Worte äußern, dann muss das als populistisch und anbiedernd abgekanzelt werden.

Etwas derartig Verqueres kann nur mit Klartext und Mut begegnet werden und dies verdient Respekt.


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 Ulrich Motte 9. April 2014 
 

Suarez - sola scriptura

Das kirchliche Lehramt verhinderte nun allerdings Streitigkeiten innerhalb der RKK nicht, wie gerade kathnet doch wohl täglich zeigt, oder? Und selbst Kardinäle sind sich wohl noch nicht einmal einig, wer in Himmel oder Hölle kommt. Mein Hinweis auf wachsende Gemeinden gerade bei denen, die an sola scriptura festhalten, wird nicht gemindert durch mangelndes Festhalten - Sie haben recht-daran in der EKD, denn ich meinte natürlich gerade solche (freikirchlichen) außerhalb der EKD. Und insofern ist die EKD eben nicht die Totengräberin DES Protestantismus, der weltweit ja bekanntlich wächst.


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 Tin 9. April 2014 
 

Deutsche Katholiken

Da ich ein "fremder" nicht umhermigrierender Katholik bin, mag ich mich dazu nur so weit äußern wie folgt:

Irgendwann werden meine deutschen Brüder verstehen, mit wem sie da eigentlich Ökumene betreiben (mit der heimliche deutschen Staatsreligion ohne Profil, wie die CDU ? Das "Katholische Zentrum" ist immer noch nicht eine demokratische Wahloption für meine Brüder deutscher Herkunft geworden, schade, hoffentlich wacht ihr endlich auf).

Ich würde mit einem Präsenz Schneider & seiner ideologisch politisch-linken Parteiprogrammtruppe (Die verkünden doch nie das Evangelium Christi) nicht einmal Ökologie für die BRD betreiben, WENN ich denn *deutsch* römisch-katholisch wäre und dazu was zu *kammelen* (sagt man im Rheinland) hätte, aber sischer dat!

Frau Kelle ich mag Sie sehr, kämpfen Sie bitte für katholische Familien, da sind Sie am besten Daheim & für die Zukunft katholischer Familien gibt es in der BRD auf alle Fälle genug zu tun, ich bete für Sie.


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 Suarez 9. April 2014 

@Dismas - Ich gebe Ihnen natürlich recht

Ich wollte nur mit dem Hinweis auf das sola scriptura als von Luther ausgegebenes Erneuerungsmerkmal verdeutlichen, wie sehr sich die EKD von der Grundlage des Protestantismus entfernt hat, indem man nun die Bibel offen beiseite schiebt. Richtig ist natürlich, dass schon im sola scriptura Luthers ein Subjektivismus des Glaubens eingeschlossen ist, der mit Katholizität unvereinbar ist. Die Bibel bedarf immer der Ausdeutung und Auslegung durch die Kirche, um die tiefere Wahrheit der Offenbarung ans Licht zu bringen. Ein Rückzug ins Subjektive des sola scriptura öffnet für die eigenwilligsten Interpretationen Tür und Tor, wie sich ja dann auch in den Streitigkeiten unter den Lutheranern, Calvinisten und Zwinglianern schnell zeigte.

@Ulrich Motte
Also die EKD hält explizit nicht am sola scriptura fest, sondern macht das Parteiprogramm der Grünen zu ihrem Manifest! Die EKD ist zu einer politischen Untergruppe der Partei der Grünen geworden.


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 Ulrich Motte 9. April 2014 
 

Suarez

Weltweit blüht allerdings der Protestantismus und auch in der BRD sind es gerade Gemeinden, die am sola scriptura festhalten, die öfter durchaus zahlenmäßig wie vom inneren Glaubensleben her wachsen.


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 Dismas 9. April 2014 

Nikolaus Schneider

hat sich ja schon immer "Clownereien" erlaubt. Ich hoffe, dass nun endlich der letzte versteht, dass mit dieser "EKD" keinerlei ökumenischer Staat zu machen ist, sie ist in der Hand der Grün-linken Jakobiner. Ich halte es da mit Papst Franz, der saft: Genderismus ist dämonisch!!


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 Dismas 9. April 2014 

@Ulrich Motte

nein, wenn schon Wechsel, dann richtig. Es gibt nur eine Kirche, die die Wahrheit von CHRISTUS in Vollkommenheit in ihrer Lehre vereint, dass ist die Römisch-Katholische und keine Freikirche, das sind alles nur Splitter der Wahrheit.


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 Dismas 9. April 2014 

@Suarez

richtig, wobei das "sola scriptura" Prinzip an sich schon unbiblisch ist.


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 Suarez 9. April 2014 

EKD = Glaube als Politik

Die EKD ist dominiert vom (Un)Geist der Grünen. Der christliche Glaube hat sich hinter der Fassade der Institution völlig verflüchtigt. Das krude Weltbild, durchmischt mit einem Sammelsurium an Phrasen der Pseudobetroffenheitsrhetorik, wird verabsolutiert, Widerspruch darf es im ideologischen Zwangssystem nicht geben. Die EKD ist die Totengräberin des Protestantismus, der ja unter dem sola scriptura angetreten war, den Glauben zu erneuern. Statt Erneuerung hat sich im Verlauf der Reformation eine immer deutlicher werdende Erosion des Glaubens vollzogen. Man hält zwar noch an der Institution fest, führt auch gerne das Wort christlich im Munde, ansonsten hat man sich aber von allen christlichen Glaubensinhalten verabschiedet. Es ist wirklich nur noch traurig, diesen Niedergang eines Teils der Christenheit miterleben zu müssen. Offenbar sind die säkularen Kräfte so stark, dass eine relativierende Glaubensauffassung, wie sie ja den Protestantismus von Anbeginn prägt, keinen Bestand hat.


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 Quirinusdecem 9. April 2014 
 

Thema verfehlt! Setzen!

Nun, Herr Schneider, Thema verfehlt setzen; sechs....
So sollte eigentlich die Reaktion unserer evangelischen Mitchristen sein. Aber zeigen wir nicht auf Andere! In unseren eigenen Reihen haben wir genug "Themen Verfehler"
Also, Herr Schneider, wenn ich mich nicht in den Mainstream stelle sondern gegen ihn, kann ich per Definition kein Populist sein! Wenn ich dem Mainstream das Wort rede und ihm ein Zentrum als Agitationsplattform hinstelle, dann Herr Schneider, ja dann bin ich ein Populist par Excellence. Die Bezeichnung Polemiker für Kritiker des Genderismus greift nicht, da die Gendertheorie sich nicht beweisen lässt und somit ihre pseudowissenschaftliche Ausbringung selber Ideologie ist. Die Gegner auch noch mit der Unterstellung einer " unbestimmten Angst" in die Nähe zur Phobie rücken ist nun dabei allerunterste Schublade und fällt damit auf den Protagonisten selbst zurück...
Nein, Ökumene wird immer schwieriger....


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 Christin16 9. April 2014 

Als ehemalige

Lutheranerin weiß ich schon, warum ich schon vor vielen Jahren in die römisch-katholische Kirche konvertiert bin. Da kann ich mich carl eugen nur anschließen: Gott sei Dank!
Und ich weiß auch, warum ich den Gedanken an Ökumene nicht so wirklich prickelnd und notwendig finde. ;.) ...


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 girsberg74 9. April 2014 
 

Man kann den Schneider wohl kaum ändern, muss ihn also lassen, wo man nicht hinlangt.

Letztendlich muss er auch auf irgendeine Weise zu seinem Brot kommen.


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 Rolando 9. April 2014 
 

Das Problem des Anpassens

an mittlerweile allen sündhaften Neigungen (Unzucht, Ehebruch, Homo, Gender, Abtreibung usw.) ist auf das falsche verdrehte Gottesbild Luthers zurückzuführen. Luther behauptete in Gott ist das Gute und das Böse, Gott entwickelt sich immer weiter, somit wird im Protestantismus das Böse nicht als so schlimm erachtet, es ist ja von Gott (Luthers These), absolut falsch, denn Gott IST die Liebe, er wird nicht Liebe , er IST Liebe! Auf diesem falschen lutherischem Gottesbild bauen viele irre Ideologien auf,bis heute. Interessant die Ausführungen von Frau Prof. Dr. Alma v. Stockhausen: Von Luther über Hegel zu Rahner, die Krise der Theologie ist die Krise der Philosophie. Gustav-Siewert-Akademie.


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 PBaldauf 9. April 2014 
 

Dem Schneider muss ich hier erwidern
Er selbst beliebt sich anzubiedern
Man sieht, wie er die Spur verliert
Da er auf ‘Kelle‘ projiziert:

Mit ‘populistisch‘ sie betiteln
Dies nenn ich Griff zu fiesen Mitteln
Was dachte er dabei sich nur:
Der Bumerang, er kehrt retour

‘Vermeintlich‘ sei der ‘Genderwahn‘!
So bricht sich Wahnsinn eine Bahn:
Der Papst, er sprach von ‘Diabolisch‘:
Oh, DANK SEI GOTT! bin ich: Katholisch…

Die EKD: Erbaut auf Sand
Drum fehlt dem Präses auch der Stand:
‘Frau Gender? Bitte, nur herein!
Wir öffnen gern uns dem Verein‘

‘Veränderung‘, so ‘willig‘-gern
zumal längst ausgehöhlt der Kern
‘Veränderung‘: Wozu, wohin?
Als Selbstzweck fehlt ihr jeder Sinn

Nun zu: ‘Konservativen Kreisen‘
Lies, Präses, mal, in Stunden, leisen
Was PAULUS dazu sprach und schrieb
– Dies nur als Rat, kein Seitenhieb – :

‘DAS GUTE aber: Zu BEWAHREN!‘
Noch immer wahr, nach all den Jahren
In Briefen heut‘ schrieb bis an Ränder:
Er sicher: …WARNE ICH VOR GENDER!

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 sttn 9. April 2014 
 

Ich wäre überrascht wenn Herr Schneider Frau Kelle

loben würde für ihre berechtigte Kritik.

So gesehen ist es ein Kompliment und die Form der Antwort zeigt das Herr Schneider nicht wirklich kritikfähig ist.


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 dominique 9. April 2014 
 

Piggalotov - Patriarchismus

Freilich sitzt das Christentum (wie viele Religionen auch) auf durchaus beachtlichen Altlasten patriarchistischer Sozial- und Kulturgeschichte. Das ist aber kein Grund, das Kind der menschlichen Geschlechtlichkeit mit dem Bade auszuschütten. ;-)
Aber bei genauerer biblischer Betrachtung ist der hl. Josef nun mal kein "Erzvater Abraham" und die Jungfrau Maria keine Sarah.
Und unser "heiliger Vater" (also der Ehrentitel des Papstes) sorgt nicht wörtlich-biologisch für zahlreiche Söhne und Töchter der hl. Mutter Kirche, sondern eben spirituell. Seit dem Erscheinen Jesu hat das patriarchalische Denken einen Knacks und kann nie mehr Quelle endloser anthropozentrischer Analogien und Symbolismen sein. Nicht die Gesellschaft verteilt "Vater"- und "Mutter"-Rollen, sondern Mann und Frau schöpfen sich selbst als Vater und Mutter - im Zeugungsakt. Die Gesellschaft kann das nur zur Kenntnis nehmen und - hoffentlich - unterstützen und schützen. Dazu braucht es keine Patriarchen mehr.


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 carl eugen 9. April 2014 

Ich danke Gott jeden Tag dafür,...

... dass er mich aus der evangelischen Glaubensgemeinschaft hinaus, in die katholische Kirche hinein geführt hat. Wäre ich noch evangelisch, ich würde mich über "meinen" Ratsvorsitzenden in Grund und Boden schämen. Diese Anbiederung an Zeitgeistiges und an Moden ist nur noch lächerlich. Die EKD möchte die Glaubensgemeinschaft (die Äusserungen Schneiders beweisen, wie weit die evangelische Glaubensgemeinschaft davon entfernt ist, Kirche zu sein) atraktiv gestallten und merkt garnicht, wie sie sich zum Werkzeug der Politik macht, und die Gläubigen (vor allem auch die evangelischen) vor den Kopf stösst. Von wegen, der evangelische Glaube gründe einzig und allein auf dem Wort Gottes, der Bibel. Die evangelische Glaubensgemeinschaft ist meilenweit entfernt vom Wort Gottes. Im Gegenteil. Was in der CDU die "Junge Union" und bei der SPD die "Jungsozialisten" sind, dass ist die EKD für die Grünen. Es wäre eigentlich zum lachen, wenn's nicht so traurig wäre!


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 doda 9. April 2014 

Begriffsalternative

Während ich die herabsetzenden Worte des Ratsvorsitzenden über Mitchristen las, kam mir die Frage:
ist veränderungsunwillig die "christliche" Variante des ideologisch/totalitären Begriffes ewiggestrig des Herrn Friedrich?
Wer heute veränderungsunwillig ist, ist ab morgen ewiggestrig.
Oder?


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 Waldi 9. April 2014 
 

Diesen Schneider empfinde ich als...

Schreckgespenst, nicht nur für die Ökumene, die evangelische und die katholische Kirche, sondern für die Christenheit allgemein. Ich bin nur ein kleiner Hanswurst, aber ich danke Gott für die Begnadigung, innerhalb der Christenheit die schwarzen von den weißen Böcken unterscheiden zu können. Wäre ich evangelisch und nicht katholisch, würde ich wegen Schneider keine Minute zögern, aus der evangelische Kirche auszutreten. Es ist schrecklich mit ansehen zu müssen, dass sowohl in der evangelischen und leider zunehmend auch in der katholischen Kirche die Glaubensverwüster in den oberen Etagen sitzen. Die Zersetzung wirkt von oben nach unten. Das gläubige, einfache und nach Orientierung suchende Gottesvolk ist das Opfer dieser Wölfe im Schafspelz. Dieser Schneider ist noch nie als den Glauben fördernder Apostel aufgetreten, sondern hat immer enttäuscht! Der großartigen und mutigen Frau Kelle stimme ich voll zu!


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 Nicole1610 9. April 2014 
 

Wer im Glashaus sitzt,....

sollte keine Steine werfen. Wer rennt denn, bitteschön, dem Zeitgeist ständig hinterher und ist mittlerweile eine theologische (aber bitte nicht soviel Jesus und Gott!) Ausgabe der Grünen?


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 Piggalotov 9. April 2014 
 

ja, aber auch Nachdenklichkeit ob der Unterlassungen der katholischen Kirche

Ja - bei aller berechtigter Kritik an einer "Gender-Ideologie" und vermutlich auch der Ausrichtung dieses Zentrums.
Auch unsere katholische Kirche war da nicht immer so fördernd für den "lebendigen Menschen, die Ehre Gottes" (Irenäus von Lyon)...
hat schon lange Frauen genau nur in eine Rolle gedrängt...
hat die männliche Dimension Gottes überbetont...

da ist heute Gott sei Danke sehr viel mehr Offenheit - Frauen, die talentiert sind, die arbeiten wollen, können das tun; Männer trauen sich mehr, sich für die Erziehung Zeit zu nehmen.
(Ein gewisseser (seliger) Franz Jägerstätter, wurde in seinem Dorf noch verspottet, weil er sich Zeit nahm, die Kinder im Kinderwagen rumzuführen...)

Außerdem sind Frauen im bürgerlichen Eherecht nicht mehr dem Mann untergeordnet - das war oft schlimm, wenn ein Mann sich aufgeführt hat...

Ja, es gibt - leider, oder ist es nicht auch eine Gnade (Julia of Norwich) - das Scheitern... in der Ehe etc...
Barmherzigkeit, zuhören, Fragen stellen zählt..


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 Bichler 9. April 2014 

Ich erinnere hier einmal mehr an die Worte Kardinal Kochs:

"Nicht der Vatikan ist der eigentliche Ansprechpartner für die EKD, sondern die Deutsche Bischofskonferenz. Das Lutheranertum ist hingegen eine weltweite Größe. Der Vatikan führt theologische Gespräche vor allem mit dem Lutherischen Weltbund, und nicht mit der EKD!"


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 Bichler 9. April 2014 

"populistische Anbiederei"

Und DER Vorwurf ausgerechnet aus dem Mund Schneiders, DER Experte, wenn es um populistische Anbiederei an den zeitgeist geht. Mit solchen Leuten bitte keine Ökumene!


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 Ulrich Motte 9. April 2014 
 

Konservativere Evangelische

sollten das nun wirklich zum erneuten Anlaß nehmen, zu den ja reichlich vorhandenen evangelisch-konservativeren Freikirchen zu wechseln, Lutheraner zur konservativeren SELK bzw. zur konservativen ELFK.


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