Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Corona: Grazer Theologen sehen Impfpflicht "problematisch"
  2. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  3. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. „Ist Gott nicht ganz gescheit?“
  6. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  10. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  11. Die Chancen stehen gut, dass das Fehlurteil kassiert wird
  12. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  13. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  14. Verhältnis der orthodoxen Kirchen von Zypern und Russland belastet
  15. Alles nur Theater?

Künftiger CDU-Generalsekretär: Ich bin 'gläubiger Christ'

17. Dezember 2013 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Peter Tauber setzt sich für eine Reform des Abtreibungsparagraphen 218 ein - Ein straffreier Schwangerschaftsabbruch solle nur noch nach einer Vergewaltigung oder bei einer dauerhaften Gesundheitsgefährdung der Frau gewährt werden


Berlin/Gründau (kath.net/idea/red) Ein bekennender evangelischer Christ aus Hessen wird neuer CDU-Generalsekretär. Der 39-jährige Bundestagsabgeordnete Peter Tauber (Foto) tritt die Nachfolge von Hermann Gröhe an. Tauber schreibt auf seiner Internetseite: „Mein Wertefundament ergibt sich daraus, dass ich gläubiger Christ bin, Historiker und Reserveroffizier.“ Er fügt hinzu: „Das christliche Menschenbild, das Wissen um die wichtige Aufgabe, die wir als Partei für unser Land wahrnehmen und die Bereitschaft zu dienen, sind mir wichtig.“


Schon als Vorsitzender der Jungen Union Hessen (2003-2009) hatte sich Tauber wiederholt für eine Reform des Abtreibungsparagraphen
218 eingesetzt. Ein straffreier Schwangerschaftsabbruch solle nur noch nach einer Vergewaltigung oder bei einer dauerhaften Gesundheitsgefährdung der Frau gewährt werden. Er wolle das Thema aus der Tabu-Ecke holen, so Tauber.

Foto Peter Tauber © Tobias Koch (www.petertauber.de)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nobermarsch 18. Dezember 2013 
 

das ist aber fein....

Eine Vergewaltigung ist eine Schaedigung von Leib und Leben. Niemand sollte die Psyche nutzen um andere zu diskreditieren B und vorsaetzlich Leben zerstoeren, was bei einer Vergewaltigung ganz sicher vorliegt. Leider kenn ich keine Anlaufstellen.... vielleicht Kliniken, vielleicht Arztpraxen, vielleicht Polizei? Die Panik undcdas Schockmoment wird das ganze Leben nicht bewaeltigt. Einige medizinische Diagnosen sind schwangerschafts....beeintraechtigend.
Irgendetwas muessen Mediziner auch Gutes gelernt haben.
Viel Erfolg beim Einschraenken und Verhindern von Kriminalitaet.


0

0
 
 JaCDesigns1 17. Dezember 2013 
 

Da zeigt jemand von der CDU endlich, was christlich bedeutet.

Hoffentlich wird er mit seiner Reform Glück haben.


2

0
 
 Stanley 17. Dezember 2013 
 

Scheinbar nur eine gute Nachricht

Peter Tauber tendiert zwar grundsätzlich in die richtige Richtung, doch an der Wurzel des Übels rührt er nicht: am staatlichen Zwang zur Finanzierung von Abtreibungen durch die Krankenkassen, am falschen Grundsatz des Gesetzgebers, welcher die Verantwortung über eine Abtreibung stets einer angenommenen freien Willensentscheidung der schwangeren Frau in die Schuhe schiebt und das Umfeld der Schwangeren unbehelligt lässt, am Schutz bzw. der gesellschaftlichen Aufwertung von Abtreibungsärzten durch den Gesetzgeber u.a.m. Außerdem ist die Indikation einer dauerhaften gesundheitlichen Gefärdung der Frau bzw. einer Vergewaltigung durchaus so dehnbar, dass im Prinzip wieder eine annähernde Straffreiheit nach dem Staus Quo erzielt werden kann.
Wie sagte doch vor Jahren einmal eine FDP-Politikerin so treffend: "Wer sich auf die Politik verlässt, ist selbst verlassen." Sorry,Herr Tauber gehört nun mal zur Politik und die wird weiterhin nichts gegen das Geschäft mit der Abtreibung unternehmen.


3

0
 
 willibald reichert 17. Dezember 2013 
 

Matthäus 5

Die Einstellung von Herrn Tauber ist noch
dahingehend zu ergänzen, daß ihm eine Nei-
gung für schwarz-grün nachgesagt wird und
in Hessen die neue Landesregierung so auf-
gestellt sein wird. Andererseits hat man
mit der Staatsministerin für Kultur Monika Grütters eine sehr liberales MdB
ministrabel gemacht, die sowohl gut mit
Herrn Wowereit als auch mit Frau Merkel
kann. Ich spreche Herrn Tauber nicht
ein gewisses Wohlwollen ab, lasse mich
aber nur durch Fakten überzeugen. Da
wäre beispielsweise die demonstrative
Teilnahme am Marsch für das Leben ein
guter Anlaß, den Worten Taten folgen zu lassen. Unverbindliche Grußworte diver-
ser Politiker finde ich bezüglich der
hunderttausendfachen Tötung Ungeborener
alljährlich als reine Augenwischerei!


3

0
 
 Romika 17. Dezember 2013 
 

Koalitionsvertrag

Vorsichtshalber hat die Union nicht darauf bestanden, etwas in den Koalitionsvertrag schreiben zu lassen, was nach Änderung des § 218 StGB aussieht. Der Kredit ist verspielt.


4

0
 
 Joy 17. Dezember 2013 
 

JA!!!

Finde ich super! Und dann noch bitte ein Frau, die sich endlich traut zu sagen, dass in Bezug auf Abtreibung noch überhaupt keine Empanzipation stattgefunden hat, sondern Frauen oft unter Druck zur Abtreibung geleitet werden,dann aber mit Trauer, Schmerz und Draumata völlig allein sind, ja nicht einmal darüber sprechen dürfen.


8

0
 
 Eva 1941 17. Dezember 2013 
 

Warum ..

freuen wir uns nicht über die Aussagen von Peter Tauber?
Ich hoffe, wir haben nun einen wichtigen Verbündeten im Kampf um das Ungeborene Leben.
Auch denke ich, daß er beim Marsch für das Leben im kommenden Jahr in Berlin vorne weg geht.
Es werden immer mehr, die die verheerenden Folgen von Fristenlösung u.ä. erkennen: Acht Millionen ermordeter Kinder allein in Deutschland, täglich 14 Schulklassen.
Vllt. begreift das auch die Kanzlerin, die meint, die Fristenlösung laufe ganz gut und da müsse man nichts dran ändern. - Wie kann das jemand mit seinem Gewissen vereinbaren?


10

0
 
 Fröhlich 17. Dezember 2013 

ALLE gläubigen sollten nun diese große chance nutzen...

...und herrn peter tauber ermutigen, dass er sich auch jetzt in seiner neuen position für den lebensschutz einsetzt. ermutigen durch gebete und durch e-mails!!!


11

0
 
 Matthäus 5 17. Dezember 2013 

Regensburger Kindl

Hallo Regensburger Kindl,
Christliche Bekenntnisse sind bei der Union Lippenbekenntnisse, die keine Relevanz für das Tagesgeschäft haben. Schauen Sie doch einmal in das Wahlprogramm der Union hinein? Oder in den Koalitionsvertag? Sehen Sie darin irgendwelche Passagen, die die Förderung der Lebensrechts, der Familie oder der Ehe zum Inhalt haben? Unionspolitiker arbeiten mit allen Tricks, um gutgläubige Wähler davon abzuhalten, die AUF, die PBC oder die AfD u.ä. zu wählen. Da werden gerne 'mal "hoffnungsvolle" Personalrochaden vollzogen (siehe auch die Nominierung von Gauweiler als stellvertretenden CSU Parteichef). Alles nur Tricks. Warum sich Gauweiler und Tauber dafür hergeben? Vermutlich der Macht und der Privilegien wegen.
Herzliche Grüße
Matthäus 5


5

0
 
 Regensburger Kindl 17. Dezember 2013 

Nicht schon wieder negativ reagieren

Ich finde es schade, dass bei dieser Aussage (die ich live im TV gesehn habe) gleich wieder Bedenken laut werden! Wenn er nicht dazu stehen, bzw. seinen Glauben nicht praktizieren würde, hätte er es sicher nicht erwähnt! Was ich noch bemerkenswerter finde, ist, was der neue Entwicklungsminister gesagt hat, nämlich, dass er auch an das heiße Eisen der Christenverfolgung herangehen will! Das ist in meinen Augen viel, viel wichtiger!!!!!!!!!!


7

0
 
 Maulwurf 17. Dezember 2013 

3 nach 9

Danke für den Hinweis. Ich bin auf die Suche nach einem Video über diese Szene gegangen, und fündig geworden. Es ist alledings nur ein ziemlich kurzer Ausschnitt, der wenig Auskunft darüber gibt, was im Vorfeld passierte und was letztlich zu dieser "Szene" geführt hatte.

http://www.youtube.com/watch?v=TQ1zLpGRquc


2

0
 
 supernussbi 17. Dezember 2013 

Mutig, mutig... Peter Tauber!

Lasset uns beten!!!


8

0
 
 Matthäus 5 17. Dezember 2013 

Ein Schwalbe macht noch keinen Sommer

Liebe Mitchristen,
solange Merkel die Union dominiert, wird sich nichts zum besseren ändern, war sie es doch, die in der "heißen" Phase Anfang der 90er Jahre Familienministerin war und bei der denkwürdigen Aufzeichnung bei "3 nach 9" daran beteiligt war, die leider bereits verstorbene Katrin Struck aus der Sendung "herauszumobben" (ähnlich wie bei Eva Herman).
Herzliche Grüße
Matthäus 5


6

0
 
 Victor 17. Dezember 2013 
 

eine gute Nachricht

Wenn ein pro-lifer Generalsekretär der CDU werden kann, dann ist das eine gute Nachricht.
Ich bin davon überzeugt, daß das Thema Kinderabtreibung doch wieder mehr in den Fokus der sog. Öffentlichkeit rücken wird.
Ich meine, man kann doch erkennnen, daß Lebensschützer sehr wohl berücksichtigt werden. Das Thema ist auf der Tagesordnung.


11

0
 
 Romika 17. Dezember 2013 
 

Die Botschaft hör ich wohl

Die Botschaft hör ich wohl, indes fehlt mir der Glaube, dass Tauber da ernstlich etwas erreichen wird. Dass es bei real fortschreitender Sozialdemokratisierung beider Unionsparteien noch Politiker mit christlicher Haltung gibt, mag uns nicht in die Irre führen. Christlich wählen geht anders.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Katholischer US-Bischof Stika: ‚Beten Sie für die Seele von Joe Biden’
  2. Bischof an Joe Biden: ‚Wie wollen Sie Gott ihre Position zur Abtreibung erklären?’
  3. Pro-Life-Demokraten kritisieren Abtreibungspolitik von Joe Biden!
  4. Messbesucher werden Trump wählen, Taufscheinkatholiken Biden
  5. Trump Kritik an Demokraten: ‚Black Lives Matter’, aber nicht die Leben der Ungeborenen
  6. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  7. Lebensschützer demonstrieren gegen ‚Katholiken für Biden’
  8. US-Kardinal Tobin: Katholiken können Biden ‚guten Gewissens’ wählen
  9. Trump gibt Liste möglicher Kandidaten für den Obersten Gerichtshof bekannt
  10. US-Jesuitenpater unterstützt ‚Katholiken für Biden’








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  3. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  4. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  5. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  10. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  11. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  12. Alles nur Theater?
  13. Wollte kein ‚Pride’ T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  14. "Ich sehe die Einschränkungen, die uns auferlegt sind, als Glaubensprüfung"
  15. In Österreich sind ab 7. Dezember wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt.

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz