Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Kinder werden schon im Mutterleib stark geprägt

9. Februar 2014 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Studie: Babys erinnern sich an das, was sie vor der Geburt hörten.


Helsinki/Heidelberg (kath.net/ idea)
Ungeborene Kinder werden im Mutterleib stärker geprägt als weithin angenommen. Das belegen neue Studien. So fanden Forscher der Universität Helsinki heraus, dass Kinder sich nach der Geburt an die Musik erinnern können, die sie im Bauch der Mutter hörten. Bei der Untersuchung spielten Mütter ihren Babys im letzten Drittel der Schwangerschaft fünfmal pro Woche das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ vor. Nach der Geburt konfrontierten die Forscher die Kleinen wieder mit dem Lied und maßen ihre Hirnströme.

Das Ergebnis: Bei ihnen zeigten sich wesentlich höhere Signal-Ausschläge als bei einer Vergleichsgruppe, die vor der Geburt nicht beschallt wurde. Dies werten die Wissenschaftler so, dass sich Babys an eine im Uterus gehörte Melodie erinnern können. „Wir sind schon im Mutterleib erlebende, fühlende Wesen und fähig, Sinnesreize aus unserer Umgebung aufzunehmen und zu verarbeiten“, so der Heidelberger Psychotherapeut Ludwig Janus in der Sächsischen Zeitung.


Ungeborene können schon Wut und Freude empfinden

Nach seinen Worten besteht eine enge Verbindung zwischen Mutter und Kind, über die es „mit einer ganzen Reihe von Gefühlen konfrontiert wird und sie mitfühlt“. So könne das Baby schon im Mutterleib wütend sein oder Angst haben, aber auch Freude und Zufriedenheit empfinden. Wie es in dem Bericht der Sächsischen Zeitung weiter heißt, erwacht bei Ungeborenen – ab der achten Schwangerschaftswoche – zuerst der Tastsinn. So spürten sie ein Entlangstreifen der Nabelschnur an ihrer Haut und ertasteten ihre Umgebung, wie man im Ultraschall sehen könne.

Auf den Tast- folge der Geschmackssinn. Er beginne zu reifen, sobald ab der 13. Woche erste Schmeckknospen im Mund des Babys entstehen und es anfange, Fruchtwasser zu trinken. Das Aroma der Flüssigkeit hänge davon ab, was die Mutter zu sich nehme. Studien belegen, dass Essgewohnheiten der Mutter das Kind schon vor der Geburt prägen. So wurde festgestellt, dass Menschen, deren Mütter in der Schwangerschaft viel Knoblauch essen, das Gewürz bereits von klein auf sehr mögen.

Babys trinken lieber süßes Fruchtwasser

US-Forscher des Monell Chemical Senses Centers (Philadelphia) stellten fest, dass Babys mehr Fruchtwasser schlucken, wenn es süß ist, und weniger, wenn es bitter ist. Hören können Ungeborene dem Bericht zufolge etwa ab der 17. Woche – zunächst den Herzschlag der Mutter, das Rauschen ihres Blutes und das Rumoren von Magen und Darm. Später nehme das Kind zunächst die mütterliche Stimme wahr, dann andere Stimmen, Musik und Alltagsklänge.

Im Blick auf das Sehen wird der Nürnberger Perinatalmediziner Franz Kainer zitiert: „In der 16. Woche sind die Augen ausgebildet und beginnen sich zu bewegen. Etwa ab der 25. sind sie voll funktionsfähig, und das Baby öffnet sie in Wachzeiten.“ Allerdings ist – wie es heißt – die Sehschärfe noch stark eingeschränkt. Der Geruchssinn komme im Mutterleib noch nicht zum Einsatz, da er in flüssiger Umgebung nicht funktioniere. Er sei aber gleich nach der Geburt von großer Bedeutung, da er dem Neugeborenen helfe, die Mutter zu erkennen und den Weg zu ihren Brustwarzen zu finden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life
  8. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  9. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  10. ,Du kannst dein Baby behalten!‘






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  4. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  5. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  6. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  7. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  8. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  9. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  10. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe
  11. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  12. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  13. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  14. Christus ist der Fels, der uns trägt
  15. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz