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Politik und Medien dürfen nicht in die Kirche hineinregieren18. März 2014 in Deutschland, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Forum Deutscher Katholiken: Demokratische Mehrheitsentscheidungen erfahren ihre Grenzen, wenn sie dem Naturrecht und der göttlichen Offenbarung widersprechen
Fulda (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Weder Vertreter von politischen Parteien, von politischen Gruppen oder Medien dürften bestimmen, was in der Kirche zu gelten hat. Auch demokratische Mehrheitsentscheidungen erführen ihre Grenzen, wenn sie dem Naturrecht und der göttlichen Offenbarung widersprechen. Das stellte Hubert Gindert, der erste Vorsitzende des Forum Deutscher Katholiken, in der Fuldaer Erklärung am Sonntag fest. Anlässlich der Jahreshauptversammlung in Fulda wies Gindert auf die Kehrseite der sogenannten Lebenswirklichkeiten hin, an welche sich die Kirche nach Meinung von Vertetern des Zeitgeistes der Kirche anpassen solle. kath.net dokumentiert die Fuldaer Erklärung des Forums Deutscher Katholiken vom 16.3.2014: 
Die in Fulda versammelten Mitglieder des Forums Deutscher Katholiken und Vertreter befreundeter Gemeinschaften sprechen Papst Franziskus und den mit ihm verbundenen Bischöfen ihre uneingeschränkte Treue aus. Die Lehre der Kirche gibt uns Orientierung und ist der Maßstab unseres Handelns. Wir sind überzeugt, dass die Einhaltung der Gebote Gottes am besten die menschliche Würde und eine humane Gesellschaft gewährleistet. Demokratische Mehrheitsentscheidungen erfahren ihre Grenzen, wenn sie dem Naturrecht und der göttlichen Offenbarung widersprechen. Wenn Vertreter des Zeitgeistes der Kirche nahe legen, sie solle sich den so genannten Lebenswirklichkeiten anpassen, so wollen wir auf die Kehrseite dieser Lebenswirklichkeiten hinweisen: - Nicht wer die Ehescheidung verharmlost, tut etwas für die Menschen, sondern wer den Ehepartnern hilft, Krisen gemeinsam zu bewältigen. Die Trennung bringt Leid für den verlassenen Ehepartner und für die betroffenen Kinder. Sie ist nicht eine Befreiung, sondern eine Niederlage. - Nicht wer Abtreibung als Recht der Frau proklamiert, tut etwas für sie, sondern wer ihr hilft und sie ermutigt, das Kind auszutragen. Wir fordern die Wiederherstellung des uneingeschränkten Lebensschutzes. - Nicht wer den Schulunterricht sexualisiert, stärkt das Wohl des Kindes, sondern wer das Erziehungsrecht der Eltern achtet. - Nicht wer das Zusammenleben ohne Trauschein als gegebene Realität hinnimmt, tut etwas für die Menschen und die Zukunft unserer Gesellschaft, sondern wer ihnen Mut macht, ein Ja zu Ehe und Kindern zu sagen, hilft ihnen wirklich. In unserem Land herrscht Religionsfreiheit. Andererseits dürfen weder Vertreter von politischen Parteien, von politischen Gruppen oder Medien bestimmen, was in der Kirche zu gelten hat. Das können ausschließlich die durch göttliche Vollmacht eingesetzten Autoritäten, nämlich der Papst und die mit ihm verbundenen Bischöfe. K-TV-Interview: Gerhard Stumpf im Gespräch mit Prof. Hubert Gindert

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Lesermeinungen| | benefranz 21. März 2014 | | | | Man muß sich nicht an der Überschrift festbeißen. Die ganze Erklärung ist Klärung in so unklaren Zeiten wie heute. Es tut gut, bei diesen Anpassungszeitgeistereien auf das Fundament unseres Glaubens, Jesus Christus zu verweisen.
Ein besonderer Dank an Herrn Prof. Dr. Hubert Gindert!
Dieses Forum und die Fuldaer Erklärung schlägt starke Pflöcke ein, an denen wir unser Lebensboot festmachen können, wogegen uns gewisse andere Gruppierungen lediglich geistigen Treibsand offerieren. |  2
| | | | | speedy 21. März 2014 | | | |
wenn es keine Rotarier in der Kirche gäbe, haeete die Politik und Wirtschaft keine chance die Kirche aufzukaufen |  0
| | | | | 20. März 2014 | | | | Ein kleiner Denkfehler? - 2 ... steht es zu, Bestimmungsrechte in der Kirche für sich in Anspruch zu nehmen oder auszuüben.
Wie Sie leicht ersehen können, lieber Kant, die Aussage des geschätzten "Forums Deutscher Katholiken" steht auf äußerst solider Basis, sowohl dogmatischen als auch Staats- und zivilrechtlich. Sie schreibt weder Staat noch Gesellschaft etwas vor, sondern bringt lediglich die objektive, rechtliche Lage klar zum Ausdruck.
Das von Ihnen erwähnte "Volk Gottes" hier auf Erden besteht, wie das Magisterium der Kirche uns belehrt, NUR aus denjenigen, die gültig getauft wurden, den wahren katholischen Glauben bekennen, und sich weder von der Gemeinschaft des Leibes Christi getrennt haben noch getrennt wurden" ("De mystico Iesu Christi Corpore", 20). Der Leib Christi ist die von Christus selbst gegründete, apostolische und hierarchische Kirche. Dieser Kirche ist der Beistand des Heiligen Geistes zugesichert, nicht den von ihren Hirten autonom agierenden Schafen.
Damit wir uns richtig verstehen ... |  2
| | | | | 20. März 2014 | | | | Ein kleiner Denkfehler? - 1 Es dürfen "weder Vertreter von politischen Parteien, von politischen Gruppen oder Medien bestimmen, was in der Kirche zu gelten hat".
Diesem Satz ist voll zuzustimmen und enthält keinerlei Denkfehler.
Dies geht aus dem Stiftungscharakter der Kirche hervor, der auch für Außenstehenden gilt. Bestimmungsberechtigt in dieser Stiftung sind nur diejenigen, welche die Stiftungsurkunde als solche bestimmt. Und die sind nun mal in der Kirche als Stiftung göttlichen Rechts nach dem Willen Jesu Petrus bzw. die Zwölf (Mt 16, 18) und ihre Nachfolger, also Papst und Bischöfe. Diese und nur sie haben die Schlüsselgewalt in der Kirche Jesu.
Was unsere demokratische Gesellschaft und den Staat angeht,so gilt es die Trennung von Kirche und Staat einerseits, und die Autonomie der gesellschaftlichen Gruppierungen innerhalb der Verfassung und der zivilrechtlichen Bestimmungen, andererseits.
Weder Staat noch gesellschaftliche Gruppierungen irgendeiner Art steht es zu, Bestimmungsrechte in der Kirche |  3
| | | | | 19. März 2014 | | | | Ein kleiner Denkfehler! Inhaltlich stimme ich der Erklärung uneingeschränkt zu, und ich würde mir wünschen, daß unsere Bischofe auch so kompromißlos gegen die in unserer Gesellschaft sich ausbreitende „Zivilisation des Todes“ stark machen würden. Aber es liegt ein Denkfehler vor, wenn da geschrieben steht, es „dürfen weder Vertreter von politischen Parteien, von politischen Gruppen oder Medien bestimmen, was in der Kirche zu gelten hat.“ Das Forum der deutschen Katholiken kann in einer pluralistischen Gesellschaft der (nicht-kath.) Öffentlichkeit nicht vorschreiben, was sie darf und was sie nicht darf. Es ist nicht die Frage, ob sie das darf, sondern ob die Kirche es zuläßt. Ich vermute, so war es auch gemeint.
Und ... man sollte die Entscheidungsprozesse in der Kirche nicht auf Papst und Bischöfe reduzieren. Sie sind Letzt-Instanz bei strittigen Entscheidungen und so Garanten der Einheit, aber das Wesentliche sollte im vom Geist geleiteten Volk Gottes selber passieren (z.B.Lebensschutz-Organisationen). |  2
| | | | | Kimusi 19. März 2014 | |  | So langsam ist das hier für mich nicht mehr zu tolerieren Jemndem das Katholischsein abzusprechen und dann noch VIELEN Bischöfen und NOCH MEHR Priestern, geht entschieden zu weit. Wenn das hier so weiter geht, bin ich wohl im falschen Forum. Ich suchte Gleichgesinnte, als wirklich papsttreuer, katholischer Katholik, aber nicht ständig diese Polemik, die mich nur ärgert. |  1
| | | | | Essig 19. März 2014 | | | | @waghäusler Das ist ja das Problem. Sie sind mit großer Wahrscheinlichkeit Freimaurer, die sich in der Öffentlichkeit aber als Katholiken bezeichnen wollen.
Für Dich und mich ein Widerspruch. Für jene aber Programm.... |  2
| | | | | waghäusler 18. März 2014 | | | | @Essig Glück,Kretschmann,Lammert und Co. dazu
viele Bischöfe und noch mehr Priester als
Katholiken zu bezeichnen halte ich für
übertrieben. Persönlich würde ich sie eher als Freimaurer bewerten. |  4
| | | | | Essig 18. März 2014 | | | | Alois Glück, Kretschmann, Lammert und Co. scheint das nicht zu interessieren.
Ganz im Gegenteil: Sie rebellieren im Namen ihres "Katholikseinwollens" gegen die Wahrheiten Gottes. |  13
| | | | | Chris2 18. März 2014 | | | | Auf den Punkt gebracht... |  14
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