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Nun also der Ausverkauf – Die deutschen Bischöfe geben auf

8. Februar 2014 in Kommentar, 41 Lesermeinungen
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Die Anzeichen haben sich seit einiger Zeit verdichtet, nun wird es offensichtlich: Teile des deutschen Episkopats haben keine Lust mehr, mit dem Glauben der Kirche gegen den Strom der Welt zu schwimmen. Ein Gastkommentar von Michael Schäfer


Bonn (kath.net) Die Anzeichen haben sich seit einiger Zeit verdichtet, nun wird es offensichtlich: zumindest Teile des deutschen Episkopats haben keine Lust mehr, mit dem Glauben der Kirche gegen den Strom der Welt zu schwimmen.

Nicht mehr „zeitgemäߓ ist es für den Trierer Bischof Ackermann, eine neue Ehe nach einer Scheidung als andauernde Todsünde zu bezeichnen. Ebenso verhalte es sich mit praktizierter Homosexualität und vorehelichen Beziehungen. Um das Bild abzurunden, kommt ihm natürlich auch die Unterscheidung zwischen künstlicher und natürlicher Familienplanung „irgendwie“ künstlich vor.

Eines muss man dem Bischof freilich zugute halten: er scheint realisiert zu haben, dass die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten nicht machbar ist, ohne die katholische Ehelehre und damit die Sexualmoral in toto aus den Angeln zu heben. Das ist immerhin ehrlicher als die theologisch hilflosen Beteuerungen vieler seiner Amtsbrüder (darunter auch des scheidenden Vorsitzenden der DBK), das eine (die Zulassung zu den Sakramenten) ginge mit dem anderen (dem Festhalten an der Unauflöslichkeit der Ehe) zusammen. Bereits unmittelbar nach dem Erscheinen der Freiburger Handreichung hatte ein Kirchenrechtler freudig festgestellt, dass durch dieses Dokument erstmals sexuelle Beziehungen außerhalb einer gültigen Ehe moralisch legitimiert würden.

Die Äußerungen von Bischof Ackermann fallen zusammen mit der Präsentation der deutschen Antworten auf die Fragebögen, die der Vatikan zur Vorbereitung der Bischofssynode weltweit verschickt hat. Dieses Dokument zeichnet sich durch zwei charakteristische Eigenschaften aus: zum einen die „schonungslose“ Beschreibung des Ist-Zustandes (man könnte ihn etwas alltagssprachlich auf die Formel bringen: „Kein Schwein hält sich an die katholische Ehelehre“) und die vollständige Abwesenheit von Selbstkritik. Durchgängig beschreibt das Papier die entsprechenden Bestandteile des kirchensteuer-finanzierten Pastoral-Klapparatismus als vorbildlich. Die Frage, ob z.B. die Jugendpastoral so vorbildlich sein kann, wenn man gleichzeitig eingestehen muss, dass praktisch kein Paar, das vor den Traualtar tritt, vorher nicht „ad experimentum“ zusammengelebt hat, kommt den Verfassern nicht einmal in den Sinn. Stattdessen wird die normative Kraft des Faktischen beschworen.


Gleichzeitig wird verschwiegen, dass es – gerade auch unter Jugendlichen – Gruppen und Bewegungen gibt, die die katholische Ehelehre und die sich daraus ergebende Sexualmoral sehr wohl ernstnehmen. Mit den Zahlen, die man in diesem Bereich zusammenbekommt, kann man freilich nicht mehr in Volkskirche machen und das scheint ja das einzig noch geltende Dogma im deutschen Katholizismus zu sein: sich die eigene gesellschaftliche Marginalität nicht eingestehen zu wollen.

Also geht man nun tapfer den anderen Weg: „Wir können die katholische Lehre nicht völlig ändern, aber Kriterien erarbeiten, anhand derer wir sagen: In diesem und diesem konkreten Fall ist es verantwortbar“. An diesem Satz von Bischof Ackermann ist alles falsch: Die Sicht auf die kirchliche Lehre als etwas, was man (jeder hört das „leider“) nicht völlig ändern kann – als sei diese Lehre nach der übereinstimmenden Meinung des 2. Vatikanischen Konzils und des nachkonziliaren Lehramtes nicht ein Schatz. Ebenso aber auch die Vorstellung, mit einer neuen Art von Kasuistik könne das Grundproblem beseitigt werden. Dieses besteht aus der Sicht der Welt schlicht darin, dass man – jenseits von wenigen noch bestehenden Tabus – nicht mehr bereit ist, die Sexualität überhaupt als einen Ort möglicher Sünde zu sehen.

Von daher läuft auch Ackermanns Grundprämisse – „wir müssen das Verantwortungsbewusstsein der Menschen stärken, ihre Gewissensentscheidungen dann aber auch respektieren“ – ins Leere. „Die Menschen“ lehnen es im Bereich der Sexualität weitgehend ab, eine Instanz zu akzeptieren, vor der sie ihre konkreten Handlungsweisen und die daraus resultierenden Lebenssituationen rechtfertigen müssen. Dies ganz abgesehen von der Tatsache, dass man für die Worthülsen „Verantwortungsbewusstsein“ und „Gewissensentscheidung“ gerne einmal Fundstellen im Neuen Testament genannt bekäme – die Sprache Jesu ist das offensichtlich nicht. Der Herr ist barmherzig und klar zugleich: „Geh hin und sündige nicht mehr“.

Will man die Gedankengänge der Bischöfe verstehen, bietet sich als Interpretationsmuster die Vorstellung an, man gebe nun Randbereiche der Lehre auf, um den Kern zu retten. Doch was ist dieser Kern im Blick auf die Lebenspraxis der Menschen? Den sonntäglichen Gottesdienst besuchen kaum mehr als 10% der Katholiken, die Beichte ist ein Randphänomen, die Berufungen verharren auf einem Tiefpunkt. Wie hat man sich das kirchliche Leben denn vorzustellen, nachdem die „Randbereiche der Lehre“ als Hindernisse aus dem Weg geräumt sind? Jeder macht was er will und die Kirche garniert alles, was sich als „verantwortete Gewissensentscheidung“ ausgibt, mit einer netten kleinen „Segensfeier“. Wer den Verfasser böser Übertreibung verdächtigt, kann sich im DBK-Papier selbst überzeugen: „Auch die Bedeutung von Segnungen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ist – in klarer Abgrenzung zu sakramentalen Feiern – neu in den Blick zu nehmen“.

So sehr man den aus der Frustration über ausbleibende pastorale Erfolge geborenen Wunsch der Bischöfe nachvollziehen kann, weitere Teile der kirchlichen Lehre über Bord zu werfen (wie vieles ist in den letzten 50 Jahren schon still und leise entsorgt worden) – das Schiff wird dadurch nicht leichter werden und auch keine flotte Fahrt aufnehmen. Im Gegenteil: der nun eingeschlagene Weg wird – so ist zu vermuten und natürlich auch zu hoffen – nicht der Weg der Weltkirche sein und man möchte sich noch gar nicht ausmalen, was es bedeutet, wenn die Bischöfe irgendwann von römischen Synoden zurückkehren und – aus der Sicht der synodalen Pressure-Groups und ihrer Lautsprecher in den Massenmedien – mit leeren Händen dastehen.

Es wäre wohl der bessere und ehrlichere Weg, den Versuch der weiteren Simulation von Volkskirche und gesellschaftlicher Relevanz aufzugeben und mit der recht kleinen Schar, die die Kirche in Deutschland lange schon ist, wirklich aufzubrechen.

Dr. phil. Michael Schäfer war Mitarbeiter am Romano-Guardini-Lehrstuhl der LMU München und arbeitet heute in der Geschäftsführung einer in Stuttgart ansässigen, international tätigen Unternehmensberatung. Er führt den Blog summa-summarum.

Beispiele für zeitgemäße Verkündigung der kath. Lehre:

Youcat: 10 Gründe, warum ich mich nicht wasche (...warum ich nicht in die Kirche gehe)


Tilos - Beichte. Ein Rap, weitergeben an junge Leute!



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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 12. Februar 2014 
 

@SpatzInDerHand

Bin kein Mediziner, aber nach meinem Kenntnisstand sind die Ursachen von Prostatakrebs im Gegensatz zu dem von Ihnen angesprochenen Gebärmutterhalskrebs bislang nicht bekannt.
Gebärmutterhalskrebs wird durch bestimmte Viren übertragen, wie man erst seit einigen Jahren weiß.
Neben einer sexuellen Enthaltsamkeit bietet hier in der Tat bislang einzig eine entsprechende Impfung prophylaktischen Schutz vor ansteckung und Ausbrechen der Krankheit.
Das Letztere wird auch inzwischen millionenfach angewendet - in der Regel ohne die von Ihnen beschriebenen Komplikationen. Völlig risikolos allerdings ist wohl auch diese Impfung nicht, was im Einzelfall äußerst bedauerlich ist.
Grundsätzlich spricht das aber wohl kaum gegen die Impfung an sich; solche Risiken tauchen leider auch bei fast allen medizinischen Eingriffen und Therapien auf - in der Regel aber in einer gegenüber der ursprünglich zu vermeidenden Krankheit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit.
Natürlich ist das kein Trost für Sie.


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 SpatzInDerHand 12. Februar 2014 

@Diasporakatholik:

Ach? Und wie gehen Sie dann damit um, dass nach derzeitigem Stand der Wissenschaft Gebärmutterhalspapillome exakt die Ursache haben, dass eine Frau Geschlechtsverkehr mit einem Mann hat, der nicht "jungfräulich" zu ihr gekommen ist? Ist das bei Frauen weniger diskriminierend als bei Männern? Oder müssen wir in Zukunft derartige Erkenntnisfragen völlig unterlassen, da sie diskriminierend wirken könnten? Es wird ja schon beim Gebärmutterhalskrebs nicht mehr davon geredet, dass man der Ansteckungsgefahr durch Enthaltsamkeit ausweichen könnte. Statt dessen werden die jungen Mädchen durch eine alles andere als ungefährliche Impfung geschickt, Dummerweise habe nun wiederum ich einen Menschen im Bekanntenkreis, der heftigste Gesundheitsschwierigkeiten nach dieser Impfung hatte, wir fürchteten sehr Schlimmes.


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 Diasporakatholik 12. Februar 2014 
 

@noir58

Die Ursachen für Prostatakarzinome sind - im Gegensatz zum Lungenkrebs - noch längst nicht bekannt.

Bei Lungenkrebs ist eine der Hauptursachen das Rauchen, das seit geraumer Zeit - auch politisch - vehement und erfolgreich bekämpft wird, daher hier der Rückgang der Krebserkrankungen und das dadurch zwangsläufige Aufrücken anderer Krebserkrankungen nach oben.

Zudem sind Prostatabeschwerden (auch ohne Tumorbildung) eine typische Erkrankung höherer Altersstufen.

Unbestritten ist nun einmal, dass die Lebenerwartung in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen ist; natürlich mit allen Konsequenzen -auch der von altersbedingten Erkrankungen.

Prostatakrebs aber völlig unbewiesen in Zusammenhang mit unzüchtigem Verhalten von Männern in Zusammenhang zu stellen, ist abenteuerlich und kommt einer pauschalen Diskriminierung und Stigmatisierung von Betroffenen gleich, die bereits ein schweres Los zu tragen haben!

P.S.:
Mein Schwager, für den ich mich absolut verbürge, war daran erkrankt.


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 noir58 12. Februar 2014 
 

@Diasporakatholik

Haben Sie eine andere Erklärung?

Ich bin für jede Erkenntnis dankbar.


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 Fides Mariae 11. Februar 2014 
 

Grausam,

unfassbar, dass wir eine Bischofskonferenz haben, die einen solchen Gesamteindruck vermittelt. Herr Schäfer hat völlig recht mit seiner Analyse. Ich habe zwar Verständnis dafür, dass es für unsere Hirten einer Psychofolter gleicht, ständig unter dem Damoklesschwert drohender negativer Medienberichte zu leben. Aber die Herde lassen sie mit Aussagen wie z.B jüngst von Bischof Ackermann zur Umfrage "Ehe und Familie" total im Stich. Mietlinge?
@Myschkin: Sie kritisieren @Waldis Kritik an den Bischöfen (7.2.) - aber sehen Sie, dass er 30 Empfehlungen von Lesern hat? - Wir Katholiken sind einfach zutiefst VERZWEIFELT über unsere Bischöfe, die jedem Wolf hinterhecheln, aber ihre Schafe in der Öffentlichkeit total ignorieren (die löblichen Ausnahmen unter den Bischöfen sind nur der Tropfen auf dem heißen Stein.)


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 Hadrianus Antonius 10. Februar 2014 
 

Wie ein verlierende Fußballtrainer

Ein sehr guter Kommentar von Michael Schäfer.
Irgendwie erinnert mich Bischof Ackermann mit seinen Aussagen an den Trainer einer kontinuierlich verlierenden Fußballmanschaft, der nach einer langen Reihe von Niederlagen sich jetzt zu profilieren und zu retten versucht durch eine Änderung der Spielregel anzustreben.
Die Hl. Kirche basiert auf die Hl. Schrift, auf das Evangelium Unseres Herrn Jesu Christi- diese "Spielregel" sind gottgegeben und universal und können auch durch einen Bischof nicht verändert werden.
Im Übrigen ist es eine logische Evolution: erst wurde der Catechese den Garaus gemacht, dann der wachsende glaubensverlust schweigend hingenommen, und nun verliert man selber den Glauben und möchte die krchliche lehre an die neuen Verhältnisse adaptieren.
Schrales Salz- zum Wegwerfen und Daraufzutreten.(1 Kor, 2, 1-5)


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 osmose 10. Februar 2014 
 

Priester, Bischöfe

Ihr lieben Bischöfe,
nun müssten sie ihr ja alle zufrieden sein. Sie sind dort angekommen was Sie als Ziel jahrzehntelang im Stillen angesteuert haben. Unbemerkt von der Herde die ihnen treu gefolgt sind, wurden Änderungen vor genommen die mit Katholisch wenig, wenn nicht gar nichts mehr zu tun haben. Die gesamte Pastoral die mit der Einführung der Kommunionkinder besonders markant ist, gleicht einem Kasperletheater. Kinder die das Glaubensbekenntnis nicht lernen, die nie erfahren was eine Gebetshaltung ist, die zum Hochgebet sich um den Altar versammeln und mit fragenden Blicken unruhig und unbewusst störend der hl. Wandlung beiwohnen müssen. Welchen Sinn hat eine solche Erziehung? Alles was heilig ist bekommt oft einen anderen Namen. Man spricht nur noch von der Hostie von Brot. Kommunion wird ausgeteilt wie Plätzchen wo drauf rum gekaut wird wie auf einem stück Schinken. Der Priester der in einem Gummiboot die Kirche als Schiff darstellt. Mein Gott diese Armut!!!


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 humb 9. Februar 2014 
 

@juniper

Das mit dem Schlag ins Gesicht für Katholiken verstehe ich nicht ganz. Mit ganz viel Freude habe ich schon als Jugendlicher versucht, moralisch tadellos zu leben. Der Grund dafür ist, dass Gott es mit wert ist und ich den Schatz im Acker gefunden habe. Da ich aber weiß, dass ich bei allem guten Willen ganz schnell auf die Nase falle, stelle ich an meine Mitchristen nicht solch hohen Ansprüche. Wahrscheinlich also die Priorität Neuevangelisierung, dann ist Moral kein Thema mehr.


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 juniper 8. Februar 2014 
 

Die kathol. Kirche war einmal der Fels in der Brandung des Zeitgeistes. Das scheint heute nicht mehr so zu sein. Äußerungen wie die des Trierer Bischofs sind eine große Enttäuschung, vor allem auch ein Schlag ins Gesicht der Katholiken, die trotz aller Schwierigkeiten bemüht sind, nach der Lehre der Kirche zu leben. Auf wen kann man noch hören? Mir ist jetzt auch die Existenz liberal geprägter Priesterseminare klar geworden.


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 willibald reichert 8. Februar 2014 
 

noir58

Ich möchte Ihnen widersprechen und behaupten, daß die n i c h t gottgefällige
Sexualität das Einfallstor des Bösen ist.
Dies vor allem daher, weil sie vorwiegend
zur r e i n e n Triebbefriedigung entartet ist
und nicht mehr offen für die Lebensweiter-
gabe ist. Wer Menschen n u r als Mittel
zum Zweck benutzt, wie es heutzutage
vorherrschend ist, erlebt auch keine
e c h t e Liebe mehr und wird mit jeder
neuen Bekanntschaft schlußendlich ent-
täuscht sein. Wenn w a h r e Liebe
w i r k l i c h human sein soll, gehört
dazu auch eine bestimmte Einschränkung
statt e i n z i g dem gerade empfundenen
Trieb freien Lauf zu lassen. Aber wo
hört man seitens geweihter Personen noch
solche Aussagen für eine gelingende
Partnerschaft und eine g l ü c k l i c h
e Familie? Tatsache ist doch wohl, daß
gerade hier das große S c h w e i g e n
besteht! Die Auswirkungen können wir
spätestens seit dem Aufstand der deutsch
sprachigen Bischöfe gegen Papst Paul VI
allüberall registrieren!


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 Maurizio 8. Februar 2014 
 

Heinrich VIII ./. Thomas Morus

@Aegidius
Wir dürfen sicher sein, dass Rom nicht ins Wanken kommt! Auch wird Thomas Morus` Heiligsprechung nicht widerrufen werden.

Thomas Morus um seine Fürbitte anzurufen schadet nicht.


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 noir58 8. Februar 2014 
 

Prostatakrebs

@Kimusi
aus der Statistik www.prostata.de/pca_haeufigkeit.html:

*1998 hat das Prostatakarzinom in Deutschland den Lungenkrebs als häufigsten bösartigen Tumor bei Männern abgelöst. 2008 stand es mit 27,2% (etwa 70.800 Fälle) an der Spitze der Krebsneuerkrankungen, noch vor Dickdarmkrebs (14,6%, ca. 38.000 Fälle) und Lungenkrebs*

1 Kor 6,18: "Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib"

Dies sind einfach Fakten. Nun frage ich, was für einen Glauben Menschen haben, wenn sie denken, die Sünde hätte keine Folgen?

Die Pornographie ist heute die stärkste Waffe Satans. So ist das nun mal. Wir aber sind gut beraten, wenn wir die Worte der Hl. Schrift sehr ernst nehmen. Das hat mit Strafe nichts zu tun.


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 Teetasse 8. Februar 2014 

an Kimusi

Das was Sie versuchen zu beschreiben nennt man in der Psychiatrie Beziehungsideen, eigentlich psychotische Symptome. D.h. Dinge sollen einen überdimensionierten Zusammenhang haben wo aber kein kausaler Zusammenhang gegeben ist. Viel, viel häufiger als im christlichen Glauben kommt das aber in der Esoterik und im Heidentum vor. Klassisches Beispiele: Tatortkarten, Horoskop, "Schicksalszeichen", "Glaubenssätze", ... In der Esoterik nennt man das senkrechtes Denken anstatt kausalem Denken, d.h. willkürliche übersinnliche Analogien herstellen, bzw. psychiatrisch Beziehungsideen haben. Was Sie meinen ist Zusammenhänge herstellen wo keine offentsichtlichen Zusammenhänge sind. Das glaube ich macht so ziemlich jeder Mensch und glaubt er nur an Sternschnuppen, vierblättrige Kleeblätter oder sonst was. Auch beim christlichen Glauben gehen manchmal die direkten Zusammenhänge verloren, damit beginnt ja schon die Schöpfungsgeschichte. Manche Dinge sind nicht sofort einsichtig. Wichtig ist der Sinn


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 chriseeb74 8. Februar 2014 
 

Liebe Leute...

nun bleiben wir doch mal bitte auf dem Teppich. Natürlich gibt es eine gewisse Minderheit unter den Bischöfen die sich dem Zeitgeist durchaus anpassen. Aber von den ca. 70 Bischöfen in Deutschland ist die große Mehrheit durchaus "Römisch-Katholisch".
Aufgrund meiner recht guten Beziehungen zu einigen Bischöfen wage ich das so mal zu sagen.
Es ist aber sicherlich so, dass sehr viele dieser Bischöfe sich selten oder gar nicht an der öffentlichen Diskussion beteiligen wollen und zwar aus gänzlich unterschiedlichen Gründen.
Es hat zu jeder Zeit (zumindest in den letzten 70/80 Jahren) immer wieder Situationen gegeben, wo sich Bischöfe eher dem Zeitgeist angepasst haben (z.B. Bertram, Döpfner und Lehmann nur um die Prominentesten zu nennen); andere wiederum haben sich öffentlich immer wieder dagegen gestämmt (von Galen, von Preysing, Dyba, Meisner usw.)
Häufig spielen auch ganz banale Dinge eine große Rolle, wie jetzt die Wahl eines neuen Vorsitzenden.
Die DBK war immer schon gespalten!


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 Kimusi 8. Februar 2014 

@Teetasse

Darum ging es mir doch gar nicht. Natürlich haben Sie Recht mit Ihrer Aufzählung der Gefahren, aber es gibt viele Krankheiten auch ohne Schuld. Sie erwähnen z.B.Blasenentzündungen. Denkt der fromme Christ dann gleich, wenn er davon erfährt: Oh, die hat aber wohl ein ungeordnetes Sexualleben. Diese Mutmaßungen können verletzend und völlig falsch sein und deswegen lehne ich ein Nachdenken, in Bezug auf bestimmte Personen, ab. Wir können nie die Hintergründe erkennen und das steht uns auch nicht zu. Das man ganz allgemein über Ursache und Wirkung nachdenkt, ist was völlig anderes und das sollte man auch laut sagen.
@Waldi Warum schon wieder die schismatische Piusbruderschaft erwähnen? Der Ungehorsam EINIGER Bischöfe macht das Verhalten der P. ganz bestimmt nicht besser. Der Besuch einer ordentlich gefeierten Messe, die es ganz bestimmt auch in Ihrer Nähe gibt, wird durch ktv nun ganz bestimmt nicht ersetzt, aber das müssen Sie mit Ihrem Gewissen vereinbaren können.


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 humb 8. Februar 2014 
 

@waghäusler

schrieb: "Ehebruch ist nicht mehr grundsätzlich Sünde"

Wer hat das denn behauptet?


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 Martyria 8. Februar 2014 

Wichtiger Hinweis - Wortlaut der Petition 2

...

Darüber hinaus verlangt der Ausschuss, die Kirche solle ihre Lehre hinsichtlich Abtreibung, Verhütungsmittel und Homosexualität ändern. Das steht keinem Organ der Vereinten Nationen zu.

Ich bitte Sie, den Bericht des CRC entsprechend zu korrigieren."

Diese Zeilen werden ergänzt mit der englischen Fassung.


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 Martyria 8. Februar 2014 

Wichtiger Hinweis - Wortlaut der Petition 1

"Sehr geehrte Frau Sandberg!

Der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat den Heiligen Stuhl in unverhältnismäßiger Weise für den Umgang mit Missbrauchsfällen kritisiert.

Bereits Papst Benedikt XVI. hat der Kirche eine „Null-Toleranz-Politk“ bei Priestern, die Kinder sexuell missbraucht haben, verordnet und anerkannt, dass es in der Vergangenheit Fehler beim Umgang mit Missbrauchsfällen gegeben hat. Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger verursache „tiefe Scham“ hat er in einer Ansprache an die amerikanischen Bischöfe bekannt. Vor kurzem wurde bekannt, dass er 400 Priester wegen sexuellem Missbrauch in den Laienstand versetzt hat. Papst Franziskus führt diese Politik weiter und hat im Dezember die Gründung einer eigenen Kinderschutzkommission des Vatikan angekündigt.

...


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 Martyria 8. Februar 2014 

Wichtiger Hinweis

Zu den ungerechtfertigten Anwürfen der UNO gegen Lehre und Glaube der Kirche in puncto

Abtreibung, Verhütung und Haltung zur Homosexualität

gibt es eine Petition, die m.E. würdig ist unterzeichnet zu werden:

http://www.citizengo.org/de/3841-uno-ausschuss-greift-katholische-kirche?sid=Mzc5OTA5NjI2MTcyNDUy


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 waghäusler 8. Februar 2014 
 

Und Aaron erschuf mit kundiger Hand, das Goldene Kalb.
Und die Menschen tanzten um das Kalb herum und sagten: Das ist unser Gott und ihm wollen wir anhangen.

Wer ist Aaron? = einige deutsche Bischöfe.
Was ist das Goldene Kalb?= Ehebruch ist nicht mehr grundsätzlich Sünde, Sexualverkehr nur Sünde wenn mit Tieren,
gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind auch keine Sünde mehr.

Und das ganze wird dann abgerundet(gesegnet) mit dem Wortlaut eines bekannten Kölner Jecken :

"Hauptsache det Heeerz is juuuut"


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 Waldi 8. Februar 2014 
 

Verehrter @myschkin,

Sie scheinen die prekäre Lage der deutsch-kath. Kirche noch nicht begriffen zu haben, die hauptsächlich auf die Rechnung von vielen deutschen Bischöfen geht. Bischöfe wie Ackermann, Zollitsch und Lehmann stellen sich in aller Öffentlichkeit gegen die kath. Kirchenlehre und somit gegen den Papst und gegen Rom. Vor dem II. Vatikanischen Konzil hat mich, und unzählige andere Katholiken, die Mutter Kirche wohlbehütet durch die Wirren des zweiten Weltkrieges getragen und durch die schweren Jahre der Nachkriegszeit. Heute trägt sie mich im Wirkungskreis solchen Bischöfe nicht einmal mehr 200 Meter zum Gottesdienst, der zwischenzeitlich vielfach zu einem Kindergarten für Erwachsene verkommen ist, (Klaus Berger). Ich habe Lebenserfahrung genug, um in tiefer Sorge zu erkennen, dass solche Bischöfe meinen Glauben nicht fördern, sondern bedrohen. Die Gottesdienste besuche ich nur noch bei K-tv zwei bis drei Mal die Woche. Ist der Ungehorsam der kath. Bischöfe harmloser als der der Piusbüder?


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 Kimusi 8. Februar 2014 

@noir58

Meinen Sie das Ernst? Was haben Sie für einen merkwürdigen Glauben. Schrecklich! Also sitzt Gott da oben und denkt sich: "Oh, XY hat gerade einer Frau hinterhergesehen, also zerstören wir ihm mal das Augenlicht, oder XY hat gelogen, also kriegt sie Stimmbänderkrebs." Was machen Sie denn mit den Männern die unschuldig Prostatakrebs haben. Soche Kommentare, wie der Ihre, nehmen mir die Freude an Diskussionen mit "Superfrommen".


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 st.michael 8. Februar 2014 
 

@myschkin - Unfair zu Dismas !

Sorry, aber der gute Dismas hat voellig Recht mit dem was er sagt.
Er ist der Bote der schlechten Nachricht und nicht ihr Verursacher !
Die deutschen Bischoefe geben schon laenger (natuerlich gibt es auch einzelne ruehmliche Ausnahmen) ein sehr schlechtes Beispiel ab, von einer theologischen Fuehrung der Katholiken kann keine Rede mehr sein.
Katholiken wie dem guten "Dismas" sind der unverkuerzten Lehre Christi inzwischen naeher als zb. Herren wie Ackermann, Zollitsch, Lehmann u.a.


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 Suarez 8. Februar 2014 

Lieber myschkin, die Folgen des Kirchenkampfes sind unübersehbar

Man hat mit der Herabsetzungskampagne gegen den Limburger Bischof, die ja nun auch von innerkirchlichen Gruppen, ja von Priestern mit befeuert wurde, grundlegend den Respekt vor der Weihe beschädigt. Hinzu kommt, dass einige Bischöfe wirklich alles dafür tun, dass man als in Katholizität tief verwurzelter, nur noch vom Entsetzen erfasst wird. Man kann nicht einerseits die Lehrautorität aufheben wollen, also die Büchse der Pandorra öffnen, um sich dann andereseits wieder auf Gehorsam berufen zu wollen. Wenn schon Bischöfe den Gehorsam verweigern, wie können sie ihn dann noch von den Schafen einfordern wollen?

Es gibt zudem keine Gehorsamspflicht sich gegen die katgholische Lehre zu stellen oder die Wahrheit des katholischen Glaubens zu relativieren. Kein geweihter Priester kann sich auf den Gehorsam berufen, wenn er Tendenzen das Wort redet, die in Häresie enden werden.

Die katholische Lehre ist, was die Schöpfungsordnung anbetrifft, unumstößlich, auch für einen Bischof.


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 myschkin 8. Februar 2014 
 

@Waldi: Unfassslich,

mit welcher Respektlosigkeit Sie sich über unsere Bischöfe in Deutschland äußern und erheben. Unsere Bischöfe sind geweihte und von den Päpsten eingesetzte Vertreter der Apostel. Und Sie erlauben sich als Katholik diese Männer ignorieren zu sollen? Entgegen päpstlicher Wertschätzung dieser Herren? Als Katholik werden Sie sich da selbstbescheiden müssen. Ich mahne allenthalben Respekt für unseren Limburger Bischof an, auch von seinen Kritikern. Und eben dieser Respekt gilt für alle Bischöfe. Es ist nicht bekannt, dass der Papst auch nur einem von ihnen das Vertrauen entzogen und sie aus ihrem Amt entfernt hätte.


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 Mr. Incredible 7. Februar 2014 
 

Vielleicht

sind unter den Bischöfen ein paar gute Beamte, die könnten dann doch in der Verwaltung des VAtikan mithelfen.
Ansonsten können sie gerne zurücktreten, überbezahlte Weichlinge braucht in der kath. Kirche niemand. Sie haben gewußt, was Bischof sein bedeutet, als sie sich weihen liessen, sollte man annehmen. Und/Oder sie hatten schlechte Lehrer, wie man als wahrscheinlich annehmen darf.
Egal, mir wären ein paar röm.-kath. arme Argentinier als Bischöfe ganz recht, ganz ehrlich.
Deutsch lernen die schon noch. Ob unsere Leuchten jemals noch lernen was katholisch bedeutet, naja, eher ned. Also dann Freunde, ab in den Ruhestand, wir brauchen Zeitgeistheuchler nicht.


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 Philipp Neri 7. Februar 2014 

Zumx Nachdenken

(Joh. 6,60 ff.)

Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?

Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß?

Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war?

Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.

Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde.

Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher.

Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen?


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 noir58 7. Februar 2014 
 

Unzucht

Es ist interessant, sich in der Online-Bibel den Begriff "Unzucht" suchen zu lassen. Nehmen wir den Satz aus dem Buch der Weisheit, Kap 14: "es herrscht Umkehrung der Werte, undankbare Vergesslichkeit, Befleckung der Seelen, widernatürliche Unzucht, Zerrüttung der Ehen, Ehebruch und Zügellosigkeit."

Hier wird genau unsere Gesellschaft in der heutigen Zeit beschrieben.

Doch leider tut man den Leuten damit keinen Gefallen, wenn man ihnen sagt, das gehe schon in Ordnung. Kaum jemand bedenkt die Folgen. Unser Körper ist von Gott geschaffen zu einem bestimmten Zweck im göttlichen Plan. Nehmen wir hier die Prostata des männlichen Körpers. Lesen wir hierzu in Maleachi, Kap 2: "Das Ziel der Einheit von Mann und Frau sind Nachkommen von Gott."

Wenn wir nun diese Prostata zum Zwecke der Unzucht einsetzen, für die Sünde, und damit zu einem Werkzeug Satans machen, dann wird Satan dieses Teil zerstören. Und damit wird die Zahl der Prostatakrebs-Fälle immer weiter ansteigen.


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 Philipp Neri 7. Februar 2014 

Kardinalsanwärter wird angeklagt

Der emeritierte Erzbischof Aguilar von Pamplona, der in zwei Wochen zum Kardinal erhoben wird, wurde nun offiziell von der Staatsanwaltschaft von Malaga aufgrund seiner Äußerungen zur Homxosexualität angeklagt.
Das von der sozialistischen Regierung Zapatero erlassene Antidiskriminierungsgesetz ermöglicht es in Spanien, wegen "negativer" Äußerungen gegenüber Homxosexuellen, angeklagt zu werden.
Der Bischof, der ein enger Freund des Papstes ist, ist der erste Kardinal der Katholischen Kirche, dem dieses widerfährt.
Die Anklage wurde am gleichen Tag erhoben, wo in Deutschland ein Bischof fordert, dass die Katholische Kirche die bisher gelehrte Lehre ihres Katechismus grundlegend zu ändern!
Wohin führt der Weg der Katholischen Kirche?
Hin zum Kreuz oder weg von ihm?


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 cati 7. Februar 2014 
 

Trennung den Spreu vom Weizen

Dieses dem Trend dieser Zeit sich in allem anzupassen und dem Druck dann noch
als Vorstoß (Wo bleibt hier die Gemeinschaft der Bischöfe im Gehorsam dem Papst gegenüber???) eines einzelnen ist schlechthin ein Verrat an Jesus.
Als Hirte in meiner Verantwortung für die Schafe helfe ich ihnen nicht, den wahren Weg in den Himmel zu finden.
Aber lieber ein kleines Häufchen an den
noch an der wahren Lehre festhaltenden Gläubigen Christen, als eine breiige "Papiermasse", welche sich heute diesem
Trend anpasst und morgen wieder einer anderen, die heute noch im Verborgenen ist.
In Limburg sind's die Laien( Wir sind Kirche???) die Sitte und Moral aufweichen wollen -alles ist erlaubt -
in Trier wird das Sündenbewußtsein abgeschaft - nur weiter so!!! Es fehlen noch ein paar Schlagzeilen für die Fastenzeit.
Hier kann noch noch die Macht des Gebetes helfen. Was ER (der Herr) dann tut, das wird recht sein.


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 Waldi 7. Februar 2014 
 

Keine scharfen Recherchen,

haben mich zur Erkenntnis gebracht, dass die Deutschen Bischöfe die größten Querschläger der kath. Kirche sind, sondern allein die Intuition. Wenn mich heute jemand fragen würde, welche Berufsgruppe am meisten an Würde verloren hat, würde ich ohne Zögern, (mit ganz wenigen Ausnahmen), die Deutschen Bischöfe nennen. Nur durch die völlige Ignoranz dieser Bischöfe kann man noch den römisch-kath. Glauben retten! Seit dem von Kardinal Lehmann inthronisierten Bischof Zollitsch als Vorsitzenden der DBK, ging es mit diesem Verein in Steilvorlage bergab! Nicht als Atheist oder als Glaubens- und Kirchenfeind richtet sich dieser Unmut gegen die Deutschen Bischöfe, sondern um die tiefe Sorge um den geistigen Verfall der Mutter Kirche. Nach der heutigen Relativierung der kath. Glaubenswahrheiten durch die Deutschen Bischöfe, komme ich mir als Schwachsinniger vor, der über siebeneinhalb Jahrzehnte nach der Kirchenlehre gelebt hat! Man sollte diese DBK in die Wüste schickem, um die Kirche zu retten!


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 Suarez 7. Februar 2014 

Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen?

Zumindest ein Teil der deutschen Bischöfe will offenbar weggehen!

Mögen Sie bedenken, was Jeremia auch ihnen zugerufen hat:

Jer 23,1 Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen - Spruch des Herrn.

Jer 23,2 Darum - so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten - Spruch des Herrn.


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 Teetasse 7. Februar 2014 

Der Kirche wird endlich die Gretchenfrage gestellt:

"Wie hälst Du es mit der Religion?"
Zeit ist es geworden. Zeit für klare Antworten anstatt rumdrucksen und schweigen.
Lieber eine Spaltung als weiterhin dieser Zustand der letzten Jahre.


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 Annemonika 7. Februar 2014 

Ein ausgezeichneter Artikel

begleitet von ausgezeichneten Kommentaren. Ich lebe seit fast 50 Jahren in Südamerika und kann die Entwicklung der Gesellschaft und der Kirche in Deutschland nur noch von der Ferne mitverfolgen. Ich bin schlicht und einfach entsetzt, was sich da tut! Das soll meine Heimat sein?!


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 WoNe 7. Februar 2014 
 

Bin froh, dass es endlich ´raus ist

Nach dem Ackermann´schen Outing ist nun mein erster Schock und meine Entrüstung darüber verflogen.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Haltung der deutschsprachigen Bischöfe zu diesen angeblichen "heißen Eisen" in den letzten drei Jahren im Stillen immer so eingeschätzt. Die Katholische Kirche im allgemeinen leidet offensichtlich unter dem neurotischen Zwang, sexuelle Themen stets auf den obersten Tagesordnungspunkt setzen zu müssen. Selbstregulation und Verzicht ist nun wohl endgültig tabu und wird in einigen Jahren als "vorkonziliar" oder "traditionalistisch-fundamentalistisch" gebrandmarkt werden. In diese Richtung geiferte gestern schon ein Kommentator!
Statt dessen ist der neue Umgang mit Sexualität von Regel- und Zügellosigkeit geprägt. Hauptsache, es hat Spaß gemacht und man kann es "irgendwie verantworten"; am besten noch mit seinem "Gewissen". Durch welche Quellen das "Gewissen" gespeist wird, danach fragt man besser nicht!

Es wird spannend!


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 Wiederkunft 7. Februar 2014 
 

Rap von Tilos

Das ist die Sprache die die Jugend versteht. Wir müssen auch mit dieser Sprache missionieren. Viele Wege führen zu Gott, so viele wie es Menschen gibt (Papst Benedikt).


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 alphonsus 7. Februar 2014 

Die Bischöfe haben recht!

Ich kann die Argumentation der deutschen Bischöfe nur voll unterstützen, denn das ist der einzige Weg, um die Kirche als Institution auf mittlere Sicht noch halbswegs stabil zu halten. Wenn man nicht aneckt, wenn man für Feierlichkeiten im Familienkreis eine ansprechende Kulisse bietet, dann kann man die Zahl der steuerzahlenden Mitglieder tatsächlich stabilisieren.

Dann sollte man freilich auch so ehrlich sein und sagen, dass es nicht mehr um Religion, sondern um einen abendländisch inspirierten Kulturverein mit einer Schwäche für Sozialarbeit geht. Und da man nicht zwei Herren dienen kann, nicht Gott und Mammon zugleich, können wir jetzt ganz klar sehen, welchem Herrn hier gedient werden soll.

Ich bin sehr froh, dass wir einen Heiligen Vater haben, dem dieser deutsche Sandkasten, in in weltkirchlicher Perspektive keine Dynamik und daher auch keine Bedeutung mehr hat, fremd und gleichgültig ist. Unser guter Benedikt hätte das nicht stemmen können. Wir werden spannende Zeiten sehen!


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 Aegidius 7. Februar 2014 
 

500 Jahre Heinrich VIII

So wird es kommen. Die offene Verkündigung des Bruchs der deutschen kirchensteuerfinanzierten ehemaligen Volkskirche mit dem Zentrum des Christentums, der latent längst vollzogen ist - quer durch Bistümer, Ordinariate, Ordensgemeinschaften, Gemeinden, ja Familien - ist nur mehr eine Frage der Zeit. Der öffentliche Druck, derzeit aufgebaut rund um TvE und die Sex-Synode schließt sich an den Anti-Zölibats-Druck und den Pro-Homo-Druck an, der logisch völlig widersinnig anläßlich der Aufdeckung der von SJ-Kollegs vertuschten Mißbräuche aufgebaut wurde. Und wer weiß, vielleicht reicht dann ein zu erwartendes Machtwort der Weltkirche aus, im Zusammenhang mit dem Jubelfest der Kirchenspaltung in wenigen Jahren "durch Abspaltung von Rom, die Spaltung zu überwinden".
Einer hohlen, immens reichen Staatskirche ohne Glaubenspraxis steht dann eine enthauptete Restkirche gegenüber, die missionarisch von vorne anfangen kann. Beten wir, daß die folgende Unterdrückung keine Märtyrer fordern wird.


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 st.michael 7. Februar 2014 
 

Koenigsteiner Erklaerung !

Wieso jetzt Ausverkauf ?
Weil jetzt offen mit Rom gebrochen wird ?
Seit 1968 die Humanae Vitae Roms bewusst falsch gedeutet und auch nie korrigiert wurde, sind die Herren mehr oder weniger offen, so boese das klingt, in schisma-aehnlichen Zustaenden.
Viele Bischoefe sprechen jetzt nur offen aus, was alle denken.
Das bringt viel Applaus, vor allem von der total falschen, weil kirchenhassenden Seite und hat tragischerweise zur Folge, das der Papst in die Argumentations Enge getrieben wird.
Spielt er die Erpressung mit, geht die Weltkirche verloren, tut er es nicht(wofuer alles spricht), koennen die deutschen eigentlich nur noch zu den Protestanten (ihrer eigentlichen Heimat) konvertieren.
Wenn nicht............ja wenn nicht.....die vielen schoenen Kirchensteuermilliarden waeren.
Liebe Bischoefe ihr seid schlimme Heuchler !


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 bernhard_k 7. Februar 2014 
 

Würden bspw. Mathelehrer ähnlich agieren,

gäbe es schon längst keine Mathematik mehr. Sollte sich etwa die Mathematik an den falschen Rechenergebnissen der schlechteren Schüler orientieren? Sollte sich die Mathematik den fehlerhaften Ergebnissen anpassen, damit sich nicht mehr so viele Schüler anhören müssen, sie würden falsch rechnen?

Viele dt. Bischöfe scheinen in Glaubensfragen genau diesen Weg gehen zu wollen! Unglaublich!

Die in 2000 Jahren entwickelte Lehre der Kirche, die von allen Heiligen des Himmels hoch gehalten und verteidigt wird, soll den persönlichen Ansichten von Einzelnen weichen? Krass!


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 AlbinoL 7. Februar 2014 

was perfide an der Umfrage war...

nur weil ich bzgl. meiner Sünden bei manchen Fragen ehrlich geantwortet habe, hieß es noch lange nicht dass ich meine Sünden gutheiße.
Die Meinung über Änderungen wurde aber nur am Rand erfragt.
Dass alle Menschen Sünder sind dürfte nichts neues sein


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