Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden

Italienische Justiz will Vatikanbank durchsuchen

21. Jänner 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es geht um fingierte Schenkungen einer Offshore-Gesellschaft, die über Konten des IOR abgewickelt worden sein sollen


Rom (kath.net/KAP) Die italienische Finanzpolizei will im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren vatikanischen Rechnungsprüfer Nunzio Scarano nach Medienberichten auch die Räumlichkeiten der Vatikanbank IOR durchsuchen. Das italienische Justizministerium habe ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen an den Vatikan gerichtet. Es gehe um fingierte Schenkungen einer Offshore-Gesellschaft, die von Scarano über Konten des vatikanischen Geldinstituts abgewickelt worden sein sollen, so die Berichte vom Dienstag. Demnach wurde Scarano am Morgen abermals verhaftet. Haftbefehle wegen der mutmaßlichen Scheinschenkungen ergingen auch gegen den Priester Luigi Noli und den Notar Bruno Frauenfelder.


Ein Sprecher der Vatikanbank sagte am Dienstag, das Geldinstitut habe "voll kooperiert". So habe man im Juli einen Bericht über die Transaktionen Scaranos in den vergangenen zehn Jahren an die vatikanische Finanzaufsicht AIF weitergeleitet. Insgesamt handelt es sich den Angaben zufolge um sieben Millionen Euro. "Wir haben alles getan, was man tun muss", so der Sprecher. Die vatikanische Justiz habe alle Gelder Scaranos beim IOR seit mehreren Monaten eingefroren. Die vatikanische Finanzaufsichtsbehörde hatte mit ihrem italienischen Pendant im einen Informationsaustausch vereinbart.

Scarano, Rechnungsprüfer der vatikanischen Güterverwaltung Apsa, war im Juni wegen des Verdachts auf Betrug, Korruption und Verleumdung von der italienischen Polizei festgenommen worden. Daraufhin leitete auch die vatikanische Justiz Ermittlungen ein und stellte erstmals ein Rechtshilfeersuchen an Italien.

Dem vatikanischen Rechnungsprüfer wird unter anderem die Mitwirkung an einem versuchten Schmuggel von 20 Millionen Euro von der Schweiz nach Italien vorgeworfen. Wegen gesundheitlicher Beschwerden war er vom Gefängnis in ein Krankenhaus und später in ein Pflegeheim verbracht worden. Zuletzt stand er in seiner Heimatstadt Salerno unter Hausarrest.

Scarano sei nach der erneuten Verhaftung in einer depressiven Verfassung, sagte sein Anwalt Silverio Sica laut den Berichten. Er habe deshalb den Besuch eines Psychiaters bei seinem Mandanten beantragt.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  22. Jänner 2014 
 

Rechtshilfeersuchen

Das ist jetzt zunächst Sache des Vatikans als selbständigem Staat, die Untersuchungen zu führen. Die italienische Justiz ist da nicht zuständig. Durch die Rechtshilfe bekäme die italienische Justiz die Sache in die Hand. Das wäre nicht richtig nach internationaler Gegebenheit.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  2. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  3. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  6. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  7. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  8. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  9. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  10. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Fast der gleiche Glaube?
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  15. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz