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Steinbach: Religionsfreiheit bleibt Kernanliegen

22. November 2013 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Union und SPD wollen sich in den kommenden vier Jahren besonders für die Achtung der Religionsfreiheit einsetzen


Berlin (kath.net/KNA) Union und SPD wollen sich in den kommenden vier Jahren besonders für die Achtung der Religionsfreiheit einsetzen. Das erklärte die Vorsitzende der Arbeitsgruppe «Menschenrechte und Humanitäre Hilfe» der Unions-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (CDU), am Mittwoch in Berlin. «Insbesondere Christen werden in vielen Ländern der Welt wegen ihres Glaubens bedrängt, verfolgt und vertrieben», so Steinbach. Die Solidarität mit benachteiligten und unterdrückten religiösen Minderheiten werde ein besonderes Anliegen bleiben.


«Mit großer Sorge beobachten wir die Lage insbesondere von Christen aber auch anderer religiöser Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika», so die CDU-Politikerin. Dort habe sich ihre Situation nach dem «Arabischen Frühling» und dem Sturz autoritärer Regime zum Teil dramatisch verschlechtert. Dieser Frühling drohe für die christlichen Minderheiten ein Winter zu werden. Christen müssten in dieser Region eine Zukunft haben.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Chris2 22. November 2013 
 

Religionsfreiheit? Demokratie?

Beide Begriffe wurden in noch sehr stark vom Christentum geprägten Gesellschaften definiert, in denen noch ein allgemeiner Konsens über viele Werte, etwa das Lebensrecht aller oder den Wert der Familie, bestand. Allerdings erfahren sie heute ihre Grenzen in den degenerierten westlichen Staaten, in denen wohlorganisierte Lobbygruppen der Mehrheit ihre Meinungen aufzwingen, buchstäblich "seelenlos" die elementarsten Menschenrechte brechen und dabei unter dem Applaus der Medien die Kirche bekämpfen, während fremde Religionen hofiert und entschuldigt werden, egal wie militant sie auch auftreten. Und daß durch demokratische Wahlen auch antidemokratische Kräfte an die Macht kommen können, wissen wir nicht erst seit dem "Arabischen Frühling", sondern spätestens seit 1933...


2
 
  22. November 2013 
 

@Victor

Man kann sich für die Freiheit von Leuten einsetzen, auch wenn man nicht ihre Ansichten teilt. Jedem dürfte das Zitat von Voltaire bekannt sein.

Auch wenn Politiker nicht für christliche Werte stehen, muss man ihren Einsatz für Religionsfreiheit gutheißen.


0
 
  22. November 2013 
 

@medpilger89

Religionsfreiheit heißt, dass Menschen ihren Glauben frei leben und äußern und ihn auch anderen schmackhaft machen dürfen. Es heißt aber nicht, dass der Staat alles tun muss, was eine Religionsgemeinschaft will.

Als Christ will man natürlich, dass die traditionelle Definition von Ehe nicht verändert wird; mit Religionsfreiheit hat das aber nichts zu tun, solange man nicht gezwungen wird, andere Definitionen als richtig und gut zu verkünden.


1
 
 medpilger89 22. November 2013 

@Apollinaris

Nochmal, Religionsfreiheit beschränkt sich nicht nur auf die freie Wahl der Religion, der Staat hat die Aufgabe, diese auch zu gewährleisten. Und dazu gehört, dass die gesamte Terminologie geschützt werden muss. Ich habe also in diesem Staat ein Recht auf freie Religionswahl mit allem was dazu gehört und genieße den Schutz meiner dort vertretenen Werte. Meine Vorstellung von Ehe darf durch nichts anderes entstellt werden, und das bedeutet Religionnsfreiheit.


1
 
  22. November 2013 
 

Nicht zum Nennwert zu nehmen

Wenns nur weit genug weg ist.
Wie SPD aber auch CDU hierzulande die christlichen Inhalte verdrehen und abschaffen, Ehe und Familie bekämpfen und meist überhaupt keine Ahnung von den Glaubensinhalten haben, dann weiß man, daß man solche Aussagen nicht zum Nenenwert nehmen darf.


6
 
  22. November 2013 
 

Äpfel

In der Tat sind Äpfel keine Birnen, wer aufgrund seiner Religion der Auffassung ist, dass er eine andere Form der Ehe nicht anerkennt, kann das aber von Anderen nicht verlangen. Das aber hat mit Relionsfreiheit nichts zu tun.


1
 
 medpilger89 22. November 2013 

Religionsfreiheit

bedeutet nicht nur die freie Wahl der Religion sondern auch, dass deren Inhalte geschützt werden. So z.B. die Definition von Ehe. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften können daher keiner Ehe gleichgestellt werden. Äpfel sind keine Birnen.


8
 

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