02 April 2014, 10:00
Wie gut sind unsere Schulen?
 
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Was macht heute gute Bildung aus? Benötigen wir mehr Ganztagsschulen? Werden unsere Kinder zu sehr verwöhnt oder vernachlässigt? Interview mit Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Von Karsten Huhn (idea)

Wetzlar (kath.net/idea) Was macht heute gute Bildung aus? Benötigen wir mehr Ganztagsschulen? Werden unsere Kinder zu sehr verwöhnt oder vernachlässigt? Dazu ein Interview mit dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus. Mit ihm sprach idea-Reporter Karsten Huhn.

idea: Herr Kraus, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Sylvia Löhrmann, beklagt ein Klima der Angst an Schulen. Es gebe Kinder und Jugendliche, die Angst vor ihren Lehrern hätten, und Lehrer mit Angst vor ihrer Klasse. Steht es wirklich so schlimm um unsere Schulen?

Josef Kraus:
Ich bedaure sehr, dass Frau Löhrmann sich so äußert. Es gibt einen Anteil von vielleicht zehn Prozent von Schülern und Lehrern, die nicht immer hoch erfreut in die Schule gehen. Aber so zu tun, als sei das der Normalzustand, halte ich für ein Zerrbild.

Leistung muss nicht Stress bedeuten

idea: Wie erleben Sie als Direktor den Schulalltag?

Kraus:
Meine Schule ist eine von 42.000 in Deutschland – und natürlich sieht der Alltag überall etwas anders aus. Für den Großteil der Schulen sehe ich ein konstruktiv-entspanntes Verhältnis von Lehrern und Schülern. Dass die Schule Stress ist und Angst macht, entspricht nicht der Realität. Schauen Sie sich mal die Drill-Schulen in Asien an! So etwas möchte ich bei uns nicht haben. Aber wir fallen ins andere Extrem: Wir tun heute vielfach so, als könne man mit Kuschelunterricht und Gefälligkeitspädagogik alles erreichen. Dagegen bin ich ein überzeugter Vertreter des Leistungsprinzips: Kinder haben einen natürlichen Leistungsdrang, sie wollen sich beweisen – gegenüber sich selbst, den Eltern, Lehrern und auch den Mitschülern. Es ist einer der größten Schäden der deutschen Schulgeschichte, dass seit den 1960er Jahren schulische Leistungen mit Stress, Druck und Leistungsterror assoziiert werden.

Die Vorteile des „Frontalunterrichts“

idea: Sind Sie ein Pauker der alten Schule mit Frontalunterricht, Disziplin und strenger Bewertung?

Kraus:
Nein, ich bin kein harter Hund, sondern ein äußerst kommunikativer Lehrer, der bei Schülern hohen Respekt genießt.

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Im Übrigen gefällt mir die Kampfvokabel „Frontalunterricht“ überhaupt nicht. Sie wird heute bewusst abwertend verwendet. Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass ein vom Lehrer strukturierter, die Schüler aktivierender Unterricht optimal ist.

Die sogenannten schülerzentrierten Unterrichtsformen, bei denen die Schüler selbstständig oder in Gruppen arbeiten, bringen eigentlich nur den leistungsstarken Schülern etwas. Dagegen haben die schwächeren Schüler vom lehrerzentrierten Unterricht mehr Gewinn.

Vernünftig ist daher ein Mix von Methoden, bei dem die klassische Lehrerzentrierung – leider als „Frontalunterricht“ abqualifiziert – nicht zu kurz kommt.

Warum sind Bayern und Sachsen besser als NRW?

idea: Beim internationalen Schulleistungsvergleich PISA liegt Deutschland im oberen Mittelfeld. Woran liegt das?

Kraus:
PISA hat nichts mit Bildung zu tun. Es misst kein sprachliches Ausdrucksvermögen, keine Fremdsprachenkenntnisse, keine historische, ethische oder ästhetische Bildung, sondern Lesefähigkeit sowie mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen. Wir sollten die Ergebnisse von PISA nicht überbewerten.

Mich beschäftigt nicht der Vergleich zwischen Deutschland und Spitzenreiter Finnland, sondern der innerdeutsche Vergleich, etwa zwischen Bayern und Nordrhein-Westfalen (NRW). Diesen Vergleich scheuen viele, weil sie Angst vor der Wahrheit haben.

idea: Welche Wahrheit ist das?

Kraus:
Wir haben bei 15-jährigen Schülern ein innerdeutsches Leistungsgefälle von bis zu 18 Monaten – diesen Abstand halte ich für viel erschreckender als den Leistungsrückstand einiger deutscher Länder gegenüber finnischen Schülern.

Die großen Unterschiede bei den Migranten

idea: Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen liegen im innerdeutschen Vergleich vorne, die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen stehen am Schluss. Woran liegt das?

Kraus:
In Deutschland liegt der Migrantenanteil bei den Schülern – je nach Bundesland und Schulform – zwischen 20 und mehr als 50 Prozent. Und in den Stadtstaaten ist er deutlich höher als auf dem Land.

Allerdings gibt es innerhalb der verschiedenen Ethnien deutliche Unterschiede bei den PISA-Ergebnissen: Migranten aus EU-Ländern erzielen die gleichen Ergebnisse wie deutsche Kinder. Migranten aus asiatischen Ländern, etwa Vietnamesen, erzielen zum Teil bessere Ergebnisse als deutsche Schüler. Schwierigkeiten bereiten vor allem Kinder mit türkischen, arabischen und jugoslawischen Wurzeln.

Warum Finnland so gut abschneidet

idea: Ist Finnland für Sie ein Vorbild?

Kraus:
Ein Hauptgrund für den Erfolg des hoch gerühmten PISA-Siegers ist neben sehr kleinen Klassen und viel individueller Förderung in Minigruppen: Finnland hat einen Migrantenanteil von ein bis drei Prozent.

Dagegen verzeichnet Deutschland einen nicht geringen Migrationsanteil aus bildungsfernen Schichten. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass unsere Ergebnisse schlechter ausfallen.

idea: Was können die Schulen tun?

Kraus:
Wir brauchen mehr Angebote für „Deutsch als Fremdsprache“ und mehr Sprachschulung in den Kindergärten.

Andererseits sage ich auch: Es gibt auch eine Holschuld. Leider nutzen manche Migrantenfamilien die vorhandenen Angebote nicht und sind nicht bereit, sich anzupassen.

Zudem würde ich mir wünschen, dass die sogenannten „Brennpunktschulen“ mit hohen Anteilen an problematischen Schülern – mit und ohne Migrationshintergrund – zu Ganztagsschulen ausgebaut werden, weil die Schüler dadurch besser gefördert werden können.

Die Ganztagsschule hat nicht nur Vorteile

idea: Soll die Ganztagsschule flächendeckend eingeführt werden?

Kraus:
Ich wünsche sie mir als Angebot, aber nicht als Pflicht. Ich begegne der Ganztagsschule mit einem skeptischen Realismus: Für manche Eltern und Schüler ist so ein Angebot notwendig. Mir ist es lieber, die Schüler werden betreut, als dass sie unbeaufsichtigt Quatsch machen oder gar straffällig werden – das ist der realistische Teil meiner Betrachtung.

Der skeptische Teil sagt: Es muss für Heranwachsende auch ein unverplantes Leben außerhalb der Schule geben. Ich befürchte, umso mehr Ganztagsschulen angeboten werden, desto mehr werden sich manche Eltern von ihrer Erziehungsverantwortung freigesprochen fühlen.

Diese fortschreitende Verstaatlichung des Erziehungsauftrags der Eltern macht mir Angst!

Die Helikopter-Eltern

idea: Wenn man sich Schüler heute anschaut: Die einen werden verwöhnt und die anderen werden vernachlässigt.

Kraus:
Etwa 15 Prozent der Eltern tun zu wenig und 15 Prozent zu viel. Die einen interessieren sich kaum für ihre Kinder und schaffen so die Bildungsverlierer von morgen. Diese Eltern können sie als Schule fünfmal anrufen: „Kommen Sie doch mal, wir müssen uns über ihren Sohn unterhalten“ – und nichts passiert.

Das andere Extrem sind die Eltern, die sich um alles kümmern und ihre Kinder an der elektronischen Nabelschnur des Mobiltelefons mit Satellitenortung durchs Leben begleiten. Diese Helikopter-Eltern stehen selbst wegen Kleinigkeiten in der Schule sofort auf der Matte.

idea: Brauchen wir einen Elternführerschein?

Kraus:
Diese Forderung lässt mich schmunzeln. Ein Elternführerschein wäre schon wieder eine Verstaatlichung von Erziehung, denn der Staat müsste eine Ausbildung anbieten, Qualitätsmerkmale festlegen und Prüfungen abnehmen. Das sieht mir zu sehr nach staatlicher Gängelung aus. Zudem: Wenn Sie heute 10 Pädagogen zur Ausgestaltung eines solchen Programms befragen würden, bekämen sie wahrscheinlich 15 verschiedene Antworten.

Ratgeber helfen nicht, stattdessen vier Tipps

idea: Was sollten gute Eltern tun – und was besser lassen?

Kraus:
Ich bin kein Freund von Erziehungsrezepten. Viele verunsicherte Eltern konsumieren meterweise Ratgeberliteratur, mit dem Ergebnis, dass ihre Verunsicherung noch größer wird.

Ich kann Eltern nur ein paar einfache Grundsätze empfehlen:
1. Erziehung ist nur sehr begrenzt planbar. Sie braucht einen erheblichen Teil Spontanität.
2. Erziehung heißt, einen Mittelweg zu finden zwischen Führen einerseits und Lange-Zügel-Geben andererseits.
3. Wir trauen unseren Kindern zu wenig zu, und wir muten ihnen zu wenig zu. Kinder wollen aber Aufgaben übernehmen, und das sollte man ihnen auch abverlangen, beginnend mit kleinen häuslichen Pflichten wie Schuhe putzen, Zimmer aufräumen, Haustier versorgen und Müll raus bringen.
4. Eltern brauchen Gelassenheit und Humor, um mit eigenen und fremden Unzulänglichkeiten umzugehen.

Was macht einen guten Lehrer aus?

idea: Haben Sie auch Tipps, was einen guten Lehrer ausmacht?

Kraus:
Wenn Sie Schüler danach fragen, bekommen Sie im Wesentlichen vier Antworten: 1. Er kann gut erklären, 2. Er ist gerecht, 3. Er lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen, ist aber freundlich, 4. Er hat Humor.

Abitur nach zwölf oder 13 Jahren?

idea: Vielen Schülern ist der Humor längst vergangen: Sie stöhnen über zuviel Stress durch G8, das verkürzte Abitur nach zwölf Jahren.

Kraus:
Die Einführung von G8 war ein schwerer schulpolitischer Fehler. Manche Bundesländer kehren deshalb jetzt zu G9 zurück.

idea: Warum sollen Schüler 13 Jahre für das Abitur büffeln?

Kraus:
Weil den G8-Absolventen ein Jahr an Reife fehlt. Ein Jahr ist bei 17- bis 18-Jährigen eine ganze Menge! Sie können und wissen einfach weniger, weil der Schulstoff für das Turbo-Abitur abgespeckt werden musste.

Zudem schränkt G8 die Zeit für außerschulische Angebote wie Sport oder Musik ein. Es ist im Grunde alles eingetroffen, wovor vor 10 Jahren gewarnt wurde. Ich bleibe deshalb ein entschiedener G8-Kritiker.

idea: Die Abiturnoten von G8-Absolventen haben sich deutlich verbessert, auch die Sitzenbleiber-Quote ist gesunken.

Kraus:
Aber vor allem deshalb, weil die Kultusministerien die Notengebung liberalisiert haben. Für mich ist das ein trickreicher Versuch der Politik, den Erfolg durch planwirtschaftliche Manipulationen zu erzwingen.

Für strenge Notent

idea: Warum bevorzugen Sie eine strenge Notengebung?

Kraus:
Ich bin für ehrliche und realistische Noten. Wenn es nur noch gute Noten gibt, sind die Schüler und Eltern vielleicht für einen Moment zufriedener. Aber die Abitur- und später auch die Hochschulzeugnisse werden dann zu ungedeckten Schecks – sie sind also letztlich Betrug. Es gibt Bundesländer mit einer durchschnittlichen Abiturnote von 1,9.

Wir gaukeln den Schülern damit ein Leistungsvermögen vor, das sie letztlich gar nicht erbringen.

Wir brauchen nicht mehr Akademiker, sondern Handwerker

idea: Inzwischen beginnen 45 Prozent aller deutschen Schulabgänger ein Studium. Ist das für Sie ein gutes Zeichen?

Kraus:
Ich halte diese Entwicklung für bedenklich. 1990 lag die Studienanfängerquote noch bei 30 Prozent. Ein solch starker Anstieg ist nur durch Einbußen bei der Qualität erreichbar.

Die Studienberechtigung mag zugenommen haben, die Studienbefähigung bleibt aber dahinter zurück. Mich ärgert seit Jahren die dümmliche Propaganda der OECD, Deutschland brauche mehr Abiturienten und Akademiker.

idea: Weshalb nicht?

Kraus:
Die besten Beschäftigungschancen in Europa gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese drei Länder haben die niedrigsten Akademikerquoten und gleichzeitig die geringste Jugendarbeitslosigkeit. Was nutzt es, dass in Finnland mehr als 60 Prozent der Schüler das Abitur machen, aber zugleich die Jugendarbeitslosigkeit bei 20 Prozent liegt?

Die Steigerung der Abiturquote trägt in Deutschland zu einem eklatanten Mangel an Fachkräften in handwerklichen und technischen Berufen bei.

Der Nachwuchs ist ausgesprochen konservativ

idea: „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul“, heißt es in einer babylonischen Inschrift, etwa 3.000 Jahre vor Christus. „Sie wird niemals so sein, wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten.“ Wie steht es um unsere Jugend heute?

Kraus:
Offensichtlich gibt es seit Menschengedenken ein Problem zwischen den Generationen: Die Erwachsenen halten nichts von der Jugend. Ich halte diese Einstellung für falsch. Wir haben heute eine bodenständige, tolerante und familienorientierte Jugend – kurz gesagt: einen ausgesprochen konservativen Nachwuchs. Mit dieser Jugend kann man etwas anfangen.

idea: Immer wieder gibt es Forderungen nach neuen Schulfächern, etwa Medienkunde, Interkulturelles Leben, Ernährung, Datenschutz oder Glück. Was gehört in den Lehrplan – und was nicht?

Kraus:
Ich glaube, dass sich der bisherige Fächerkanon bewährt hat und für die nächsten Jahrzehnte Bestand haben wird. Es geht nicht ohne Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Naturwissenschaften, Religion, Geschichte und ästhetische Bildung. Von neuen Fächern wie Konsum-, Freizeit- oder Umwelterziehung halte ich überhaupt nichts. Mich stört die Inflation an solchen neuen Vorschlägen. Solche Fächer drängen nur die ursprünglichen Fächer an den Rand. Zudem erwecken sie den Eindruck, als sei die Erziehung in allen Lebensbereichen nicht die Aufgabe der Eltern, sondern der Schule. Im Übrigen sind Themen wie Medien, Umwelt oder Gesundheit in den bereits bestehenden Schulfächern gut aufgehoben.

Inhalte sind wichtiger als Methoden

idea: Stark zugenommen hat auch die Forderung nach Vermittlung von Methodenkompetenz.

Kraus:
Ich halte das für einen Irrweg. Für mich gilt der Grundsatz: Inhalte sind wichtiger als Methoden. Von den Schulbehörden werden wir derzeit geradezu überschwemmt mit Kompetenzforderungen.

In den Lehrplänen wimmelt es nur so von Methodenkompetenz, Lernkompetenz, Medienkompetenz, Führungskompetenz, Humankompetenz, Kritikkompetenz, mentale Kompetenz, Fragekompetenz, Orientierungskompetenz, Strukturierungskompetenz, Analysekompetenz, Wahrnehmungskompetenz, Urteilskompetenz, narrative Kompetenz, Handlungskompetenz und Sozialkompetenz. Ich halte das für Phrasen, für hohle Pädagogik. Die Lehrpläne werden so zu Leerplänen. Mir geht es um Inhalte – sie sind die Voraussetzung für alle Kompetenzen.

Bildungsplan in Baden-Württemberg ist völlig unausgereift

idea: Ich ahne, dass Sie dann kein großer Freund von Genderkompetenz sein werden, wie sie der umstrittene Bildungsplan in Baden-Württemberg vorsieht.

Kraus:
Ich bin dafür, dass sexuelle Orientierungen in der Schule altersgerecht besprochen werden und dafür Toleranz vermittelt wird. Aber alternative sexuelle Orientierungen dürfen nicht zum Leitprinzip werden. Ich halte den Entwurf für einseitig und völlig unausgereift. Es ist daher richtig, dass die Regierung ihn nun überarbeiten will.

Zudem gehört die Sexualerziehung zum Kernbestand des elterlichen Erziehungsrechts. Ich wünsche mir deshalb von den Schulen eine zurückhaltende Herangehensweise. Eltern sollten nicht das Gefühl vermittelt bekommen, dass hier eine einseitige Einflussnahme stattfindet.

Warum Religion wichtig ist

idea: Für Sie gehört das Fach Religion immer noch auf den Lehrplan. Warum eigentlich?

Kraus:
Zwei Drittel der Bevölkerung gehören in Deutschland einer Kirche an. Sie wollen, dass auch ihre Kinder christlich geprägt werden. Der deutliche Zuwachs von Schulen in kirchlicher Trägerschaft zeigt, dass dieser Wunsch sehr ausgeprägt ist.

Zudem ist Religion das einzige Schulfach, das im Grundgesetz genannt wird – und ausdrücklich unter Schutz gestellt wird (Artikel 7). Im Fach Religion bündelt sich die Werteerziehung, es fragt nach Gott, der Menschenwürde, dem Sinn des Lebens, der Herkunft und der Zukunft des Menschen und dem Verhältnis zu anderen Religionen. Die Frage nach Gott beschäftigt schon Erstklässler. Es ist gut, wenn sie in der Schule eine Antwort darauf erhalten.

idea: Viele Dank für das Gespräch!

Josef Kraus (64) ist seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Seit 1995 leitet er das Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium in Vilsbiburg (bei Landshut). Zuletzt erschien von ihm das Buch „Helikopter-Eltern. Schluss mit Förderwahn und Verwöhnung“ (Rowohlt Verlag).







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