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Kardinal Kasper betont die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe

1. März 2014 in Weltkirche, 82 Lesermeinungen
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Kasper stellte gegenüber kath.net die Kernpunkte seines vom Papst gewürdigten Vortrags vor den Kardinälen dar – Er fragt nach der Möglichkeit zur Absolution aufrichtig Bereuender - Familie als Hauskirche – Kritik an mancher Medienrezeption


Vatikan (kath.net/pl) „Ich habe über das Evangelium von der Familie referiert und bin in diesem Zusammenhang erst am Schluss auf die Frage der wiederverheirateten Geschiedenen eingegangen. Doch das Letztere war nicht das Hauptanliegen. Ich habe vielmehr klar gemacht, dass es in keiner Weise darum geht, die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit einer sakramentalen Ehe zu ändern oder gar in Frage zu stellen. Ganz im Gegenteil. Natürlich wollen wir alle gerade heute daran festhalten und pastoral uns dafür einsetzen.“

Dies erläuterte Kurienkardinal Walter Kasper am Freitag gegenüber kath.net zu seinem etwa zweistündigen Vortrag zum Thema „Evangelium von der Familie“, den er vergangene Woche als Hauptredner vor den zum Konsistorium versammelten Kardinälen gehalten hatte.

Die Worte des Kardinals, der bis zu seiner Emeritierung Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und zuvor Bischof von Rottenburg-Stuttgart gewesen war, waren von Papst Franziskus ausdrücklich gewürdigt worden und hatten starke Medienbeachtung gefunden.


Kardinal Kasper stellte gegenüber kath.net weiter fest: „Die Frage, welche ich gestellt habe, ist ganz schlicht formuliert allein die: Kann man jemandem, der sein Versagen aufrichtig bereut und das tut, was er in seiner nicht rückgängig zu machenden Situation tun kann, das heißt nach Kräften christlich leben und seine Kinder christlich erziehen - kann man diesem Menschen die Absolution verweigern? Bekennen wir nicht vielmehr im Credo: Ich glaube an die Vergebung der Sünden? Und sind wir nicht alle darauf angewiesen?“.

Der Kardinal kritisierte zudem, dass „in der allein auf einen Punkt fixierten Berichterstattung ein Anliegen leider völlig untergegangen“ sei, „das mir und auch dem Papst sehr wichtig ist: Die Familie als Hauskirche. Hier scheint mir der Schlüssel zur Lösung für viele aktuelle Fragen zu liegen, auch für die Frage der Neuevangelisierung. Damit hat man in vielen Teilen der Weltkirche beste Erfahrungen gemacht. Aber bei uns interessiert man sich dafür mit keinem Wort“.

Kasper äußerte die Hoffnung, „dass durch die Veröffentlichung die Dinge wieder klar werden, die manche Journalisten durcheinander gebracht haben“.

Der Vortrag von Kardinal Kasper wird in Kürze in voller Länge vom „Herder Verlag“ veröffentlicht werden.


Kardinal Kasper im kath.net-Interview: „Das Grundproblem ist ein Verdunsten des Glaubens in den Herzen vieler“.

kath.net-Buchtipp:
Das Evangelium von der Familie
Die Rede vor dem Konsistorium
Von Walter Kardinal Kasper
Kartoniert, ca. 96 Seiten
Herder 2014
ISBN 978-3-451-31245-8
Preis 12,40 Euro

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Die Katechese von Kardinal Kasper beim Eucharistischen Kongress, Köln, Juni 2013


Foto Kardinal Kasper (c) kath.net/Petra Lorleberg



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Lesermeinungen

 Born 5. März 2014 
 

Roland Michael

Orthodoxie gab es schon bei der Reichsteilung 395, die gegenseitige Bannung 1054, das Große Schisma im 18.Jahrh. Diesen langen Prozess werden wir hier nicht verfolgen können. Am Ende des 2.Vaicanums gab es immerhin die Versöhnung zwischen Paul VI. und Athenagoras. In Ihrem Beitrag spielt die Orthodoxie aber keine weitere Rolle. Ihr (kirchengeschichtlich nicht üblicher) Begriff "Teillegitimation" hat ja praktisch keinerlei Auswirkung.

Inwiefern hat die kath.Kirche das NT und den Vernunftbegriff der Aufklärung ignoriert? Kann eine Offenbarungsreligion grundsätzlich darauf verzichten, auf ihre Tradition zu pochen?
Bei welchen Themen war das 2.Vaticanum unzureichend? Welche "neumodische Anbiederung" meinen Sie und wer sind die "ewig Vorgestrigen", die auf Sie grotesk wirken? Sie wollen doch diese Pauschalurteile sicher nicht undifferenziert stehen lassen.


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 Roland Michael 5. März 2014 
 

@ Born

Bei 1000 Zeichen können Sie nicht mehr erwarten. Natürlich erfordert das eine sehr lange Diskussion.

In Bezug auf das Große Schisma widerspreche ich Ihnen ausdrücklich. Die Kritik der Orthodoxen an der Adaption der klassischen Philosopie (v.a. Thomas von Aquin) ist nicht der Grund für die Spaltung gewesen. Diese wäre lediglich ein Diskussionthema auf den Konzilien geworden.

Der Grund war vielmehr die Weigerung der Orthodoxen Patriarchen sich dem Römischen Bischof zu unterwerfen.

Mit der "Erfindung" des Papsttums (anstelle der traditionellen Primus-inter-pares-Stellung Roms) spaltete sich die westliche Kirche von ihren Schwestern im Osten ohne deren Zutun und Einwilligung einseitig und faktisch ab.

Dazu paßt auch die Missionstätigkeit der Römischen Kirche in Orthodoxen Gebieten, während die Orthodoxen Kirchen nicht in Römischen Gebieten missionieren, weil die eben schon katholisch sind und Rom respektiert wird.


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 arbrissel 5. März 2014 
 

@Kant:
Sie haben völlig recht, mehr Jesus, mehr Bibel, mehr Gebet würde sehr vielen gut tun (und da schließe ich mich ein)!

PS: manchmal etwas weniger Sakramententheologie allerdings auch...


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 Kant 5. März 2014 

Mehr Jesus, mehr direkten Kontakt mit der Bibel, mehr Gebet, mehr Weltkatechismus!

@Roland Michael: danke für Ihre Ehrlichkeit! Jetzt weiß jeder, wie Sie zur katholischen Kirche stehen: mehr NT, mehr Luther, mehr Aufklärung – weniger „Vertrauen in die Weisheit der Kirchenführung“, weniger AT, weniger Kirchenväter, weniger Tradition, weniger Vat II. Wenn Sie mir erlauben – ich würde Ihnen empfehlen: mehr Jesus, mehr direkten Kontakt mit der Bibel, mehr Gebet, mehr Weltkatechismus! Und was Ihre Ablehnung der Abtreibung angeht ... vielleicht sehen wir uns dann ja beim kommenden Marsch für das Leben in Berlin am Samstag 20.09.2014. Und ... wie sagt unser Papst so gerne: „Beten Sie für mich!“


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 Kant 4. März 2014 

Gegen Hartherzigkeit, problematische Sakramentenspendung, Angst und Rigorismus!

@silas: Sie schreiben: „Unser Herr Jesus Christus prangert immer wieder die menschliche Hartherzigkeit an.“ Leider falsch! Er prangert sie zweimal an. Und ich sagte schon, wie er es im Zusammenhang mit Ehescheidung tut: für Jesus sind die hartherzig, die Mose dazu gedrängt haben, die Ehescheidung zu erlauben. Bitte stiften Sie hier nicht unnötig Verwirrung!

„Sie sollten es der Kirchenleitung nicht verbieten ihre Praxis bezüglich der Sakramentenspendung zu hinterfragen!“ Da haben Sie mich mißverstanden, Da haben Sie mich mißverstanden, denn ich wünschte mir, besonders die deutschen Bischöfe würden die aktuelle Praxis hinterfragen, die oft einer Verschleuderung der Sakramente gleichkommt!

„Ängstlichkeit und Rigorismus sind dazu keine guten Ratgeber.“ Genau, haben Sie keine Angst vor dem Jesus der Evangelien, und seien sie nicht rigoristisch, wenn es darum geht Ehen zu retten.


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 Kant 4. März 2014 

Bedenken gegen die Tradition der Kirche und die Disponierten?

@Roland Michael: Sie schreiben: „Die Auffassung von der Disponiertheit und der entsprechenden Regulierung ist wohl fast so alt wie die Kirche. ... Ob sie deshalb richtig ist? ... Ich selber habe da schwerwiegende Bedenken.“ Ich nicht! Aber da Sie vermutlich nicht katholisch sind, können Sie mein Vertrauen zur r.k. Kirche wahrscheinlich nicht nachvollziehen. Ihre Begründung: „Jesus ist jedenfalls nicht nur zu den Disponierten gegangen ...“ zeigt, daß Sie in puncto Sakramententheologie noch ein bißchen Nachholbedarf haben.


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 Roland Michael 4. März 2014 
 

@ Hadrianus Antonius

Sie sollten das nicht oberflächlich konsequent durchdenken, denn damit kommen Sie offensichtlich nirgendwo an. Ebenso ist die Behauptung, daß die Kirchliche Lehre per se denkungsgleich mit der Frohen Botschaft sei, erstaunlich.

Auch Sie darf ich darauf hinweisen, daß es spätestens seit dem Großen Schisma zwei apostolische und katholische Kirchen gibt, die Römische und die Orthodoxe(n), und demzufolge zwei Lehrtraditionen, die nebeneinander stehen.

Dem Sakrament der Priesterweihe geht heute obligatorisch ein theologisches Studium voraus. Das war nicht immer so. Es ist aber heute so, damit das Risiko der falschen Kandidaten reduziert wird.

Wenn die Kirche im Unterschied zu früheren Zeiten nicht nur von der Gleichwertigkeit, sondern auch von der Gleichberechtigung der Geschlechter ausgeht, ändert sie damit grundsätzlich und traditionswidrig eine Kondition des Eheverhälnisses seit Jesu Zeiten. Die Ehelehre aber bleibt die alte? Das kommt praktisch so wohl nicht hin.


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 Hadrianus Antonius 4. März 2014 
 

@Roland Michael "Kontinuität der Lehre"

Ihrem ersten Satz konsequent durchdenkend, müßte, da sich seit 2 Jahrtausenden die Bedingungen der Menschen grundlegend geändert haben, die Lehre der katholischen Kirche ein gewaltiges Problem sein (vulgo: abschaffenswürdig)- und damit verbunden wäre das Leben und das Sterben Jesu Christi irrelevant und deshalb nützlos gewesen.
Das ist fürwahr starker Tobak!
Die Kirche ist una(eins mit der Kirche in der Vergangenheit(Tradition) und in der Zukunft), sancta (heilig- nichts weglassen und nichts fremdes dazufügen),catholica (weltumspannend-ohne Extrabratwurste für westliche Scheidungswillige) und apostolica (auf die Apostel zurückgehend).
Und seien Sie nicht pessimistisch: Sie sollten die menschliche Unzulänglichkeit und Verzagen nicht prozentual aufrechnen gegen die christliche Ehe (Ein Sakrament sollte nicht nach Chance und/oder Risiko bewertet werden).


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 Hadrianus Antonius 4. März 2014 
 

@silas Unzuchts- bzw. Hurereiklausel

Kaum etwas ist so illustrativ für die "Hartherzigkeit" des Menschen, für den Haß und die Kriege die soviele Zerrüttungen in der Ehe begleiten als die Verwendung der Hurereiklausel (porneia).
Jede Liebe zum Nächsten, zu Gott muß wohl abhanden gekommen sein wenn das Sakrament der Ehe mit Hurerei kontaminiert wird.
Unser Herr benutzte es übrigens nicht zur Relativierung des Scheidungsverbots, wie soviele Scheidungsfreudige wünschen möchten, sondern gerade in dem Kontext des Hasmonäers König Herodes', der mit einer Blutverwandte verheiratet war und damit kontinu Blutschande beging- für gläubige Juden ein gewaltiger Frevel.
Der Zusatz findet sich übrigens nur bei Matthäus.
Wenn die Poster @Kant, @Suarez, @Victor und @Vergil (um nur einige zu nennen) hier unbeirrbar bleiben und dies Sie irritiert: dann lesen Sie Ezechiel 3,4-7 und beziehen es ruhig auf der heutigen Zeit.


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 Hadrianus Antonius 4. März 2014 
 

@silas Sklerokardia-Hartherzigkeit I

Sie benutzen in Ihrem Posting an @Kant plakativ das Wort "Hartherzigkeit",auch noch kombiniert mit Farisäen,nichtbegreifenwollenden Jüngern, Weltherrschern...
Unser Herr benutzt das Wort "Sklerokardia"-"verhärtetes Herz" für diejenige, die scheiden möchten, die ihre Ehe beenden möchten- und ersetzt diese mosaische Erlaubnis durch das Scheidungsverbot- er hebt das Gebot der Nächstenliebe nicht auf, sondern vervollkommt es, überbietet es, wie so herrlich in der Bergpredigt.
Das ist die Radikalität Jesu Christi, schwierig und schmerzhaft für uns, kleine und so häufig erbärmliche Menschen; es ist jedoch kein Anlaß unser Kreuz nicht auf uns zu nehmen.
Es steht uns Menschen nicht an über die "Herzenshärte" Gottes Vorgaben an uns zu urteilen:es ist der Mensch, der sündigt, und wohl im freien Wille!
Wenn Sie andere Leute hier Farisäer nennen: warum nicht Essener?Und sind Sie dann Sadduzäer?
Das 1. Gesetz:"Oben Alles liebe Gott!" sagt deutlich "Gott", nicht dich selbst.


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 Roland Michael 4. März 2014 
 

@ Suarez "Kontinuität der Lehre"

Die Kontinuität der Lehre wird aber immer dann zum Problem, wenn sich die wirklichen Bedingungen der Gläubigen grundlegend verändern. Vor fünfzig Jahren noch war klar, daß die Ehefrau ihrem Mann Gehorsam schuldet. Es werden sich Einige erinnern, wie weit das auch zivilrechtlich von Bedeutung war. Heute ist davon überhaupt keine Rede mehr. Der Mann befindet sich dadurch in einer ganz anderen Lage, ebenso die Frau, die Beziehung erfordert eine ganz neue Qualität. Die Kontinuität ist hier hinsichtlich einer Grundbedingung wesentlich gebrochen, ohne daß eine komplementäre Modifikation der Lehre damit verbunden ist. Das praktische Risiko daraus tragen allein die betroffenen Gläubigen. Wir verzeichnen kaum zufällig eine stetige und erhebliche Abnahme römisch-katholischer Trauungen.


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 Suarez 4. März 2014 

@silas - Die Kontinuität der Lehre

"Wörtlich sage der Glaubenspräfekt laut "Catholic News Service" (CNS): "Wir können doch nicht nur deshalb, weil es viele Menschen gibt, die das Wort Jesu nicht verstehen, daraus die Konsequenz ziehen und meinen, das Wort Jesu kann oder sollte geändert werden. Es wäre ja paradox, würde die Kirche sagen: Nachdem nicht jedermann die Wahrheit kennt, ist die Wahrheit in Zukunft nicht mehr verpflichtend." Jesus habe die Ehe als Sakrament eingesetzt; Abstriche an der kirchlichen Doktrin zur unauflöslichen Verbindung zwischen Mann und Frau kann es deshalb Müller zufolge nicht geben. Doktrin und Pastoral dürften sich nicht widersprechen."

Das sagt also nicht irgendwer, sondern der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre. Auch Papst Benedikt hat, als er noch Präfekt der Glaubenkongregation war, die Thematik intensiv beleuchtet und eine Zulassung "Widerverheirateter" zu Eucharistie auf Grund der kontinuierlichen Lehre der Kirche zur Unauflösbarkeit der Ehe ausgeschlossen.


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 Randolf 4. März 2014 
 

Wessen ist das Ehesakrament ?

Wessen ist das Ehesakrament ? Die Kirche gibt doch hier kein Recht nach eigenem Befinden. Sie stellt fest. Wenn das Band nicht getrennt ist, befindet sich der Zweitverehelichte (zivilrechtlich) weiterhin in Sünde. Vergeben kann nur werden, wenn Abkehr und Reue vorliegt. Was zum Beispiel Silas meint, verstehe ich schon gar nicht. Man komme auch nicht immer mit plakativer Barmherzigkeit. Diejenigen, die sich immer auf Barmherzigkeit berufen, zahlen ja auch keine Rechnungen aus "Barmherzigkeit" für nicht erbrachte Leistungen zum Beispiel.


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 silas 4. März 2014 

@ Kant; Jesus und die Hartherzigen - Pharisäer; Jünger, die nicht begreifen wollen; Weltherrscher...

Unser Herr Jesus Christus prangert immer wieder die menschliche Hartherzigkeit an. Bezüglich der Ehe habe ich drei Hartherzigkeitsfallen benannt:
1. die von Ihnen aufgegriffene: Moseseanische Erlaubnis der Ehescheidung. Mt 19,8

2. u. 3. Matthäus 5,32 "Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei (EÜ: Fall von Unzucht) macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch."

Die Hurerei- bzw. Unzuchtsklausel scheinen es zu rechtfertigen anzunehmen, dass gewisse Formen von "WiGe" nicht nur nicht von Gott trennen, sondern eine weitere Eheschließungen rechtfertigen könnten?! (U.a. Thema der kommenden Bischofssynode)

Sie sollten es der Kirchenleitung nicht verbieten ihre Praxis bezüglich der Sakramentenspendung zu hinterfragen! Kardinal Kasper, Schönborn u.a. tun dies auf hohen theologischem Niveau.

Ängstlichkeit und Rigorismus sind dazu keine guten Ratgeber. Jesus zeig deiner Kirche deinen Willen


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 Kant 3. März 2014 

@Roland Michael: um Sie nicht ganz und gar im Dunkeln tappen zu lassen ...

Sie können noch so viel Sünder sein – die Sakramente dürfen nur denen gespendet werden, die entsprechend d i s p o n i e r t sind. Und ... es ist das Recht eines entsprechend disponierten Katholiken, die Sakramente zu empfangen, aber es ist auch die Pflicht des Sakramentenspenders, sie einem nicht entsprechend disponierten Katholiken zu verweigern. (Achtung: „verweigern“ nicht im Sinne von „endgültig verweigern“!)


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 Kant 3. März 2014 

@silas: Sie sprechen von „Hartherzigkeit“ und stellen eine interessante Frage.

Danke für das Stichwort "Hartherzigkeit“. Aber eigentlich verstehe ich nicht, was Sie genau damit meinen. Unser Herr Jesus Christus jedenfalls wirft denen Hartherzigkeit vor, die Mose dazu gedrängt haben, Scheidung und Wiederverheiratung zu erlauben (vgl. Mt. 19,8). Vorschlag: Vielleicht halten wir uns einfach daran!?

Ihre Frage lautet: „Wenn nun die zweite ungültige Ehe ein leben lang hält [Anm.: übrigens schwer zu überprüfen!], dieses ungültig verheiratete Paar sich aktiv am Gemeindeleben beteiligt ..., wird es bei Gott erbarmen finden können?“ Die Antwort ist eindeutig „Ja, es können Erbarmen finden!“, denn Gott vergibt allen, die ihre Sünden bereuen, aber zur Konsequenz, die Sie daraus ziehen „dann jedoch stellt sich die Frage ob eine Sakramentenempfang ermöglicht werden kann?!“ ein eindeutiges „Nein, die Frage stellt sich nicht!“, denn die Möglichkeit des Sakramentenempfangs hängt nicht von der anrechenbaren Schuld, sondern von der objektiven Lebenssituation eines Menschen ab.


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 Kant 3. März 2014 

Nicht von der „Barmherzigkeitsfraktion“ rechts überholen lassen!

@Roland Michael: Sie sind der klassische Fall, von dem ich immer wieder rede. Keine Ahnung mehr von den Sakramenten und besonders dem Sakrament der Eucharistie. Doch bei Ihnen liegt nicht die Schuld: das Problem sind die Hirten, die Bischöfe und die Priester. Und ... was die über Jahrzehnte versäumt haben, kann man hier nicht in ein, zwei Postings nachholen. Aber fangen wir damit an – und lassen wir uns nicht von der „Barmherzigkeitsfraktion“ rechts überholen, denn – obwohl das viele meinen – es geht hier nicht um die Unauflöslichkeit der Ehe!


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 Hadrianus Antonius 3. März 2014 
 

@silas Beschönigende Sprache

Geehrter @silas, genau wie Kard. Kasper benutzen Sie einige ungenaue, wenn nicht falsche Termini:
Erstens handelt es sich um "in neuer Verbindung lebende Verheirateten", nicht um "wiederverheiratete Geschiedene", was die Todessünde des Katechismus klipp und klar wiedergibt;
zweitens steht man mit der Umschreibung "in einer nicht mehr rückgängig zu machenden Situation" auf sehr dünnem Eis: nichts ist so wechselhaft wie die Frühlingsgefühle der Liebe und der Sexualität, was die Konstanz relativiert; vergessen wird daß für Gott nichts unmöglich ist- wie der Hl. Giovanni Don Bosco sagte: "tut was Ihr könnt; Gott wird tun was wir nicht können".
Kard. Kasper möchte hier die Absolution für eine Todsünde erteilen ohne zu sagen daß er dabei die Dissolution einer katholischen Ehe bewirkt und dabei die
Ehrfurcht für das Eucharistische Sakrament, für den Herrn selbst lädiert, wie der hochgeehrte @Kant schon bemerkte.


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 humb 3. März 2014 
 

@Theodor68

wieviele Taufen und Firmungen müssten um der Wertschätzung des Sakramentes willen annulliert werden?


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 Roland Michael 3. März 2014 
 

@ Kant 01.03. "Lutschbonbon"

Nie hat ein Jünger sich zwischen einen Sünder und Jesus zu stellen gewagt und jenem den Zugang versperrt.

Jesus selbst war die Barmherzigkeit in Person und noch am Kreuz. Ohne jede Vorbedingung.

Was jemand mit dem Leib Christi anzustellen gedenkt, ist nicht Ihr Problem und nicht das der Kirche. Es ist vor allem sein eigenes. Wenn Sie was tun wollen, dann beten Sie für ihn.


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 wandersmann 3. März 2014 
 

@ silas - liebevoller Supermann

Weiterhin bringen Sie m. E. zwar weltlich relevante Kriterien, die aber mit dem Glauben nichts zu tun haben. Es muss einem verheirateten Christen egal sein, ob prinzipiell ein liebevollerer, reicherer, intelligenterer, humorvollerer, sexuell aktiverer usw. Partner zur Verfügung steht. Das sind keine Entscheidungskriterien, eine bestehende sakramentale Ehe zu verlassen. Dann hätten wir ja dauernd Scheidungen. Auch die aktive Teilnahme am Gemeindeleben schützt nicht vor der Hölle. Letztendlich steckt hinter Ihren Äußerungen eine weltliche Sichtweise (die wohl mehr oder weniger wir alle noch haben, mich selber eingeschlossen). Natürlich macht ein liebevoller Supermann das Leben angenehmer. Aber hilft das dem Glauben? Letztendlich ist gefordert, dass wir uns nicht an Geschöpfe (sogar an Super- und Spidermänner nicht) hängen, sondern an den Schöpfer. Wenn wir ihm vertrauen, so wird er uns nicht überfordern.

1Kor 7,29 - 2Kor 12,9 - 1Kor 10,13 - Mt 19,29


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 wandersmann 3. März 2014 
 

@silas - Begründungen sind nicht notwendig zum Glauben

Sie stellen immer wieder kritische Fragen (so wie Kardinal Kaper), die eine Rechtfertigung zu erfordern scheinen. Und wenn die Rechtfertigung nicht schlüssig gegeben werden kann, dann vermute ich, dass dann nach Ihrer Meinung beispielsweise der Empfang der Kommunion zu gestatten sei. Ich halte diese Einstellung für falsch. Die katholische Kirche gründet auf der Bibel und der Tradition. Wenn in der katholischen Kirche Dinge über viele Jahrhunderte hinweg in bestimmte Weise getan wurden, obwohl man es auch anders hätte tun können und wenn man eventuelle Abweichungen davon sofort korrigiert hat, dann sind diese Dinge quasi von Gott abgesegnet und nicht mehr änderbar. Sie können dann nicht dadurch angegriffen werden, dass den Theologen eventuell kein für Sie einsehbares Gegenargument einfällt. Wir haben uns Gottes Willen zu fügen und zwar auch dann, wenn wir an seiner Stelle eine andere Regelung getroffen hätten.


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 Antigone 3. März 2014 
 

Lieber Suarez,

ich stimme Ihnen zu in Ihrer geradlinigen Ansicht bezüglich des Ehesakraments. Ich bin auch der Ansicht: ein "Ja" ist ein "Ja". Und deshalb habe ich große Schwierigkeiten mit der, wie ich empfinde, oft sehr großzügig ausgelegten Möglichkeit von Annullierungsverfahren. Wie ist Ihre Meinung dazu?


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 Suarez 3. März 2014 

Im Domradio ist solgende Äußerung von Kardinal Kasper zu lesen:

"Wenn wir wiederverheiratete Geschiedene von den Sakramenten ausschließen, die bereit sind, sie zu empfangen, und sie auf den Heilsweg außerhalb der Sakramente schicken, stellen wir dann nicht die sakramentale Grundstruktur der Kirche zur Diskussion? Wozu dienen dann die Kirche und ihre Sakramente? Zahlen wir mit dieser Antwort nicht einen zu hohen Preis?"

Also ist das, was unter Mt 5,27-32 steht, im besten Fall relativ und im schlechtesten falsch? Diese Schlussfolgerung müsste man aus der zitierten Aussage des Kardinals ziehen.

Rechtfertig sich durch konstatierte pastorale "Nöte" grundlegende Glaubenswahrheiten infrage zu stellen?

Wenn die Gläubigen das Ehesakrament nicht mehr verstehen, dann muss gefragt werden, warum. Und wenn der Bund der Ehe nicht wirkllch im Sinne des Glaubens geschlossen wurde, gäbe es den Weg der kirchnrechtlichen Annulierung der Ehe, so wie es Benedikt immer betont hat.

Warum will Kardinal Kasper diesen möglichen Weg nicht näher beleuchten?


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 Suarez 3. März 2014 

@silas - Ihre Argumentation geht am eigentlichen Problem vorbei

Mt 5,27 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
Mt 5,28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Mt 5,29 Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
Mt 5,30 Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
.
Mt 5,31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben.
Mt 5,32 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Ist Jesus hartherzig?


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 silas 3. März 2014 

@ Suarez welche Folgen haben Hartherzigkeit?

Hartherzigkeitsfall 1:
Mose erlaubt die Ehescheidung und neue Eheschließung.
Hartherzigkeitsfall 2:
Es wird so getan, als ob alle Menschen, die in einer zweiten Ehe leben automatisch von Gott getrennt seien.

Hartherzigkeitsfall 3:
Es wird die irrige Behauptung aufgestellt, dass Wiederverheiratete exkommuniziert und vom Leib Christi getrennt seien. -Warum nur sollen sie sich eigentlich eifrig am Gemeindeleben beteiligen- und in Todesgefahr die Sakramente empfangen?

Frage: Besteht eine gültige Ehe fort, auch bei zivile Scheidung und erneutem Eheschluss? Sicherlich ja! Wenn nun die zweite ungültige Ehe ein leben lang hält, dieses ungültig verheiratete Paar sich aktiv am Gemeindeleben beteiligt aber ständig in schwerer Sünde (Sexus) lebt, wird es bei Gott erbarmen finden können?
-Nein, dann müssten diese Eheleute (zum eigenen Heil) ausgeschlossen werden.
-Ja, dann jedoch stellt sich die Frage ob eine Sakramentenempfang ermöglicht werden kann?!
Kardinal Kasper genau zuhören!


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 Suarez 3. März 2014 

@M.Schn-Fl - Die Aussage Kardinal Kaspers bleibt für mich höchst problematisch

„Die Frage, welche ich gestellt habe, ist ganz schlicht formuliert allein die: Kann man jemandem, der sein Versagen aufrichtig bereut und das tut, was er in seiner nicht rückgängig zu machenden Situation tun kann, das heißt nach Kräften christlich leben und seine Kinder christlich erziehen - kann man diesem Menschen die Absolution verweigern?" - So Kradinal Kasper.

Auf den ersten Blick sieht das nicht problematisch aus, zumal ja extrem emotional aufgeladen.

Nur was bleibt dann von der Unauflösbarkeit der Ehe, wenn sie durch "aufrichtige Reue" mit Zustimmung der Kirche doch faktisch(!) gelöst werden kann? Dann wird die Unauflösbarkeit der Ehe zum bloßen Schein, einem nicht einlösbaren Ideal. Hier sehe ich das Kernproblem - übrigens deckt sich das exakt mit der Begründung Papst Benedikts, warum eine Zulassung zur hl.Kommunion von "Wiederverheirateten" nicht möglich ist. Mein Zitat diente der Veranschaulichung, welche Irritationen bei vielen Katholiken solche Diskussionen hervorrufen.


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 Theodor69 3. März 2014 
 

@humb

Die Annullierung stellt fest, dass die Ehe nicht bestanden hat. Es gibt eben verschiedene Kriterien – und das sehe ich als Wertschätzung des Ehesakraments – die als Voraussetzung für eine Ehe erfüllt sein müssen. Erst wenn es keine Voraussetzungen für die Ehe gibt (Kinderwunsch, Liebe, …), dann kann man auch die Annullierung abschaffen – aber das ist sicherlich nicht in Ihrem Sinne. Dass unglaublich viel unrechtmäßig annulliert wird und dass dies oft die „katholische Scheidung durch die Hintertür“ ist, davon bin ich aber auch überzeugt.


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 Linus 2. März 2014 
 

Ich verstehe Kardinal Kasper und sein Anliegen gut und ich hoffe und bin zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird bei der Bischofssynode. Es ist sicher wichtig dafür zu beten, damit Gottes Wille geschieht.


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 Kant 2. März 2014 

@abbelbrei: Seien Sie barmherzig, verzeihen Sie und vertrauen Sie Gottes Plänen!

„Mein Mann hat mich verlassen und ist mit seiner Freundin zusammengezogen.“
Ich kenne untreue kath. Männer, die wegen der klaren Position der Kirche, des Pfarrers und der Ehefrau zur Ihrer Familie zurückgekehrt sind. Und deshalb: ...
1. Sie machen „schlechte Tage“ durch (Urteile, finanzielle Probleme, alleinerziehend) – ohne Zweifel – aber genau das haben Sie ja ihrem Mann vor Gott eigentlich versprochen. Erinnern Sie sich? Ihn lieben, achten und ehren in guten und in schlechten Tagen.
2. Wenn Sie eine neue Verbindung eingehen, dann lieben, achten und ehren Sie ihn eigentlich nicht, denn Sie nehmen ihm die Möglichkeit, von seiner Sünde abzulassen und zu Ihnen zurückzukehren.
3. Und ... wenn Sie Ihrem Mann, wie Sie es versprochen haben, trotzdem treu bleiben, können sie damit auch vielen anderen Ehen helfen.
Seien Sie b a r m h e r z i g mit Ihrem Mann, verzeihen Sie ihm und zerstören nicht auch Sie noch den Plan Gottes mit ihnen beiden. Gott wird Sie dafür segnen!


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 humb 2. März 2014 
 

wäre es eine Wertschätzung

des Ehesakramentes, wenn eine Synode diese für mich unsägliche Option der Annullierung kippen würde? Diese Annullierungen sind es, die eine Lehre aufweichen und nicht die Diskussionen über Wiederverheiratung.


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 speedy 2. März 2014 
 

liebe Grazern, vergelts Gott für den Hinweis auf den link,
lieber gonzales, vergelts gott fuer das Zeugnis von ihrer Mutter, das finde ich echt klasse, und ich finde es super das sie und ihre Geschwister sich um ihre Mutter kümmern, vergelts Gott an alle die mir geantwortet haben


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 gebsy 2. März 2014 

Schadenfreude & Mitleid

sind in diesem Zusammenhang nicht zielführend.
Gewinnende, aber konsequente Aufklärung ist das Gebot unserer Tage:
http://www.auf-christus-schauen.at/meinung/3851


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 Grazerin 2. März 2014 

@speedy

genau diese Befürchtung fand ich 2009 auf diesem Link bestätigt; seither hat meine Dankbarkeit Gott gegenüber eine neue Dimension - SEINE UNÜBERBIETBARE GEDULD mit seinen verführten Kindern ist unbeschreiblich ;-)))
http://www.kathtube.at/player.php?id=11732


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 Gonzalez 2. März 2014 
 

@ abbelbrei...

...auch meine Mutter wurde mit 5 Kindern von ihrem Mann sitzen gelassen (und zwar ohne dass sie die meiste Zeit ihres Lebens arbeitete). Sie hat bis heute nicht wieder geheiratet, weil sie Gott gehoram sein möchte und auf ihn vertraut. Als Kinder kümmern wir uns sehr um sie (auch finanziell) und haben das auch bis ins hohe Alter für sie vor.
Ihre Situation ist schwer, aber nicht vollkommen verloren. Vertrauen sie Gott. Lassen sie sich nicht vom Bösen verbittern und bleiben sie seinem Gebot gehorsam. Gott ist mehr als barmherzig und verstehen sie, dass die Kirche nicht die Gebote Gottes verbiegen kann, nur weil Situationen schwierig sind. Nochmal: Vertrauen sie und glauben sie! Ich wünsche ihnen alles Gute und Gottes Segen!


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 Tony 2. März 2014 
 

@ silas

Und was ist mit Homosexuellen?

Nach der Logik Ihrer Argumentation müsste die Kirche auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften für moralisch zulässig erklären, weil es ja viele Betroffene gibt, die nicht (mehr) die Kraft empfinden, allein zu leben und wenn sie einem liebevollen Partner begegnen, ihn nicht ziehen lassen wollen. Schließlich wirkt auch hier die Triebkraft.

Kann man den Menschen Enthaltsamkeit zumuten oder nicht? Ich denke, in beiden Fällen kann man die Enthaltsamkeit zumuten und fordern, weil sie den einzigen Weg in Übereinstimmung mit Gottes Plan und somit den einzigen Weg zum wahren Glück darstellt.

Die Gemeinschaft der Kirche sollte den Betroffenen mit aufrichtiger Freundschaft und geistlicher sowie materieller Unterstützung zur Seite stehen. Sie sollten in der Gemeinschaft der Kirche ihre Familie finden können. Dies wäre eine wahre Herausforderung für die Pastoral!


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 Calimero 2. März 2014 
 

"nicht rückgängig zu machenden Situation"

@Gonzales
Sehe ich genauso. Der Text bringt gegenüber den bisherigen (Teil-)veröffentlichung wenig neues.

Nur eines vielleicht:
Dass es sich bei Wiederverheiratung unter Umständen um eine "nicht rückgängig zu machenden Situation" handeln könnte.

Was natürlich objektiv nicht richtig ist. Wiederverheiratung kann man immer rückgängig machen. Wenn auch unter bestimmten Umständen nur mit Erzeugung neuen menschlichen Leids.

Es geht wahrscheinlich gar nicht so sehr um die Kommunionsfrage.
Vielmehr muss die Familiensynode klären:
Kann es aus katholischer unter ganz bestimmten Bedinungen doch das Richtige sein, eine Wiederverheiratung zu erlauben.

Das wäre natürlich schon etwas mehr als nur eine Weiterentwicklung der Lehre.
Aber warum nicht.


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 kluge Jungfrau 2. März 2014 

Josefsehe versprechen

und leben, sind zwei Paar Schuhe.
Wenn nicht BEIDE Partner VOR der Ehe die helfende Liebe Gottes erfahren haben, wird es beim frommen Wunsch bleiben, weil sie DAS BESSERE einfach (noch) nicht kennen;-)
http://www.kathtube.at/player.php?id=30582


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 silas 2. März 2014 

Zuhören und nochmals zuhören!!!

Wenn Verlassene nicht mehr die Kraft empfinden allein zu leben? Wenn sie einen wirklich liebevollen Partner begegnen,sollen sie wirklich um Gottes Reich Willen diesen Ziehen lassen müssen? Spätestens wenn diese starken Verlassenen, treu zum Eheversprechen, nur eine Josefsehe von diesem Supermann erbitten, werden diese erfahren, das wirklich nur ganz wenige solche Helden sein können. Da ist nun Mal die Triebeskraft, die gar nicht "unerwartet" schließlich zum Ausschluss der Sakramente führt. Sakramentale Versöhnung Fehlanzeige, stärkende Kommunion - nur als geistige Speise möglich und auch da nur mit schlechtem Gewissen und gar nicht aufbauend...

Schnitt! Ein Familienvater kommt erneut zerknirscht in den Beichtstuhl und bekennt reuig sein Besuch im Bordell, er erhält die Lossprechung und schreite sonntags rechtens zur Kommunion.

Barmherzigkeit kann so schön o. hart sein!
Vielleicht findet sich in einer "Hartherzigkeits-Klausel" die Lösung. "Reuiger-Buße-Sakramentenempfang"?...


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 Stefan Fleischer 2. März 2014 

@Mysterium Ineffabile

Bitte verurteilen Sie nicht.
Eine Frau in dieser Situation schüttet einfach einmal ihr Herz aus. Dass sie dabei nicht immer die korrekten Formulierungen und Argumente verwendet ist doch verständlich.

Zudem, Nur wer selber einmal die Grausamkeit seiner "lieben Mitchristen und Mitchristinnen" so richtig erlebt hat, kann auch ahnen, was in einem solchen Herzen vor sich geht. Doch gerade um diese unser aller Grausamkeit, wenn wir als "Gerechte" von der "offensichtlichen" Schuld des anderen stehen (diese braucht nicht einmal real zu existieren) geht es unserem Heiligen Vater in allererster Linie, wenn ich ihn richtig verstehe. In diesem Punkt sollte die Synode jedem Einzelnen von uns ganz gehörig "die Hölle heiss machen".


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 silas 2. März 2014 

Zuhören und Seelennöte ernst nehmen! - Verlassen zu werden ist tödlich verletzend...

@ abbelbrei, danke für ihr mutiges Zeugnis!

Von einer Sorge dürfen Sie sich befreit wissen, niemand der sich unerlaubter- und ungültigerweise ein weiteres Mal bindet ist von der Kirche exkommuniziert oder gar von Gott verlassen! - Als sündige Menschen gehören auch diese schwachen Kreaturen zum einen Leib Christi.

Ihre Sorgen um ihre Kinder und ihre Altersversorgung wiegen schwer. - Das heutige Sonntagsevangelium ermutigt uns all unsere Sorgen auf Gottvater zu werfen. Er will für uns sorgen dürfen. Unsere ganze Kraft und Vertrauen sollen wir darauf ausrichten SEIN REICH der Gerechtigkeit und Liebe aufzurichten. - Darum nehmen Sie die viele Entbehrungen auf sich. Bitte lassen sie sich durch die ungerechte Begebenheiten nicht innerlich verhärten...

Sie werden eine Eheannulierung erwogen haben, und innerlich die Sehnsucht nach einen "starken Mann" an ihrer Seite immer wieder Gott Vater klagen. So handeln Sie richtig gemäß des heutigen Sonntagsevangeliums... Mt 6,24-34


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 Filius Custodis 2. März 2014 
 

Auf dem Hintergrund

guter Einkomme, vielleicht noch aus Steuern oder Kirchensteuern generiert, lassen sich prima solche Gebote lehren: Menschen, die nichts zu essen haben, die nicht wissen wie sie Ihre Kinder ernähren sollen, weil der Ex mit der Freundin durchgebrannt ist und nicht zahlt.
Der Prominenz wird im Bedarfsfall die Ehe annulliert, die hat keine finanziellen Probleme und mit der Kirche hat sie auch keine Probleme.
Charlene Wittstock durfte gleich mit Ehevertrag vor den Altar treten, hat also daß Ehesakrament erst gar nicht empfangen. Also ist Annullierung nur eine Formsache.
Dazu dann noch die Idee Hauskirche:
Ist uns diese Kirche nicht die Seelsorge schuldig mit Ihrem ganzen Apparat und den Kosten, für die die Mitglieder und die Allgemeinheit aufkommen ?


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 Gonzalez 2. März 2014 
 

Bin ich der einzige...

...dem es so vorkommt, als ob die Aussagen, die der Kardinal hier macht, gar nicht groß anders sind als das, was Medien darüber bisher berichteten?


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 Randolf 1. März 2014 
 

Bild nach außen

Welches Bild macht die Kirche denn nach außen ? Ein Bild einer zerstrittenen Vereinigung. Das ist ganz fatal. Ein Jahrmarkt der Beliebigkeit.


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 bernhard_k 1. März 2014 
 

@Charlie_BN

Würden Sie als Priester im Beichtstuhl mir die Absolution erteilen, wenn ich bei Ihnen beichten würde: "Ich habe gemordet, es tut mir leid, aber ich tue es morgen gleich wieder"??

Voraussetzung für die Vergebung ist immer die Reue und der feste Vorsatz, das nicht mehr zu tun. Wenn ein Mörder ehrlich bereut, wird ihm selbstverständlich vergeben. Bei den wiederverheiratet Geschiedenen ist die Situation (leider Gottes) eine andere, denn sie wollen den Ehebruch ja gerade NICHT beenden. Würden sie jedoch eine Josefs-Ehe versprechen, wäre die Situation schlagartig eine andere.


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 Elija-Paul 1. März 2014 
 

Erinnerung!

Ich möchte gerne daran erinnern, daß Kardinal Kasper zusammen mit dem damaligen Erzbischof von Freiburg und Kardinal Lehmann einen Versuch unternahm, wiederverheiratete Geschiedene zur hl. Kommunion zulassen zu wollen. Dieser Versuch wurde von Kardinal Ratzinger zurückgewiesen, weil die katholische Lehre seitens dieser Bischöfe "nicht ganz durchgehalten wurde"! Man kann diesen Hintergrund bei den Fragen des Kardinals nicht ausblenden, denn nie hat er sich - ebenso wie die anderen Bischöfe - von dem damaligen Versuch distanziert. Es sieht so aus, als wolle er weiter in diesselbe Richtung einwirken - Freiburg hat sich ja in dieser Hinsicht schon positioniert. Meine Frage: Wenn Kardinal Ratzinger damals die Dinge schon klar gesagt hat, warum dann wieder ein solcher Versuch? Hatte Kardinal Ratzinger damals Recht, dann gilt das auch für heute! Mögen auch alle anderen Beiträge in diesem Referat brilliant und "kniende Theologie" sein - an diesem kritischen Punkt aus meiner Sicht leider nicht!


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 Gefundener 1. März 2014 

u n d e n k b a r,

dass ein Mensch, welcher NUR EINMAL erlebt hat, wie zärtlich die helfende Liebe Gottes mit dem zum Sündigen versuchten Menschen umgeht, der Unzucht zum Opfer fällt.
Wo ist nun die Wurzel des Problems "Wiederverheirateter" zu suchen?
Ist dieser Begriff nicht irreführend? VOR GOTT GIBT ES KEINE ZWEITEHE NEBEN DER ERSTEHE ...


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 Charlie_BN 1. März 2014 
 

Beichtbarkeit einer Tötung...

...darf ich mal kurz fragen, ob es möglich ist, eine Tötung zu beichten und dafür Absolution zu bekommen???


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 Lysa 1. März 2014 
 

Der Wille Gottes

Eine wahre Begebenheit:

Die Französin Fabienne Guerréro aus christlichem Hause hat viele Jahre ein ausschweifendes Leben geführt. Als sie in Esoterik verstrickt ihre außergewöhnliche Bekehrung erlebte, war sie mit mit einem geschiedenen Mann verheiratet, der zuvor kirchlich getraut worden war. Jesus erschien Fabienne im Ehebett und bat sie, in getrennten Schlafzimmern wie Bruder und Schwester zu schlafen. Die Sünde des Ehebruchs hätte Ihn verletzt. "Gehorche mir, ich verlange Sühne!"

Das ist der Wille Gottes, auch heute noch, und nichts anderes!

Im Netz sind mehrere Interviews mit ihr veröffentlicht.

http://fabienne.guerrero.free.fr/artstellamarisallemand.htm


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 Wiederkunft 1. März 2014 
 

Johannes der Täufer

Warum hatte Johannes der Täufer, von dem Jesus sagt, es gäbe keinen Größeren auf dieser Erde und es wird auch keinen mehr geben, seinen Kopf verloren? Weil er so unbarmherzig war und dem König seinen Ehebruch nicht als scheitern durch gehen lies? Nach diesem biblischen Bericht würde sich für einen Christen jede Diskussion über das Eheverständnis erübrigen!


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 Thomas-Karl 1. März 2014 

@Mysterium ineffabile

Formal ist ein wiederverheirateter Geschiedenber nicht exkommuniziert. Aber jeder, der ein Todsünde begeht, trennt sich nicht nur von Gott, sondern auch von der Kirche. Das zeigt ja das altkirchliche Bußverfahren.


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 Mysterium Ineffabile 1. März 2014 

@abbelbrei

Sie haben eine merkwürdige Art, das Problem darzustellen. Und mich persönlich würde es nicht gerade freuen zu wissen, dass mich eine heiraten will wegen ihrer Altersversorgung.

Besser wäre es: an das Gewissen zu denken.

Und nur nebenbei: kein wiederverheirateter Geschiedener ist "exkommuniziert". Man sollte sich entweder informieren oder einfach aufhören, Unsinn zu verbreiten.


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 wandersmann 1. März 2014 
 

Wieso die Diskussion?

Mir ist nicht so ganz klar, was es da an Grundlegendem zu diskutieren geben kann. Das Problem ist doch ein altes und wenn die Kirche über Jahrhunderte hinweg für diese Personengruppe keinen Kommunionempfang (außer bei sexueller Enthaltsamkeit) gewährt hat, dann ist Gott offensichtlich mit dieser Regelung einverstanden. Da kann und darf man sich gar nichts Neues ausdenken.
Natürlich sind die ganzen Regelungen (keinen Sex) aus weltlicher Perspektive überaus hart und vielleicht je nach Situation auch grob ungerecht. Aber die Ehe in guten und schlechten Zeit aufrechterhalten zu wollen bedeutet eben auch dann an ihr festzuhalten, wenn man z.B unschuldig verlassen wird. Und solche Fälle gibt es ganz sicher. Es bleibt auch zu fragen, was man selber für die Ehe getan hat. Jeden Tag zusammen gebetet? NER praktiziert? Den Partner zum religiösen Leben angehalten? usw. Insgesamt scheint es mir besser hier auf Erden eine harte Zeit zu haben als dort, wo alles viel schmerzhafter ist.


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 PBaldauf 1. März 2014 
 

Trotz seinem vorgerückten Alter:
Wie geistig-jung ist Kasper Walter:
Gedanklich rege und sehr wendig
Mit zwei Worten: Höchst lebendig
Erstaunlich, nicht zum ersten Mal
der Papst-geschätzte Kardinal

Ich drückte einmal ihm die Hand
Wobei ich Sympathie empfand
Auf dem Platz vor’m Speyerer Dom
Ganz schlicht, der hohe Gast aus Rom

Er lächelte, sprach kaum ein Wort
grüßte freundlich und ging fort
zum Dom hinein, der überfüllt
Ins Messgewand, danach, gehüllt
schritt, nach Gesang vom Kirchenchor
Gesammelt er, zur Predigt vor:

Die dem GEIST gewiss entstammte
Da sie uns mahnte und entflammte
Ein jeder Satz saß wie gemeißelt:
So ist es wohl wenn Liebe “geißelt“
Doch was er ins Bewusstsein rief
Er meinte es ganz konstruktiv

Ich dachte still: ‘DER hat was los…
DIE Predigt war schon grandios‘

Ich wünsch‘ – auf Theologen-Wegen
Inspiration ihm, Gottes Segen

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 bernhard_k 1. März 2014 
 

Simulation einer "Beichte"

Machen wir einen beinharten Test und simulieren wir ein Beichtgespräch: Ein wiederverheiratet Geschiedener ist im Beichtstuhl und beichtet wie folgt: "Ich gehe regelmäßig mit einer 'falschen' Frau ins Bett, denn verheiratet bin ich bis zum Tod ja mit meiner 'richtigen', d.h. ersten Frau. Von daher bereue ich diesen Ehebruch aufrichtig, weiß aber leider jetzt schon, dass ich weiterhin regelmäßig mit der falschen Frau ins Bett gehen und damit weiterhin die Ehe brechen werde."

Soll hier der Priester wirklich die Absolution erteilen dürfen?? Das wäre doch krass, oder etwa nicht??

Kardinal Kasper erwähnt die "nicht rückgängig zu machende Situation." Nun, das mag sein, aber enthaltsam mit der 'falschen Frau' zu leben ist IMMER möglich!

Ich halte diesen Kurs für einen gefährlichen Verwässerungskurs, der nur Verwirrung stiftet und sonst gar nichts.


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 carl eugen 1. März 2014 

Lieber @M.Schn-Fl!

Sie haben ja so recht! Auch ich muss mich an die eigene Nase fassen. Ich habe in den letzten Tagen viel geschrieben, was nicht richtig war, und auch vom kath.net-Team berechtigtermassen nicht veröffentlicht wurde. Ich habe dem Papst und dem Kardinal doch auch Unrecht getan, und meine Kritik, die ich in Grundzügen wiederholen würde, übertrieben.
Ich möchte Ihnen danken, lieber M.Schn-Fl, für Ihren Kommentar. Sie sind ein Mann von grossem, inneren Glauben, und von tiefer, innerer Ruhe. Das ist bewundernswert, und da kann sich so mancher eine Scheibe von abschneiden, auch ich! Vergelt's Gott!


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 M.Schn-Fl 1. März 2014 
 

@Suarez

Ich versteh nicht, wo Sie nicht zustimmen können.
Im ersten Absatz des kath.net-Artikels sagt der Kardinal doch sehr ausdrücklich und unüberlesbar, dass er die kirchliche Ehelehre nicht ändern will. "Ganz im Gegenteil"
Dann erläutert er eine Frage, die er gestellt hat zur Dikussion in der Synode. Es ist m. E. überinterpretiert, hier dann einen Widerspruch zum Vorhergesagten konstruieren zu wollen.
Und Ihr Benedikt-Zitat kann ich auch nicht in diesem Zusammenhang sehen. M.E. hat Benedikt XVI.theologisch immer Recht.
Tatsache war doch, dass die dummen Medien mal wieder schrieben, Kardinal Kasper wolle die kirchliche Sexuallehre ändern. Hier sagt der Kardinal, dass er das nicht will sondern bekräftigt die Lehre von der Ehe und stellt FRAGEN an die Synode, DIE ERST DORT BEHANDELT UND GEKLÄRT WERDEN SOLLEN.
Ich schlage vor, dass wir jetzt einmal die Dinge abwarten und mit mehr Vertrauen zum Heiligen Geist beten, der seine Kirche trotz der vielen großen Sünder in ihr noch nie verlassen hat.


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 abbelbrei 1. März 2014 
 

Ehescheidung und Verurteilung

Ich möchte die Situation einmal von der anderen Seite schildern. Mein Mann hat mich verlassen und ist mit seiner Freundin zusammengezogen. Meine Kinder waren damals 5 und 7 Jahre alt. Und wenn ich in die Heilige Messe kam, musste ich hören, dass die Mitchristen über mich und meine Situation urteilten, ja mich verurteilten.

Wegen der Erziehung meiner Kinder arbeite ich nur stundenreduziert. Da ich an die Unauflöslichkeit der Ehe glaube und weiß, dass auf Wiederverheiratung die Exkommunikation steht, wage ich es nicht, eine neue Beziehung einzugehen.

Im Alter bedeutet das für mich, dass ich mit sehr wenig Rente werde auskommen müssen. Rücklagen bilden ist fast nicht möglich. Durch eine Wiederverheiratung wäre ich finanziell besser abgesichert. Dies verbietet mir aber dir Kirche unter Androhung der Exkommunikation.

Im Alter kann ich aber nicht zu meiner Kirche kommen und um Rentenaufstockung bitten, weil ich mich an die Vorschriften gehalten habe. Ist das gerecht? Ist das barmherzig?


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 Thomas-Karl 1. März 2014 

Nicht nur Sex

Eine Ehe ist doch nicht nur Geschlechtsgemeinschaft, sondern z. B. auch Wirtschafts- oder Erziehungsgemeinschaft. Warum wird wiederverheirateten Geschiedenen in der Ehe jede Form von Gemeinschaft erlaubt, nur das eine (Sex) nicht?


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 Randolf 1. März 2014 
 

Thema Nr.1

Man könnte meinen, dass die Nichtzulassung Wiederverheirateter zur Kommunion Thema Nr.1 in unserer Gesellschaft sei. Die wenigsten wissen davon und wenn, ist es ihnen weitgehend egal.Es werden nur Themen befördert, die quasi inquisitorisch von nichtwohlmeinenden Medien vorgegeben werden. Die Wiederverheirateten hätten sich zuvor überlegen müssen, was für Folgen ihr Handeln hat. Das war ihnen doch gleichgültig. Später wird dann gefordert von Unzufriedenengruppen, die von weiß wem gesteuert und finanziert werden.


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 Wiederkunft 1. März 2014 
 

aufrichtig bereut

Wer bereut den aufrichtig, sein scheitern in der Ehe, wenn er ja schon eine neue Familie hat, die er ja wahrscheinlich liebt. Schauen wir doch die Realität an. Da wird meist gestritten wie es nur geht, um Kinder Geld ,Haus usw. Viele hassen sich bis aufs Messer nach einer Scheidung. Und in so einem Umfeld ist es schwer seine Kinder christlich zu erziehen. Wie blauäugig sind unsere Kirchenoberhäupter eigentlich? Ich lebe auf dem Land. Da gibt es auch schon viele Scheidungen. Von 800 Seelen sind drei Geschiedene des Öfteren Sonntags in der Kirche. Die anderen wollen mit der Kirche gar nichts zu tun haben. Es ist wie bei dem Thema um Homosexuelle in der Kirche. Viel Luft um nichts!


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 Stefan Fleischer 1. März 2014 

@dominique

Ihre Frage erinnert mich an Mk 10.5

"Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben."


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 Rashomon 1. März 2014 

@ dominique

Aus den Aussagen Jesu lässt sich keine Möglichkeit konstruieren, nach der Scheidung der ersten Ehe eine Neue Ehe zu schließen. Also, wer sagt, dass die orthodoxe Kirche nicht irrt und die Worte Jesu nicht missachtet?


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 HyronimusOtto 1. März 2014 
 

Den Boden bereiten

Wenn das Verbot des Sakramentenempfanges für die Katholiken, welche nach Wiederverheiratung nicht in einer sog. Josefsehe zusammenleben, fallen wird, dann kommt es in der Folge auch zur Auflösung des Pflichtzölibats. Und dann sind auch wiederheiratende Kath. Priester kein größeres Problem, die ja ansonsten vom Sakramentenempfang auszuschließen wären. Bevor der Klerus aufs mitunter dünne Glatteis auch einer sakramentalen Ehe losgelassen wird .... Es bedarf keiner weiteren Worte, nur derer, dass unser Herrgott das alles nicht zulassen möge. Bitten wir ihn darum.


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 Suarez 1. März 2014 

@flimnap - Ist der katholische Glaube noch zumutbar?

So könnte man doch auch, etwas verkürzt, die Diskussion um das Sakrament der Ehe und die Zulassung mehrfach Verheirateter zur Eucharistie zusammenfassen. Offenbar wird nicht nur vielen dem Säkularismus unserer Zeit zugewandten Geistern der katholische Glaube lästig, sondern auch einem Teil der Hirten, die zwar formal an der Lehre der Kirche festhalten, sie aber praktisch und damit faktisch, aufheben wollen, um so eine sukzessive Umformung der Lehre hin zu einem durchaus hedonistischen Glaubensverständnis vollziehen zu können.

Das von Ihnen angesprochene heutige Empfinden der Unzumutbarkeit von Katholizität erstreckt sich auch auf das Skandalon des Kreuzes. Man möchte es aus dem Blickfeld nehmen. Eine tiefe Krise katholischen Glaubens drückt sich in der momentanen Diskussion aus und es ist nicht zu erwarten, dass Seitens der deutschen Bischöfe über das rein formale Hervorheben der Lehre noch an Katholizität festgehalten wird. Daher auch das ständige Gerede von Veränderung.


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 Kurti 1. März 2014 
 

@Karlmaria hat hier die Dinge angesprochen wie sie

im Falle der Wiederverheirateten sein sollten. Schon Pater Pio hat einer Frau befohlen, die von ihrem Mann Kinder hatte und der sich von ihr hat scheiden lassen, mit ihrem neuen Mann wie Bruder und Schwester zusammenzuleben. Er hatte Verständnis dafür, dass sie sich einen neuen Mann suchte im Hinblick auf ihre Kinder.
Allerdings sollte es möglichst gar nicht soweit kommen, sondern die Ehepaare sollten vorher die Hilfe des Herrn in Anspruch nehmen, damit ihre Ehe wieder in Ordnung kommt. Dass das möglich ist, beweisen genug Ehepaare, die sich wieder versöhnt haben. Davon aber hört und liest man nichts von den hohen Kirchenherren.


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 dominique 1. März 2014 
 

Warum nicht wie in der orthodoxen Kirche

für weitere Eheversuche eine Art Ritus "light"?


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 Suarez 1. März 2014 

@M.Schn-Fl - Ich kann Ihnen da nicht zustimmen

Wie passt die Betonung der Unauflöslichkeit der Ehe damit zusammen, dass man gleichzeitig deren Auflösung als hinzunehmendes Faktum ansieht. Darin liegt doch ein klarer Widerspruch. Entweder ist der Ehebund nur durch den Tod lösbar und nicht durch den Menschen oder aber das Ehesakrament reduziert sich auf ein bloßes Ideal, das es zwar anzustreben gilt, das aber keine echte Wirklichkeit hat.

Ergänzend zu meinem unteren Zitat möchte ich nochmals Papst Benedikt zu Wort kommen lassen:

"Das Kirchliche Lehramt hat mit diesem Schreiben in einen theologischen Disput eingegriffen, in dem es die Grenze der Theologie berührt sah: Die Auflösung des Seelenbegriffs, die sich seit eineinhalb Jahrzehnten immer deutlicher abzeichnete, erscheint nicht mehr als ein bloß innenwissenschaftlicher Streit; hier ist das sprachliche Substrat des Glaubens, seine Grundsprache berührt und damit auch die Grenze erreicht, wo über der Interpretation der interpretierte Sachverhalt selbst verlorenzugehen droht."


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 flimnap 1. März 2014 
 

Sind sexuelle Gebote zumutbar?

Darum geht es doch im Kern bei dieser Diskussion.
Die Kirche lässt wiederverheiratete Geschiedene nur dann zur Kommunion zu, wenn diese ernsthaft versuchen wollen, keinen Sex mehr mit ihrem neuen Partner zu haben - was in der Praxis vernünftigerweise darauf hinauslaufen muß, sich von dem zweiten Partner zu trennen.
Ein Leben alleine, ganz ohne Sex ist aber nach modernem Verständnis dem Menschen grundsätzlich unzumutbar.
(Bischof Ackermann stiess in dasselbe Horn, als er forderte, nicht sämtliche
voreheliche Sexualität dürfe verboten sein).
Die Diskussion um wiederverheiratete Geschiedene ist eng verknüpft mit der Auseinandersetzung um den Zölibat und die Homosexualität:
Es geht im Kern um die Frage, ob die Kirche das Recht hat, uns konkrete Bedingungen beim Ausleben unserer Sexualität zu stellen oder ob dies letztlich "Privatsache" sei, die jeder Einzelne direkt mit Gott abmachen müsse.
Meiner Ansicht nach ist bereits die Vorstellung solcher "Privatheit" protestantisch!


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 Victor 1. März 2014 
 

Kardinal Kasper steht im Widerspruch zu Papst Benedikt XVI. und Kardinal Müller.


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 Kant 1. März 2014 

Lutschbonbons oder „Allerheiligstes“?

Jetzt zeigt sich deutlich: bei der Frage der Zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen geht es nur vordergründig um Unauflöslichkeit der Ehe. Was damit endgültig vernichtet wird, ist die Eucharistie. In einer Diskussion sagte mit einmal ein „gläubiger“, praktizierender Katholik: „Auch Nicht-Getaufte sollte man zur Kommunion zulassen – gerade die brauchen es doch!“ Ja, warum eigentlich nicht, liebe Bischöfe? Wer in der deutschen Kirchensteuer-Kirche weiß noch, welche Voraussetzungen für den Empfang der Eucharistie erfüllt sein müssen? Und wer hält sich noch daran? Sie haben auf ganzer Linie versagt! Schlechte Hirten, die ihrer Herde nicht die Nahrung geben, die sie brauchen! Was wird der Herr tun, wenn er wiederkommt? Es geht hier nicht um Lutsch-Bonbons – da wäre es wirklich ungerecht, wenn nicht alle, die wollen, eins bekämen –, es geht um „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“, es geht um unser „Allerheiligstes“.


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 bücherwurm 1. März 2014 

Lieber Herr Dr. Schneider-Flagmeyer,

danke! P.L.


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 Suarez 1. März 2014 

In seinem Buch "Auferstehung und ewiges Leben" schreibt Papst Benedikt

"Wenn für die Christen nicht sicher feststeht, welches der Inhalt der Worte >ewiges Leben< ist, dann zerinnen die Verheißung des Evangeliums und die Bedeutung von Schöpfung und Erlösung, uns selbst das irdische Leben wird jeglicher Hoffnung beraubt (vgl. Hebr 11,1)" Genau diese Gefahr sieht die Glaubenskongregation aber offensichtlich heute gegeben:" Wer sähe nicht, wie sich hier ein subtiler und immer tieferer Zweifel in den Herzen ausbreitet?" Sie weist darauf hin, dass theologische Streitfragen heute offen ausgetragen werden, deren Gegenstand und deren Gewicht der Großteil der Gläubigen nicht abzusehen vermag."Durch all dies werden die Gläubigen verwirrt, weil sie ihre gewohnte Sprechweise und die ihnen vertrauten Begriffe nicht mehr wiederfinden." Papst Benedikt zieht daraus den Schluss: "Einerseits muss Theologie forschen,diskutieren, experimentzieren; andererseits kann sie sich dabei ihren Gegenstand nicht selber geben, sondern ist immer rückbezogen auf die "Essenz des Glaubens".


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 M.Schn-Fl 1. März 2014 
 

Dank an Petra Lorleberg und kath.net!

Das hier klingt ja schon ganz anders,bringt Licht in die Sache und es wird unmissverständlich klar, das der Kardinal keineswegs die katholische Lehre ändern will, sondern gemäß dem päpstlichen Auftrag Fragen gestellt hat, die zu einer Diskussion über eine Verdeutlichung der kirchlichen Lehre und zu einer evangeliumsgemässen Verkündigung über die Lehre und damit zu einer Veränderung der bisher sehr armen Pastoral führen soll.
Wir wollen hoffen, dass am Ende dabei auch ein Stopp der bedingungslosen Verschleuderung der Sakramente herauskommt und die Brautleute wieder vor der Trauung gut vertändlich über den Inhalt und den Sinn des Ehesakramentes unterwiesen werden.
Ich verstehe kardinal Kasper und andere Römer schon seit längerem in diesem Sinn.


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 Suarez 1. März 2014 

Ist das der neue Weg der Kirche?

Was bleibt vom Sakrament der Ehe als Bund, den nur der Tod scheidet, wenn die Kirche den Bruch des Bundes durch den Menschen über die Hintertür der "aufrichtigen Reue" dann doch sanktioniert?

Papst Benedikt hat den einzig gangbaren Weg der kirchengerichtlichen Annullierung der Ehe gewiesen. Warum will man partout diesen Weg nicht konsequent weiter beschreiten?

Es ist doch absurd, einerseits die Unauflöslichkeit der Ehe zu betonen, um dann im gleichen Atemzug den Bruch(!) der Ehe als empirisch gegebene Tatsache bei "ausreichender" Reue anzuerkennen. Im Grunde will doch Kardinal Kasper nur nicht zugeben, dass er selbst nicht mehr an die Unauflöslichkeit der Ehe glaubt, sondern sie für ein bloßes Ideal hält. Darin drückt sich aber ein sehr eigentümliches Sakramentsverständnis aus, das dem Sakrament die Tiefe nimmt und es auf eine Idee, also einen bloßen Lebensentwurf reduziert.

Erschreckend ist, dass ein Kardinal einen solchen Relativismus der katholischen Lehre vertritt.


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 Vergil 1. März 2014 

Darf es Tragisches geben?

Nach Jesu Wort ist die Verweigerung der Absolution offenbar prinzipiell möglich, vielleicht sogar mit aufgetragen: «Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.» (Joh 20,21)
Geschiedenen und zivil wiederverheirateten Gläubigen, deren erste vor Gott geschlossene Ehe weiterhin gültig ist, «die aber … zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können» kann sie natürlich nur gewährt werden, wenn diese in der Beichte die Absicht bekunden, fortan «enthaltsam zu leben, d.h. sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind. … In diesem Fall können sie [auch] zur Kommunion hinzutreten» (Glaubenskongregation, 1994).
Dass dies schwierig ist, dass die menschliche Existenz (die menschliche allein) tragisch sein kann und es nicht für alles eine sogenannte Lösung gibt, weiß niemand besser als die Kirche. Es ist gut, dass manchmal Gott der Einzige ist, der noch helfen kann.


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 Victor 1. März 2014 
 

Kardinal Kasper befürwortet leider Verwässerung der kirchlichen Lehren

Es ist sicher so wie Herr Kardinal Kasper es hier darlegt, daß die Anliegen der Kirche von den meisten Medien mißinterpretiert werden und vieles gar nicht berichten.
Aber dennoch handelt es sich bei einem möglichen Kommunionempfang für Geschiedene und dann nochmals Verheiratete um ein sehr wichtiges Thema besondes all derjenigen, die das, wie in Freiburg, schon so praktizieren. Somit ist es kein Wunder, wenn sich die anti-kirchlichen Medien darauf fokussieren, weil ihnen ja an der Kirche und den Geboten/Lehren nichts liegt, und sie alles ihrige dazu tun, diese Lehren abzuschaffen.

Es geht bei der Thematik nicht so sehr um "aufrichtige Bereuung", was ja im jeweiligen Falle so sein mag, sondern darum, daß die Kirche Christi sich nicht die staatlichen Vorgaben (Scheidung, Wiederheirat) zu eigen machen kann.
Außerdem ist auch an den jeweiligen Ehepartner zu denken, der an der kirchlichen Ehe womöglich festhält.
Und selbst wenn nicht, kanns keine Änderung in Lehre und Praxis geben.


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 Stefan Fleischer 1. März 2014 

Was ist nun der Originaltext?

Mit Blick auf die Zulassung zur Kommunion forderte Kasper in seiner Rede Reformen: "Wenn ein geschiedener Wiederverheirateter bereut, dass er in erster Ehe versagt hat, wenn er sich nach Kräften mühte, ...

oder:

„Die Frage, welche ich gestellt habe, ist ganz schlicht formuliert allein die: Kann man jemandem, der sein Versagen aufrichtig bereut und das tut, was er in seiner nicht rückgängig zu machenden Situation tun kann, ...

Geht es nun um:
- das Versagen in der Ehe, oder
- das "Versagen" in der Form einer zweiten Heirat?

Das würde mich interessieren.


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 Karlmaria 1. März 2014 

Die Kommunion wird doch gar nicht verweigert

Und die Beichte und die Lossprechung erst recht nicht. Die Kirche erwartet von den Wiederverheirateten nur, dass sie wie Bruder und Schwester zusammenleben und auf den ehelichen Verkehr verzichten. Natürlich sollen die Wiederverheirateten sich um die Kinder kümmern und den Kindern die Geborgenheit einer Familie bieten. Familie als Hauskirche das ist eine sehr schöne Idee!


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 Leo Christi 1. März 2014 

Beichte ja - aber

Natürlich freue ich mich, wenn Menschen ihre Schuld bereuen und umkehren. Aber wie ist es mit dem "ehelichen" Leben, wenn ein geschiedener Mensch in einer neuerlichen Verbindung, gar einer neuen Familie lebt? Natürlich kann er diese neue Familie nicht einfach verlassen, aber muss er, um überhaupt beichten zu können, nicht auf alle weiteren ehelichen Akte verzichten, solange die Ursprungsehe noch besteht?


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 AlbinoL 1. März 2014 

Brauch man denn für Ausnahmen Regeln?

Brauch man denn für Ausnahmen die jeder gute Pfarrer bei den Sakramenten gewährt Regeln um dabei zu riskieren das Ehesakrament zu verwässern?

Das Problem ist dass gerade in den Ländern die bei dem Thema eine Pressure Group bilden schon lange jeder zur Kommunion geht ohne etwas zu bereuen bzw. zu Beichten.
Sollte was kommen sollte das Thema Beichte komplementär zum Kommunionempafng ganz klar geregelt sein.
Ich könnte mir Beispielsweise eine Karwoche mit anfänglicher Beichte und dann unter darauffolgender Buße an Ostern den Kommunionempfang vorstellen...weiß aber nicht ob sowas theologisch stnadhält...aber darum scheint es ja eh nicht zu gehen.

Eine weitere Frage ist: jemandem, der sein Versagen aufrichtig bereut und das tut, was er in seiner nicht rückgängig zu machenden Situation tun kann, das heißt nach Kräften christlich leben und seine Kinder christlich erzieht, versteht derjenige nicht den Wert des verzichts zur Erhöhung des Ehesakraments?


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 theostudent 1. März 2014 

Erst lesen, dann urteilen

Genau das ist auch meine Frage:
"Die Frage, welche ich gestellt habe, ist ganz schlicht formuliert allein die: Kann man jemandem, der sein Versagen aufrichtig bereut und das tut, was er in seiner nicht rückgängig zu machenden Situation tun kann, das heißt nach Kräften christlich leben und seine Kinder christlich erziehen - kann man diesem Menschen die Absolution verweigern? Bekennen wir nicht vielmehr im Credo: Ich glaube an die Vergebung der Sünden? Und sind wir nicht alle darauf angewiesen?“.

Ich freue mich, die Veröffentlichung recht bald lesen zu können!


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