Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Nationale Initiative zu Schweizer Burka-Verbot für 2014 geplant

24. September 2013 in Schweiz, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zwar werden weder die Burka noch der ebenfalls als Ganzkörperschleier genutzte Nikab erwähnt. Unter den Verfechtern der Initiative finden sich aber viele Islam-Kritiker


Zürich (kath.net/KNA) Nach der Annahme des sogenannten Burka-Verbots im Schweizer Kanton Tessin vom Sonntag soll 2014 nun auch eine nationale Volksinitiative für ein Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum starten. Das teilte Nationalrat Walter Wobmann von der Schweizer Volkspartei (SVP), Mitglied des sogenannten Egerkinger Komitees, am Montag auf Anfrage der Presseagentur Kipa mit.

Das Egerkinger Komitee besteht mehrheitlich aus Vertretern der SVP und war auch Urheber der sogenannten Anti-Minarett-Initiative. Im November 2009 wurde diese Initiative per Volksabstimmung mit 57,5 Prozent angenommen und löste international Proteste aus. Wobmann zeigte sich erfreut über das Resultat im Tessin. Es könne auch als Gradmesser für die nationale Initiative gewertet werden. Man habe die Tessiner Abstimmung abgewartet und werde in der nächsten Sitzung entscheiden. Einen genauen Zeitpunkt für den Start nannte Wobmann nicht.


SVP-Generalsekretär Martin Baltisser sagte auf Anfrage, seine Partei plane keine Volksinitiative gegen Burka oder Schleier auf nationaler Ebene. Entsprechende Vorstöße seien Sache der Kantone und Gemeinden. Der Vorsitzende der Christlichen Volkspartei (CVP), Christophe Darbellay, zeigte Verständnis für das Tessiner Abstimmungsresultat. «Wie soll man sich in Schule und Arbeitsmarkt integrieren unter einer Burka? Sie ist nicht kompatibel mit unseren Werten», sagte er der kipa.

Als erster Kanton in der Schweiz hatte sich das Tessin am Sonntag für ein «Burka-Verbot» ausgesprochen. Rund 65 Prozent der Wähler stimmten für die Initiative des Journalisten Giorgio Ghiringhelli, die das Tragen des muslimischen Ganzkörperschleiers für Frauen verbieten will. Die Kantonsverfassung soll dem Vorstoß zufolge um folgenden Zusatz erweitert werden: «Niemand darf sein Gesicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen verhüllen oder verbergen. Niemand darf eine andere Person aufgrund ihres Geschlechts dazu zwingen, ihr Gesicht zu verhüllen.»

Zwar werden weder die Burka noch der ebenfalls als Ganzkörperschleier genutzte Nikab erwähnt. Unter den Verfechtern der Initiative finden sich aber viele Islam-Kritiker.

Amnesty International sprach von einem «traurigen Tag für die Menschenrechte». Der Islamische Zentralrat der Schweiz (IZRS) sah in dem Abstimmungsergebnis den «Ausdruck einer zunehmend breitangelegten gesellschaftlichen Islamophobie». Es handele sich um einen Versuch, Muslimen das Leben in der Schweiz «zunehmend unangenehm zu gestalten und islamische Elemente aus dem öffentlichen Raum zu verbannen». Um das Burka-Verbot in der Kantonsverfassung zu verankern, ist die Zustimmung der Schweizer Bundesversammlung erforderlich.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Regensburger Kindl 24. September 2013 

Burka-Verbot

Leider muss ich sagen, dass ich das durchaus verstehen kann, dass die Burka in der Schweiz verboten werden soll, bzw. in einigen Kantonen. Ich wäre auch dafür, dass die Burka o.ä., auch bei uns in der BRD verboten wird. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun aber ich bin der Meinung ein Kopftuch sollte doch genügen. Unter dieser Kleidung kann sonst wer stecken und genau das finde ich nicht gut. Ich möchte die Person sehen, mit der ich spreche und dabei reichen nicht nur die Augen, die man bei einer richtigen Burka auch nicht sehen kann!


2
 
 girsberg74 24. September 2013 
 

Gesicht oder nicht?

Das scheint hier die Grundfrage zu sein.

Kann wer, der öffentlich kein Gesicht hat, selbständig auftreten.


5
 
 Annamia 24. September 2013 

Es ist oft die freie Entscheidung

der Muslima sich zu verschleiern.Nach eigenen Aussagen möchten sie sich damit vor den lüsternen Blicken der Männer schützen.Nur dem Ehemann und den nächsten Verwandten soll es erlaubt sein sie unverschleiert zu sehen.Sie empfinden es als unkeusch, so" nackt" wie die westlichen Frauen herumzulaufen.
Es heißt auch,die Frauen sind kostbarer als Diamanten und deswegen sollen sie nicht der ganzen Welt präsentiert werden.Viele muslimische Frauen sehen die westlichen Frauen als unterdrückt an,weil die sich ihrer Meinung nach den Männern durch ihre unsittliche Kleidung als ein Stück Fleisch präsentieren.


1
 
 dominique 24. September 2013 
 

Was soll man dazu sagen?

Ist diese Art Verschleierung als unveräußerlicher Bestandteil des islamischen Bekenntnisses zu dulden oder als eine nicht hinnehmbare Verletzung der Menschenwürde der Frau zu untersagen?
Vermutlich bietet sich aus praktischen Erwägungen und zur Sicherung des sozialen (Burg-)friedens eine besondere "Lex Burka" an, so wie ja auch schon eine "Lex Praeputium" für kultische Knabenbeschneider gefunden wurde. Bestandteile unseres modernen Menschenbildes und Wertekanons sind solche Dinge nicht und werden es auch in Zukunft nicht werden. Wir schleppen das einfach mal mit und hoffen, dass es sich von selbst erledigt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  2. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  3. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  4. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  5. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  6. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  7. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  8. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  9. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  10. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  4. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  5. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  6. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  7. Auf Christus schauen!
  8. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  9. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  10. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  11. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  12. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  13. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  14. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  15. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz