SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
- Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
- „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
| 
USA: Drei Jahre Haft für 84jährige Nonne wegen Einbruchs in Atomanlage19. Februar 2014 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wegen Einbruchs in eine Kernwaffenanlage wurde Megan Rice zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Sie war mit zwei Komplizen in eine staatliche Urananreicherungsanlage eingedrungen und hatte pazifistische Parolen auf ein Uran-Lager gesprüht
Knoxville (kath.net/KNA) Die 84-jährige US-Ordensfrau Megan Rice muss wegen Einbruchs in eine Kernwaffenanlage knapp drei Jahre ins Gefängnis. Ein Distriktgericht in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee verurteilte die Friedensaktivistin zu 35 Monaten, ihre beiden Komplizen Michael Walli (64) und Greg Boertje-Obed (58) zu je 62 Monaten, wie US-Medien am Dienstagabend (Ortszeit) meldeten. Rice, Mitglied der «Schwestern vom Heiligen Kinde Jesu», war im Juli 2012 mit ihren Mitstreitern in die staatliche Urananreicherungsanlage Y-12 in Oak Ridge eingedrungen und hatte pazifistische Parolen auf ein Uran-Lager gesprüht. 
Ein Gericht hatte die Ordensfrau und die beiden Männern bereits vergangenen Mai der Sabotage für schuldig befunden. Jedem der drei drohten damit laut Gesetz bis zu 20 Jahre Freiheitsentzug. Richter Amul Thapar vom Distriktgericht Knoxville hielt der Ordensfrau zugute, sie habe «nicht das umfangreiche Vorstrafenregister wie die anderen». Die Staatsanwaltschaft hatte für Rice und ihre Komplizen zwischen sechs und neun Jahre Haft gefordert. Wegen der Schwere der Tat verbrachten die Aktivisten die acht Monate zwischen dem Urteil und der Straffestsetzung bereits hinter Gittern. Der Einbruch in die Uran-Anreicherungsanlage Y-12 ist laut nationalen Medien beispiellos in der US- Militärgeschichte. Die betagte Ordensfrau und die beiden Männer hatten sich mit Taschenlampen und Bolzenschneidern den Weg in die Anlage gebahnt, die als bestgesicherte Produktions- und Lagerstätte für Uran in den USA gilt. Dabei durchtrennten sie vier Zäune, legten eine Meile zu Fuß zurück und hielten sich mehrere Stunden auf dem Gelände auf, bis sie von einer Wache aufgegriffen wurden. Der Vorfall führte zu mehreren Anhörungen der US-Energie- und Atombehörde, die für insgesamt acht Standorte von Nuklearwaffen verantwortlich ist. Die Sicherheitsfirma für Y-12 wurde Berichten zufolge gewechselt. Die aus Manhattan stammende Rice trat mit 18 Jahren in den Orden der «Schwestern vom Heiligen Kinde Jesu» ein. Nach einem Biologiestudium unterrichtete sie von 1962 bis 2004 als Lehrerin in Nigeria und Ghana. Seit den 80er Jahren engagiert sie sich in der Friedensbewegung. Bei Protestaktionen wurde sie Dutzende Male festgenommen; zweimal erhielt sie eine sechsmonatige Haftstrafe. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Thomas59 21. Februar 2014 | | | | Tippfehlerfunktion @bücherwurm
Ja mach ich gerne |  0
| | | | | 21. Februar 2014 | | | | Kein Verständnis für die Nonne Man sollte sich an die Regeln und Gesetze des jeweiligen Staates halten.
Die Kernkraft selber wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Menschheit spielen. Es geht um Wohlstand, Umweltschutz und Arbeitspläte.
Ob man eine 84jährige Nonne dafür zu drei Jahre Haft verurteilen muss, steht auf einen anderen Blatt. Wenn Greenpeace auf eine russische Bohrinsel klettert, ist das natürlich etwas anderes. |  1
| | | | | Alleswirdgut 20. Februar 2014 | |  | Meine Hochachtung vor dieser Nonne ! Es verdient unsere Hochachtung , dass jemand diesem kranken Atomfanatikern die Stirn bietet.
US Ex Aussenminister Powell hat ja damals öffentlich zugegeben, dass in den USA vorsätzlich gelogen wird , um einen Krieg heraufzubeschwören ->in diesem Fall der IRAK Krieg mit über 100000 Toten. Welches Vergehen wiegt schwerer das von Powell/Bush oder der Nonne ??? |  1
| | | | | 20. Februar 2014 | | | | Klausur Ist doch nicht schlecht - jetzt ist die Nonne in Klausur (im wahrsten Sinn des Wortes). Es gibt viele freiwillige Klausurschwestern - ist also passend für eine Nonne, oder? Passender, als fremdes Eigentum zu beschädigen... man kann auch auf andere Art protestieren. |  2
| | | | | Bethlehem333 20. Februar 2014 | |  | Die Bibel sagt dazu..... ... dass man sich hüten soll das Gute als schlecht und das schlechte als Gut hinzustellen. Auch möchte ich daran Erinnern,dass es niemals Erlaubt ist schlechtes zu tun,auf dass Gutes daraus hervor geht. Als Kriminell würd ich diese Sache aber dennoch nicht einstufen. Bewährung häts auch getan.
Lg und Gottes Segen.
Bethlehem |  4
| | | | | Kimusi 20. Februar 2014 | |  | @Thomas59 Das hat ja wohl überhaupt nichts mit: "Gebt dem Kaiser..." zu tun. Was denken Sie, wozu man eine Uranareicherungsanlage benötigt? Übrigens wollte die Nonne auch auf die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen hinweisen und das das nötig war, sieht man an der Möglichkeit des Einbruchs und der langen Verweildauer auf dem Gelände. Ich kann diese Frau nur bewundern. Sie ist ganz bestimmt kein Ja-sager. |  1
| | | | | Trierer 19. Februar 2014 | |  | "Jesus Christ did not die for this perversion of human thinking" Das hat sie geschrieben! Danke, @Flammpunkt,vermag Ihnen nur voll zu zustimmen.
Sie tun mir leid,@Thomas59. In welcher Welt leben Sie? Wenn eine hochbetagte Ordensfrau die Mühe auf sich nimmt,in einem Lager für Massenvernichtungswaffen ein paar Worte der (hochnotwendigen) Empörung an die Wand zu malen,dann ist sie in Ihren Augen eine Kriminelle? Die Schwester hat doch nichts gestohlen. Erst recht hat sie niemandem etwas zu leid getan. Sie wollte nur einen sichtbaren Protest gegen eine perverse Waffentechnologie zeigen. Diese ist kriminell! Hierzulande würde sie max. wg. Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung angeklagt werden,und eine symbolische Strafe erhalten. Die Kumpanei aus dem amerik. Milit.Industriellen Komplex,der Regierung unter dem sogenannten "Friedensnobelpreisträger" und der maßlosen US-"Justiz",führt hier einen Rachefeldzug gegen eine tapfere alte Frau,die "Gott mehr gehorcht als den Menschen". Ich bin stolz mit ihr katholisch sein zu dürfen. Der Herrgott schütze sie. |  1
| | | | | Flammpunkt 19. Februar 2014 | |  | Respekt Ich habe großen Respekt vor dieser Frau.
Hut ab. |  6
| | | | | bücherwurm 19. Februar 2014 | |  | @Thomas59: danke für den Hinweis. Das wurde geändert. Könnten Sie für sowas in Zukunft bitte die Tippfehlermeldefunktion oben links vom Artikel benutzen? |  2
| | | | | Thomas59 19. Februar 2014 | | | | Schlagzeile Bitte liebe Redaktion keine Schlagzeilen auf BILD-Niveau.
Die Nonne wurde nicht wegen eines Protests verurteilt, sondern wegen Einbruchs.
Auche eine Nonne ist eine Einbrecherin, also eine Kriminelle, wenn sie einbricht.
Außerdem sollte sich die Ordensfrau mal überlegen, was Jesus meinte, als er sagte, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist. Gilt übrigens auch für unsere Bischöfe in politischen Diskussionen. |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
- US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
- USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
- Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
- Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
- Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
- Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
- Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
- Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
- Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
- „Du trägst Gottes Bild“
- Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
- Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
- 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
- Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
- Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
- Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
|