Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

Spanien: Bestseller über katholische Ehe erzürnt Feministinnen

4. Jänner 2014 in Weltkirche, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Buch ‚Heirate und ordne Dich unter’ der italienischen Journalistin Costanza Miriano, herausgegeben von der Erzdiözese Granada, ist zum Bestseller avanciert. Es rechtfertige die Unterdrückung der Frau, kritisieren Feministinnen.


Madrid (kath.net/LSN/jg)
Die Erzdiözese Granada 2013 hat ein Buch für junge Ehefrauen herausgegeben, das mittlerweile auf den spanischen Bestsellerlisten zu finden ist und Feministinnen zu wütenden Protesten veranlasst. Es trägt den Titel „Heirate und ordne Dich unter“ und wurde von der italienischen Journalistin Costanza Miriano verfasst, die selbst verheiratet und Mutter von vier Kindern ist. Das Gegenstück für junge Ehemänner trägt den Titel „Heirate und gib Dein Leben für sie hin“.

Feministinnen werfen der Autorin vor, sie verteidige die Unterdrückung der Frau. Sie haben Proteste gegen das Buch organisiert, in denen das Buch öffentlich zerrissen wird. Die Kritik treffe nicht das was sie geschrieben habe, verteidigte sich Miriano. Sie verstehe Unterordnung im Sinne des Apostels Paulus und nicht im Sinne der Feministinnen. Paulus habe an einer weiteren Stelle die gegenseitige Unterordnung der Ehepartner verlangt, erklärte sie.


Maite Molina, eine Stadträtin von Granada, hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um gegen die Veröffentlichung des Buches vorzugehen. Sie ist der Ansicht, es rechtfertige Gewalt gegen Frauen. Ana Mato, Spaniens Ministerin für Gesundheit, Wohlfahrt und Gleichstellung hält das Buch für „unzulänglich und respektlos gegenüber Frauen“.

In einer Presseaussendung bezeichnete Francisco Javier Martinez, der Erzbischof von Granada, die Kritik als „lächerlich und heuchlerisch“. Schließlich sei in Spanien die Abtreibung legal. Dies sei tatsächlich eine schlimme Form von Gewalt gegen Frauen. Weder dieses Buch noch eine seiner Aussagen hätten je Gewalt gegen Frauen zu rechtfertigen versucht, sagte Martinez.

Sie sei durch die Kritik nicht verletzt, sagte Miriano. Jede Frau, die so reagiere, sei eine verletzte Frau, die ihre Schönheit und ihren inneren Frieden nicht gefunden habe, fuhr sie fort. Ihr Buch behandle Verlobung, Ehe, das Familienleben, die Offenheit für das Leben, Kinder und Erziehung, erläuterte die Autorin. Sie habe die kirchliche Ehelehre in eine Sprache übersetzen wollen, die alle verstünden. Es gehe in der Ehe nicht darum, lautstark die eigenen Rechte einzufordern, sondern sich der eigenen Armut bewusst zu sein, sagte die Miriano.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  10. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  5. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  6. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  7. „Das Ende von Maria 2.0“
  8. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  9. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  10. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  14. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  15. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz