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Marx gegen Müller?

7. November 2013 in Weltkirche, 87 Lesermeinungen
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«Der Präfekt der Glaubenskongregation kann die Diskussion nicht beenden», sagte der Münchner Kardinal Marx unter Bezug auf Beiträge von Kurienerzbischof Müller


Freising (kath.net/KNA) Die Debatte über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche ist nach Meinung des Münchner Kardinals Reinhard Marx (Foto) völlig offen. «Der Präfekt der Glaubenskongregation kann die Diskussion nicht beenden», sagte Marx am Donnerstag in Freising zum Abschluss der Freisinger Bischofskonferenz. Er bezog sich damit auf Beiträge von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, der keine Wege zum Kommunionempfang dieser Gruppe sieht. Müller habe ausführlich dargestellt, was die Position der Kirche sei. «Wir werden erleben, dass das diskutiert wird in der ganzen Breite; mit welchem Ergebnis, weiß ich nicht.»

Der Kardinal betonte, dieses Thema werde sowohl bei der Sondersynode im Oktober 2014 in Rom sowie bei der darauffolgende Synode ein Jahr später zum Thema Familie eine Rolle spielen. Entscheidend sei, die Realität wahrzunehmen. Dies habe er auch Papst Franziskus gesagt. Der Fragebogen aus dem Vatikan könne dazu beitragen. Dieser solle zwar nicht komplett als Umfrage an alle Gläubigen gehen, jedoch die Meinung der Basis wiedergeben. «Schaut doch mal, wie denken eure Gläubigen», dies sei der ausdrückliche Wunsch von Rom.

Aufgrund des Dialogprozesses und auch nach den Erfahrungen des Zukunftsforums in seinem Erzbistum, glaube er, dass es einige Fragen gebe, bei denen die Haltung der Mehrheit der Katholiken, gerade auch der praktizierenden, eindeutig sei, so Marx weiter. Als Beispiel nannte er etwa den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Eine große Zahl von Gläubigen könne nicht ganz verstehen, «dass eine zweite Verbindung nicht von der Kirche akzeptiert wird». Es greife zu kurz, wenn in Bezug auf Scheidung immer nur vom «moralischen Verfall» geredet werde. Gleichzeitig warnte Marx davor, die Fragen allein auf den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen zu reduzieren.

Der Kardinal kündigte an, dass die bayerischen Bischöfe diese Themen mit Gremien und Verbänden beraten wollten. Das Vorgehen werde jedoch noch von allen deutschen Oberhirten beim kommenden Ständigen Rat abgestimmt. Immerhin sei es ein großer «Fortschritt», dass der Fragebogen nun im Internet zu lesen sei.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München


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Lesermeinungen

 Kostadinov 14. November 2013 

@silvana

Sie schrieben: "Eine besondere Pastoral für die "Wiederverheirateten" ist sicher wichtig. Einverstanden! Bitte aber auch mehr pastorale Zuwendung für die, die auf eine Anullierung hoffen, weil sie gerne eine zweite Verbindung eingehen wollen, damit aber warten, bis die Ehegerichte entschieden haben."

Und bitte die nicht vergessen, die hart dran arbeiten, daß die erste Ehe "in guten wie in schlechten Tagen" hält, "bis daß der Tod uns scheidet". Soll's nämlich auch noch vereinzelt geben ;-)


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 PBaldauf 13. November 2013 
 

Marx und Müller

Erzbischof Müller ist der Präfekt
Ob dies dem Marx, bedingt nur, schmeckt?
‘Die Diskussion kann er nicht stoppen!‘
Hier scheint Marx uns schlicht zu foppen

Wer sagt, dass der Präfekt dies will?
Manchmal wär‘ man besser still:
Müller legte das Fundament
Klar und gründlich, wie man ihn kennt

Sonst diskutiert man in der Luft
Wo viel Gerede schnell verpufft
Marx fährt Müller, in ganzer Breite
von Bayern aus in die römische Seite

Der Papst steht gewiss hinter Müller-Präfekt
Herr Kardinal Marx, ich vermisse: Respekt

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 newtube 13. November 2013 
 

zu IMEK v. 13.11.2013: Dissonanz mit der Glaubenskon gregation???? - 2

So erklärt der Kardinal. "Dialogue should PRECEDE [mH] the mission...".
Was per se selbstverständlich ist: bevor man die Menschen mit der ganzen Wucht der Glaubenswahrheiten konfrontiert, sollen Kopf und Herz geöffnet und zum Zuhören vorbereitet, und dies geschieht durch Dialog.
Zusammenfassend, EB Müller als Präfekt der Glaubenskongregation hätte wohl keine Schwierigkeit, beiden Thesen von Kardinal Maradiaga beizupflichten, denn sie in keiner Weise Glaubenswahrheiten berühren oder relativieren.


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 newtube 13. November 2013 
 

zu IMEK v. 13.11.2013: Dissonanz mit der Glaubenskongregation????

1) Kardinal Maradiaga und die Glaubenskongregation (in der Erklärung von EB Müller) reden über ganz unterschiedliche Dinge, die miteinander wirklich nichts zu tun haben.
Während die Glaubenskongregation in ihrer Klarstellung von Glaubenswahrheiten redet, die sich aus der Heiligen Schrift und aus dem unfehlbaren magisterium ordinarium der Kirche ergeben, redet Kardinal Maradiaga in seinen Auslassungen von "human matters", worüber die Kirche wahrlich kein Wahrheitsmonopol besitzt.
Der Kardinal tut nichts anderes als daran zu erinnern, und die Kirche im Umgang mit diesen "thousand human matters" zur Bescheidenheit zu ermahnen, und zur Bereitschaft zu einer "common search of truth" hinsichtlich der Beantwortung der mannigfachen Fragen, die ebensolche "thousand human matters" aus christlicher Sicht aufwerfen.
2)Völlig orthodox ist die Sicht des Kardinals auch bezüglich der Rolle des Dialogs, die die Kirche mit den Menschen allen couleurs zu führen hat. [Fort.g]


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  13. November 2013 
 

Dissonanz mit der Glaubenskongregation 2

K. Maradiaga äußert sich weiter in Opposition zur Glaubenskongregation:
The Church did not have a monopoly on truth anymore, nor could she pontificate on a thousand human matters, or hold stances denoting arrogance or superiority. Instead, she should go out into the common arena, plainly and humbly, and share in the common search for truth.
Dialogue should precede the mission, as a simple attitude of listening, to build on what is common, rather that to insist in what divides, and to count on the contribution of humanisms and of non-Christian religions, which will take us back to the foundation of any creed, any ideology. What is Christian has its substrata, first and foremost, in what is human.

Kein Wunder mahnt K. Marx an, daß die
Realität in der Kirche berücksichtigt werden müsse.

Wo Glaubenswahrheiten nichts mehr gelten macht sich die Kirche überflüssig und die Diktatur des Relativismus hat endlich obsiegt.

Für Katholiken eine schwer verdaubare Kost.


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  13. November 2013 
 

Dissonanz mit der Glaubenskongregation 1

zeichnet sich nicht nur zwischen K. Marx, der sich als Mitglied der C8 Gruppe gestärkt fühlen darf und dem Präfekten der Glaubenskongregation Erzbischof Müller ab.

Am 25. Oktober hat Kardinal Maradiaga (Koordinator der C8 Gruppe) eine Grundsatzrede bei der Synode in Miami gehalten, wo er, sich ebenfalls auf den amtierenden Papst berufend, gar eine Revolution losbricht.

http://www.miamiarch.org/ip.asp?op=Article_13102810144642

The Church could not continue posing as a reality facing the world, as a parallel “perfect society,” which pursued her own autonomous course, strengthening her walls against the errors and the influence of the world. This antithesis of centuries needed to be overcome.


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 newtube 13. November 2013 
 

"EB Müller schreibt, Franziskus diktiert"

Dies ist der Titel eines Artikels im viel beachteten und in Vatikan Kreisen bestens informierten "Vatican Insider" (La Stampa aus Turin).
EB Müller hat das dogmatische Fundament, wonach sich jede pastorale Lösung zu orientieren hat, verbindlich dargelegt. In Rom wird behauptet, er habe dies auf Anweisung des Papstes getan.
Kardinal Marx Statement, Müller könne die Diskussion nicht beenden, verkennt sowohl die Situation als auch die Absichten des Präfekten der Glaubenskongregation, ist unüberlegt, dumm und hat verheerende mediale Auswirkungen verursacht.
Ob dem Gewichtigen auch der Geist der Unterscheidung und das Charisma des Rates zugetraut werden können?


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 silvana 11. November 2013 
 

...und im selben Zusammenhang:
Eine besondere Pastoral für die "Wiederverheirateten" ist sicher wichtig. Einverstanden! Bitte aber auch mehr pastorale Zuwendung für die, die auf eine Anullierung hoffen, weil sie gerne eine zweite Verbindung eingehen wollen, damit aber warten, bis die Ehegerichte entschieden haben. Eine Beschleunigung der Ehenichtigkeitsverfahren wäre schon einmal ein Anfang.


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 chefkoch 11. November 2013 
 

Gemeinsames Projekt von traditionellen und progressiven

@Victor
Wie wahr, die Paepste scheinen in Deutschland tatsaechlich auf taube Ohren zu stossen. Benedikt hat es "Entweltlichung" genannt, Franziskus jetzt "eine arme Kirche fuer die Armen", aber die deutschen Bischoefe tun alles um bloss nicht auf Kirchensteuern und Privilegien zu verzichten und die Kirche im Glauben zu erneuern... die Bischoefe da zum zuhoeren bei dem was Rom sagt zu bewegen waere doch mal ein Projekt bei dem traditionellere und reform-orientiertere Katholiken konstruktiv zusammenarbeiten koennten.


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 Victor 11. November 2013 
 

Einsicht

Es ist ja gut, wenn ein Kardinal öffentlich redet. Dann weiß man wenigstens woran man ist.
Ich fürchte, daß auch Papst Franziskus die Kirche in Deutschland, jedenfalls die zahlenmäßige Mehrheit davon) nicht mehr wird be-kehren können.
Da sind schon die beiden großen Päpste Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. offenkundig auf taube Ohren gestoßen.


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 Hadrianus Antonius 10. November 2013 
 

@Adson_von_Melk "Erreichbarkeitsmoral"

S.E. Kard. Marx scheint zu vergessen,daß das Lehramt hierzu vom sehr sozialen Papst Pius XI), alles gesagt hat: der kath. Catechismus, der CIC, die Enzyklika Casti connubii(1937)vom sehr sozialen Papst Pius XI, die Enzyklika Humanae vitae(P.Paul VI 1968) und rezent Donum vitae (1987) v.d. Congregation f.d. Glaubenslehre.
Warum diese Werte nicht kommuniziert wurden, warum nicht feueriger catechetisiert wurde, warum die Gläubigen nicht gestärkt wurden- das ist das Problem der Hirten in Westeuropa.
Besonders interessant ist die "Holbarkeitsmoral" v. früherem löwener Prof. R. Burggraeve- die Untermauerung der Wellnessathmosphäre (Alles kann, alles mag, alles ist gut und Rettung für alle)unter Danneels: jetzt totgeschwiegen, weil untergegangen in einem Sumpf von Pädo-und Homophilie, massiver Entchristlichung, totaler Desorientierung,Wegfall der Berufungen und leider immer mehr offene Satanismus in Kirchen (cfr. Gesú in Brüssel).


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 Hadrianus Antonius 10. November 2013 
 

@Adson_von_Melk Ein ungutes Bauchgefühl I

Hochgeehrter @Adson,
Ihre Postings sind immer gut formuliert und stichhaltig.
Besonders wichtig ist Ihr letzter Satz, wo Sie fragen wie es denjenigen geht, die in schwieriger Lage versuchen die Lehre der Kirche zu befolgen.
In den Vereinigten Staaten, wo, von den meisten nicht bemerkt, eine große Neuevangelisierungsoffensive stattfindet, in Asien,besonders in Indien, ebenfalls,betet man intens- wohl wissend daß Europa,der Kontinent der auch das 2. Vatikanum dominierte, hier den seit 2 Jahrtausenden bestehenden und praktizierten Sensus fidelium opfern möchte um seine Wünsche betr. der Anerkennung der eigenen Schwäche und Treuerelativierung durchzusetzen.Rom hat bei den Ritenstreit bei den exotischen Völkern hart durchgegriffen; wenn Westeuropa selbst Probleme hat,fängt das Geschummele an(Sie fühlen sich berechtigt "unwohl").


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 kreuz 10. November 2013 

das Tagesevangelium paßt zum Artikel

und vor allem: es reicht darüber hinaus.
schön die letzten beiden Kommentare :-)

"Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig."

evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE


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 Philalethes 10. November 2013 
 

@Marienzweig! Sehr einfühlsam, wie Sie heute wieder schreiben!

Stimme Ihnen vollkommen zu und halte dabei ganz besonders Ihren Schlusssatz für sehr wichtig. Man sollte ihn nicht nur erwägen, sondern auch in dem Bewusstsein dieses Satzes leben. Habe schon etliche schwere sog.(!) Schicksalsschläge erlitten, ließ und lasse aber niemals von diesem Satz ab.


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 Marienzweig 10. November 2013 

@Philalethes

Ihre Erkenntnis -
"Man sollte sich in der Kirche durch nichts mehr enttäuschen lassen und seine eigene Glaubensposition immunisieren, so gut es geht."
- aus der heutigen Not geboren, ist sicher richtig und ich denke ähnlich.
Aber was bedeutet das in Wirklichkeit?
Es ist tragisch und ungemein traurig, dass wir gezwungen sind, zu solchen Haltungen zu kommen, um unser religiöses Innenleben zu schützen und zu bewahren.
Christus möge uns und allen, die zu Seiner Kirche gehören, stärken und ermutigen, Zuversicht und Vertrauen schenken!
Wenn dies die Bischöfe schon nicht mehr vermögen, ER kann und Er wird es:
"Seid gewiß: Ich bin bei euch, bis zum Ende der Welt!"


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 Philalethes 9. November 2013 
 

@Alpenglühen! "...wenn ich zu Lebzeiten

des bisherigen Ehepartners eine neue, zivil getraute Ehe eingehe."
Erst dann oder auch schon, wenn man, wie das heute oft vorkommt, bereits probehalber zusammenwohnt?


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 Alpenglühen 9. November 2013 

@speedy

Die Scheidung allein schließt nicht vom Empfang der Sakramente (Kommunion, Beichte) aus, sondern wenn ich zu Lebzeiten des bisherigen Ehepartners eine neue, zivil getraute Ehe eingehe. Durch diese zweite Ehe leben die Partner in permanentem Ehebruch, also in schwerer Sünde. Dieser Zustand schließt vom Kommunionempfang aus. Da in der Regel die zweite Ehe bestehen bleibt, besonders wenn inzwischen Kinder da sind, ist die Voraussetzung für den gültigen Empfang des Bußsakramentes, Reue und Beseitigung der Umstände der schweren Sünde, nicht gegeben. s. KKK 1650


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 Praeceptor Chattiae 9. November 2013 
 

Keine Wiederholung!

Ich hoffe, dass sich in der Auseinandersetzung zwischen Kardinal Marx und EB Müller nicht eine Wiederholung des jahrzehntelangen Streits zwischen dem damaligen Präfekten Ratzinger und Kardinal Lehmann andeutet.


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 Philalethes 9. November 2013 
 

Egon47! "Aber was ist das für eine Kirche,

in der ein Kardinal der heiligen Kirche in offenem Affront gegen den Präfekten der Glaubenskongregation auftritt."

Eine unzweifelhaft berechtigte Frage. Man muss allerdings auch bei diesen Leuten nicht nur mit manchem Dissens, sondern auch mit Animositäten rechnen. Darüber kann ich nicht weiter sprechen, erinnere nur an EB. Müllers Regensburger Zeit.
Wir werden wohl mit solchen Vorkommnissen leben müssen. Ich denke heute: Man sollte sich in der Kirche durch nichts mehr enttäuschen lassen und seine eigene Glaubensposition immunisieren, so gut es geht.


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 Gipsy 9. November 2013 

@ Egon47

Hat eigentlich schon mal jemand ergründet, warum in letzter Zeit vermehrt Kirchenaustritte zu verzeichnen sind? Vielleicht liegt es ja gerade an den Kirchenführern, die die Kirche so infrage stellen.
------------------------------------
ergründet habe ich es nicht, jedoch ist immer mehr zu erkennen, dass die r.k.
Kirche einer Spaltung entgegengeht.
Derzeit liegt der Grund angeblich in "Limburg" .Wenn dies für Limburg "glücklich" ausgeht, dann treten andere aus , die eine "evangeliche Kirche katholischer Art " nicht mittragen wollen. So oder so, wird es noch viele Kirchenaustritte geben. Ich fürchte, dass die Kirchenführer nun nicht mehr viel daran ändern können.
Die kath.Kirche wird sich spalten von innen her und die Katholiken wenden sich dorthin, wo sie sich in ihrem Glauben und ihrer Tradition zu Hause wissen.
Das beinhaltet noch viele Kirchenaustritte .


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 speedy 9. November 2013 
 

die lehre ist , das bei einer Scheidung , die Leute nicht mehr zur Kommunion dürfen, wird jetzt alles verdreht und aufgeweicht?


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 Egon47 9. November 2013 
 

Philalethes! Ich teile Ihr begrenztes Verständnis

für Kirchenaustritte. Aber was ist das für eine Kirche, in der ein Kardinal der heiligen Kirche in offenem Affront gegen den Präfekten der Glaubenskongregation auftritt.

Ich denke, dass diese Frage einige Gläubige anrührt und die Gründe für die seitens der Presse behaupteten Austrittswelle nicht zwingend z,B. Bischof TvE angelastet werden sollten. Selbst Tiefgläubige Katholiken geraten bei einer derartigen Aktion eines Kardinals in Zweifel.


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 Philalethes 8. November 2013 
 

Egon47! Fassen Sie doch Mut,

einen gleichlautenden Brief an den deutschen Kardinal zu schreiben!
Ich habe selbst nur ein begrenztes Verständnis für Kirchenaustritte. Man sollte vielmehr das, was man als Austrittsgrund empfindet, zur Diskussion stellen bzw. kritisch vortragen. Und das tue ich.


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 Egon47 8. November 2013 
 

Kirchenaustritte

Wenn jetzt schon der Präfekt der Glaubenskongretation durch einen (deutschen) Kardinal infrage gestellt wird - warum soll man dann noch in der (deutschen) Kirche bleiben?

Hat eigentlich schon mal jemand ergründet, warum in letzter Zeit vermehrt Kirchenaustritte zu verzeichnen sind? Vielleicht liegt es ja gerade an den Kirchenführern, die die Kirche so infrage stellen.


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 Franz Solan 8. November 2013 
 

Schon der Prophet Jeremia,

den seine Kollegen immer wieder mundtot machen wollten, hat den Finger in diese Wunde gelegt und ihnen vergeworfen(Jer 23:17): Immerzu sagen sie denen, die das Wort des Herrn verachten: Das Heil ist euch sicher!; und jedem, der dem Trieb seines Herzens folgt, versprechen sie: Kein Unheil kommt über euch.


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 Dottrina 8. November 2013 
 

Glaubenskongregation

Das wichtigste Dikasterium im Vatikan ist m.W. die Glaubenskongregation. Sie dient der Überwachung und Einhaltung der rechten, reinen Lehre. EB Müller ist nun ihr Präfekt. So, wie Kardinal Ratzinger es jahrelang vorbildlich geleitet hat, so ist es jetzt die Aufgabe von EB Müller. Selbst der Papst konferiert regelmäßig mit ihrem Präfekten und berät sich. Soll jetzt das wichtigste Dikasterium auch noch aufgeweicht werden? Die Kritik an EB Müller verstehe, wer will, ich nicht. Auch Joseph Ratzinger hat Interviews gegeben und sich zu Wort gemeldet, wenn es im Intesse der Glaubenswahrheiten war.


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 girsberg74 8. November 2013 
 

@ Scotus

„Die heilige römische katholische Kirche
Und wer streitet? - Zwei deutsche Bischöfe.“

Irrtum!!! – Einer!!!


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 Scotus 8. November 2013 

Die heilige römische katholische Kirche

Und wer streitet? - Zwei deutsche Bischöfe.


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 Mavi 8. November 2013 
 

Autoritätsprobleme in der Glaubenskongregation?

Der Papst hat wiederholt öffentlich klargestellt und erklärt, dass er u.a. den kirchlichen und seelsorgerischen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen zum Thema in Zusammenarbeit mit den von ihm ernannten Mitarbeitern machen wird. Es ist ihm wie er vorgibt eine sehr wichtige Angelegenheit. Warum kann das der Präfekt der Gk nicht so stehen lassen, es schlichtweg respektieren, und einfach ruhig sein?


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 Mr. Incredible 8. November 2013 
 

Warum

immer gleich in die Presse? Kann mir das mal ein Bischof ordentlich erklären? Oh Mann.


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  8. November 2013 
 

protestantische Synodalität?

«Wir werden erleben, dass das diskutiert wird in der ganzen Breite; mit welchem Ergebnis, weiß ich nicht.»

Solange abstimmen bis von den Heiligen Geboten Gottes und den Heiligen Sakramenten nichts mehr übrig ist?

Ach ja die Kirche soll lieb und barmherzig sein und sich der Welt öffnen.
Hochkonjunktur der Gottvergessenheit jetzt auch in der römisch-katholischen Kirche.
Kyrieeleison.


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 prim_ass 8. November 2013 
 

Fundierter Diskussionsbeitrag

Selbstverständlich kann EB Müller die Diskussion nicht beenden. Eine Diskussion, die vom Papst initiiert wurde. Doch die Frage ist, wann denn EB Müller eine Diskussion für beendet erklärt hat? Denn das hat er nicht. Er hat lediglich einen fundierten Diskussionsbeitrag geleistet. Denn erst dadurch wurde noch einmal gegklärt, auf welche lehramtsmäßige Grundlage überhaupt diskutiert werden muss, wenn das Ganze Sinn machen soll. Für diesen Beitrag ist dem Präfekten der Glaubenskongregation also zu danken. Wenn hier jemanden eine Diskussion beenden will, dann sind es doch diejenigen die mit der Fuldaer Handreichung seelsorgeliche Tatsachen geschaffen haben. Denn die Handreichung ist eben eine Handlungsanweisung für Priester und Laien und eben kein Diskussionsbeitrag...!


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 Gipsy 8. November 2013 

@ Mapa

Meinung
Selbstverständlich können beide Kardinäle ihre Meinung zu diesem Thema abgeben . Entscheiden wird letztendlich die Synode bzw.der Papst.

----------------------------------
Das ist richtig , jedoch wäre es besser, wenn dieser "Meinungsaustausch" nicht über die vielen Medien ausgetragen werden würde.
Das bedient diejenigen, die Freude an der "katholischen Verwirrung" haben und das sind nicht wenige.
"Wir" sind doch keine Soap-Darsteller um für spannende Unterhaltung zu sorgen, die immer aufs Neue hochgehalten werden muss .


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 Adson_von_Melk 8. November 2013 

@Pascal13: Naja, man wird sagen müssen

dass hier vor allem einmal Kard. Müller in seiner impulsiven Art vorgeglüht hat.

Und so unbeahglich mir bei einer Diskussion ist, die an die Unauflöslichkeit der Ehe und somt das Wesen eines Sakraments rührt, zu dem es noch dazu sehr eindeutige Herrenworte gibt:

Fakt ist, dass der Präfekt der Glaubenskongregation nicht eine Diskussion beenden kann, die der Papst offenbar weiterfürhen möchte.

Die Beiträge von @proelio oder @bellis sind hierzu natürlich besonders kontraproduktiv.

Trotzdem, persönlich habe ich bei irgendwelcher Anerkennung zweiter Partnerschaften bei gleichzeitiger Unauflöslichkeit der Ehe aber das ganz starke Gefühl einer Quadratur des Kreises.

Möge ich eines Besseren belehrt werden!

PS. Wie müssen sich Menschen fühlen, die in diesem Bereich viel gekämpft haben, um trotz großer Mühen die Lehren der Kriche zu befolgen?


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 Victor 8. November 2013 
 

Es ist mitnichten eine offene Frage

Erzbischof Müller hat ja alles Wichtige zu dieser Thematik gesagt.
Und das ist die Lehre der Kirche.
Ein gegenseitiges Ja in der Kirche, vor dem Priester und etlichen Zeugen gesprochen, ist und bleibt ein Ja.
Das Sakrament kann nicht verwässert oder aufgehoben werden.
Aber jede(r) kann ja in D,Ö oder CH etc. leben wie er mag. Auch ohne Sakrament.
Wichtig ist wohl auch, daß angehende Priester wissen, was sie beim Empfang ihrer Weihe geloben und versprechen und welche Bindung sie eingehen.


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 ottokar 8. November 2013 
 

Abstimmung?

Wenn man die Auslassungen von Kardinal Marx aufmerksam liest, so könnte man zu der Meinung gelangen, in unserer Kirche soll bald über den Inhalt von Sakramenten und Glaubensinhalten abgestimmt werden.Quo vadis arme Kirche.


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 Suarez 8. November 2013 

@Waldi - Wo es keine Wahrheit gibt, ist der Glaube leer

Sehr verehrter Waldi, das, was Sie in ihren kurzen, prägnanten Worten formulieren, ist für mich auch eines der großen Probleme unserer Zeit. Wir haben kein Verständnis mehr dafür, was Wahrheit ist und wie sich uns Wahrheit erschließt. Der Positivismus hat mittlerweile auch in die Katholische Kirche auf vielen Ebenen Eingang gefunden und zersetzt munter alle Glaubenswahrheiten. So scheint Kardinal Marx eine Glaubensauffassung zu vertreten, die darauf hinausläuft, alle Inhalte des Glaubens als bloß zeitlich bedingte Aussagen zu interpretieren, die man je nach Gruppenbedürfnis völlig frei definieren kann. Ein Gebundensein an Wahrheit gibt es dann nicht und insofern gibt Kardinal Marx damit den Wahrheitsanspruch der katholischen Lehre preis und ersetzt ihn durch diskursive Relativismen. Grund dieser Hinwendung zum Relativismus zu Lasten der Wahrheit scheint mir das ausgeprägte Interesse an der Erhaltung bestimmter institutioneller Strukturen, in denen man sich bestens eingerichtet hat.


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 kreuz 8. November 2013 

konnte den Artikel rauskramen (12.9.)

ZEIT: Lajolo soll im Auftrag Roms den Fall Limburg prüfen. Trotzdem sprechen manche Würdenträger von einer Medienkampagne.

Marx: Natürlich gab es auch in der Vergangenheit immer wieder Medienberichte, in denen ein gewisses Interesse aufschien, der Kirche zu schaden. Aber Medienkampagnen laufen ins Leere, wenn da nichts ist. Deshalb sind Aufklärung und Offenheit so wichtig.

www.zeit.de/2013/38/kardinal-reinhard-marx-berater-papst/seite-3


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 st.michael 8. November 2013 
 

Bischöfe, Kardinäle !

Würden die Herren mit der selben Hingabe, wie sie sich um die weltlichen bzw. Randthemen der Kirche kümmern, einmal um die Sakramente und um eine einheitlich ernste Form der Darbringung des Meßopfers kümmern, hätten wir keine Kirchenkrise.
Die hohen Herren tragen durch ihr Verhalten maßgeblich zur Verdunstung des Glaubens bei!


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 kreuz 8. November 2013 

ich erinnere mich, daß die Kard. Marx und Lehmann

im "Vorfeld" der Hetzkampagne gegen TvE als eine der ersten Bischöfe die "Brüderlichkeit" aufgekündigt haben.
in diesem kath.net-Artikel (link)kritisiert Kard. Meisner dieses Verhalten und vermutet schon damals (Anfg/Mitte September., daß Flugreise und Gebäude nur Vorwand seien.
ich weiß der Kommentar gehört woanders hin, aber bei diesem Artikel ist es mir eingefallen.

kath.net/news/42813


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 DamianBLogos 8. November 2013 
 

@kreuz: Kardinal Marx als Vertreter Europas

Kardinal ist wohl als Vertreter Europas in den C8-Rat berufen worden, weil er seit 2012 Präsident des Rates der Bischofskonferenzen der EU (COMECE) ist. (Nicht zu verwechseln mit dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen CCEE)


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 kreuz 8. November 2013 

@kathole

"Kardinal Marx ist einer der notorischen..." schreiben Sie.
kann mir jmd erklären, wieso K. Marx in der 8er Gruppe für Franziskus dabei war?

ich frage deswg., weil ich es nicht "zusammenbekomme".


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 140968 8. November 2013 

Lieber Kathole,

ich danke Ihnen von Herzen für Ihre prophetischen Worte der Sorge um die Una Sancta.

Totus tuus


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 Quirinusdecem 8. November 2013 
 

In Hundert oder auf Hundert

Ich schrieb das schon einmal zu einem anderen Thema: Die Mathematik wird von den wenigsten verstanden. In der Schule und in der Ausbildung sind dies die schwierigsten Fächer mit den schlechtesten Noten. Selbst im Alltag haben die meisten Probleme mit der Prozent- und Bruchrechnung (ich sage nur in Hundert oder auf Hundert).Wann endlich wird diese unsägliche Treiben beendet und das Fach aus dem Kanon zur Ausbildung gestrichen. Dies wäre endlich einmal ein barmherziger Akt gegenüber den Betroffenen!


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 Kathole 8. November 2013 
 

Quo vadis? Folgst Du Arius oder Athanasius? (3)

Mit Athanasius bekenne ich: "Eine doppelte Gefahr quält mich: Daß mein Stillschweigen und mein Auftreten für schuldig erfunden werden könne, daß die Wahrheit verlassen werde. Denn mit unglaublichen Künsten eines verkehrten Geistes treibt sich die häretische Frechheit herum. Erstens gibt sie sich den Schein der Frömmigkeit, dann schließt sie sich der Weisheit der Welt an, und endlich erschwert sie durch den Schein einer gegebenen Begründung die Erkenntnis der Wahrheit." (Athanasius der Grosse und die Kirche seiner Zeit, besonders im Kampfe mit dem Arianismus, Band 2, Johann Adam Möhler, F. Kupferberg, 1827)

Der Dreifaltige Gott und das Unbefleckte Herz der Theotokos sowie der Erzengel Michael stehe der Kirche insgesamt und mir armem Sünder in der Kirche bei der kommenden Prüfung bei.


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 Kathole 8. November 2013 
 

Quo vadis? Folgst Du Arius oder Athanasius? (2)

Die Göttlichkeit Christi wird bei dieser neuen Arius-Prüfung der Kirche nicht mehr direkt formal infrage gestellt sondern indirekt über die pastoral begründete Relativierung der absoluten anthropologischen Wahrheit über die Ehe von Mann und Frau, die Christus in den Stand des Sakramentes erhoben hat. Die innerkirchlichen Vertreter dieser pastoral verkappten Häresie -die seit dem Rücktritt Benedikt XVI. auch in den höchsten kirchlichen Etagen scharenweise aus den Schränken springen-, genießen dabei die volle Unterstützung der geballten, globalisierten weltlichen Macht: der Exekutive, Legislative, Judikative und der -wichtigsten- "4. Gewalt", der Medien, in den mächtigsten Staaten der Erde sowie den zwischenstaatlichen Organisationen und NGO's.

Wird Kardinal Müller die Rolle des Athanasius in diesem Kampfe übernehmen oder wird es ein anderer Kirchenmann sein? Wird Papst Franziskus sich von dem Zeitgeist verfallenen Beratern und Synodalen in die Rolle des Papstes Liberius drängen lassen?


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 Kathole 8. November 2013 
 

Quo vadis? Folgst Du Arius oder Athanasius? (1)

Eine Sorge bedrängt mich in den letzten Tagen immer mehr: Daß wir am Vorabend einer großen Prüfung der Kirche stehen, die nicht mehr nur ein begrenztes Schisma deutscher Teilkirchen umfassen würde, das vom Grunde her ja bereits seit längerem absehbar ist, sondern vom Umfang und der Tragweite her nur noch mit der arianischen Häresie vergleichbar wäre, deren schiere Übermacht selbst Papst Liberius dazu brachte, dem Druck nachzugeben und Athanasius, den recht einsam gewordenen Kämpfer wider die Häresie, in die Verbannung zu schicken. Zeitweise schien es, als sei die katholische Kirche überhaupt durch den Arianismus überwunden worden. Doch die innere Spaltung des Arianismus, eine Dynamik, die jeder Häresie innewohnt, beendete alsbald den Siegeszug dieses kirchlichen Albtraums und Athanasius konnte 366 endgültig als Bischof wieder in seine Vaterstadt Alexandrien zurückkehren und segensreich für die Kirche wirken.


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 Maria19 8. November 2013 
 

Keine Strukturen verändern - Zeugnis abgeben!

Es muss von Katholiken Übereinstimmung in Lehre gefordert werden.

Zum Thema "Zeugnis abgeben" hat mich der Artikel über "Jahr des Glaubens" von Kardinal Brandmüller motiviert. Er fordert von Theologie, Unterricht und Predigt die „Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche“. Der Zustand der Lähmung und Schwäche des deutschen Katholizismus muss überwunden werden!"
Und weiter:
"Da nun bedarf es unerschütterlicher Treue, da ist Durchhaltevermögen, Geduld und Vertrauen gefordert!"
Ich wünsche mir, dass der Erzbischof Marx nicht Dialoge unterstützt, sondern z. B. die Worte in diesem Artikel beherzigt - sich gemäß der Weisung einsetzt. Auch wenn die Wogen in Medien derzeit hoch schwingen. Es gibt bereits eine Aufbruchstimmung des Glaubens, so scheint es mir. Da danke ich allen Erzbischöfen und Bischöfen, die sich treu und mutig dafür einsetzen.

Artikel hier zu finden: http://kath.net/news/38138


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 Kathole 7. November 2013 
 

Kardinal Marx ist einer der notorischen Karrieristen, vor denen Papst Franziskus so oft warnt

Vor seiner Ernennung nach München publizierte er in einem vatikanischen Fachblatt für Eingeweihte einen super linientreuen Artikel zur Lehre von "Humanae Vitae". Kaum saß er auf dem begehrten Münchner Thron, war davon allerdings nichts mehr zu hören.

Nun galt sein Augenmerk dem DBK-Vorsitz und den dafür erforderlichen "Tugenden": Vermeiden dogmatisch eindeutig festgelegter Positionen, Bedienen des Mainstreams, Guter Draht zu den Medien, gekonntes Intrigieren und Mobben im Kreis des DBK-Rudels gegen allzu ehrliche und aufrechte lehramtstreue Mitbrüder mit Gehör in Rom.

Mit Papst Franziskus eröffnete sich dem, nach dem Kölner, bestverdienenden Kardinal der Weltkirche die Chance auf den Aufstieg in eine ganz andere Liga. In das erlauchte Gremium der 8 Papstberater berufen, meint er nun davon träumen zu können, die Kirche Jesu Christi ganz nach seinem Geschmack umbauen -äh, reformieren- zu können.

Dafür schwadroniert er jetzt vom "fetten Vatikan" und macht kräftig auf "Barmherzigkeit".


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 Kathole 7. November 2013 
 

@Poldi: Diese "katholische" Bandbreite kennen wir leider bereits nur allzu gut!

Das mit der "katholischen Bandbreite" gehört zum eingespielten Zollitsch-Jargon des DBK-"Dialogprozesses", auf den sich Kardinal Marx hier ja auch bezog. Diese "katholische Bandbreite" ist -in Umfang und Gewichtung- identisch mit dem Spektrum der offiziellen Teilnehmer des DBK-"Dialogprozesses" und der bei dessen "Dialog"-Events zur Sprache gekommenen Meinungen. Im Klartext heißt dies, daß der deutsche Verbands- und Gremienkatholizismus 99% der Bandbreite ausmachen und lehramtstreue Gruppierungen gerade einmal als kleines Feigenblatt toleriert werden, aber nichts zu melden haben. Letztlich geht es, wie immer in der deutsch-katholischen Kirche, darum, kirchliche Gehaltsempfänger, ehrenamtliche Gremienkatholiken sowie die Masse der -überwiegend glaubensfernen- Kirchensteuerzahler irgendwie zufriedenzustellen, damit der gewohnte Kirchenbetrieb -einschließlich der staatlichen Zuschüsse für die Aktivitäten der Tochtergesellschaften des Kirchensteuerkonzerns- ungestört weiterlaufen kann.

www.kath.net/news/32976


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 Waldi 7. November 2013 
 

Sehr verehrte @Dottrina,

Sie bestätigen ein weiteres Mal meine untrügliche Überzeugung: Zur katholischen Kirche konvertierte Frauen und Männer, sind die glaubenstreuesten Katholiken. Lesen Sie mal das Büchlein vom Konvertiten Andrè Frossard: "Gott existiert - ich bin ihm begegnet", dem sogar "Der Spiegel" ein Loblied gesungen hat - und das will was heißen! Ich muss offen und dankbar bekennen, dass unter all den unzähligen, religiös anspruchvollen Büchern, gerade dieses Büchlein mir die unschätzbare Überzeugung geliefert hat, dass die katholische Kirche die Wahrheit in Reinform verkündet, trotz der heutigen Krise. Schon Franz Werfel hat in einem Brief an den Bischof von New Orleans Francis J. Rummel, folgenden Satz geschrieben: "Ich sehe in der kath. Kirche die reinste von Gott auf die Erde gesendete Kraft und Emanation, um die Übel des Materialismus und Atheismus zu bekämpfen und um der armen Menschenseele die Offenbarung zu bringen". Nachzulesen in einer Ausgabe seines Romans: Das Lied von Bernadette.


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 gertrud mc 7. November 2013 
 

Gott wollte die Unauflöslichkeit der Ehe,

weil sie ein Abbild Seiner innergöttlichen dreifaltigen Liebe sein sollte - und weil eine Scheidung und Wiederverheiratung so viel Leid für die Ehepartner selbst und besonders für die mitbetroffenen Kinder bringt.

Papst Benedikt hat sich da klar ausgedrückt, was den Kommunionempfang von wiederverheirateten Geschiedenen betrifft.
Aber auch ihn hat das Problem beschäftigt.
So hat er am 26.1.2013 vor römischen Rota Richtern die Frage in den Raum gestellt, "ob der mangelnde Glaube eines oder der Ehepartner dazu führen könnte, dass er bei einem Annullierungsverfahren ausschlaggebend für die Erklärung der Nichtigkeit einer Ehe werden kann. Er ließ die Frage offen...


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 engel027 7. November 2013 
 

@Pascal13
Warum hat man damals eigentlich keine Untersuchungskommission im der Causa Mixa benannt?


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 engel027 7. November 2013 
 

Chance

Diese ganze Aktion könnte für viele eine Überraschung werden. Jedenfalls wird sie Dinge zu Tage fördern, die bisher gewollt, oder ungewollt verchwiegen wurden. Rom wird sich "so nebenbei" eine wertvolle Datenbank mit vielen Namen und Situationen erarbeiten können.Beten wir für einen positiven Ausgang für unsere Kirche und unseren Glauben.


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 EinChrist 7. November 2013 
 

@Poldi

Ist das so? Ich bin mir bei meiner Aussage nicht so sicher. Wenn Sie es sicher wissen, dann bin ich ja beruhigt.

Mir hat ein befreundeter Pastoralassistent nur neulich gesagt, dass die Übersetzung abgeschmettert wurde.


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 Waldi 7. November 2013 
 

So haben alle Dialoge angefangen,

die die Kirche in diese Krise gezwungen haben. Wenn ein Kardinal abwartet, was bei den Diskussionen herauskommt, dann vertritt er nicht die kath. Kirchenlehre, sondern tauscht diese gegen das Diskussionsergebnis aus. Die Dialoge sind, je länger sie andauern, das wirksamste Zermalmungswerk der Wahrheit. Hirten, die die Wahrheit nicht mehr kennen oder vertreten, sind besonders dialogfreudig. Da wird palavert und debattiert, bis man die Wahrheit ganz verliert! "Man hüte sich, etwas beweisen zu wollen, wenn das zu Beweisende offensichtlicher ist, als der Beweis". Eine Wahrheit kann man nicht beweisen - sie IST der Beweis und sie ist der Beweiskraft immer uneinholbar voraus! Jesus Christus hat gesagt: Ich bin die Wahrheit! Und kein Dialogprozess kann dem ein höheres Maß an Wahrheit hinzufügen, genau so wenig, wie man der Lichtgeschwindigkeit ein Tempo aufzwingen kann, um sie noch schneller zu machen. Bischöfe haben die Pflicht, die Wahrheit zu verkünden und sie nicht im Dialog zu suchen!


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 QuintusNSachs 7. November 2013 
 

Da geht mein Volk...

Ich muß es hinterher! Wer hat das nochmal gesagt?

Jedenfalls... im September konnte ich ENDLICH heiraten, bin jetzt, nach Nullifikation mit einer Protestantin verheiratet, und gehe seitdem wieder zur Hl. Kommunion. Das was schon mindestens 7 Jahre her. Und jetzt höre ich demnächst, das war blöd von mir?! Ich traue Gott schon, daß er Seine Kirche leitet. Nur dieses Flugpersonal...


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 Poldi 7. November 2013 
 

@EinChrist - Stichwort Wandlungsworte

"Bis heute haben die deutschen Bischöfe sich nicht durchgerungen, die Wandlungsworte, auf DEUTLICHSTEN Verheiß Papst em. Benedikts XVI. zu ändern. Wie ich höre, wird dies auch nicht stattfinden."

Also zumindest im neuen Gotteslob ist das Kelchwort bereits mit "für Viele" übersetzt. Ich kann mir nicht denken, dass es im neuen Messbuch nicht auch so sein wird.


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 Poldi 7. November 2013 
 

Ein paar Fragen

Bei der Lektüre des Artikels sind mir einige Fragen gekommen:

1. Diskussion in der ganze Bandbreite:
Meint Kard. Marx damit die Bandbreite des katholischem Glaubens oder die subjetiven menschlichen Vorstellungen, die über die Glaubensgrenzen hinausgehen. Jede Diskussion im letzteren Sinne wäre von vornherein überflüssig.

2. Die Realitäten wahrnehmen:
Die normative Kraft des Faktischen mag zwar in der Gesellschaft neue Werteüberzeugungen generieren, kann aber gegen die Offenbarung und den göttlichen Willen nichts ausrichten. Gut, die Kirche könnte das eigenmächtig von göttlichem zu kirchlichem Recht degradieren (hatten wir schonmal vor 500 Jahren) - wäre aber eine Grundsatzentscheidung und nicht nur eine Schwerpunktsetzung in der pastoralen Bandbreite.

3. Das theologische und moralische Verständnis der Menschen zu Maßstab zu nehmen:
Ist zwar der einfachste Weg, aber dient der Sache nur wenig. Würde man in anderen gesellschaftlichen Fachbereichen auch nicht machen, sonst Chaos.


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 bellis 7. November 2013 

Wiederverheiratete Geschiedene

Weder eine Diskussion noch eine Pastoral ist "offen", denn es gibt den Klartext "Unzüchtige werden das Reich nicht erben", so einfach ist das. Pastoral kann man nur helfen, diese Wahrheit zu erkennen und die sündigen breiten Wege zu verlassen, zu bereuen, zu beichten - dann steht dem Empfang der Hl. Eucharistie nichts mehr im Wege. Auch wenn 99% der "Katholiken" anderer Meinung sind, das ist dennoch die Wahrheit. Die Bischöfe sollten lieber bei den Wurzeln des Übels beginnen: Keuschheit lehren, der Sexualisierung durch Schule, Öffentlichkeit und Medien wehren, eine gute Ehevorbereitung über mindestens 1/2 - 1 Jahr anbieten, gegen Scheidung und sonstige Schwächung und Zerstörung der Familie angehen - das wäre sehr dringend. Ich höre von meinem Kardinal dazu - NICHTS.


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 Hadrianus Antonius 7. November 2013 
 

Kurzsichtig

Ich denke hier zuallererst an die verlassene Frauen in Indien, in Afrika, häufig mit Kindern, bettelarm und ohne Hoffnung während die Männer sich mit neuen jüngeren Frauen vergnügen; und dann sollten sich alle beim Gottesdienst wiederfinden und "alles ist gut", von der Kirche noch sanktioniert.
Ob das hier dann den Antlitz Christi widerspiegelt, ob dies das Corpus humanum Christi mystici ist, möchte ich bezweifeln.
S.E. EB Léonard hat hierzu eine 6-teilige exzellente Artikelreihe (Pastoralia) veröffentlicht; stattdessen wird mantrahaft die "pastorale Situation" bemüht, wo es sich doch um terra devastata, Sion desolata handelt- die Folge von jahrzehntelanger Verlotterung, Glaubensschwäche und Mangel an missionarischen Eifer.
Die Begriffe Treue, Eid und Ehre wurden planmäßig kleingemacht um Hedonismus und Liberalismus siegen zu lassen.


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 Dottrina 7. November 2013 
 

No go!

EB Müller hat sich eindeutig geäußert, genauso, wie einst Kardinal Ratzinger und später als Papst Benedikt beim Welt-Familientag in Mailand: EB Müller hat nur schlicht und ergreifend die Lehre der katholischen Kirche wiedergegeben. Das ist doch leicht verständlich und absolut nachzuvollziehen! Wo, bitte schön, ist da ein Problem? Was Kard. Marx von sich gibt, ist schlicht und ergreifend "no go" für mich. Ich habe das Kompendium des Katechismus von der ersten bis zur letzten Seite gelesen, als damals neu katholisch gewordenes "Schäflein". Mir hat alles eingeleuchtet! Nein, "mein" Erzbischof ist Kardinal Marx nicht (ich gehörte zum EB München-Freising). Mein EB ist immer noch Joseph Ratzinger, der mir die Liebe zur Kirche - wenn auch erst vor 8 Jahren - gezeigt hat. Was er wohl jetzt denken mag?!?


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 kaiserin 7. November 2013 
 

...Wo landen wir noch?

Meinen Dank an Erzbischof Müller für sein katholisches Format!...Der "neue" Herr Kardinal Marx kann meine Familie und mich nur immer wieder entsetzen!


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 agnese 7. November 2013 
 

agnese Glaubenshüter

Man braucht nicht mehr einen Glaubens guter, wenn man nicht befolgen will, was er entscheidet oder sagt.Nachgeben in dieser Causa würde die Ursache vieler Scheidungen sein und ein Caos nach sich ziechen.Gott bewahre uns davor!


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 bernhard_k 7. November 2013 
 

Abstimmung? - Ja, aber anders!

"...glaube er, dass es einige Fragen gebe, bei denen die Haltung der Mehrheit der Katholiken, gerade auch der praktizierenden, eindeutig sei, so Marx ..." (Zitat)

Wie ist das zu verstehen? Kann Jesus Christus überstimmt werden?

Warum macht man nicht die einzig sinnvolle "Umfrage": nämlich Jesus Christus und alle Heiligen des Himmels zu befragen! Diese nämlich sind IMMER in der (wirklichen) Mehrheit.


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 jadwiga 7. November 2013 

"Wo sind die Hirten, die ihre Schäfchen unterweisen?"
@mischa, ich befürchte, die Hirten sind bei der Inventur eingeschlafen. Sie zählen ja schließlich Schäfchen und deren Geld. Wichtiger ist also das zu sagen, was gut ankommt. Heute werden Kreuze einfach anulliert und als bieder erklärt. Das alles versucht man den Menschen mit dem Wort "Modernismus" zu entschuldigen.
Wie würde heute Jesus aussehen? Er würde vielleicht Jeans Hose anziehen und ein Handy benutzen aber das Kreuz aus Liebe zu uns Sünder, das würde er immer noch tragen. Wahre Liebe kann man nicht anullieren oder modernisieren.


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 willibald reichert 7. November 2013 
 

Nummer 10

Die Geistlichen müssen wieder die
v o l l e Lehre des Erlösers verkünden
und den Menschen wirklich nahebringen.
Wie sollen die erkennen, was der Wille
Gottes ist, wenn sie ihn von der Kirche
nicht mehr erfahren? Der relativierte
Glaube und die fehlende Sündenerkenntnis
sind seit Jahrzehnten die Krebserkran-
kung des Katholizismus. Da helfen keine
euphemistischen Beschönigungen der Fakten, sondern nur eine authentisch,
ohne wenn und aber, erfolgende Verkündi-
gung der v o l l e n Wahrheit, sei es
gelegen oder ungelegen! Alles andere
führt in die Irre und freut den Durch-
einanderbringer.


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 myschkin 7. November 2013 
 

@scopos: Guter Beitrag

Sie haben die beiden Perspektiven zwischen Lehrauffassung und Pastoraldienst sehr schön herausgearbeitet. Und der Papst will ja gerade diese Diskussion, damit in den angekündigten Synoden alles zum Thema zur Sprache kommen und dann wohl erwogen werden kann. Mich jedenfalls freut es, dass unsere Kirche eine hörende Mutter mit großen Ohren ist, damit sie die Nöte ihrer Glaubenskinder wahrnimmt. Es wird dann ohnehin so entschieden, wie es christlich ist. Die Inspiration durch den Heiligen Geist wird dafür schon sorgen. Seien wir also zuversichtlich und durchaus auch neugierig auf das, was die vom Papst eingesetzten Synoden voranbringen wollen.


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 Lorger 7. November 2013 
 

Die deutschten Bischöfe

interessieren sich - wie gewohnt - nicht, was der Glaubenspräfekt sagt. Sie bauen weiter eifrig an einer eigenen Landeskirche.


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 Einsiedlerin 7. November 2013 
 

Fragebogen

Das hätten sich die Apostel wohl nicht träumen lassen, dass es einmal eine weltweite Umfrage über die Pastoral geben wird.


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 Wiederkunft 7. November 2013 
 

Daher weht der Wind

Kardinal Marx habe das auch schon den Papst gesagt! Das lässt aufhorchen, man kann sich denken wie es zu dem Fragebogen gekommen ist. Der ORF berichtete euphorisch über das Papier, voller Erwartung. Der Kampf gegen die Ehe, der mit Hilfe der Medien und sogar mit Hilfe mancher Bischöfe geführt wird, hat nichts mit Barmherzigkeit gegenüber Geschiedener zu tun, sondern mit Macht. So unter dem Motto: "Ihr, (die Kirche, und Gott) habt gefälligst meine neue Ehe zu akzeptieren, ich bin nicht schlechter als ihr, und gehe zur Kommunion genauso wie ihr". Johannes der Täufer, der enthauptet wurde, da er die Ehe festhielt, würde sich schaudern angesichts dieses Umgangs mit Gottes Geboten in unserer Zeit. Und wie gläubig die Gläubigen von denen der Kardinal spricht, wirklich sind würde mich auch interessieren. Wie schwach ist unsere Kirche schon geworden?


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 Nummer 10 7. November 2013 

Brief-Fortsetzung :-)

Sehr geehrtIN seinem Evangelium hat er uns die Barmherzigkeit und das Einhalten der Gebote Gottes gelehrt: Wer Gott von ganzem Herzen liebt, lebt Seine Gebote. Ein Gebot lautet klar und unmissverständlich: "Du sollst deine Frau nicht aus der Ehe entlassen....."
Nach wem soll sich der Jünger Jesu ausrichten: Nach Gott oder den sündigen Menschen?
Eindeutig sollen wir in der Liebe zu Gott wachsen. Die Seelsorge muss den Gläubigen helfen, mehr zur Liebe Gottes zu gelangen, das kann aber nicht durch den Weg der Sünde gehen, sondern durch Liebe und Ehrfurcht vor Gott. Wer wiederverheiratet Geschieden ist, zieht die menschliche Liebe der göttlichen Liebe vor und bricht auch das 1. Gebot. Eine Kirche, die diese Lehre umdreht, kann nicht im Auftrag Gottes handeln. Ja, wir gehen auf die Geschiedenen etc. zu, um sie zurück zu Gott zu bringen. Aber wir können sie nicht in ihrer Sünde bestärken, das wäre eine Irrlehre.


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 Nummer 10 7. November 2013 

Offener Brief an S. E. Kardinal Marx:


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 Friedlon 7. November 2013 
 

Mein Horrorzitat ...

... aus einen Liturgiekreis, dem ich bis zu jenem Zeitpunkt angehörte, ist: "Was Jesus da sagt, passt nicht zu meinem Leben. Da muss er sich geirrt haben".

Bei "Gläubigen" mit derartiger Selbstverabsolutierung hilft auch keine Katechese mehr, fürchte ich.


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 Lysa 7. November 2013 
 

War die Veröffentlichung von Erzbischof Müller vom 25. Oktober (mit Erlaubnis des Papstes!) in der Vatikanzeitung eine Reaktion auf die Bekanntgabe der Bischofssynode samt Fragebogen, oder eine Reaktion auf die Vorstöße aus Freiburg, die einen Affront gegen das römische Lehramt darstellten? Doch wohl Letzteres! Der Kardinal macht den falschen Erzbischof zum Buhmann!

Wäre ich Kardinal Marx, würde ich mich bei Erzbischof Müller entschuldigen!


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 st.georg 7. November 2013 
 

schon...

...diese unspirituelle und uninspirierte journalistensprache des kardinals ist verräterisch...katholische glaubensinhalte freigegeben zur "demokratischen" abstimmung.


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 willibald reichert 7. November 2013 
 

proelio

Mir stinkt es seit langem, wenn ich höre,
daß immer wieder die Mißachtung des
authentischen Christseins durch angebliche
"pastorale nLösungen" hofiert wird, wäh-
rend eine Vertiefung der Glaubenswahr-
heiten durch eine Neuevangelisation ge-
fürchtet wird, wie der Teufel das Weih-
wasser. Warum erwähnt der Sozialethiker
Marx nicht auch einmal diejenigen Gläu-
bigen, die ihr schweres Los im Einklang
mit Gottes Gebot tragen, ohne kirch-
licherseits eine den Namen verdienende
Unterstützung zu erhalten? Ich bin für
ein Katholischsein ohne wenn und aber
an irgendeinen Zeitgeist. Mein Gradmes-
ser ist allein der Heilige Geist!


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 Kurti 7. November 2013 
 

Wenn wie Marx sagt, eine grosse Zahl der

Gläubigen (soll man die mit oder ohne Anführungszeichen schreiben?) die Lehre nicht verstehen könne, dann liegt es doch an den Bischöfen, dass diese nicht mehr verkündigt wird, also keine Katechese mehr erfolgt. Der Kardinal müsste sich doch dann mal an die eigene Nase fassen.
Zum andern: Was tun eigentlich die Bischöfe, damit sich Ehepaare, die in grossem Streit und Spannungen leben und sich mögicherweise trennen oder gar scheiden wollen, wieder versöhnen? Hier hört oder liest man weder von Marx, noch vom "Barmherzigkeits-Zollitsch" rein gar nichts. Die Barmherzigkeit unter den Ehepaaren, das bare Herz muss aber vor einer Trennung/Scheidung beginnen und nicht damit, dass die Kirche das Sakrament jedem nachwirft wie es heute geschieht. Das gilt auch für andere Sünden, wo seh, sehr viele ohne Beichte und Reue einfach kommunizieren. Das alles wissen doch die Bischöfe und machen nichts, aber auch gar nichts dagegen. Dadurch machen sie sich mitschuldig an vielem. Wie wird Gott eines Tages ein solc


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 bernhard_k 7. November 2013 
 

Beten wir für mutige Bischöfe; wir brauchen sie dringendst!

Vor dem Zeitgeist einknickende Bischöfe sind wie ein Kompass, der nicht mehr nach Norden zeigen will. Traurig.

Lk 16,18 ist wohl eindeutig genug; darum "herumargumentieren" würde ich mich als Bischof nicht trauen. Sind wir nicht auch aufgefordert, unser "Kreuz zu tragen"? Natürlich ist es v.a. für unschuldig Verlassene ein schweres "Kreuz", das es aber mutig und im Gebet zu tragen gilt. Gott gibt die Kraft dazu, wenn man ihn nur bittet!

Ein Aufweichen würde zudem auch diejenigen Ehepaare vor den Kopf stossen, die trotz mancher Probleme treu und fest zueinander halten; was ist mit denen?

Auch im Sport ist das "Stockerl" nun mal nicht für diejenigen gedacht, die etwa beim Skifahren dreimal gestürzt sind und ihre Ski verloren haben - nicht bös sein, aber diese "Gleichschalterei um jeden Preis" ist keine Barmherzigkeit, viel eher eine Irreführung.

Warum wird die (heilige) Ehe nicht stärker geschützt? Wo bleibt der Mut zur Verteidigung??


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 mischa 7. November 2013 

?

wo sind den die Hirten die ihre Schäfchen unterweisen ?
der Katholik kennt die Sakramente nicht und ist unglaublich ungebildet was sein Glauben angeht, das ist das Problem !
Die Wiederverheirateten sind nur ein Problem der Alten.
Die Jungen heiraten erst gar nicht und interessieren sich überhaupt nicht für solche Probleme da sie komplett ein anderes denken haben.
Ein weites Feld für die Hirten


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 proelio 7. November 2013 
 

Es ist einfach nur noch zum Kotzen

Der Modernismus wütet in der Kirche und alles, selbst die heiligen Sakramente, wird geschändet.
Ich fürchte, das nimmt für die meisten Bischöfe kein gutes Ende, denn sie tragen die große Verantwortung für diese Missstände.
Wo sind wir nur gelandet, wenn selbst Bischöfe völlig blind für den Glauben geworden sind? Oh wenn diese für die Kirche und das Heil vieler Seelen furchtbare Zeit doch wenigsten abgekürzt werden könnte...


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 AlbinoL 7. November 2013 

ja unsäglich über die Medien

stiftet Verwirrung unter den Gläubigen.
Müller ist sich allerdings auch keines Interviews zu schade.


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 mapa 7. November 2013 
 

Meinung

Selbstverständlich können beide Kardinäle ihre Meinung zu diesem Thema abgeben . Entscheiden wird letztendlich die Synode bzw.der Papst.


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 EinChrist 7. November 2013 
 

Was für ein Argument:

"Aufgrund des Dialogprozesses und auch nach den Erfahrungen des Zukunftsforums in seinem Erzbistum, glaube er, dass es einige Fragen gebe, bei denen die Haltung der Mehrheit der Katholiken, gerade auch der praktizierenden, eindeutig sei, so Marx weiter."

Wann wird das endlich mal kapiert? Es geht nicht um Mehrheiten. Es geht um den Willen Gottes. Dem haben wir uns zu beugen, und nicht irgendwelchen abstrusen Mehrheiten aus dem deutschsprachigen Raum.
Wenn die Kirche wieder näher bei den Menschen sein will, dann muss sie sich wieder auf Gott besinnen. Wie Papst em. Benedikt XVI sagte: es geht darum, eben jegliche Taktik abzulegen, um somit wieder offen zu sein für die Menschen.
Bis heute haben die deutschen Bischöfe sich nicht durchgerungen, die Wandlungsworte, auf DEUTLICHSTEN Verheiß Papst em. Benedikts XVI. zu ändern. Wie ich höre, wird dies auch nicht stattfinden.
Die suchen sich raus, was Ihnen passt. Das ist nicht der Weg Gottes!!! Aus diesem Grund wird das hier auch nichts.


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 scopos 7. November 2013 
 

Medien lieben es Gegensätze "herauszuarbeiten", man

kann zuweilen dafür auch sagen "zu konstruieren".

Wenn Bischof Marx darauf hinweist, dass dieses Problem nicht allein von der Glaubenslehre "eingeengt" beantwortet werden kann und sich daher auch nicht beenden lässt, sondern breit weiter diskutiert werden wird, so hat er natürlich nicht unrecht. Ein pastorales Problem drängt sich selbst nach vorne und bleibt so lange auf der Tagesordnung bis es eine pastorale Lösung findet.

Bischof Marx ist ja nach wie vor gegen die Kommunion für Wiederverheiratete, aber dies kann für ihn und andere nicht die einzige Antwort sein, sondern bedarf auch einer pastoralen Antwort und die ist offen.

Manche Medien machen daraus sogar einen "Machtkampf", übersehen aber, dass der Präfekt von der Glaubenslehre her argumentiert und Bischof Marx darüber hinaus die pastorale Problematik anspricht, die einer Antwort bedarf und daher darauf hinweist, dass die Diskussion weitergehen wird bis es neben der Lehre auch eine pastorale Lösung gibt.


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 spes 7. November 2013 

Unsinn

Ich denke schon, dass S.E. Müller - als oberster Glaubenhüter - diese Diskussion beenden kann. Allerdings wurden - selbst von Päpsten diverse Diskussionen für beendet erklärt, was machen Bischöfe aber einfach nicht wahrhaben wollen.
Zudem wäre es ebenfalls Unsinn zu meinen die Aufforderung "schaut doch mal, wie denken Eure Gläuigen" dahingehend zu interpretieren, dass man über Glaubenswahrheiten abstimmen könnte...


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 Pascal13 7. November 2013 
 

oh je

Ich denke das war leider zu erwarten; wieso stellt sich der zweitwichtigste deutsche Bischof offen gegen den Praefekten der Glaubenskonkretation? Das ist fuer mich unfassbar, wenn Kardinal Marx das Thema diskutieren will, kann er das ja auf der Synode naechstes Jahr tun. Dieses "vorgluehen" ueber die Medien ist vollkommen inakzeptabel, aber dem Limburger-Modell folgend. Wie unsaeglich


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