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'Weiße Rose' als Vorbild für Lebensschützer regt auf

28. Februar 2003 in Jugend, keine Lesermeinung
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'Jugend für das Leben' nimmt Stellung zu einem Kommentar der 'Linzer Kirchenzeitung'


Linz (www.kath.net) "Erinnern - aber wie?", lautete der Titel eines Kommentars, in dem die "Linzer Kirchenzeitung" kritisierte, dass bei der Jugendkonferenz in München zum 60. Todestag der Geschwister Scholl das Engagement der "Weißen Rose" in Verbindung mit dem gegenwärtigen Einsatz von Lebensschützern gebracht wurde. Die "Weiße Rose" habe andere Ziele verfolgt, heißt es im Kommentar. "Heute gegen den Strom der öffentlichen Meinung zu schwimmen, kostet einen ungleich niedrigeren Preis, als ihn die Weiße Rose zahlen musste."

Ein einer KATH.NET vorliegenden Stellungnahme betont "Jugend für das Leben"-Präsidentin Jutta Lang, dass dies Lebensschützern sehr klar sei: "Wir wagen es nicht, unseren Einsatz mit der Tapferkeit und Zivilcourage der Geschwister Scholl zu messen. Wer von uns kann sicher sein, dass er den Mut aufbringen würde, für das Leben unserer ungeborenen Mitmenschen sein eigenes aufzugeben? Wir setzen uns den jungen Helden nicht gleich, sondern wir blicken bewundernd zu ihnen auf."

Der Verfasser übersehe jedoch eines: "Dass zwei Situationen nicht identisch sind, heißt noch lange nicht, dass keineAnalogie möglich ist. Heute wie damals gibt es Bevölkerungsgruppen, deren Würde als Personen man verleugnet. Heute wie damals fordert ein institutionalisiertes Unrecht zahllose Menschenleben." Damals habe auf den Menschen der Schrecken des Regimes gelastet, meint Lang, "heute bequemt man sich unter das Joch der Gleichgültigkeit".

www.youthforlife.net



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