Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  7. Kontroverse um die "Tagespost"
  8. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  9. Ich glaube an … Engel?
  10. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  11. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  12. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  15. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen

Die Märtyrer von Maalula

3. Dezember 2013 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grausame Details aus Syrien: Bei der Einnahme von Maalula wurde drei Christen, die sich weigerten, den Glauben zu verleugnen, von islamistischen Gruppen ermordet. Schicksal der Schwestern, die entführt wurden, ist unklar


Damaskus (kath.net/Fidesdienst) – “Wir werden in diesem gesegneten Land bleiben, auch wenn es zum Martyrium führen wird. Dies war bereits für einige unsere Gemeindemitglieder der Fall: in Maalula, mussten die drei Christen Michael Taalab, Antonios Taalab und Sarkis Zakhem sterben. Sie sind wahre Märtyrer, denn sie wurden ermordet, weil sie ihren Glauben nicht verleugnen wollten”. Dies teilte Gregorios III. Laham, melkitischer Patriarch von Antiochien und dem Ganzen Orient mit Sitz in Damaskus in einem Schreiben an den Fidesdienst am Dienstag mit. Das Operhaupt der mit der römisch-katholischen Kirche unierten griechisch-katholischen Glaubensgemeinschaft äußert seine Sorge über die erneute Belagerung des christlichen Dorfes Maalula durch islamistischen Gruppen, die dort bereits 12 Schwestern des orthodoxen Klosters der heiligen Tecla in Geiselhaft genommen haben.


Mit Freude erinnert sich der Patriarch an seine jüngste Begegnung mit Papst Franziskus: “Wir haben mit dem Heiligen Vater für die Flamme der Hoffnung gebetet, damit diese in unseren Herzen nicht ausgelöscht wird. Mit Hilfe der Gebete des Papstes und seiner mutigen und dem Evangelium entsprechenden prophetischen Initiativen, werden wir in diesem gesegneten Land bleiben, denn Syrien ist die Wiege des Christentums”. Er habe den Papst gebeten “syrischen Christen bei deren Verbleib im Nahen Osten zu helfen” In diesem Zusammenhang lanciert Greogorios Laham einen Appell: “Wir, Christen und Muslime, müssen, können und wollen zusammen bleiben und vom Evangelium Zeugnis ablegen und eine neue Welt aufbauen und für unsere jungen Menschen eine bessere Zukunft schaffen. Nach Angaben von Gregorios III. Laham gibt es in Syrien 9 Millionen Binnenflüchtlinge. Über 1,2 Millionen Syrer haben im Libanon Zuflucht gesucht: darunter rund 42.000 Christen. Insgesamt leben 450.000 syrische Christen (aller Konfessionen) im Ausland. Wie der Patriarch mitteilt, kamen insgesamt rund 1.200 Zivilisten, Soldaten, Schwestern und Priester gewaltsam ums Leben. Mindestens 60 Kirchen wurden beschädigt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 QuintusNSachs 5. Dezember 2013 
 

Die Russen sind im Bilde

aber wir "haben es nicht gewußt".
http://german.ruvr.ru/news/2013_11_22/Mehr-als-60-Kirchen-und-Kloster-in-Syrien-zerstort-8749/


0

0
 
 willibald reichert 4. Dezember 2013 
 

Frontinus

Es ist auch eine Schande sondersgleichen, daß man etwa 60 mio. Euro für den glaubens
zerstörenden Weltbild-Verlag locker macht.
Ich möchte nicht wissen, wenn überhaupt,
welch mickriges Sümmchen für die Unter-
stützung der mit dem Tode bedrohten
Christen in Syrien und anderen islamisch
dominierten Ländern bereitgestellt wird.
Nicht umsonst hieß es schon vor langer
Zeit völlig zutreffend auf der Seite von
Koptisch Wordpress:Die feigen Bischöfe!


0

0
 
 osmose 4. Dezember 2013 
 

Schande

Diese Schande des Schweigens, des Tot-Schweigens, ist Feigheit.........
Die lob ich mir, die leise tun und beten.
Doch viel zu laut sind mir, die leise treten.


0

0
 
 Frontinus 4. Dezember 2013 
 

Es ist eine Schande!

Handeln ist notwendig.
Ist es zuviel verlangt, von der Deutschen Bischofskonferenz und ihren Zeitgeistuntergliederungen zu verlangen, daß sie die deutsche Bundesregierung drängen, die finanzielle Unterstützung der "westlichen Wertegemeinschaft", die sich auch in Waffenlieferungen für die Mordbanden niederschlägt, zu beenden. Oder sind sie zu feige dazu?
Sich für Flüchtlinge einzusetzen ist schon richtig, aber das darf nicht dazu führen, daß christliche Hilfsorganisationen zur verlängerten Werkbank der Auslöscher des orientalischen Christentums werden.


2

0
 
 kreuz 3. Dezember 2013 


0

0
 
 kreuz 3. Dezember 2013 

wir dürfen die Brüder und Schwestern, die für Jesus Christus

ihr Leben geben, nicht vergessen.
weder im Gebet noch mit Spenden.
es gilt, sich gegen die "Globalisierung der Gleichgültigkeit" zu wehren.
das passiert nicht beim "tagesschau"-Gucken. diese Märtyrer sind keine Meldung wert!
wenn wir mit-leiden, wird die Advents-Zeit echter.

www.kathtube.com/player.php?id=33313


8

0
 
 Helena_WW 3. Dezember 2013 
 

Grausam. Bin sehr traurig und werde noch mal extra Beten

für Menschen in Syrien, die verfolgten Christen, die als Geisel genommenen Schwestern. Wir müssen uns alle vielmehr ums miteinander Frieden halten bemühen wo wir auch leben und wirken. Unsere Mitmenschen auf die Situation ansprechen. Und auch mal überdenken ob wir nicht zu oft Ressourcen verschwenden mit selbstgemachten SesselpupserPseudoProblemchen die eigentlich keine sind und den daraus unötig resultierenden Streitigkeiten.


6

0
 
 urserolu 3. Dezember 2013 
 

ohnmacht?

Was heisst denn hier ohnmächtig?
Ist es etwa nicht der "Westen" und Russland (und wer noch?), die Waffen nach Syrien liefern und sich an dem Konflikt noch bereichern?


2

0
 
 Wiederkunft 3. Dezember 2013 
 

Ohnmacht

Und der Westen schaut ohnmächtig zu, im Zeitalter, der Medien und Übertragungen. Wieso werden so wenige Informationen von diesem Exodus berichtet. Sogar wir Christen schauen einfach zu. Wirklich schrecklich! Lieber Gott erbarme dich unser.


10

0
 
 kreuz 3. Dezember 2013 

bißchen Text aus einer engl.sprachigen Seite

von "Kirche in NOt" zu diesem Vorfall.

www.acnuk.org/syria-martyred-for-refusing-to-abandon-their-faith


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Syrien

  1. Syrien: Wiederaufgebaute maronitische Kathedrale von Aleppo eingeweiht
  2. Christen in Syrien verlangen Aufhebung der westlichen Sanktionen
  3. Syrien: Neun Jahre Krieg – und nun auch noch das Virus
  4. Chaldäer-Bischof betont: "In Aleppo wird gefeiert"
  5. Pfarrer von Aleppo: Papstappell ein großer Trost für uns
  6. Türkische Militäroperation: Christen zwischen allen Fronten
  7. Neue Gebetskarte für Syrien
  8. Türkische Syrienoffensive für Bischof von Aleppo "ein Verbrechen"
  9. Syrischer Erzbischof: „Wir Christen werden die Konsequenzen tragen“
  10. "Kirche in Not" fordert Ende der Sanktionen gegen Syrien








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  6. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  7. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz