Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  5. "Vaccine Amen"
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. Spanien am moralischen Abgrund
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Panik in Magdeburg
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

Vatikan übt erneut Kritik an UN-Kinderrechtkomitee

8. Februar 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikansprecher Lombardi: Bericht hat sich vorurteilsbeladene Sichtweise einiger notorisch kirchenkritischer Verbände zu Eigen gemacht.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der Vatikan hat erneut deutliche Kritik am Bericht des UN-Kinderechtkomitees geübt. Mit ideologisch geprägten Äußerungen zu künstlicher Empfängnisverhütung, Abtreibung und menschlicher Sexualität überschreite das Gremium seine Kompetenzen und mische sich in innerkirchliche Angelegenheiten ein, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung von Sprecher Federico Lombardi. Das Kinderrechtkomitee habe sich die vorurteilsbeladene Sichtweise einiger notorisch kirchenkritischer Verbände und Organisationen zu eigen gemacht, die Erläuterungen des Vatikan hingegen unberücksichtigt gelassen, so Lombardi.


Der Leiter des vatikanischen Presseamtes wies zudem darauf hin, dass Beratungen und Veröffentlichungen des Berichts über den Vatikan im vergleich zur üblichen Praxis für andere Länder "absolut anomal" verlaufen seien.

Das UN-Kinderrechtkomitee hatte dem Vatikan Fortschritte im Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen bescheinigt, die bislang ergriffenen Maßnahmen jedoch insgesamt als unzureichend gerügt. Zudem forderte das Gremium eine grundlegende Revision kirchlicher Positionen zu Homosexualität, künstlicher Empfängnisverhütung, Abtreibung und Sexualerziehung. Diese bisherige kirchliche Haltung stellt aus Sicht des Komitees einen Verstoß gegen die Kinderrechtskonvention dar.

Lombardi befand sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Dokuments, am Mittwoch, zur Entgegennahme einer Auszeichnung in Spanien. Die erste vatikanische Stellungnahme zum Bericht stammte daher von seinem Stellvertreter Ciro Benedettini.

Lombardi hob weiter hervor, dass nicht nur der Vatikan wegen des Berichts in der Kritik stehe, sondern auch das Kinderrechtkomitee selbst. Er wolle Entstehung und Veröffentlichung des Dokuments zwar nicht pauschal mit "den Vereinten Nationen" in Verbindung bringen, so der Leiter des vatikanischen Presseamtes. Dennoch müsse die UN die "negativen Konsequenzen" des Berichts tragen.

Zugleich trat Lombardi in dem vom Sender Radio Vatikan veröffentlichten Schreiben dem Eindruck entgegen, es gebe eine "Konfrontation" zwischen dem Vatikan und den Vereinten Nationen. Der Vatikan habe die UN als Ort der Begegnung zwischen den Völkern für ein friedliches Zusammenleben stets moralisch unterstützt. Umgekehrt hätten die UN-Spitzenvertreter stets die moralische Autorität des Heiligen Stuhls geachtet.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

UNO

  1. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  2. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  3. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  4. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  5. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  6. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  7. US-Regierung gegen Abtreibungs-Agenda der Vereinten Nationen
  8. ‚Keinen Cent mehr für Judenhass!’
  9. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  10. Katholische Eltern gegen UN-Agenda 2030 auf dem Weltjugendtag






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  3. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  15. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz