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«Ich würde mir wünschen, dass einige jetzt einfach den Mund halten»

8. November 2013 in Deutschland, 42 Lesermeinungen
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Münchner Kardinal Marx über Limburg: Zu Bischof Tebartz-van Elst ist alles gesagt – Marx ruft zur Mäßigung in der Diskussion um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst auf


Freising (kath.net/KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx(Foto) hat zur Mäßigung in der Diskussion um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aufgerufen. Im Grunde sei alles gesagt, erklärte der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz am Donnerstag vor Journalisten in Freising. Außerdem riet er: «Einfach mal den Bischof in Ruhe lassen und warten, bis Klärung da ist.» Anlass war die Abschlusspressekonferenz der Herbstvollversammlung der bayerischen Bischöfe.


«Ich würde mir wünschen, dass einige jetzt einfach den Mund halten», wurde Marx deutlich. Zugleich räumte der Kardinal ein, dass die einer Umfrage zufolge in den vergangenen Wochen im Zuge des Limburger Finanzskandals gestiegenen Kirchenaustritte ihn natürlich belasteten. Allerdings habe er selbst zuletzt nicht deutlich mehr Briefe bekommen, die darauf Bezug genommen hätten.

Tebartz-van Elst steht wegen der Baukosten des diözesanen Zentrums auf dem Limburger Domberg und seiner Amtsführung in der Kritik. Die Vorwürfe zum Bauprojekt überprüft derzeit eine kirchliche Kommission. Seit Ende Oktober hält sich der Bischof aufgrund einer Entscheidung von Papst Franziskus für unbestimmte Zeit außerhalb seines Bistums auf. Am 31. Oktober wurde bekannt, dass er sich ins niederbayerische Benediktinerkloster Metten zurückgezogen hat.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München


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Lesermeinungen

  10. November 2013 
 

Kirchenaustritte auf Kosten der Kritiker

Ist die Forderung von Kardinal Marx, angesichts dieser Tatsache gerechtfertigt?

Bistum kauft in Rom 10-Millionen-Villa

Rom - Die Lage ist erstklassig, der Preis auch: Für 9,7 Millionen Euro hat das Erzbistum München-Freising in Rom ein neues Gästehaus gekauft. Böse Zungen haben der Immobilien auch schon einen Spitznamen verpasst: „Palazzo Marx“. http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/bistum-kauft-10-millionen-villa-tz-1922815.html


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 Hadrianus Antonius 10. November 2013 
 

Ps. 140 (141), 3-4

"Herr, stelle eine Wache vor meinen Mund,
eine Wehr vor das Tor meiner Lippen!
Gib, daß mein Herz sich bösen Worten nicht zuneigt,
daß ich nichts tue, was schändlich ist..."
Es hätte der Kirche enorm viel Leid erspart, wenn S.E. Kard. Marx diesen Spruch des Psalmisten am Anfang der ganzen Medienschlacht gesagt hätte staat jetzt hinterher zum Taptoo aufzurufen.
Jede Nonne und Mönch kennt diese Worte sehr gut- sie sind äusserst wichtig für das Leben in Gemeinschaft.
Der Psalm sollt ganz gelesen werden:
er endet in der Tat mit "simul ego transibo"-"während ich heil entkomme":
das ist natürlich genau das Gegenteil von dem was Jäger, Hetzer, Hyänenhunde und Barracuda's (die Liste von Raubtieren( ca. 1975-1980 wurde der Term "Beuteschlagenden Tieren) introduziert) wünschen; es ist jedoch genuin biblisch, geehrter @Apollinaris!
(

eine Wehr vor


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 chorbisch 10. November 2013 
 

@SpatzInDerHand,

ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß sich die Unterstützer des Bischofs nicht zu Wort gemeldet haben. Und ob die Beiträge hier immer "kultivierter" waren, als die der Kritiker ist Ansichtssache.
Und hören Sie bitte endlich auf, mir zu unterstellen, ich wollte irgendjemanden in seiner Meinungsfreiheit einschränken oder gar mundtot machen.
Ich sage nur meine Meinung, genau wie Sie, der die Dinge halt ganz anders sieht als ich.
Und das ist unser beider gutes Recht, und dabei sollten wir es belassen, da wir wohl unterschiedlicher Ansicht bleiben werden.

Aber vielleicht könnten Sie mir noch verraten, warum Sie mich für eine Frau halten, das bin ich nämlich nicht.


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 SpatzInDerHand 10. November 2013 

Frau Chorbisch!

Ich finde den Tonfall der Pro-Tebartz-Van-Elst-Äußerungen hier bei kath.net weitaus kultivierter als die Kontra-Tebartz-van-Elst-Äußerungen in den öffentlichen Medien und den Posts darunter. Aber natürlich, es ist leichter, die Sanften zu rügen, wenn sie soviel Kritik abbekommen haben, dass sie ihre Gegenargumente auch mal griffig unter die Leute bringen wollen. Ich kann mich aktuell an keinen einzigen Fall erinnern, wo beispielsweise einer der Gegner von Tebartz-Van-Elst in einer Weise vorverurteilt wurde, dass sich schon die Frage nach der Strafbarkeit solcher Äußerungen stellt. Bei jenen, die den Limburger Bischof angegriffen haben, stellt sich diese Frage der (gesetzlich unerlaubten) Vorverurteilung aber häufig!
Deshalb wiederhole ich meine Aufforderung: kritisieren Sie dort, wo wirklich übelste Tonlagen herrschten!


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 chorbisch 10. November 2013 
 

@SpatzInDerHand, Gipsy

Da haben Sie mich mißverstanden. Selbstverständlich galt und gilt mein Wunsch nach Zurückhaltung und Mäßigung im Ton auch für die Gegner und Kritiker des Bischofs.
Und so sehr ich mir persönlich wünsche, daß beide Seiten die Diskussion zumindest so lange nicht weiter anheizen, bis der Bericht der Kommission vorliegt, so meine ich damit nicht, daß man nur um des lieben Friedens Willen auf Angriffe der jeweils anderen "Partei" nicht reagieren "darf".
Daher war es grundsätzlich richtig, daß Herr Schneider-Flagmeyer kürzlich auf den Beitrag von Herrn Glück reagiert hat, da er anderer Meinung ist als dieser.
Nur hätte ich mir einen etwas anderen Tonfall gewünscht, um einer sachlicheren Diskussion wegen, mehr nicht.
Daher finde ich, daß mein Appell hier auf kath.net durchaus an einer richtigen Stelle ist.


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 Gipsy 9. November 2013 

@ chorbisch

aber nur wenige theologisches Wissen haben.
-------------------------------------
gerade das "theologische Wissen" ist nicht mehr sehr kompatibel mit dem "gläubigen Wissen".
Und da liegt der "Hase im Pfeffer".


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 SpatzInDerHand 9. November 2013 

Frau oder Herr Chorbisch,

etwas weniger Kirchenkampf bzw. Kampf ist eine sinnvolle Forderung. Sie stellen sie allerdings am falschen Ort!
Aber ich hoffe sehr, dass Sie nicht nur kath.net-Leser ermahnen, sondern vor allem auch FAZ und Spiegel und Co. wegen ihrer vorverurteilenden, bissigen und aufhetzenden Berichterstattung Leserbrief um Leserbrief in die Redaktion gesandt haben?
Denn es wäre ja wohl zu wenig, nur hier bei kath.net zu ermahnen, wo man nun wirklich nicht jenseitig böse und unobjektig über die Limburger Verhältnisse hergezogen hat.
Oder anders gefragt, Frau oder Herr Chorbisch: Sie möchten ja nicht etwa, dass nur EINE Seite des Geschehens in Zukunft die Klappe hält, nämlich jene Seite, die nicht hetzt und vorverurteilt, sondern die sich bewusst ist, dass der Limburg-Konflikt facettenreich ist und nicht ausschließlich und gänzlich allein auf den Bischof zurückzuführen ist.
Ich sehe das doch richtig, dass auch SIE solche Diffenenzierungen und solches genaue nach Ursachen suchen schätzen.
Oder?


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 chorbisch 9. November 2013 
 

@ Egon47,Gipsy

Vermutlich nicht. Aber darum geht es in diesem Thread doch nicht, sondern darum, wie die Aussage von Kardinal Marx zu bewerten ist und ob im Moment etwas Zurückhaltung auch von lehramts- bzw. romtreuer Seite dem Anliegen, diese Postion im Bistum Limburg, und nicht nur dort, nicht nützlicher wäre als "Kirchenkampfrhetorik".

@ Gipsy: Keine Frage, das sind Dinge, die einen sehr bewegen. Trotzdem kann es meiner Ansicht nach nicht schaden, sich ab und zu und je nach der Situation zu fragen, ob man diesen Gefühlen nachgeben sollte, oder ob ein etwas weniger "emotionales" Vorgehen/Argumentieren nicht sinnvoller wäre.
Speziell bei Gesprächen mit eher kirchenferneren Leuten, die nicht unbedingt "kirchenfeindlich" sind, aber nur wenige theologisches Wissen haben.


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 Egon47 9. November 2013 
 

Frage an chorbisch

@ chorbisch
"Außerdem hindert doch niemand die Romtreuen daran, ebenfalls sachlich für ihre Position zu werben"

Sind Katholiken, die nicht Romtreu sind, überhaupt römisch katholisch?


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 chorbisch 9. November 2013 
 

@ Suarez

Ihre Wortwahl wie "Kampftruppen" oder "Waffenruhe" zeigen doch, wie nötig es wäre, wenn sich die Gemüter auf beiden Seiten etwas beruhigten um eine sachliche Debatte zu ermöglichen.
Außerdem hindert doch niemand die Romtreuen daran, ebenfalls sachlich für ihre Position zu werben.
Ob dafür Worte wie "Kirchenkampf" im Moment wirklich hilfreich sein, auch wenn es hier auch um grundsätzliche Fragen geht, bezweifle ich eben.

Und solange nicht wirklich klar ist, ob die Vorwürfe gegen Bischof Tebartz-van Elst wegen des Diözesanen Zentrums falsch sind oder nicht, halte ich es auch für bedenklich, ihn öffentlich zum unschuldigen "Märtyrer" zu machen.
Seine Gegner mögen die Ziele verfolgen, die Herr Schneider-Flagmeyer hier beschrieben hat, aber die Bistumsleitung hat es ihnen durch eine denkbar ungeschickte Öffentlichkeitsarbeit sehr erleichtert, von ihren wahren Zielen abzulenken.


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 Suarez 9. November 2013 

@chorbisch - Wir sollen also warten, biss sich die Kampftruppen wieder neu formiert haben?

Es steht doch völlig außer Frage, dass die momentan Waffenruhe haltenden Gruppen, wie der Hofheimer Priesterkreis, sofort wieder losschlagen und den Kirchenkampf neu entflammen, wenn sich eine Gelegenheit dafür bietet. Solange soll jede Diskussion über die wahren Motive dieser Kampagne gegen den Bischof bzw. gegen den von ihm vertretenen Kurs der Kirche möglichst unterbunden werden, weil sonst noch mehr Gläubige im Bistum Limburg erkennen könnten, welche Gruppen da mit welchen Absichten agieren.

Ich bin Herrn Schneider-Flagmeyer sehr dankbar, dass er mit seinem profunden Hintergrundwissen und seiner Treue zur wahren Lehre zur Aufklärung beiträgt und sich dieser Herabsetzungskampagne offen entgegenstellt, was in unseren heutigen Tagen durchaus Mut erfordert, den nicht einmal so mancher Bischof bereit ist, aufzubringen.


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 chorbisch 8. November 2013 
 

@ willibald reichert, Maulwurf

Kommen Sie bitte wieder runter. Meine Absicht ist und war es nie, Herrn Schneider-Flagmeyer das Recht auf freie Rede und freier Meinung zu nehmen.
Aber das Recht auf Redefreiheit gilt auch für mich, und meiner Meinung nach ist es unklug, bevor das Ergebnis der Untersuchungen vorliegt, die den Bischof hoffentlich rehabilitieren werden, die Situation durch solche "Kirchenkampfrhetorik" zu verschärfen.

Es passt für mich einfach nicht, wenn Schneider-Flagmeyer erst zur Mäßigung aufruft, und wenige Tage später die Stimmung anheizt. Mit Erfolg, wie die Mehrzahl der Kommentare hier und zu seinem Beitrag beweisen.

@ Maulwurf: Ich kenne die Details des Münchener Bauprojekts nicht, ebensowenig wie es von der Erzdiözese kommuniziert worden ist. Daher werde ich über die unterschiedliche Medienresonanz nicht urteilen.
Mich stört aber, daß Kommentatoren hier, die vermutlich auch nichts darüber wissen, sich aufgrund ihrer Vorbehalte gegen den Kardinal bereits ein festes Urteil gebildet haben.


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 Scribus 8. November 2013 
 

Hintergründe

In Limburg geht es nicht um die Baukosten, sonder um einen Streit um die "richtige" richtung. Der Vorgänger Bischof Kamphaus gehörte dem eher evangelischen Flügel an.
Von Kardinal Meissner gefördert sollte t. van Elz sollte wieder zum "Katholischen" führen.

Der Stadtdeknm Dr. jur. Johannes zu Eltz (Theologie als Zweitstudium)und der Redakteur der FAZ - beide Absolventen der Jesuiten-Hochschule St. George in Frankfurt - haben offenbar beschlossen, den Bischof abzuschießen. Dekan der Jesuitenhochschule St. Georgen war der inzwischen emeritierte Prof. Friedhelm Hengsbach, der 2011 ein boshaftes Pamphlet gegen den Papst in der SZ veröffentlicht hat.

Der Wind weht von daher: Frauenordination, Homoehe, Abtreibung -
also um typisch evangelische Anliegen.


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 Theodor69 8. November 2013 
 

@chorbisch

Egal, was bei der Untersuchung herauskommt. Die Fanatischen auf beiden Seiten werden es sich so zurecht legen, dass sie sich in ihren Ansichten bestätigt fühlen. Dann wurde der Papst halt falsch beraten...


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 proelio 8. November 2013 
 

Und warum hat er selbst nicht den Mund gehalten?

Noch vor wenigen Wochen war es Seine Eminenz höchstpersönlich, der den Limburger Bischof ohne jegliche Sachkenntnis anzählte und behauptete, Medienkampagnen liefen ins Leere, wenn da nichts sei. Darüber hinaus mahnte er in Richtung Limburger Bischof: „Im Übrigen gelten auch für Bischöfe wie für alle Gläubigen die Gebote von Transparenz und Wahrhaftigkeit.“
Welch eine Scheinheiligkeit legt hier wieder mal dieser Münchner Kardinal an den Tag?
Aber wir sind es ja gewohnt von ihm, das war in der Sache "Mixa" nicht anders...


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 Veritasvincit 8. November 2013 

Mund halten?

So können die Mitbischöfe des Limburger Kollegen in aller Stille - wie schon so oft - eine Stellungnahme auskochen, die allen und niemandem gerecht wird.


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 Tilda 8. November 2013 
 

In München wurden 40 mill. verbraten plus geplante Weltbild-Gelder.
Wie heißt es doch so schön: sankt Florian- verschon mein Haus zünd andere an.


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 willibald reichert 8. November 2013 
 

chorbisch

Ich muß Ihre Äußerungen zu Dr.Schneider-
Flagmeyer in aller Form zurückweisen. Wenn
jemand ungeschminkt die Fakten nennt, dann
ist das zunächst ein auf der Redefreiheit
basierendes Grundrecht und zum anderen die
Besorgnis eines aufrechten und noch nicht
vom Zeitgeist angekränkelten Katholiken
um die Zukunft der Kirche. Die U-Boot-
Taktik der Veränderer ist auch in meinen
Augen letztlich ein Kampf gegen die
v o l l e Wahrheit und die Einheit mit
dem Papst in Rom. Ich wünsche mir, daß
Sie dieses Forum nicht dazu nutzen, die
Seriösität Ihnen mißliebiger Teilnehmer
herabzusetzen. Ihresgleichen hat
schon genug Verwirrung gestiftet, redet
aber gleichzeitig liebend gerne von
Dialog und Brüderlichkeit!


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 willibald reichert 8. November 2013 
 

Dottrina

Ich bin der gleichen Ansicht, was meinen
früheren Bischof von Trier betrifft. Ich
werde den Verdacht nicht los, daß er mehr
sozial als geistlich und gegebenenfalls
wie im Fall Ettal und Mixa unbrüderlich
als Rambo auftritt. Aber damit kann man
offensichtlich in Deutschland Karriere
machen, wo doch eigentlich, zumal bei
einem Kardinal, authentische Gläubigkeit
an erster Stelle stehen sollte.


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 speedy 8. November 2013 
 

ich würde mir wünschen, das einige den Mund aufgemacht hätten um Bischof franz Peter zu verteidigen


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 kreuz 8. November 2013 

da Kard. Marx bessere Kontakte zur Presse hat

als TvE, könnte er seinen Appell nochmal ganz laut eben an diese Presse richten.

www.zeit.de/gesellschaft/2013-11/kirchenaustritte-tebartz-limburg


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 Hörbuch 8. November 2013 
 

chorbisch

und alle die dazu etwas geschrieben haben.
Ich höre durchweg den DLF.Wenn ich eine Bemerkung wie; Rayn Air, das ist die billig Fluglinie, die der Bischof von Limburg benutzt hat, oder gestern, St. Martin; den hätte sich der Bischof von Limburg zum Vorbild nehmen sollen" dann schick ich denen eine Mail und frage an,was diese dämliche Bemerkung bezwecken sollte.
Von Journaille kann man anscheinend nicht mehr erwarten.


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 pdd 8. November 2013 
 

Weltbild???

WAS IST MIT DEN 100 MILLIONEN DIE
IN DEN WELTBILDVERLAG INVESTIERT WERDEN???
WO BLEIBT DA DIE KOMMUNIKATION
GELD ZUM FENSTERHINAUSGEWORFEN
UND DIE DEUTSCHE OFFENTLICHKEIT
REGT SICH UENER 31GUT INVESTIERTE
Millionen auf.

KEIN WUNDER,DASS DEUTSCHLAND
IN DER PISA STUDIE IN MATHEMATIK GROTTENSCHLECHT ABSCHNEIDET


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 bellis 8. November 2013 

Maulkorb

Mit Protz durfte jeder hetzen, ich habe nicht gehört dass Kardinal Marx dagegen gesprochen hat. Jetzt, wo es langsam allen klar wird, dass es um widerliche Spielchen der von Rom losgelösten möchtegern "deutsch-katholischen Kirche" geht, müssen alle schweigen?? Noch haben wir Redefreiheit!


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 Maulwurf 8. November 2013 

@ chorbisch

Sie hatten geschrieben:

a) "Wird ein mögliches Fehlverhalten von Bischof Tebartz van-Elst wirklich milder zu bewerten sein, wenn auch andere Bischöfe zuviel Geld ausgeben?"

Das ist m.E. nicht die Frage. Es wirft sich aber doch die Frage auf, weshalb im einen "Fall" der Bischof aus dem Amt getrieben wird (31 Mio.) während im anderen Fall (> 120 Mio.) kein Hahn danach kräht.

und b) "... und vielleicht haben die Münchner die Entwicklung der Baukosten nur einfach besser kommuniziert?"

... was noch zu hinterfragen wäre. Immerhin wurden die Kosten doch auch JETZT erst veröffentlicht. Und auch in Limburg wusste ja der Vermögensverwaltungsrat des Bistums Bescheid.
Außerdem rechtfertigt eine vielleicht etwas bessere oder schlechtere Kommunikationsstrategie noch lange nicht eine solche Ungleichbehandlung durch die Gläubigen und vor allem die Medien.


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 chorbisch 8. November 2013 
 

@ Gipsy

Vielen Dank für Ihre Antwort. Und ich gebe Ihnen Recht: Gegen solche Bespiele der Verunglimpfung sollte protestiert werden.
Allerdings habe ich den Eindruck, das das Thema zur Zeit nicht weit oben auf der Tagesordnung der Medien steht, es ist ruhiger geworden als vor einigen Wochen.

Ich glaube auch nicht, daß Kardinal Marx sagen will, man solle zu solchen Verunglimpfungen schweigen.

Sondern es geht darum, daß Kritiker/Gegner wie auch die Unterstützer des Bischofs zumindest bis zur Vorlage des Untersuchungsberichts Ruhe geben und nicht weiter Öl ins Feuer gießen - so wie es die Gegner des Bischofs im Bistum Limburg mit ihrer "Es kann keine Rückkehr geben-Resolution" getan haben, oder Herr Schneider-Flagmeyer mit seinem "Kirchenkampf-Artikel" hier auf kath.net.
Das heizt das Klima nur unnötig auf, die Fronten sind ja klar, man sollte daher auf Reden nach dem Motto: "Es ist zwar schon alles gesagt, aber nicht von allen!" einfach mal verzichten.
Und zwar von beiden Seiten!


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 chorbisch 8. November 2013 
 

@ Gipsy @ Maulwurf

Wo wird denn Bischof Tebartz-van Elst im Moment "auf infamste Weise durch die Medienlandschaft geschleift"? Ein Beleg wäre nett.

Ansonsten kann ich mich den Appellen von chriseb74 und elmar69 nur anschließen: Ruhe geben, bis das Ergebnis der Kommission vorliegt, anstatt zum "Kirchenkampf" aufzurufen, oder weiter gegen den Bischof zu sticheln.

Denn niemand hier weiß, was an den Vorwürfen "dran" ist, da wir keinen Einblick in die Unterlagen haben.

Sollten sich die Vorwürfe gegen den Bischof doch bestätigen, wäre es dem Ziel, die "Romtreuen" zu stärken nicht förderlich, ihn vorab als unschuldigen Märtyrer der Medienmeute gefeiert zu haben.

@ Maulwurf: Wird ein mögliches Fehlverhalten von Bischof Tebartz van-Elst wirklich milder zu bewerten sein, wenn auch andere Bischöfe zuviel Geld ausgeben?
Beides schadet dem Ansinnen der Kirche - und vielleicht haben die Münchner die Entwicklung der Baukosten nur einfach besser kommuniziert?


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 Gipsy 8. November 2013 

@ Elmar 69

Bis dahin: Sendepause für alle, die keine neuen Informationen beisteuern können

------------------------------------
dann sagen Sie dies auch bitte den Nachrichtensendern, denn da kommen jeden Tag "neue Neuigkeiten", wobei sein medienwirksamer "Titel" immer lauter ins Mikrofon gegeifert wird.

Es geht nicht nur um Informationen, es geht auch um den Schutz eines Menschen, der auf die infamste Weise durch die Medienlandschaft geschleift wird.
Hierzu schweige ich nicht !


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 Maulwurf 8. November 2013 

Ich wundere mich ...

warum durch den Kardinal (bzw. in dem KNA Artikel) wieder von einem "Limburger Finanzskandal" gesprochen wird. Ist das nicht auch schon eine Vorverurteilung? Und hat nicht gerade kürzlich das Erzbistum München-Freising die Kosten für sein neues Ordinariat (Kaufpreis rund 80 Mio. €, Sanierung usw. über 40 Mio. €) bekannt gegeben? Kann man da jetzt auch von einem "Finanzskandal" sprechen?

Kardinal Marx täte also meiner Meinung nach gut daran, in Bezug auf Limburg nicht auch von einem Skandal zu sprechen. Aber vielleicht war es ja auch nur die KNA, die dieses Wort wieder verwendet hat? Das würde dann auch für sich sprechen.


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 kaiserin 8. November 2013 
 

Ich wünsche...daß einige den Mund halten

Herr Kardinal,Sie meinen wohl damit die Dial(ü)gprozessierer? Dann,ja,da hätten Sie recht!...Dabei aber muss man sich jetzt ernsthaft fragen, ob gerade Sie (als deut. Kardinal!) denen endlich den richtigen "katholischen Maulkorb" liefern! Und da leuchtet deutlich ein schwerer Mangel.


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 elmar69 8. November 2013 
 

einige -> alle

Man sollte jetzt erstmal den Untersuchungsbericht abwarten.

Bis dahin: Sendepause für alle, die keine neuen Informationen beisteuern können


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 chriseeb74 8. November 2013 
 

@ alle

Als Insider kann ich einige Kommentare hier nicht unwiedersprochen hinnehmen.
Nein, Marx meint hier nicht dezidiert die Befürworter von TvE, sondern alle Hauptakteure...und dies sehe ich genauso!
Warten wir mal ab, was die Finanzkommission unter Leitung von WB Grothe berichtet, danach können dann alle wieder aufeinander einschlagen ;-)
In Anlehnung an einem bekannten Sprichwort kann ich nur sagen: Reden ist Blech, Schweigen ist Gold.
Im übrigen sollten sich m.E. nur noch die hier und anderswo äußern, die Interna kennen oder neuere Infos haben. Punktum!!


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 NoJansen 8. November 2013 

Nachdem deutschlandweit wochenlang innerkirchlich und in den Medien auf den armen Bischof TvE eingedroschen wurde, sollen jetzt "einige" - gemeint sind vermutlich die Unterstützer des Limburger Bischofs - den Mund halten.
Diese Logik finde ich reichlich seltsam!


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 bernhard_k 8. November 2013 
 

Und in der Frage der wvG hätte Bischof Marx

besser auch öfter "den Mund halten" können, er hätte nicht so offensiv "Werbung" für den "Dialog" in dieser Sache machen sollen.


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 Dismas 8. November 2013 

Ach nun, nachdem wieder ein guter

Bischof "zur Strecke gebracht" wurde wünschen seine Eminenz einen Maulkorberlass. Hätte er sich mal rechtzeitig für seinen Amtsbruder verwendet, eine Klarstellung der wahren Verhältnisse, des als "Protzbischof" medienweit diffamierten Amtsbruders betrieben. Nein, da hat auch er sich "weggeduckt". Nein, wir erwarten eine sonungslose Aufdeckung der Hintergründe dieser Kampagne, wie auch dann des "WELTBILD-Skandals".... Wo ein Mensch wie Bf. Tebartz v.Elst samt seiner Familie so verfolgt und gehetzt wird, müssen auch "wir Stillen" uns endlich melden und Gerechtigkeit verlangen.


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 Dottrina 8. November 2013 
 

Mund halten?

Nein, Herr Kardinal, so nicht. Hätten Sie und die anderen Mitbrüder sich einvernehmlich hinter Bischof Tebartz-van Elst gestellt, würde ich Ihnen vielleicht noch glauben. Aber seit der Causa Mixa ist mein Vertrauen in "meinen" Münchener Oberhirten dahin!


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 Suarez 8. November 2013 

Die mediale Kampagne ist der DBK längst entglitten

Die Medien haben ihren Schabernack mit den deutschen Bischöfen getrieben und leider haben sich einige Bischöfe dazu auch noch freiwillig hergegeben.

Wenn man dann noch zur Kenntnis nimmt, dass mittlerweile mitten aus der DBK Kritik an dem Präfekten der Glaubenskongregation geübt wird, weil dieser nochmals die Lehre der Katholischen Kirche deutlich macht, dann kann man sich als armer Laien nur noch über seine Hirten wundern.

Der Limburger Bischof muss sich wohl für seine an der Lehre ausgerichteten Position zur Ehe und Familie in der DBK nicht gerade beliebt gemacht haben, so dass ihm dann nur wenige Bischöfe Halt geben wollten, als ihn der mediale Sturm aus dem Bistum ereilte. Fast drängte sich der Eindruck auf, dem ein oder anderen aus der DBK sei anfangs der mediale Feuerzauber gar nicht so unrecht gewesen.

Doch dann geriet man, wie so oft, in die Rolle des Zauberlehrlings, der den verflixten Besen nicht wieder in die Kammer zurück bekommt und nun ist der Jammer groß.


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 Gipsy 8. November 2013 

Wen meint

Kardinal Marx mit "einige" ?

Ich fürchte er meint die , die dem Bischof wohlgesonnen sind, aber das ist nur eine Vermutung von mir.


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 Bläsi 8. November 2013 
 

Mundhalten

Hätte Kardinal Marx rechtzeitig den Mund aufgemacht, bräuchten die Kritiker von Limburg jetzt den Mund nicht zu halten. Es ist typisch für die Kirche, dass sie keine anderen Lösungen hat, als "Ruhig bleiben"


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 Apollinaris 8. November 2013 
 

TVE

Er hätte besser geredet und gezeigt, dass er Fehler gemacht hat. Bitte nicht ablenken !


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 girsberg74 8. November 2013 
 

«Ich würde mir wünschen, dass einige jetzt einfach den Mund halten», wurde Marx deutlich.

Das wäre vermutlich schon viel eher erreicht worden, wenn er seinen rechtzeitig aufgemacht hätte, nicht erst zugeschaut.

Ein Meinungsführer?


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 Mr. Incredible 8. November 2013 
 

Das hätte ich mir gewünscht.

Dass einige unserer Bischöfe von Beginn an nicht jeden Gedanken, der ihnen durch den Kopf ging, in der Öffentlichkeit zum Besten gegeben hätten. Logorrhoe vom feinsten war das. Und teilweise ein menschlicher Offenbarungseid. Wie man sich selbst zum Narren macht. Das hat dem Ansehen der Kirche geschadet.


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