SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
- „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
- Besser keine Laienpredigt
- US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
- Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
- Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
- IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
- König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
- „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
- Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
- Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
- Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
- Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
- „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
- Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
| 
AfD-Vorsitzender Lucke positioniert sich zum Islam5. November 2013 in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der moderne Rechtsstaat ist unvereinbar mit der Scharia Lucke zufolge verstoßen islamische Glaubenslehren, die die Freiheit und Gleichberechtigung von Frauen einschränken, gegen die Grundwerte der Gesellschaft
Hamburg (kath.net/idea) Wie steht die Partei Alternative für Deutschland (AfD) zum Islam? Dazu hat der Vorsitzende Prof. Bernd Lucke (Hamburg) in zehn Thesen Stellung genommen. Darin geht er auf die Aussage des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff ein: Der Islam gehört zu Deutschland. Dazu der AfD-Chef: Wenn der Satz als eine implizite Bejahung des Islams in Deutschland gemeint ist, ist er falsch und töricht, weil er sich pauschal und undifferenziert zu einem komplexen Phänomen äußert, das viele unterschiedliche Strömungen und Aspekte umfasst. Was zu Deutschland gehöre, müsse präzise benannt werden und sollte von Deutschland her gedacht werden. Zur Bundesrepublik gehöre unter anderem der moderne Rechtsstaat. Er sei unvereinbar mit den aus dem Koran abgeleiteten Rechtsvorstellungen des islamischen Religionsgesetzes, der Scharia. Lucke zufolge verstoßen islamische Glaubenslehren, die die Freiheit und Gleichberechtigung von Frauen einschränken, gegen die Grundwerte der Gesellschaft: Mädchen und Frauen, die unter diesen Glaubenslehren leiden, bedürfen unseres Schutzes und Beistands. 
Gleichwohl sei es das Recht jeder Muslimin, diese Glaubenslehren und auch davon abgeleitete Kleidungsvorschriften zu akzeptieren, solange dies in freier, ungezwungener Entscheidung geschehe. Im Blick auf die Glaubensfreiheit schreibt Lucke, sie schließe auch ein, sich unbedroht vom Glauben oder bestimmten Glaubensvorstellungen abwenden zu dürfen. Zu Deutschland gehörten ferner Gastfreundschaft und Toleranz: Dies gilt auch gegenüber Andersgläubigen. Religiöse Gefühle sollten geachtet werden und Provokationen unterbleiben. Deutschland hat eine tief verwurzelte christliche Prägung Lucke zufolge ist Deutschland ein säkulärer Staat mit einer tief verwurzelten christlichen Prägung. Viele hier lebende Muslime seien trotz ihres anderen Glaubens glücklich darüber, dass sie keiner religiösen Bevormundung ausgesetzt seien. Sie akzeptierten die Trennung von Staat und Religion trotz anderslautender Vorstellungen mancher islamischer Theologen. Diese Akzeptanz sei die Basis für ein gedeihliches Zusammenleben. Der AfD-Vorsitzende weist ferner darauf hin, dass in manchen islamischen oder kommunistischen Staaten religiöse Minderheiten unterdrückt und ihre Anhänger verfolgt werden: Oft sind auch Christen gewaltsamer Verfolgung ausgesetzt. Es ist Teil unserer Verpflichtung auf die Grundrechte, uns gegen derartige Übergriffe einzusetzen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | thomasunglaublich 5. November 2013 | | | | Blamage für Zollitsch Bravo, Herr Lucke.
Der Beitrag zeigt meines Erachtens einmal mehr, wie falsch und geradezu dümmlich die ablehnenden Äußerungen von Bischof Zollitsch gegen die AfD war.
Anmaßend war es sowieso. Denn der Vorsitzende der dt. Bischofskonferenz ist in keinster Weise dazu aufgerufen konkrete Wahlempfehlungen auszusprechen.
Vollends peinlich war es, daß er im gleichen Atemzug das Ausscheiden der kirchenfeindlichen FDP beklagt hatte.
Wenn ich Zollitsch höre, wünsche ich mir mehr Hände, damit ich mir mehr an den Kopf fassen kann! |  15
| | | | | Dismas 5. November 2013 | |  | @dominique ich bin Christ gerade wenn ich aus der "Kirche gehe", also im alltäglichen Leben, in Beruf und Staat. Das darf man nicht mit der "Trennung von Kirche und Staat" verwechseln. Die Kirche muss sich vom Staat emanzipieren und dem Staat durchaus kritisch gegenüberstehen. In Deutschland ist sie viel zu sehr mit dem Staat verquickt: (Stichwort: Bischofseid aud staatliche Verfassungen und Zwangskirchensteuer) |  7
| | | | | dominique 5. November 2013 | | | | Die Trennung von Kirche und Staat So ist es. Mit aller Konsequenz. Wenn ich "in die Kirche gehe", bin ich Christ. Und wenn ich "in diesen Staat gehe", dann bin ich Demokrat. Ich bin Christ und Demokrat. Weder lasse ich (geistig) zu, dass ein Staat die Religion kaputt macht, noch lasse ich zu, dass eine Religion den demokratischen Staat kaputt macht. |  17
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuIslam- Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
- In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
- Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
- „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
- Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
- Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
- Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
- Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
- Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
- Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
| 






Top-15meist-gelesen- Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
- Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
- Besser keine Laienpredigt
- Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
- Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
- US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
- Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
- „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
- Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
- Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
- König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
- Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
- Der Kreuzweg mit Papst Leo
|