SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Voll in die Falle getappt
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
- Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
- Die große Täuschung
- George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
- Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
- Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
- Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
- Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
- Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
- Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
| 
Malaysia: Islambehörde beschlagnahmt Hunderte Bibeln3. Jänner 2014 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hintergrund ist der Streit darüber, ob Christen das in der Landessprache übliche Wort für Gott, "Allah", verwenden dürfen
Kuala Lumpur (kath.net/KAP) Die Islambehörde im malaysischen Bundesstaat Selangor hat in einer Razzia bei der Malaysischen Bibelgesellschaft am Donnerstag Hunderte Bibeln beschlagnahmt und die Leiter der Bibelgesellschaft vorübergehend festgenommen. Wie ein Beiratsmitglied der Bibelgesellschaft der Online-Zeitung "Malaysian Insider" sagte, verschafften sich fünf Beamte der Islambehörde mit Hilfe der Polizei Zutritt zu den Räumen der Bibelgesellschaft in Petaling Jaya, der größten Stadt Selangors. Anschließend hätten sie rund 320 Bücher mitgenommen und den Vorsitzenden der Gesellschaft, Lee Min Choon, sowie den Geschäftsführer Sinclair Wong zur Vernehmung auf eine Polizeistelle gebracht. 
Hintergrund des Vorgehens ist ein Streit darüber, ob Christen das in der Landessprache übliche Wort für Gott "Allah" verwenden dürfen. Muslimische Gruppierungen in Malaysia gehen seit längerem dagegen vor. Die Benutzung des Wortes "Allah" in den Bibelausgaben und anderen christlichen Schriften war laut "Malaysian Insider" auch der Anlass für die Razzia in Petaling Jaya. Nach Angaben des Beiratsmitglieds der Bibelgesellschaft handelte es sich bei dem beschlagnahmten Material jedoch um Importe aus Indonesien. In diesem Fall sei die Verwendung von "Allah" nach einem Einigungspapier der Regierung erlaubt. Der Vorsitzende des protestantischen Kirchenrats in Malaysia, Herman Shastri, forderte die Regierung von Selangor und die christlichen Abgeordneten des Landtags auf, sich "für ein Ende solcher Aktionen und Razzien einzusetzen". Der christliche Politiker Joseph Kurup, Staatsminister im Amt des Premierministers, rief zu Besonnenheit auf. "Wenn irgendeine Gruppe unzufrieden ist, dann soll sie es bei den zuständigen Behörden vorbringen", zitierten malaysische Medien aus einer Stellungnahme Kurups. Malaysias Christen benutzten in ihrer Landessprache "Allah" bereits in der vor über vierhundert Jahren veröffentlichten ersten malaiischen Bibelübersetzung. Auch in vorislamischer Zeit war dieses Wort für Gott schon in der nahöstlichen Welt verbreitet. Malaysia ist das einzige mehrheitlich muslimische Land, das Nicht-Muslimen den Gebrauch von "Allah" verbieten will. Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | pijus 13. Jänner 2014 | | | | Wurzel "EL" für den Begriff "Gott" Die Wurzel "el", "al" für Gott ist Gemeingut vieler semit. Sprachen und hat mit der speziellen Offenbarung Gottes an den Propheten Mohammed direkt gar nichts zu tun, ist auch nicht Namensbezeichnung für Gott (im Gegensatz zum hebr. Namen JHWH), sondern schlicht und einfach einfach das Wort für"Gott".
Daher ist es völlig verständlich, daß sowohl vor der Entstehung des Korans als selbstverständlich auch danach in semit. Sprachen dieses Wort für den Begriff "Gott" verwendet wird, wie etwa schon in zusammengesetzten Wörtern wie Isra-EL. Samu-EL, Dani-El, Micha-EL oder auch Beth-EL, Penu-EL usw.,usw. Wer das unterbinden will, zeigt nur seine Borniertheit. |  0
| | | | | Wischy 4. Jänner 2014 | | | | Ob hier auf internationaler Ebene nicht die Bemühungen um ein "Welt-Ethos", die Hans Küng in Gang gebracht hat, weiterhelfen könnten? Dort wird ja bewusst gemacht, wie wichtig der Religionsfriede für das Zusammenleben der Völker ist. |  1
| | | | | Cosinus 3. Jänner 2014 | | | | Die Verharloser und Multikultiträumer grinsen nur naiv dazu! |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuIslam- „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
- Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
- Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
- Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
- Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
- Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
- Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
- Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
- Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten
- Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Voll in die Falle getappt
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
- Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
- Die große Täuschung
- Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
- Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
- Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
|