12 Februar 2014, 11:00
20 Jahre im Dienste der Neuevangelisierung
 
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Motiviert von Papst Johannes Paul II. gründete Johannes Enichlmayr eine Zeitschrift, die sich ganz der Neuevangelisierung widmet und seit 20 Jahren viele Pfarren und Gläubige in Österreich mit Impulsen versorgt.

Linz (kath.net/rn)
Seit 20 Jahren gibt es in Österreich die Zeitschrift „Neuevangelisierung“, die, rein von Spenden finanziert, seit Jahren an jede österreichische Pfarrei und darüber hinaus noch an interessierte Leser geschickt wird. Lob für das Engagement gab es auch von den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. und im letzten August auch von Papst Franziskus, der in einem Schreiben Johannes Enichlmayr, Priester in der Diözese Linz, für das Engagement bedankte. Zum 20-Jahres-Jubiläum gab es dann noch wohlwollende Worte vom Wiener Kardinal Schönborn, der sich für die die „Osterkatechese“ in der Zeitung bedankte sowie Bischof Ludwig Schwarz, der sich für die Zeitschrift bedankte, weil sie sich dem wichtigen Anliegen der Neuevangelisierung widmet. Kath.net sprach zum 20-Jahres-Jubiläum mit Herausgeber, Pfarrer Johannes Enichlmayr über die Zeitschrift und sein Engagement.

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Kath.net: Was war der Anlass für die Gründung der Zeitschrift?

Enichlmayr: Einer der Hintergründe der Gründung war der Besuch der Seligen Johannes Paul II., der bei seinem Österreichbesuch 1988 sehr deutlich zur Neuevangelsierung von Euroapa aufgerufen hat. Er hat später bei einem Interview 1989 nochmals genau präzisiert.

Kath.net: Was ist das Ziel der Zeitschrift?

Enichlmayr: Das Ziel der Neuevangelisierung besteht darin, die Menschen von heute wieder zum Glauben zu führen oder die christlichen Wurzeln erneut für die Zukunft zu entdecken.

Kath.net: A propos Neuevangelisierung. Die Lauheit scheint heute die größte Krankheit bei den Katholiken zu sein. Wie kann man das Feuer neu entzünden?

Enichlmayr: Gott ist unersätzlich für unser Leben, da wir alle nach dem Bilde Gottes geschaffen sind. Der HL. Augustinus gibt uns hier eine schöne Antwort: Unruhig ist unser Herz, bis es in Gott seine Geborgenheit oder Ruhe gefunden hat.“ Man sollte aber nie vergessen. Das überzeugt Christentum war nie die Mehrheit. Die Suchenden oder diejenigen, die schon gefunden haben, sollen den Lauen helfen, durch ihr Beispiel den Weg zu Gott zu finden. Glaube hängt mit Liebe und Freiwilligkeit zusammen. Man kann den Glauben aber niemand aufzwingen. Die Schwierigkeit ist aber auch heute, dass der Glaube von der Gesellschaft madig gemacht wird. Es insbesonder für jüngere Menschen, wenn die Kirche so oft im Kreuzfeuer steht, nicht einfach, den Weg zu Christus zu finden. Bekehrungserlebnisse wie zu Zeiten Jesu gibt es auch heute noch. Diese können Salz der Erde und Licht der Welt sein.

Kath.net: Die Zeitschrift hat jedes Mal ein anderes Thema. Was waren die Schwerpunkte in den letzten Jahren?

Enichlmayr: Wie Franz von Assisi die Kirche durch Ziegeln aufgebaut hat, soll jede Nummer der Neuevangelisierung ein guter Ziegel für das Haus der Kirche sein. Wenn viele da sind, wird es sicher ein schönes Haus. Das Thema der letzten Ausgabe war „Gottes Augen schauen auf uns“. In der Ausgabe ging es um Jesus und den Hl. Franziskus, aber auch den Dialog mit den Muslimen und Christenverfolgung

Kath.Net: Ihr abschließender Wunsch an die Leser:

Enichlmayr: Bei der Neuevangelisierung soll jeder bei sich beginnen und beim Glauben anfangen. Unter den Christen gibt es auch heute noch viele, die nach Antworten des Glaubens in unserer Zeit suchen und bereit sind, das entsprechend zu honorieren.

Kath.Net: Danke für das Gespräch


HINWEIS: Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich und kann hier abonniert werden. Die Zeitschrift lebt von Spenden

www.neuevangelisierung.at

Hier kann man die Zeitschrift bestellen.


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