06 Februar 2014, 12:00
'Lauter ergraute Häupter'
 
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Pater Walter Ludin, ein Unterstützer der Anti-Rom-Bewegung, gab in seinem Blog zu, dass Gruppierungen wie "Wir sind Kirche" keine jungen Menschen erreicht und diese sich nicht für die "internen Reformdiskussionen" interessieren

Zürich (kath.net)
Die verschiedenen Anti-Rom-Gruppierungen wie "Wir sind Kirche", die in deutschsprachigen Ländern sich medial gerne als "Reformbewegungen" verkaufen lassen, ist eine Ansammlung von "lauter ergrauten Häupter“, die nur aus ganz wenigen jüngeren Menschen unter 50 besteht. Dies hat jetzt der Kapuzinerpater Walter Ludin auf seinem Blog eingestanden.

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Wörtlich schreibt der Unterstützer der Anti-Rom-Bewegung über die Treffen dieser Gruppierungen: "Aber wenn ich jeweils in die Runde schaue, wird mir etwas bange. Lauter ergraute Häupter, nur ganz wenige jüngere Menschen (unter 50 …). Wie soll es weitergehen".

Der Pater gestand, dass man den Kontakt zu jungen Menschen weitgehend verloren habe. "Die Jugendlichen kennen häufig weder das 2. Vatikanische Konzil noch interessieren sie sich für unsere internen Reformdiskussionen. Ihre Fragen berühren nicht mehr den von uns beklagten Kirchenzustand, sie sind grundsätzlicher", schreibt Ludin wörtlich.

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