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ZDK fordert Änderung der Zahl PI

18. Dezember 2013 in Kommentar, 19 Lesermeinungen
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Ein satirischer Gastbeitrag von Bastian Volkamer über den Vorschlag des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), die Sexuallehre der Kirche den faktischen Lebenssituationen einiger Kirchenmitglieder anzupassen.


Düsseldorf (kath.net/Echo Romeo) Das ZDK fordert, die Kommastellen der Zahl PI (π) auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen. Eine Zahl, die niemand ausrechnen könne, sei letztlich sinnlos und entspreche nicht der tatsächlichen Lebenssituation der Menschen. Umfragen und Studien hätten ergeben, dass selbst hochkarätige Mathematiker die Zahl abkürzten. Schülern sei heutzutage die Vorstellung unendlich vieler Stellen nicht mehr zu vermitteln. Auch mit gerundeten Zahlen sei verantwortungsvolles Rechnen möglich.


Angesichts der Pisa-Ergebnisse sei es gerade bei komplexen Gleichungen wichtig, mit den Menschen der ganz normalen Bevölkerung in einen ergebnisoffenen Dialog auf Augenhöhe einzutreten. Anders sei Mathematik heute nicht mehr zu vermitteln. Das dogmatische Festhalten an etwas, das letztlich niemand nachvollziehen könne, stehe einem zeitgemäßen Verständnis von Mathematik entgegen.
Es sei an der Zeit, in Berechnungen nicht so sehr auf Richtigkeit zu achten, als vielmehr auf den freudigen Umgang mit Zahlen an sich, der die Grundlage allen Rechnens sei.

Man habe Verständnis dafür, dass es Zeit brauche, etwas zu ändern, das so alt sei wie mathematische Gesetze. Das sei jedoch kein Grund, die Probleme nicht anzugehen. Ein erster Schritt könne sein, in Motoren künftig neben Kugellagern auch Würfellager einzubauen.

Bastian Volkamer führt gemeinsam mit Peter Esser den Blog Echo Romeo)

Höhere Mathematik für fortschrittliche Katholiken




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