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Schottland: Berufungsgericht hebt Urteil gegen Priester auf

27. Jänner 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Das Berufungsgericht Edinburgh hat das Urteil gegen einen katholischen Priester und Hochschulseelsorger wegen sexueller Belästigung aufgehoben. Wichtige Zeugen waren nicht gehört worden.


Edinburgh (kath.net/CWN/jg)
Acht Jahre nach der Verurteilung in erster Instanz ist ein katholischer Priester vom Berufungsgericht in Edinburgh vom Vorwurf der sexuellen Belästigung frei gesprochen worden.

Im Jahr 2006 war P. Mark Paterson (55) wegen sexueller Belästigung zu 200 Stunden gemeinnütziger Tätigkeit verurteilt worden. Außerdem war er vom priesterlichen Dienst suspendiert worden. Das Berufungsgericht in Edinburgh hat nun das Urteil gegen den Karmeliten vor wenigen Tagen aufgehoben. Paterson war bis zu seiner Verurteilung katholischer Hochschulseelsorger der Universität Aberdeen. Er sei „überglücklich“, dass die achtjährige Qual nun vorbei sei, sagte der Priester.


Nach Ansicht der katholischen Hochschulgemeinde der Universität Aberdeen sei das Ersturteil ein krasser Justizirrtum gewesen. Dafür seien auch Patersons Anwälte verantwortlich gewesen. Beispielsweise seien drei wichtige Zeugen der Verteidigung beim Prozess 2006 von der Verteidigung nicht geladen worden. Zwei dieser drei Zeugen wurden nun vom Berufungsgericht angehört, berichtet der Catholic World Report.


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