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KALEB kritisiert Abtreibungstourismus

18. März 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Viele junge Polinnen kommen zum Schwangerschaftsabbruch in grenznahe Gebiete nach Deutschland


Prenzlau (kath.net/idea) Kritik an einem zunehmenden Abtreibungstourismus im Nordosten Deutschlands übt die Lebensrechtsorganisation KALEB (Berlin). Immer mehr junge Frauen aus Polen kommen in grenznahe Städte der Uckermark, um dort einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Im katholisch geprägten Polen sind Abtreibungen nur in Ausnahmefällen erlaubt, etwa nach einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Medien hatten berichtet, dass der Gynäkologe Janusz Rudzinski im Kreiskrankenhaus Uckermark (Prenzlau) allein im vergangenen Jahr 1.000 Abtreibungen durchgeführt habe. Die Kosten in Höhe von 450 Euro müssten die Frauen selbst tragen. „Es macht keinen Spaß, Abtreibungen vorzunehmen“, wird der Mediziner zitiert. Trotzdem sei er froh, Frauen nach einer psychologischen Beratung helfen zu können.


Der Geschäftsführer von KALEB, Gerhard Steier (Berlin), kritisiert diese Praxis. In Polen gerate keine Frau durch eine verweigerte Abtreibung in eine medizinische Notlage, sagte er gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Es geht allein um die Durchsetzung der Abtreibung als Wahlrecht.“ Der Klinik warf Steier Gewinnstreben vor. Bei 450 Euro pro Schwangerschaftsabbruch habe der Gynäkologe Rudzinski im vergangenen Jahr für das Kreiskrankenhaus einen respektablen Betrag erwirtschaftet, „den man in der strukturschwachen Region gerne mitnimmt“.


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Lesermeinungen

 macie 18. März 2014 
 

Kein Grund

Das ist hoffentlich kein Grund für Polen, den Schwangerschaftsabbruch zuzulassen.

Die Deutschen Frauen gingen früher nach Holland.


1
 
 Schweizergardist 18. März 2014 
 

Mord bleibt Mord, auf wenn er sich als Freiheit tarnt

Diese bemitleidenswerten Frauen bestrafen sich für ihre sündhafte Handlung auf schlimmste Weise selbst. Es zeigte sich laut neuesten Studien, daß sich bei ihnen etwa acht Jahre nach der Tat, schwere Depressionen einstellen. Abtreibung zerstört nicht nur ungeborenes Menschenleben, sondern auch die eigene Seele. Wer wagt das im heutigen Freiheitswahn den Menschen zu sagen? Ich werde das tun.


4
 

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