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Theologieprofessor Miravalle: Privatoffenbarung im Licht der Kirche

2. Dezember 2013 in Buchtipp, 4 Lesermeinungen
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Wichtige Buchneuerscheinung zum Thema Privatoffenbarungen! - Handreichung zu einem hochumstrittenen Thema, verfasst von US-amerikanischen Theologieprofessor (Dogmatik und Mariologie) der Universität Steubenville – Vorwort von Kardinal Gagnon


Linz (kath.net) Privatoffenbarungen beschäftigen Kirche und Gläubige durch alle Zeiten, insbesondere die (kirchlich anerkannten) Marienerscheinungen von Lourdes und Fatima sind vielen ein Begriff.

Durch die Möglichkeiten der modernen Medien wird heute eine Flut an Botschaften verbreitet, die teils zum Glauben, teils davon wegführen. Es ist die Aufgabe der Kirche, mit Klugheit und Bedacht über die Echtheit solcher Erscheinungen zu urteilen.

Dr. Mark Miravalle hat mit großem Fachwissen und Weitsicht die Lehrmeinung der Kirche für jedermann verständlich zusammengefasst und gibt mit diesem Buch das Rüstzeug auf den Weg, um sachlich mit Privatoffenbarungen umgehen zu können.

Eine ausführliche Beschreibung der großen, kirchlich anerkannten Marienerscheinungen unserer Zeit rundet das Werk ab.

Zum Autor: Dr. Mark Miravalle ist Ehemann, Vater von acht Kindern sowie ständiger Diakon. Er hat an der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin in Rom promoviert und lehrt seit 1986 hat an der Franciscan University of Steubenville (USA). Er ist Präsident der internationalen katholischen Bewegung „Vox Populi Mariae Mediatrici”.

Dr. Miravalle ist bekannt für seine internationalen Vorträge in Mariologie. Er hat auf mehreren Bischofskonferenzen, darunter auch auf den von Süd-Indien, Nigeria, Venezuela und Costa Rica Vorträge gehalten. Darüber hinaus berät er die katholische Kirche im Rahmen von Voruntersuchungen bei Erscheinungen.


Des Weiteren spricht er regelmäßig in EWTN und Fox News und produziert auch eine zweiwöchentliche TV-Show für www.airmaria.com.

Das vollständige Vorwort zum neuen Buch von Professor Miravalle. Es wurde verfasst von Edouard Kardinal Gagnon, P.S.S., er ist Präsident Emeritus des Päpstlichen Rates für die Familie sowie Präsident Emeritus des Päpstlichen Rates für Eucharistische Kongresse:

Vorwort
Die Kirche zeigt große Klugheit, wenn es um die Kategorie der Privatoffenbarung geht. Sie hat eine bedeutende Anzahl von Erscheinungen von Jesus und Maria anerkannt, zum Beispiel die großen Erscheinungen des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margarete Maria Alacoque im 18. Jh. und die weltberühmten Erscheinungen Unserer Lieben Frau in der Rue du Bac, Lourdes und Fatima im 19. und 20. Jh. Dies macht es klar, dass es die echte Privatoffenbarung gibt und, dass sie von der Kirche willkommen geheißen wird, führt sie doch zu einer Fülle von Gnaden christlicher Bekehrung und Heiligkeit, zu Berufungen zu Priestertum und geweihtem Leben, zu geistlichem Frieden, sowohl in den Herzen der Gläubigen, als auch in der gesamten Welt.

Es ist auch lebenswichtig, dass die Kirche echte Prophezeiung von falscher Prophezeiung unterscheidet, weil falsche Prophezeiung immer in irgendeiner Form zum Verlust des echten christlichen Glaubens und zum Ungehorsam führt, was aber nie die Früchte des Heiligen Geistes sein können.

Dr. Mark Miravalle, Professor der Theologie und Mariologie an der Franziskanischen Universität von Steubenville, leistete Bischöfen, Priestern und Theologen und auch den Laien einen großen Dienst in seiner Wiedereinführung in die unvergleichlich wertvollen Einsichten von Papst Benedikt XIV., die sich in seiner klassischen Abhandlung De Servorum Dei Beatificatione et de Beatorum Canonizatione finden, betreffend die rechten Normen für Unterscheidungsgutachten von Prophezeiung und Privatoffenbarung. Dr. Miravalle hat auch die klassische Kirchentradition über die Privatoffenbarung mit den gegenwärtigen Richtlinien für die Unterscheidung von Prophezeiung ergänzt, wie sie von der Glaubenskongregation und anderen verlässlichen theologischen Quellen vorgesehen sind.

Für jeden Seelsorger, Theologen oder Laien, der sich darum bemüht, zeitgenössische, mutmaßliche Privatoffenbarungen mit dem Geist und der Besonnenheit, mit der es die Kirche selbst tut, zu unterscheiden, sollte dieses Buch eine unverzichtbare Grundlage sein, ein „must-read“ (ein unbedingtes Muss) für jene, die die ausgewogene Art und Weise der Kirche, mit Privatoffenbarungen umzugehen, zu ihrer eigenen machen wollen.


BUCHTIPP - kath.net empfiehlt dieses Buch wärmstens!
Privatoffenbarung im Licht der Kirche
Von Mark Miravalle
134 Seiten
2013 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-902686-48-0
Preis 8.90 EUR

Das Buch ist beziehbar über kathShop und über Ihre Buchhandlung vor Ort.

Titelblatt des Buches:


Kurzvortrag des Theologieprofessor Mark Miravalle - How to Present Mary to Others



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Lesermeinungen

  3. Dezember 2013 
 

@Konrad Georg

Mit meinem Beitrag wollte ich vor allem sagen, dass es in den sog. Blütezeiten des Christentums auch äußerst brutal zuging. Von "Zerfall des Glaubens" war damals, zumindest nach Definition vieler Kommentatoren, nicht viel zu spüren. Dennoch waren die Zeiten damals nicht friedlicher als heutzutage.

Der Dreißigjährige Krieg ist ein sehr komplexes Phänomen, allerdings hing er bei weitem nicht an der Sturheit Luthers, und er war auch nicht nur ein Glaubenskrieg. Da spielten anderen Interessen herein.

Mag sein, dass jede Privatoffenbarung VON DER kIRCHE ernst genommen werden muss. Obwohl ich mir nicht mal da sicher bin, ob jedem, der behauptet etwas gesehen zu haben, die volle Aufmerksamkeit der hohen Geistlichkeit zuteil werden soll.
Von den Gläubigen muss jedenfalls nicht jede Privatoffenbarung ernst genommen werden. Und schon gar nicht jede behauptete.

An dem Streit um Medjugorje beteilige ich mich nicht, er interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht.


0
 
 Konrad Georg 3. Dezember 2013 
 

@ Bern2

Leider finde ich in Ihrem Beitrag keinen wesentlichen Einwand. Schauen Sie sich die entsprechende Karte an. Dort können Sie sehen, daß die Nazis in katholischen Gebieten nichts geputzt haben. Nur die Kommunisten und die Katholiken verloren in der entscheidenden Reichstagswahl keine Stimmen.

In Fatima wurde der Zweite Weltkrieg angekündigt als Folge der Nichtbeachtung der Warnung, die dort ausgesprochen wurde.

Das von mir angesprochene Gebet stammt aus den Erscheinungen von Amsterdam.

Beide sind kirchlich anerkannt, aber zu spät und ohne wirklichen Einsatz dafür.

Ein in der Nachkriegszeit sehr bekannter ev. Bischof sagte: "Wenn Luther nicht so stur gewesen wäre, wäre Deutschland vielleicht der Dreißigjährige Krieg erspart geblieben.

Meine grundsätzliche Einstellung zu PO: Jede muß ernstgenommen werden. Allein schon aus Verantwortung dem "Seher" gegenüber. Und den Nutzen für die Kirche muß man ebenfalls bedenken.

Was halten Sie von dem unversöhnlichen Streit um Medjugorje?


0
 
 Konrad Georg 2. Dezember 2013 
 

Darf man vermuten,

daß der derzeitige Zustand der Kirche die Ansprechbarkeit der Gläubigen (!)für diese Phänomene fördert?


3
 
 Konrad Georg 2. Dezember 2013 
 

Das größte Problem mit den Privatoffenbarungen

haben doch Bischöfe und Priester.

Da stellt man sich an wegen einer Formel: "... die einst Maria war", während die Kirche den Bach hinuntergeht. Dabei zeigt genau dieses Gebet die Wirklichkeit: Verfall des Glaubens bringt Unheil und Krieg.

Genauso war es mit Fatima! Der Zweite Weltkrieg wäre wahrscheinlich eindämmbar gewesen, wenn die Katholiken zu einem Gebetssturm aufgerufen worden wären.

Was hätte es geschadet, wenn man auf den Wunsch der "Gospa" hingewiesen hätte, bei Wasser und Brot am Freitag zu fasten. Die anderen theologischen Fragen haben doch Zeit.

Ach ja, mit seinen ersten Worten hat der neue Papst (ob bewußt oder nicht) verlangt. "Beten wir für einander!" Das könnte die Kirche seit der hl. Birgitta von Schweden kultivieren. Ob dann ein Martin Luther aufgestanden wäre???


1
 

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