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Angelobt: 'Vor dem heiligen Herzen Jesu Christi'

17. Dezember 2013 in Österreich, 11 Lesermeinungen
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Der neue österreichische Agrarminister Andrä Rupprechter hat gestern mit einer ungewöhnlichen Gelöbnisformel für eine Schrecksekunde beim atheistischen Bundespräsidenten Heinz Fischer gesorgt


Wien (kath.net)
Der neue österreichische Agrarminister Andrä Rupprechter hat gestern bei der Angelobung der neuen österreichischen Bundesregierung für Aufsehen gesorgt. Bei der Angelobung beim österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer in der Hofburg hat der gebürtige Tiroler eine nicht alltägliche Gelöbnisformel verwendet. "Herr Bundespräsident, ich gelobe, so wahr mir Gott helfe und vor dem heiligen Herzen Jesu Christi." Nach der Schrecksekunde bedankte sich der Atheisten Fischer mit einem „Dankeschön“ bei Rupprechter. Das Land Tirol gilt übrigens seit langer Zeit als das Herz-Jesu-Land, der Schwur ist seit Andreas Hofer in Österreich eine Legende.



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Lesermeinungen

 Scotus 17. Dezember 2013 

Heute hat er noch einen drauf gegeben:

"Ich fühl´ mich im Herrgottswinkel lieber als im Elfenbeinturm."

Und die Frage, ob sich fürchte, beantwortete er so:
"Angst habe ich nur vor dem Teufel."


2
 
 Tilda 17. Dezember 2013 
 

Nicht vergessen- viele Heilige waren
Atheisten, beten wir für alle.
Der Geist weht wo er will.


1
 
 Triceratops 17. Dezember 2013 
 

So leid es mir tut,

aber ich muss jetzt eine Lanze für den Fischer Heinzi (von dem ich eigentlich sonst nicht viel halte) brechen.
Als er gestern in der Zib2 von Armin Wolf gefragt wurde, woran er als Agnostiker bei Rupprechters Gelöbnisformel gedacht hat, antwortete er ganz cool: An die österreichische Bundesverfassung und daran, dass die Verfassung religiöse Zusätze zu Gelöbnisformeln ausdrücklich gestattet.
Dem Wolf war somit der Mund gestopft.


2
 
 Christa Dr.ILLERA 17. Dezember 2013 
 

Bravo @Theodor69!

Hoffentlich erreichen unseren neuen Minister Ihre Worte!


3
 
 Theodor69 17. Dezember 2013 
 

@supernussbi

Grundsätzlich soll man auch die Lehre der Kirche - wie Sie schreiben - "frei vertreten", denn dies wirkt glaubwürdiger als sich hinter dem Kathechismus und dem Papst zu "verstecken". Wenn ein Journalist diesen Minister nach der Bewertung von Homosexualität fragt, dann will er nichts wissen - er will ihn nur aufs Glatteis führen und da sollte der gute Minister aufpassen, sonst erleidet er das selbe Schicksal wir Rocco Buttiglione.


12
 
 supernussbi 17. Dezember 2013 

Gratulation, Herr Rupprechter!

Wieder ein mutiger. Langsam kommen sie rundherum aus den Startlöchern. Begleiten wir sie in den öffentlichen Debatten, damit sie nicht von Gegnern schonungslos abgeschossen werden.
ZUDEM: Dank Benedikt XVI. gibt es Treffen von Christen mit Atheisten bzw. Agnostikern. Die letzten Diskussionen mit ihnen in Berlin haben gezeigt, dass mit manchen besser und freundschaftlicher zu diskutieren ist als mit sogenannten Gläubigen... Also, was soll das Negativum im Zusammenhang mit (sogenannten) Atheisten und Agnostikern? Wenn schon gilt auch hier: "Liebt eure Feinde..."
Theodor69 - Man kann auch die kirchliche Lehre frei vertreten, ohne grad mit Katechismus, Papst und Bischöfen daher kommen zu müssen. Aufgrund der Schöpfungsordnung, des Gewissens und der Meinungsfreiheit kann man(n) wohl auch zum gleichen Ziel kommen!


6
 
 Waldi 17. Dezember 2013 
 

Sehr geehrter @bernhard_k,

erst kürzlich hat ein Philosoph, der Name ist mir entfallen, gesagt, dass die Bezeichnung "Agnostiker" bevorzugt verwendet wird, um die harte Bezeichnung "Atheist" zu vermeiden.


5
 
 Waldi 17. Dezember 2013 
 

Genauso gewaltig wirksam,

wie ein kleines Lichtlein die dunkelste Dunkelheit zu verdrängen vermag, so kann das kleine „Wörtlein Gott" einen Atheisten wie Fischer vor Entsetzen verstummen lassen!
Es ist höchst erfreulich, mutig und lobenswert, dass der neue Agrarminister Andrä Rupprechter, ein kerniger Tiroler, sich bei der Vereidigung zum Glauben an Gott und zur Treue zum Herzen Jesu bekannt hat. Tirol mit Ost- und Südtirol ist wahrhaftig das Herz-Jesu-Land!
"Auf zum Schwur, Tiroler Land, heb zum Himmel Herz und Hand. Was die Väter einst gelobt, als der Kriegssturm sie umtobt: Das geloben wir aufs Neue, Jesu Herz, Dir ew'ge Treue"! Das ist ein goldenes Band gemeinsamer Glaubenskultur, das auch die politische Abtrennung Südtirols von Nord- und Osttirol, nicht zu zerreißen vermochte. Solchen Politikern wie Andrä Rupprechter gilt mein Vertrauen!


12
 
 Theodor69 17. Dezember 2013 
 

Hoffe nur, dass er sich von den Medien nicht reinreiten lässt

Sicher werden ihn die Medien fragen, was er zu Homosexualität denkt oder zu Abtreibung. Bei solchen Fragen kann man nicht politisch korrekt und gleichzeitig im Sinne der katholischen Lehre antworten. - Und dann wird er zerrissen... Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn er sich darauf gar nicht einlässt, sondern antwortet:" Ich bin Katholik. Was die Lehre der kath. Kirche ist, steht im Kathechismus. Ich vertrete das, was auch der Papst und seine Bischöfe sagen - und jetzt fragen Sie mich lieber über mein Ressort, weil dafür bin ich in der Bundesregierung und meine diesbezüglichen Ideen können sie nicht so einfach nachlesen..."


10
 
 bernhard_k 17. Dezember 2013 
 

Kleine Korrektur

Heinz Fischer ist kein Atheist sondern Agnostiker. Zudem antwortete er gestern im Fernsehen auf Wolfs diesbezügliche Frage (Schrecksekunde?) recht gut, keine Spur von Verwunderung...


8
 
 Bichler 17. Dezember 2013 

Fischers Gesicht......hahaha!!!


7
 

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