
'Wahlfreiheit' ist, wenn sich niemand für die Familie entscheidet7. Oktober 2013 in Familie, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Familienpolitik: 13 Mio. EUR fragwürdig verwendet, Familienbund schaltet Rechnungshof ein Familienbund kritisiert Studie, in der die Qualität der Entwicklung von Kindern nebensächlich ist
Berlin (kath.net/pl) Als Maßstab für die Wahlfreiheit zwischen Familie und Beruf wird die Häufigkeit der Entscheidung für Beruf verwendet. Optimale Wahlfreiheit herrschte demnach, wenn sich niemand für die Familie entschiede. Diese grundsätzliche Kritik äußerte der Familienbund der Katholiken in Bayern an einer im Auftrag der Bundesregierung durchgeführten Studie und bittet deshalb den Bundesrechnungshof um Prüfung. Darüber informierte der Familienbund in einer Pressemeldung. Für die Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen hat die Bundesregierung 13 Millionen Euro aus Bundesmitteln gezahlt, die Evaluierung wurde von einem Netzwerk von Instituten durchgeführt. 
Als Qualitätsmaßstab der Familienpolitik gilt in der Studie die Steigerung der Anzahl der Menschen, die der Wirtschaft zur Verfügung stehen, und die Höhe ihrer Steuern und Sozialabgaben. Die Qualität der Entwicklung von Kindern ist nebensächlich, stellt der Familienbund weiter fest. Der Landesvorsitzender des bayrischen Familienbundes der Katholiken kritisierte: Die Studie enthält schwerste fachliche Fragwürdigkeiten. Sie kann deshalb kaum ihren Zweck erfüllen, Orientierung für die Familienpolitik der Zukunft zu bieten.
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