Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  2. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  3. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  4. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  5. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  6. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  7. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  8. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  9. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  10. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  11. R.I.P. Ennio Morricone
  12. Der synodale Weg funktioniert nicht
  13. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen
  14. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  15. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!

Martin Lohmann tritt aus der CDU aus

19. September 2013 in Deutschland, 97 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Mitgründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken und Chefredakteur von K-TV kündigte am Donnerstag überraschend seinen Austritt an und übt scharfe Kritik an der CDU


Bonn (kath.net)
Martin Lohmann, Mitgründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) und Chefredakteur von K-TV, hat am Donnerstag überaschend seinen Austritt aus der CDU bekannt gegeben. In einer kath.net vorliegenden Erklärung schreibt Lohmann, dass er "nach gründlicher Prüfung" und "seinem Gewissen folgend" "nicht leichten Herzens" aus der Christlich-Demokratischen Union (CDU) austrete. 1972 sei er aus Überzeugung von der Notwendigkeit einer Politik aus christlicher Verantwortung in die Partei eingetreten. Er gehe diesen Schritt unmittelbar vor der Bundestagswahl nach "sorgfältigen Überlegungen und verantwortungsvollem Abwägen". "Leider sehe ich mich mit meinen christlichen Überzeugungen von der Bedeutung einer christlichjüdischen Leitkultur in unserem Land von meiner bisherigen Partei verlassen. Deren führende Verantwortliche haben insbesondere in den zwei zurückliegenden Legislaturperioden durch ihr Wirken für mich als überzeugten Katholiken besonders relevante Themenfelder aufgeben", schreibt Lohmann und übt dann scharfe Kritik an der Partei.


"So gut wie alle wesentlichen Kernpunkte, die das 'C' mit seiner einzigartigen Herausforderung ausmach(t)en, sind in den vergangenen Jahren von der Parteiführung der CDU vernachlässigt oder faktisch ausgehöhlt worden. Hier sind besonders hervorzuheben: Schutz und Förderung der Familie sowie Schutz des ungeborenen Menschen. Die Partei hat sich einem diffusen und unberechenbaren Pragmatismus verschrieben, der leider keinen klaren ethischen Kompass mehr erkennen lässt. Zudem wird seit Jahren eine angstfreie und offene wie souveräne Diskussionskultur innerhalb der Partei regelrecht unterdrückt", stellt der K-TV-Chefredakteur fest.

Der Versuch, mit anderen überzeugten katholischen Christen durch die Gründung eines Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) der Parteiführung zu signalisieren, dass das erkennbar Katholische und Konservative zur Breite und Weite dieser ökumenisch ausgerichteten Partei zählen müsse, wurde laut Lohmann letztlich von der Parteispitze ignoriert und als überflüssig und offenbar störend abgetan. "Obwohl die Partei trotz des schleichenden Exodus in der Mitgliedschaft mehrheitlich immer noch von Katholiken getragen wird, gibt es keine entsprechend anerkannte Ergänzung zum aus Mitgliedsbeiträgen gut finanzierten Evangelischen Arbeitskreis. Im Regierungsteam ist von zehn Ministern nur noch ein einziger Katholik." Lohmann bleibe weiterhin "aus Überzeugung Christdemokrat", freilich nicht mehr innerhalb der CDU. Mit seinem Austritt wolle er dokumentieren, dass jeder christliche Demokrat frei sei, "seinem Gewissen folgend" auch eine andere Partei als die CDU zu wählen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 NoJansen 26. September 2013 

zu @ Diasporakatholik
Sie schreiben richtig, dass wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass wir als Christen eine Minderheit in unserem Land sind.
Sie vergessen aber hinzu zu fügen, dass die der Tradition verpflichteten Katholiken in Deutschland inzwischen innerhalb der katholischen Kirche in unserem Land ebenfalls eine Minderheit sind (allenfalls 20%); in der CDU ist diese Minderheit zahlenmässig sicherlich noch geringer,geben dort inzwischen doch Leute wie Lammers, Laschet und Glück aus dem ZK der dt. Katholiken den Ton an, die die Kirche weiter reformieren und modernisieren wollen.
Trotzdem ist es m. E. vernünftig, sich in der CDU für klarere christliche Positionen einzusetzen, als eine weitere Splitterpartei zu etablieren.
Im übrigen: was an der AFD spezifisch christlich sein soll, erschließt sich mir bisher nicht!


0

0
 
 Diasporakatholik 26. September 2013 
 

@trierer an templariusz777

Volle Zustimmung meinerseits zu Ihrem Posting.

Ich sage voraus, dass die AfD KEINE christliche Partei wird, so sehr sich manche in diesem Forum dieses auch wünschen und erträumen mögen!

Eine (kleine) christliche - am besten gar katholische - Partei wäre eine typische Klientelpartei, die schon Mühe hätte, die 5%-Hürde zu nehmen (wie die FDP).

Selbst wenn dies gelänge, wäre sie in kurzer Zeit durch die Realität entzaubert: Ihr würde zum einen der geballte mediale Wind entgegenwehen und wenn sie Zugeständnisse machte, würden ihr die Wähler davonlaufen.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir als Christen in der Minderheit im Land sind.

An sich gibt es eine säkulare (bis sogar linke) Mehrheit, die nur zersplittert und z.T. nicht koalitionsfähig (Die Linke) ist.

Die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen steht an oberster Stelle - ist auch gut so.

Als Christ sollte man sich so verhalten, dass man den Versuchungen durch unchristliche Gesetzgebungen widersteht - mehr ist nicht drin.


1

1
 
 Trierer 25. September 2013 

@templariusz777

Niemand muss sich schämen, wenn er im (kath.)Forum eine schlichte Tatsache beschreibt, Sie können doch rechnen, oder? Nichts anderes tut @Weinberg. Lesen Sie einfach mal in den Statistiken, aus welcher Richtung die ganz überwiegende Mehrzahl der AfD Wähler kamen. Herzlichen Glückwunsch! http://wahl.tagesschau.de/wahlen/2013-09-22-BT-DE/index.shtml
Wenn Sie wert darauf legen, dass alle kath. CDU-Wähler aus dem Forum verschwinden, dann sagen Sie es doch einfach. Niemand wird Ihnen deshalb den Kopf abreißen. Ernst zu nehmen braucht Sie dann allerdings auch keiner mehr. Und ich möchte mich entschieden dagegen verwahren, als CDU Wähler von Ihnen als "Cholera" bezeichnet zu werden. Finden Sie diese Einstellung christlich? Natürlich gab es gute Gründe AfD zu wählen, niemand bestreitet das. Aber das hohe Risiko das Gegenteil vom Gewollten zu erreichen ist halt prompt eingetreten. Und dennoch will und wird Ihnen niemand Ihre Wahlentscheidung übel nehmen. Halten Sie´s genau so.


4

4
 
 Dornheimer 25. September 2013 
 

Neue Kraft

Es fehlt im Hohen Haus eine neue Kraft, die dem Linkskurs entgegenwirkt. Das ist die Krux, die bleibt. Aktive Mitarbeit in der CDU finde ich sinnlos, da die Kanzlerin, die wenig christlich inspiriert ist, alles entscheidet.


3

3
 
 kreuz 23. September 2013 

ja, es kann -und wird-

sich hinziehn, Regierungsbildung ist am 22.Okt.
bis dahin werden wohl einige Kämpfe gekämpft und in vielen Talkshows gebrabbelt.
diesmal halt ohne "Königsmacher" FDP.
die werden sich schon einkriegen :-)


1

1
 
 Ulrich Motte 23. September 2013 
 

Kreuz- ja, es ist "gelaufen"!

Sie haben völlig recht!
Und Gegner des Linkskurses (auch in der CDU/CSU) haben viel zu überlegen, meine ich


1

1
 
 templariusz777 23. September 2013 
 

@Weinberg

Bitte sehr! Die AfD-Wähler sollen sich jetzt also dafür schämen, dass sie nach Überzeugung gewählt haben und endlich mal wählen durften und nicht dem geringeren Übel ihre Stimme gegeben haben. "Wenn ich die Wahl habe zwischen meinen Grundsätzen oder Pest/Cholera, dann gebe ich natürlich meine Stimme der Cholera" DAS ist Ihre Denkweise und Mentalität. Darüber sollten Sie erstmal gewissenhaft sinnieren und sich dafür schämen, solchen Stuss in einem katholischen Forum zu verbreiten.


6

6
 
 kreuz 23. September 2013 

es ist "gelaufen" @ Ulrich Motte

4,7% und Tschüß

www.welt.de/vermischtes/article120288655/Schaeuble-sagt-AfD-Chef-Lucke-den-Kampf-an.html


4

4
 
 Ulrich Motte 23. September 2013 
 

Was ist "bürgerlich" ?

Nach welcher Definition von "bürgerlich"
ist die AfD das nicht? "Unbürgerlich" scheint es mir jedenfalls zu sein, Hunderte von Milliarden Euro Risiken auf deutsche Steuerzahler für die angebliche "Euro-Rettung" zu laden...


9

6
 
 gino 23. September 2013 
 

Politik ist nicht der Weg des Heils

Liebe Leser, liebe Mitchristen,
eine politische Partei ist nicht der Weg des Heils. Ich wünsche mir auch in unserer Gesellschaft, in unserer Arbeitswelt, bibeltreue Strukturen, Gesetze, Verordnungen. Tatsache ist: das Christentum wurde in Deutschland/Europa (christliches Abendland) an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Darunter leiden wir.
Gender-Mainstreaming wurde weltweit diskutiert und ist seit 1999 ein erklärtes Ziel der Europäischen Union. Wir wissen aus dem festen prophetischen Wort der Heiligen Schrift, daß vor Vollendung der Gemeinde Jesu Christi die politischen Strukturen (Offenbarung 13) teuflisch sind. Darum müssen und wollen wir uns an Gottes Wort orientieren. Die auf die Wiederkunft Jesu Christi warten, werden in der Kraft des Heiligen Geistes ihre Häupter erheben und das tun. Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Das wurde mir aufs Herz gelegt, um es Euch zu sagen.


1

0
 
 Diasporakatholik 23. September 2013 
 

@Ulrich Motte

Was die AfD angeht, haben Sie unrecht.
Mit dieser aus einem heterogenen Protestwählerpotential zusammengesetzten Gruppierung kann die CDU/CSU niemals eine verlässliche bürgerliche Regierung bilden.

Noch dazu mit deren Euro-Ausstiegsabsichten.


2

4
 
 Ulrich Motte 23. September 2013 
 

Hätten

nur 1 % der CDU/CSU-Wähler der AfD und nur 0,5 % der CDU/CSU-Wähler der FDP ihre Zweitstimme gegeben, hätten wir jetzt eine klare bürgerliche Mehrheit im Bundestag- HÄTTEN...


5

2
 
 Diasporakatholik 23. September 2013 
 

Zur AfD

Das Scheitern der AfD an der 5%-hürde habe ich vorausgesagt - es ist eingetreten.

übrigens an alle Träumer von einer Alternative für Christen anstelle der CDU/CSU:

Schauen Sie sich aufmerksam die Wählerströme zur AfD hin an. Sie kommen nur zu einem kleinen Teil aus CDU/CSU aber dafür von allen übrigen Parteien, sogar zu einem erheblichen Teil von der Linke!

Glauben Sie wirklich ernsthaft, dass in so einer Gruppierung Christen und deren Wertepositionen entscheidenden Einfluss kriegen können?


5

3
 
 Calimero 23. September 2013 
 

CDU ohne Lohmann

Lohmann:
"So gut wie alle wesentlichen Kernpunkte, die das 'C' mit seiner einzigartigen Herausforderung ausmach(t)en, sind in den vergangenen Jahren von der Parteiführung der CDU vernachlässigt oder faktisch ausgehöhlt worden ..."

Eine gute Strategie um traumhafte Wahlergebnisse zu erzielen.

Und die Union wird weiter nach links rücken (müssen). Denn als nötige Koalitonspartner stehen nur SPD, Grüne (und theoretisch LINKE) zur Verfügung.

Der Mittelinkswähler kann zufrieden sein. Er bekommt inhaltlich fast alles serviert, wozu SPD und Grünen allein die politsche Mehrheit fehlt.


2

2
 
 Weinberg 23. September 2013 
 

Dank an die Wähler der AfD

Dank an die Wähler der AfD sagen Siegmar Gabriel und Andrea Nahles(MinisterInnen einer möglichen Großen Koalition),
Jürgen Trittin, Volker Beck, Claudia Roth (MinisterInnen in einer möglichen
schwarz-grünen Koalition), oder gar
Gregor Gisy und Sarah Wagenknecht(in einer Rot-Rot-Grünen Koalition).
AfD 4,6% , FDP 4,6%, d.h. 9,2% Wähler des bürgerlichen Lagers bleiben ohne Einfluss - dank AfD.


4

5
 
 noir58 22. September 2013 
 

Absolute Mehrheit??

Nach dem momentanen Stand der Dinge, könnte die die CDU/CSU die absolute Mehrheit bekommen.

Sollte dies nun passieren, gäbe es keine Ausrede mehr, dann müsste man die Finanzierung der Abtreibungen durch Steuergelder unterlassen, oder das "C" im Namen streichen.

Desweiteren müsste die Prostitution als legales Gewerbe in Deutschland wieder abgeschafft werden. Dann könnte das Ausland nicht mehr von Deutschland als dem "Puff Europas" reden.

Sollten diese "Errungenschaften" der letzten Jahre aber mit der Unterstützung der katholischen und anderer christlicher Wähler beibehalten werden, dann spätestens müsste jeder Christ wissen, was die Stunde geschlagen hat.


3

3
 
 Trierer 22. September 2013 

Lieber @Willibald Reichert,

aber ja doch, ich verstehe Ihre Einwände
gut, bin ich doch ebenso über die Zeitgeistpolitik der "Alternativloskanzlerin" bedrückt wie Sie. Und zumindest hier in der Eifel stehe ich mit dieser Auffassung auch nicht alleine da. Von Realitätsblindheit kann aber keine Rede sein, bedeutet für mich doch (im konkreten Fall) als Alternative nur völliger Verzicht auf pol.Tätigkeit im öffentlichen Raum, oder eben Mittun bei den Christdemokraten. Dies ist die "de facto" Lage. Und die Belange der Kirche sind hier in unseren Dörfern auch noch durchaus im Blick der Verantwortlichen. Über den Rest der pol.Farbenlehre muss ich mich wohl nicht weiter äußern. Gerne würde auch ich zuweilen "Fundamentalopposition" betreiben. Nur helfen würde das niemandem und die Einflussmöglichkeiten würden gegen Null tendieren. Wenn Sie die CDU glaubten verlassen zu sollen, habe ich dafür trotzdem völliges Verständnis. Ich habe mich anders entschieden und hoffe das verstehen Sie (und viele andere hier im Forum) ebenso.


3

1
 
 Tin 22. September 2013 
 

Katholische Partei

Ich gehe einfach davon aus, dass Herr Lohmann bei der ZENTRUMS-Partei am besten aufgehoben wäre. Dort durch seine politische und mediale Kenntnis viel bewegen köante. Vielleicht liest er ja diesen meinen kleinen Sonderwunsch ?. Er ist wie ich katholisch, vielleicht berührt es sein Herz, dass ein Katholik auf Kath.Net bekundet die katholische Zentums-Partei gern zu haben & seit gestern beigetreten ist. :-D Er wäre ebenso herzlich Willkommen. Mal sehen wie sich die Zentrums-Partei in den nächsten 4 Jahren durch Gottes Hilfe entwickeln wird. Gesegneten Sonntag allen Katholiken.


0

1
 
 kreuz 22. September 2013 

und was soll der farblose Balken bei 140968?

seid ihr empört was er schreibt oder darüber was die AfD von christlichen Werten hält?

ich geh dann ma wählen:-)

www.kathtube.com/player.php?id=28984


0

1
 
 140968 22. September 2013 

Nochmal zum Thema AFD

Ich habe mir das mit der AFD auch überlegt aber bin wieder davon abgekommen: Der Kandidat der AFD in meinem Wahlkreis hat 18 vorgegebene Werte in einer Skala eingeordnet. Abgesehen davon, ob die alle als Werte ihre Berechtigung haben ist in seiner persönlichen Rangfolge der Punkt "Christliche Werte" an letzter Stelle. Verwundert nicht, dass er klar Stellung bezieht, die Kirchensteuer abzuschaffen.

http://www.wen-waehlen.de/btw13/kandidaten/23476-jens-folker-pfeiffer.html

Totus tuus


4

2
 
 Weinberg 22. September 2013 
 

Johannes XXIII. PP

Auch für einen Herrn Lohmann, der sicherlich seine Verdienste haben mag, dürfte der weise Ausspruch des seligen Papstes Johannes XIII. zutreffen: "Nimmm
dich nicht so wichtig, Giovanni!"
Was selbst ein so Großer wie "Giovanni" für sich als richtig erkannte, gilt umso mehr auch für Martin und jeden von uns.


4

3
 
 gino 22. September 2013 
 

Beide große Kirchen haben in den letzten vierzig Jahren jämmerlich versagt. Sie sind ihrem Auftrag, Deutschland zu missionieren, nicht nachgekommen. Viele Leute, auch Kirchenmitglieder beider Konfessionen, glauben eher dass zu Ostern ein Osterhase geboren wurde.
Meine evangelische Kirche hat das Land sozialisiert und mit einer verheerende Exegese die Kirchen leer gefegt.
Herr Lohmann hätte besser seine katholische Kirche wachstören sollen. Das wäre richtig gewesen. Noch mehr Mini-Debattierclubs und Spaltung ohne Ende.
Das jämmerliche Versagen der Kirchen schiebt Lohmann einer politischen Partei, der CDU,jetzt Merkel, in die Schuhe. Welch eine verquirlte Assoziation! Seine Beweggründe nehme ich ihn nicht ab. Die Staatsmacht hat von Gott keinen Auftrag seine Bürgerinnen und Bürger zu missionieren oder gar zu christianisieren. Das will Gott überhaupt nicht haben. Wir, Du und ich, sollen mit der Kirche Land und Leute durch Wort und Tat missionieren, auch über christlicher TV-Sender.


2

2
 
 Michael13 21. September 2013 
 

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!

Sicher kann man viele Lehren aus der deutschen Geschichte ziehen, doch leider wird sich durch Geschichtsdebatten allein nichts ändern. Die Machtstrukturen innerhalb der heutigen CDU zu ändern haben schon viele Christen und Wertkonservative versucht, und dennoch steht sie heute weit links von Helmut Schmidts SPD.

Die AfD ist neu, und war noch nie im Bundestag. Also sollten wir ihr misstrauen? NEIN! Wir sollten sie mitgestalten. Wählen und eintreten. Für die Wahrheit Zeugnis ablegen.

Wollen wir wirklich eine katholische Splitterpartei wie es das Zentrum war? Die Union aller Christen war das wahrhaft christliche an der CDU/CSU, nicht eine Ausweitung der Kirchenspaltung in die Politik. Wollen wir christlich denkende, aber inaktive Christen ausschließen? Ich denke, nein. Wir sollten sie mitreissen.

Also bei der AfD mitmachen. AfD wählen. Mitdiskutieren. Mut zur Wahrheit haben. Demokratie und Christlichen Glauben leben.

Ich bin sicher, dann wird sich was ändern. Indirekt auch in der CDU!


4

3
 
 Ulrich Motte 21. September 2013 
 

Nur in der BRD?

Die staatskirchenrechtliche Lage der BRD ist stark anders als in vielen Ländern. Sind aber "progressive" Katholiken wirklich "deutschnational" im Sinne eines deutschen Sonderwegs oder gibt es solche Strömungen nicht in teils ähnlicher Stärke auch in fast allen Ländern der westlichen Zivilisation etwa von Holland über Belgien und den USA bis Irland oder Quebec und selbst Brasilien?


1

0
 
 flimnap 21. September 2013 
 

Vorschlag: Herr Lohmann soll die Suppe auslöffeln -

er hat sie uns schließlich eingebrockt;).
Sei es, dass man das Zentrum wiederbelebt, wie Tin vorgeschlagen hat, oder dass man eine neue katholische Partei gründet: Ich schlage vor, wir schieben Herrn Lohmann den schwarzen Peter zu. Er mag kein Gandhi oder Martin Luther King sein, aber er kennt sich in Sachen Medien und Politik aus und ist gut vernetzt. Fernsehsender hat er auch, ebenso wie genug Rückgrat, sich bei Herrn Jauch für die katholische Lehre abwatschen zu lassen. Deshalb schlage ich vor, ihn allerseits solange mit Mails zu bombardieren, bis er etwas Konstruktives tut, anstatt nur an der CDU herumzunörgeln ([email protected]).
Ich habe gestern schon einmal den Anfang gemacht …


4

4
 
 flimnap 21. September 2013 
 

NoJansen macht es sich zu einach, fürchte ich ...

wenn er so tut, als habe es in der Weimarer Republik eine „Zersplitterung“ christlicher Parteien gegeben. Das stimmt nicht, da es lediglich eine dezidiert christliche Partei gab: Das Zentrum.
Der CDU-Ansatz, überkonfessionell unterwegs zu sein, ist gescheitert, seitdem der Graben zwischen Protestanten und „deutschnationalen“ Katholiken auf der einen und uns romtreuen Katholiken auf der anderen Seite so breit geworden ist.
NoJansens Warnung, vor den „bekannten Folgen“ Weimarer Verhältnisse sollte man sicher nicht leichtfertig in den Wind schlagen. Sein Lösungsansatz jedoch, katholische Positionen in der CDU zu stärken, funktioniert aber nicht. Solange Katholiken brav CDU wählen, pfeift die Parteiführungen auf diese „sicheren“ Wähler und geht lieber in der Mitte (wo immer das auch genau sein mag) auf Stimmenfang. Genau deshalb hat Herr Lohmann ja das Handtuch geworfen. Da wäre es doch besser, zu tun, was Tin empfiehlt und das altehrwürdige Zentrum wieder aus der Versenkung zu holen ...


2

0
 
 Ulrich Motte 21. September 2013 
 

Zentrumspartei

Deren Wähleranteil ging über Jahrzehnte fast immer langsam zurück. Sie war ab 1890 in mindestens 3 Flügel gepalten. Ihre noch bestehende Schweizer Schwesterpartei verlor in den letzten Jahren fast die Hälfte ihrer Wähler und ist kaum "konservativer" als die CDU. Die in der BRD ja noch bestehende, sehr kleine Zentrumspartei ist weit stärker als früher ökumenisch ausgerichtet.


1

0
 
 Tin 21. September 2013 
 

ZENTRUMS-Partei

Hier mal geschichtliches zu der o. g. katholischen Partei:

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Zentrumspartei.

Wenn man sich nur anschaut, was unsere Vorfahren als Katholiken politisch in Europa durchmachen mussten, wo sie z.B. in der Minderheit waren und immer noch sind (England, Nordirland), haben wir doch in der BRD eine wahrhaftige Alternative. Dann kann man hier in der BRD darüber wohl lächeln, als Katholik in England wohl weniger:

http://www2.evangelisch.de/themen/religion/royal-wedding-zum-glueck-ist-kate-nicht-katholisch39707


2

1
 
 Tin 21. September 2013 
 

@flimnap

Sie schrieben: Ob wir wenige, frömmelnde Spinner allerdings in der Lage wären, 5% der Stimmen zu holen, bezweifle ich ...
Doch wie auch immer: Solange wir es nicht versuchen, werden wir es niemals wissen können ...
Als frömmelnden Spinner betrachte ich mich nicht, eher als einen gläubigen Katholiken :). Das Versuchen hat alle Berechtigung: Es gibt eine Katholische Partei in der BRD, eine der ältesten Parteien überhaupt:

Die ZENTRUMS-Partei (http://zentrumspartei-online.de/).

Also, ein Grundstein ist seit sehr langer Zeit gelegt worden. Es ginge nur darum diese katholische Partei wieder durch mehr Katholiken politisch zu aktivieren. Auf diesem politischen Grundstein, ein politisches Haus wieder zu sanieren & zu moderniesieren. Mit den 5% würde ich mir dann auch keine Sorgen machen. Wieso als Katholik Protestparteien wählen, wenn noch eine katholische Partei in der BRD exsistiert ?, die wirklich den Menschen im christlichen Sinne im Mittelpunkt hat, mit katholischen Profil. LG


1

1
 
 Ulrich Motte 21. September 2013 
 

AUF, PBC/ CM

AUF und PBC und deren (möglicher) Zusammenschluß sind stark pfingstlerisch-"ultrapietistisch" geprägt, die CM (eher vorkonziliar) römisch-katholisch.


0

0
 
 Ulrich Motte 21. September 2013 
 

Gesellschaftliche Spaltungen

Der Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK)in der CDU wäre wohl längst offiziell etabliert, engagierten sich dafür viele katholische CDU-Führer: Tat es einer? Die gesellschaftlichen Spaltungen verlaufen nur teils zwischen Konfessionen, sondern eher innerhalb derselben. Das deuten an Blicke in Länder fast ohne Evangelische in Europa, Kritik auf kathnet an "progressiven" Laien und Geistlichen, Meinungsumfragen in der BRD, die USA mit so vielen Evangelikalen, die Protestanten dort durchschnittlich eher konservativer als Katholiken machen, katholische Politiker wie etwa Lafontaine, Nahles, Kretschmann, Löhrmann, Thierse, usw., die stark von Evangelischen geprägte AktionLinkstrendstoppen in der CDU, vieles mehr. Die fast rein katholischen Schweizer Christdemokraten (CVP) sind kaum "konservativ". In der Schweiz und in den Niederlanden sitzen jeweils 2 evangelikale Parteien in Parlamenten, wovon die sehr kleine EDU und die fast genau so kleine SGP wohl sehr "konservativ" sind.


3

0
 
 JaCDesigns1 21. September 2013 
 

Konsequenz

Der Austritt Lohmanns sollte bei uns die Augen aufmachen. Die CDU ist für uns immer unwählbarer. Deswegen plädiere ich für die AfD, auch wenn ich sie selber nicht wählen kann (bin noch zu jung). Die CDU ist dabei, das C rauszuwerfen und durch ein S wie Sozialdemokratisch zu ersetzen...


6

2
 
 flimnap 21. September 2013 
 

@bellis: Katholische Partei

Tut mir leid, lieber bellis, doch was Sie sagen ist unzutreffend: Die AUF ist expizit keine katholische Partei, sondern überkonfessionell.
Und wenn ich das anfügen darf: Sie hat im Gegensatz zur viel gescholtenen CDU nicht einmal das Rückgrat, das "C" oder "K" im Namen zu nennen! Stattdessen wählt man als Parteinamen die ausgelutschtesten Mainstream-Begriffe, die momentan verfügbar sind: Arbeit, Umwelt, Familie. Von einem solchen Verein darf man wohl alles erwarten außer einer klaren Weltanschauung ...
(Persönliches) Fazit:
Noch ein weiterer kuschel-christlicher Debattierklub, den niemand braucht.


0

0
 
 flimnap 21. September 2013 
 

Lieber BayernSepp,

sie legen den Finger in die Wunde!
Was genau heisst "Trennung von Kirche und Staat"?
Die Situation ist doch eigentlich albern: Hier sitzen wir, ein Häuflein Fundi-Katholiken, und nörgeln, da es angeblich keine Partei gebe, die unsere Interessen vertritt. Auf der anderen Seite stehen Sie und befürchten - nicht ganz zu Unrecht - "Übernahme des Staates durch eine Institution". Tatsächlich spielt der Katholizismus politisch keine Rolle, doch die Institution Katholische Kirche ist immer noch überall präsent wie z.B. in den Rundfunkräten. Wozu eigentlich - das Fernsehprogramm ist jedenfalls nicht sehr katholisch?
Dieses seltsame Gemengsel von Staat und Religion hat m.E. etwas Ungesundes und steht dem politischen Engagement der Katholiken eher entgegen.
Ich glaube jedoch nicht, lieber BayernSepp, das dies in erster Linie etwas mit dem "Machtrausch" der Kirche zu tun hat. Hier geht es wohl eher um die Geldgier des Gremien-Katholizismus ...


3

1
 
 BayernSepp 21. September 2013 
 

Trennung von Kirche und Staat

Eine Errungenschaft aus der Zeit Napoleons ist immer noch nicht überall angekommen: Trennung von Kirche und Staat!!!
Dieses Prinzip verbietet nicht das politische Engagement christlich gesinnter Menschen. Es dürfen sich nämlich auch Humanisten, Ökologisten oder Kommunisten politisch für die Gesellschaft einsetzen.
Wenn aber die Übernahme des Staates durch eine Institution (Kirche, Partei etc.) droht, müssten bei jedem die Alarmglocken läuten.
Wir erleben diese Rückständigkeit zur Zeit in den Staaten, die einen islamischen Gottesstaat wollen.
Also weg mit dem "C" in einer Partei, es sei denn, dahinter steckt wirklich nur die "christliche" Weltanschauung mit Toleranz auch für "Andersgläubige" anstatt dem Wunsch nach Fortsetzung katholischer Ideologie zum Zwecke der Einrichtung eines "katholischen Gottesstaates mit anderen Mitteln". Die katholische Kirche befindet sich offenbar immer noch im Machtrausch über ihre vermeintliche Herrschaft der nur ihr gehörenden Seelen.


0

4
 
 peregrino 20. September 2013 
 

Betreuungsgeld

Ich ägere mich schon seit Jahren über die angeblich christlichen Unionsparteien, bin jetzt aber gewillt das kleinere Übel zu wählen. Bei der AfD hab ich den Eindruck, dass die Herrn Professoren nachdem die Stimmung gegenüber dem Euro wieder etwas besser ist, jetzt schnell noch das Familienthema und christliche Werte hervorzaubern. Beim Wahlomat lehnt die AfD aber das Betreuungsgeld als Alternative zur Kita ab. Da wird die Alternative für Deutschland ihrem Namen nicht gerecht. Wenn Familienpolitik Geld kostet kneifen sie. Schade!


3

1
 
 willibald reichert 20. September 2013 
 

Trierer

Ihr Statement bezüglich Ihres CDU-Engage-
ments in Ehren. Ich habe auch in der Orts-
gemeinde und im Verbandsgemeinderat als
"C"DU-Mandatsträger mitgewirkt. Daß hat
mich aber nicht realitätsblind gemacht,
die Entwicklung der "C"DU in den über
vierzig Jahren meiner Mitgliedschaft
Revue passieren zu lassen. Dabei mußte
ich je länger desto mehr feststellen,
daß das "C" nur ein Feigenblatt für gut-
gläubige und unzureichend informierte
Wähler war, die nicht wissen, daß auch
Wahlprogramme meist reine Schaumschläge-
rei sind und oft das Papier nicht wert
sind, auf dem sie gedruckt sind. Als
Jahrgang 1943 habe ich mich schon zu
meiner Schulzeit für Politik interes-
siert und kann Ihnen bei allem Respekt
für Ihr persönliches Engagement sagen,
Adenauer würde sich im Grab umdrehen,
sähe er, was aus seiner "C"DU geworden
ist. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, was bei weitem nicht der be-
rühmte Einzelfall war, daß man offen-
sichtlich Leuten wie Münch, Lohmann u.a.
keine Träne nachweint.


4

0
 
 kreuz 20. September 2013 

danke @ Trierer

warten wir den Wahlabend ab.
jetzt gibts noch viel heiße Luft.


1

1
 
 Trierer 20. September 2013 

Pest oder Cholera?

Ich versuche fest zum Lehramt unserer Kirche zu stehen,meine tiefe Verehrung gilt unserem em.Hl.Vater BXVI.,und die kulturell-gesellschaftspolitsche Entwicklung im Lande verfolge ich mit größter Sorge. Und dies habe ich so manches Mal mit gebotener Deutlichkeit im Forum kund getan. Heute allerdings,fühle ich mich erstmals sehr,sehr einsam hier. Ich bin nämlich, verehrter Prof.Schieser, einer der "inkompetenten und verlogenen Funktionäre" der viel gescholtenen CDU. Jedem ist es selbstverständlich unbenommen,die AfD für eine gute Ergänzung des pol.Spektrums zu befinden! Ich möchte aber alle hier bitten,Leute,die seit Jahrzehnten in Gemeinden,Städten und Landkreisen versuchen nach best. Wissen und Gewissen und Verzicht auf viel Freizeit,als Christdemokraten in Wahlämtern ehrenamtlich für die Allgemeinheit zu wirken,nicht mit solcher Verachtung zu begegnen. Das haben die allermeisten von ihnen in keiner Weise verdient. Und ich selbst weiß dann auch nicht mehr,ob ich hier noch dazu gehöre.


8

3
 
 bellis 20. September 2013 

flimnap - katholische Partei

Ihr irrt, es gibt bereits eine "katholische Partei", die AUF, es sind leider nur sehr wenige und so dümpelt sie dahin. Es wird auch nie wieder eine "katholische Partei" geben, die über 5% erreicht, weil es eben kaum echt katholische und noch weniger politisch engagierte echt katholische gibt. Also nicht Wunschträumen nachjagen, sondern die am wenigsten antichristliche Partei wählen und dann ab morgen dort mitmachen. Solange der Sinn des Lebens durch den Götzen Sex ersetzt ist, wird es Abtreibung geben und je mehr der Mensch nur als Wirtschaftsobjekt gesehen wird, umso mehr Euthanasie wird es geben. Leben wir freudig unseren Glauben, dass uns die anderen fragen, "warum habt ihr soviel Freude?"


2

0
 
 flimnap 20. September 2013 
 

Die AfD ist alles, nur keine Alternative ...

selbst wenn viele von uns (mich eingeschlossen) sie dieses Mal wählen werden. Sie ist hauptsächlich eine weitere "Anti-Partei" - das katholische Bekenntnis nicht ihr ideologisches Fundament. Die Zeit der CDU als überkonfessionelle christliche Partei ist vorbei, da der ideologische Graben zwischen Protestanten und Katholiken immer tiefer wird.
Tin hat m.E. Recht: es ist Zeit, eine Partei zu gründen, die in erster Linie weder "konservativ" noch "progressiv", sondern Katholisch ist.
Ob wir wenige, frömmelnde Spinner allerdings in der Lage wären, 5% der Stimmen zu holen, bezweifle ich ...
Doch wie auch immer: Solange wir es nicht versuchen, werden wir es niemals wissen können ...


3

1
 
 Ulrich Motte 20. September 2013 
 

Bundesminister

Meines Erachtens (Wissens)sind von 10 Bundesministern der CDU/CSU 3 katholisch: Aigner, Ramsauer, Altmaier. Aber ich kann mich natürlich irren.


2

0
 
 Tin 20. September 2013 
 

Sehr geehrter Herr Lohmann...

das Katholiken in der heutigen CDU nicht so in hohen Positionen vertreten sind, wie es sein müsste ist klar, und so mitwirken können dürften wie protestantische CDU-Mitglieder ist somit umso glasklarer.

Wie wäre es denn, wenn Sie eine katholische Partei gründen könnten bzw. ein Initiator dessen werden könnten ?.

Da man die kath. geprägte CSU ja nicht bundesweit wählen kann, wäre das doch viel besser, den genannten Schritt zu wagen, als sich vielleicht Protesparteien anzuschließen, wo dort doch katholisches ebenso Seltenheitswert hat ?.

Ich wäre gerne dabei, eine Katholische Partei mitgründen zu dürfen. Was glauben Sie, was dann in userer BRD politisch los wäre ?, aber hallo!


2

1
 
 Apollinaris 20. September 2013 
 

Das wars

Zufällig schaute ich vorgestern auf die Seite der AEK von Herrn Lohmann. Seit gut zwei Jahren keine sichtbare Tätigkeit mehr; die Unterstützer gleich null. Die Entwicklung des M.L. ist leider so skurill geworden, dass ich ihn nur noch bedauern kann.


1

4
 
 Micha 20. September 2013 
 

Rot-grün oder Schwarz-Gelb?

und niemand denkt an eine große Koalition, auf die es sich wahrscheinlich rauslaufen wird?
Egal wie, keine Stimme ist verschenkt, auch die großen Parteien schauen ganz genau, wie sich der Zuspruch an kleine Parteien entwickelt, auch unabhängig der 5%-Hürde.


3

0
 
 Suarez 20. September 2013 

@Bethlehem333

Sollte die AfD die 5% Hürde schaffen, wovon auszugehen ist, dann wird sich die CDU bewegen müssen, egal welche Stimmen jetzt aus der CDU zu einer Koalition mit der AfD zu hören sind.

Gerade als Christ wird es immer wichtiger, dieser schleichenden Entchristlichung in unserem Land durch den politischen "Pragmatismus" = Anbiederung an den FDP Libealismus FDP - entgegen zu wirken und das geht nun mal nicht, indem man weiter das geringere Übel wählt.

Die "kleineren" Übel addiren sich sich im Laufe der Jahrzehnte zu großen Übeln, wie wir heute deutlich sehen.


3

0
 
 golden 20. September 2013 
 

Sozialismus ante portas

Liebe Diskutanten,
seht ihr nicht,was die Stunde geschlagen hat ? Der christdemokratische weg wird weggebogen in den sozialistischen mainstream . Christliche Ethik ade.
papst leo X. hatte so recht mit den gebeten nach der Hl.messe, denn :DER TEUFEL SCHLEICHT UMHER-HL.ERZENGEL MICHAEL,gegen die Nachstellungen des bösen feindes sei unser Schutz !
Heiligstes herz Jesu, erbarme dich unseres landes und europas !


4

1
 
 Jaii der Herr 20. September 2013 
 

Spontanes Wählen in der Kabine

Wenn jemand unvorbereitet zur Kabine schreitet und dann nach Bauchgefühl wählt. Das halte ich nicht für gut.
Aber auch wenn noch unentschlossen so heißt das nicht, dass ich unvorbereitet bin.

Zudem gibt es noch die Möglichkeit der Abgabe eine ungültigen Stimme. Auch wenn dies natürlich alles andere als ideal ist, währe es immer noch besser als ausversehen einen 'Tyrannen' zu wählen.
Eine Ungültige Stimme bedeutet: Ich halte keine Partei für fähig mich in der Regierung zu vertreten.
Doch dass müsst gleichzeitig heißen: Steh auf. Bringe dich selbst in die Politik ein. Eine Ungültige stimme währe also alles andere als eine Stimme mit der man sich zurücklehnen sollte.


5

1
 
 Quirinusdecem 20. September 2013 
 

@Siri und weitere

Die Union ist NICHT mehr das kleinere Übel, man muss sich nur die Einstellungen von Pofalla und van der Leinen ansehen. Bei den etablierten hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera. Das Verhalten gegenüber dem katholischen Arbeitskreis zeigt wie "toll" es ist, sich wider dem Mainstream zu engagieren. Aber, bitte wählen gehen! Man kann, wenn nichts mehr geht, seinen Stimmzettel auch ungültig machen, in dem man alle durchstreicht......


4

0
 
 Bethlehem333 20. September 2013 

@ Jaii der Herr

Auch Ihnen danke ich für den Anstoss.Ps: Viele sind Ünschlüssig wen sie wählen sollen.Viele entscheiden sich wohl erst in der Wahlkabine.Auch dies ist nicht unbedingt förderlich finde ich.Hat was von "Kurzschluss"-reaktion. Lg


2

0
 
 Bethlehem333 20. September 2013 

@ Suarez

Ich gebe Ihnen im grossen Rahmen Recht.Das sogenannte kleinere Übel liegt auch mir quer im Magen.Ich wollte damit nur die Meinung vieler Priester aufzeigen.Ich hatte mal K-tv gefragt:Was soll man denn überhaupt noch wählen? Antwort.Das kleinere Übel.Wer nicht zur Wahl gehen will,wird von der eigenen Kirche als Verantwortungslos abgestempelt (Hirtenbrief).Dies finde ich auch nicht unbedingt Demokratisch.Ihre Meinung hat mich Überzeugt.Ich werde wohl am Sonntag mit ruhigem Gewissen die AfD wählen.Gott weiss um meine gesunde christliche Auffassung. Lg Bethlehem.


5

0
 
 Jaii der Herr 20. September 2013 
 

@Dottrina - Danke!

Danke, noch jemand der dieses Lügenkonstrukt rund um die 5% Hürde und kleinen Parteien durchschaut.

@Bethlehem333: Fakt ist, sollte die AfD die 5% Hürde schaffen, dass sie in den Bundestag einziehen. Nicht mehr und nicht weniger. Alles was sie als Fakt bezeichnen ist Spekulation. Begründet vielleicht, aber dennoch kein Fakt.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal klarstellen, dass ich keinerlei Werbung für die AfD machen möchte. Ich selbst habe mich noch garnicht entschieden wen ich wähle. Ich weis nur sicher: Keine Große Partei. Diese haben mich oft genug Belogen. Diese haben oft genug gezeigt, dass sie nur für ihre Wiederwahl regieren und ihre Ideale dahinter zurückstehen müssen.

Ich mache Werbung für eine Wahl bei der die großen Parteien das bekommen was sie Verdienen.
Ich mache Werbung dafür, dass die Politiker sich ihrer Diäten nicht mehr sicher sein können. Trotz ihrer 5% Hürde!


2

1
 
 Habakuk 20. September 2013 
 

Gewissen

Bravo, ich bin nicht allein. Noch einer der in seinem Gewissen vor Gott gespürt hat, dass CDU heute nichts mehr mit den katholischen Werten zu tun hat.Spüren tun dies viele, doch wer zieht schon die Konsequenz? Es könnte ja Nachteile nach sich ziehen, oder man fällt auf. Viele meinen auch, dass die CDU imer noch am besten für unsere Wirtschaft ist, d.h. erst das Geld, dann Gott. Unsere politische Landschaft ist so wertlos geworden, dass eine ungültige Stimme besser ist als eine gültige. Wer glaubt, ist nicht allein, ich bete für Sie, Herr Lohmann


3

0
 
 Suarez 20. September 2013 

@Bethlehem333 - Rot-Grün

Wo bitte steht die heutige CDU noch gegen die Homo-Ehe, Abtreibung und Entchristlichung aller Lebensbereiche?

Wenn dann kommen mal ein paar kümmerliche Lippenbekenntnisse aus der CDU und das war es dann auch schon. Die FDP als das Zünglein an der Koalitionswaage hat doch schon immer für einen antichristlichen Kurs der CDU/CSU-FDP Kolaition im Bund gesorgt. Offenbar ist einigen Christen im Land noch nicht klar, dass man längst seitens der CDU alle christlichen Positionen einem reinen politischen Machtpragmatismus geopfert hat.

Wenn es zu Rot-Grün kommen sollte, dann liegt das nicht an der AfD sondern an der CDU, die sich einer vernünftigen Koalition mit der AfD verweigert.

Wenn eine Wahl aber auf Erpressung der Wähler hinausläuft, stimmt etwas mit unserer Demokratie nicht. Dieses ewige Gerede von kleineren Übel, hat die Übel, die wir heute in unserem Land sehen, erst wachsen lassen. So wurde der Säkularismus stets auch von uns Christen begossen.


2

1
 
 Dottrina 20. September 2013 
 

Hatte gestern eine nette Diskussion

mit meinem Chef. Er sympathisiert sehr mit der AfD, meint aber, um Rot-Rot-Grün zu verhindern, als "Notlösung" die FDP wählen zu müssen, um die bestehende Koalition zu erhalten, obwohl er mit ihr (FDP) nicht liebäugelt. Ich habe ihm gesagt: Keine Stimme ist verschwendet, und wenn ich sie der AfD gebe (was ich bestimmt tun werde), ist sie gut untergebracht. Wenn jeder so denkt, sagte ich ihm, dann haben kleine Parteien ja nie eine Chance. Er hat mir recht gegeben. Was er letztlich wählt, ist ja seine Privatsache.


4

2
 
 SpatzInDerHand 20. September 2013 

Ich hab ja alles Verständis für AfD-Freunde. Auch für AfD-Wahlhelfer.

Aber hier ist kein Vereinslokal der AfD, oder? Also, CDU-Wähler wie ich dürfen hoffentlich hier auch noch bleiben?


7

8
 
 giovanni1 20. September 2013 
 

Lohmann

Ich wünschte mir eine Partei rechts von der CDU, nicht links!


4

1
 
 Bethlehem333 20. September 2013 

Fakt ist

Sollte die AfD (die mir zusagen würde) die 5% Hürde schaffen dann ist die Schwarz-Geleb Regierung weg vom Fenster.Dann Regiert Rot-Grün.Und was das bedeutet wissen wir ja.Homosexuelle Ehe, Ja.Kreuze raus aus den Schulen, Ja.Abtreibung mehr als CDU,Ja.Dass muss man bedenken.Was ist also besser für einen guten Christen? Mit dem kleineren Übel CDU kann ich mich auch nicht so recht anfreunden.Zumal die CDU immer Familienfeindlicher wird.Geh ich nicht zur Wahl,dann verschenke ich meine Stimme und handle gegen den Aufruf der Kirche.Seeeeeeeeeeeehr schwer das ganze.Eine echte Gewissensfrage.


5

4
 
 prof.schieser 20. September 2013 

Bravo, Herr Lohmann!

Wieder einer, der das "sinkende Boot" verlässt! Auch wenn die CDU diesmal noch einige Stimmen bekommt, die Zukunft hat sie verspielt. Die "Alternative" zu den inkompetenten und verlogenen Funktionären sind Fachleute, die wir heute brauchen. Und die sind bei der AfD!


6

5
 
 Jaii der Herr 20. September 2013 
 

5% Hürde?

Mich würde wirklich mal Interessieren, wer in die Welt gesetzt hat, dass kleine Parteien zu wählen die bisher immer an der 5% Hürde scheitern eine 'verlorene' stimme wäre, bzw. eine Stimme für Beliebige groß-Partei-des-anderen-politischen-Lagers sei. Wahrscheinlich die großen Parteien gemeinsam. Oder weis da wer genaueres?


Scheuen wir da genauer hin, erkennen wir, dass es sich um eine Sich selbst erfüllende Prophezeiung handelt:
Kleine Parteien wählen ist verschwendete Stimme, da sie nicht über 5% kommen => also wähle ich kleineres übel der großen => kleine Partei kommt sicher nicht über 5%.

Ich hoffe wirklich, dass in den Schulen endlich mal wirklich Politische Bildung betrieben wird. Zu meiner Zeit hat sich da aber leider auch alles nur um CDU/SPD und Ko. gedreht. Das Problem: Die großen Parteien haben da sicherlich was dagegen...

Also: Wählt nach eurem Gewissen, und nicht nach 5% Hürde! Lasst uns was verändern! Den Politischen Klüngel durchdringen!


4

2
 
 Suarez 20. September 2013 

@eiss, @siri - Reale Gefahren

Die AfD ist sicher eine Partei, in der noch nicht alle politischen Positionen klar ausformuliert sind und in der es noch verschiedenste Strömungen gibt. Die politische Grundausrichtung dieser Partei ist bürgerlich konservativ, nicht nationalistisch. Man kann eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit der europäischen Ländern befürworten ohne gleich die Souveränität des eigenen Landes aufgeben zu wollen. Das ist kein Nationalismus, sondern schlicht verantwortliche Politik, die noch weiß, wo politische Träumereien an ihre Grenze stoßen. Die Bayern z.B. sind ihrem Heimatland tief verbunden, wollen sich in der Mehrzahl das Kruzifix nicht von den öffentlichen Plätzen und Gebäuden verbannen lassen und stehen für Entscheidungsfreiheit im politischen Handeln. Sind die Bayern darum Nationalisten im Sinne von Nazis? Das ist doch Unsinn! Wenn wir unsere staatliche Souveränität an Brüssel abtreten, werden bald Leute wie Daniel Cohn-Bendit bestimmen(!), wie wir zu denken und zu handeln haben.


3

0
 
 Diasporakatholik 20. September 2013 
 

Warnschuss!!!!!!!!!

Ist konsequent und ein Signal von Martin Lohmann.

Ich habe als bisheriger CDU-Stammwähler diesmal noch (!) meine ZWEITSTIMME der CDU vergeben aus Respekt vor dem Spitzenkandidaten auf der Landesliste, der als EINZIGER von SECHS CDU-MdBs (!) GEGEN die PID-Einführung stimmte.

ERSTSTIMME gibt es diesmal von mir NICHT!!!


1

0
 
 concilium 20. September 2013 
 

Er wird als Austritt wie jeder andere auch registriert!

Der Schritt ist folgerichtig. Denn warum soll man mit seinem Geld etwas unterstützen, was nicht im eigenen Sinne ist. Frau Merkel hat aus der CDU alles andere gemacht, als was ihre achso hochgelobten Vorbilder Konrad Adenauer und Ludwig Erhardt wollten. Sorry, aber es ist Zeit sich in die Uckermark zurückzuziehen. Es wird eh nur noch ein Bettelbrief der CDU, computergeneriert versteht sich, folgen den Schritt nochmals zu überdenken. Das Geld ist in der Patenschaft für einen Priesteramtskandidaten in Heiligenkreuz oder Kirche-in-Not besser angelegt.


1

1
 
 eiss 20. September 2013 
 

Wem das Wiedererstarken des katholischen Glaubens, was faktisch auf das Erstarken des Glaubens überhaupt hinausläuft, wichtig ist, der hat es in der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland nicht leicht. Faktisch befinden wir uns in einer Äquidistanz zu den vorhandenen politischen Konzepten.
Die Afd ist jedenfalls kein Schritt nach vorne. Ihre Grundgedanken, Euro und Bismarck, laufen auf die alten deutschen Denkmuster hinaus, die ur-protestantisch und national sind, und schon zu ihren Hochzeiten nicht Gutes bewirkt haben. Wenn wir den Glauben an Europa verloren haben, weil wir den Glauben an unser Land und uns verloren haben, dann ist das nicht gut.
"Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht", das ist die Schlüsselfrage.


5

7
 
 Klosterschüler85 20. September 2013 
 

War der in der CDU?!

Das wundert mich.- Ich möchte ihn ermutigen, eine katholische Partei weit links der CDU zu gründen. Die fehlt uns nämlich! Bisher bleibt mir ur die Möglichkeit, die "Partei bibeltreuer Christen" zu wählen, meinem Gewissen damit zu folgen und meine Stimme zu verschenken.


1

4
 
 kreuz 20. September 2013 

im Gegensatz zu vielen Kommentatoren

gibt Lohmann ja keinen Hinweis auf eine AfD. und wenn die über 5% kommen sollte, so doch nicht an die Macht. sie fängt Proteststimmen ein, das ist alles.

es gibt schwarz-gelb oder schwarz-rot, das ist alles meine Lieben.

www.welt.de/politik/wahl/bundestagswahl/article120198995/Seehofer-greift-AfD-an-und-weist-FDP-zurueck.html


3

4
 
 wormwood 20. September 2013 
 

Der medienwirksame Zeitpunkt zeigt mir doch reichlich viel Agitation.


2

4
 
 WoNe 20. September 2013 
 

Seltsam ist eigentlich nur,

wie es Martin Lohmann geschafft hat, der CDU so lange treu zu bleiben. Er ist für überzeugte Katholiken der Beweis dafür, daß sich die machtsüchtige Merkel-CDU nicht mehr von innen reformieren läßt. Genau dies hat Martin Lohmann ja ernsthaft mit dem Arbeitskreis Engagierter Katholiken versucht. Dafür danke ich ihm herzlich! Denn einen Versuch war es gewiß wert.
Die einzige Möglichkeit, die CDU wieder auf einen mittigen Kurs zu bringen, dürfte eine Konkurrenzpartei aus genau dem Bereich sein, den früher die CDU besetzte, ihn allerdings aufgab, um nach und nach Positionen der Rotgrünen umzusetzen. In ihrer praktischen Politik unterscheidet sich die CDU nicht mehr von dem linken Juste Milieu: siehe Familien- und Bildungspolitik, Eheverständnis, Freiheitsauffassung. Die Themen Innere Sicherheit und Kriminalität hat die CDU im Wahlkampf wohlweislich totgeschwiegen, denn auch da hat sie in den letzten Jahren als Regierungspartei kläglich versagt.
Ich werde die AFD wählen.


3

1
 
 Salpeter 19. September 2013 
 

Alternative

Es gibt eine Alternative: AfD. Diese Partei vertritt am ehesten die christlichen Werte und hat die Chance, die 5% zu knacken. Wer trotzdem "C"DU wählt soll sich nicht beklagen.


4

2
 
 Waldi 19. September 2013 
 

"O Ihr bösen AfD-Sypathisanten",

was wird Erzbischof Zollitsch von Euch denken? Er wird Euch seinen Segen verweigern und ihn auf die Grünen, Roten und Linken umleiten, um sie für das Himmelreich vorzubereiten!


8

3
 
 Nummer 10 19. September 2013 

Er hat leider Recht!

Respekt, sehr geehrter Herr Lohmann! Hoffentlich gibt es eine Partei in der Zukunft, die Katholiken vertritt und das Zünglein an der Waage werden könnten..... Bitten wir Gott darum, dass so etwas möglich werden möge!


4

0
 
 jean pierre aussant 19. September 2013 
 

Jeder Christ sollte diesem Beispiel folgen.

Genauso wie in Frankreich haben die deutschen traditionellen rechts orientierten Parteien vor dem Druck der politischen Korrektheit kapituliert. In allen wichtigen Themen wie zum Beispiel Abtreibung oder die Normalisierung-Banalisierung der Homosexualität, findet man kaum einen Unterschied zwischen den CDU, SPD, Grünen etc.…
In diesem Licht der Rücktritt von Martin Lohmann ist mehr als nachvollziehbar. Er hat die richtige Entscheidung getroffen. Ein Christ kann nicht seine Stimme zu Parteien geben, die das Leben der ungeborenen Kinder nicht respektieren. Einige Prinzipien sind nicht verhandelbar.


5

1
 
 Lars Riedel 19. September 2013 
 

Hut ab!

Immer wieder bin ich positiv überrascht, wie offen Martin Lohmann für seine Werte und Überzeugungen eintritt, was in unserer heutigen Zeit ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Umso mehr muss ich ihm für seinen Schritt, die CDU zu verlassen, meinen Respekt zollen. Die CDU hat immer mehr ihr christliches Profil verloren. Diese Tatsache ist bereits in aller Munde, die Abkürzung "C"DU (mit Anführungsstrichen) sehe ich nicht nur hier auf kath.net, sondern sehr häufig.

Also meinen allergrößten Respekt vor Martin Lohmann!

Und die anderen Schreiber haben ja schon zum Ausdruck gebracht, dass wir bei dieser Wahl endlich eine christliche Alternative haben.

Dass Herr Lohmann in Zukunft zur AfD finden könnte, das wäre ein absoluter Traum!


6

1
 
 Josepha-Maria 19. September 2013 
 

Ich kann ihn verstehen!

Die CDU hat das C doch nur noch als Alibi. Die CDU ist sozial kalt das mir gefriert. Das sieht bei der CSU anders aus finde ich. Aber die CSU kann man ja nur in Bayern wählen. Ein schwerer Fehler!!!!!!!!!!!!


2

0
 
 Michael13 19. September 2013 
 

Eine Wahl, eine Chance, eine Alternative!

"So gut wie alle wesentlichen Kernpunkte, die das „C“ mit seiner einzigartigen Herausforderung ausmach(t)en, sind in den vergangenen Jahren von der Parteiführung der CDU vernachlässigt oder faktisch ausgehöhlt worden ..." Martin Lohmann, Sie sprechen mir aus der Seele!

Ich bin froh, dass es bei dieser Bundestagswahl endlich eine echte Alternative zur CDU/CSU gibt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist jung und ihre Mitglieder haben allemal mehr Werte, Aufrichtigkeit und Idealismus als der ganze Bundestag zusammen. Was ist das für eine CDU, die Kinder den Homopäärchen zur Adoption ausliefert (von der Leyen, CDU)? Die sich ohne eigene Meinung den "gesellschaftliche Realitäten" (Luczak, CDU) hingibt?

Mut zur Wahrheit und Mut für seine Überzeugung aufzustehen ist in der Merkel-CDU verloren gegangen.

Wir sollten die AfD nicht nur wählen, sondern uns auch dort engagieren, und dafür sorgen, dass sie eine echte Alternative bleibt, nicht bei Euro und Familienpolitik.

Mut zur Wahrheit!


10

4
 
 Ottov.Freising 19. September 2013 

Wer hat uns verraten? Christdemokraten!

Für uns konservative Katholiken in Deutschland gilt in abgewandelter Form, was einst ueber die Sozialdemokraten gesagt wurde: "Wer hat uns verraten? Christdemokraten!" Der von Lohman gewahlte Zeitpunkt ist signifikant und ich hoffe ihn vielleicht nach der Wahl und Bundestagseinzug als engagiertes Mitglied in der AfD - auch diese braucht einen starken christlich-konservativen Fluegel - erleben zu duerfen!


7

3
 
 bellis 19. September 2013 

GKC und Siri

AFD wählen ist (auch christliche) Zukunft wählen! Der Bundestag ist ihr sicher. Hört, welche Angst die Blockparteien haben.
Ein Weiser sagte: Immer wieder dasselbe zu machen (wählen) und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen ist die größte Dummheit.
Alle bisherigen Nichtwähler, aufwachen, es gibt wieder etwas zu wählen!


4

3
 
 Aventin 19. September 2013 
 

Lieber Siri,

Sie schreiben:
Die Vernünftigen zersplittern sich in AfD, PBC u.ä. anstatt sich in der CDU zu engagieren. Damit ist ihr Einfluss gleich null.
Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie selbst nicht in der CDU sind? Ich für meinen Teil bin es (noch). Glauben Sie mir, es ist völlig illusorisch zu glauben, man könne die CDU von innen heraus verändern. Entsprechende Gruppen gibt es bereits (CDL, Aktion Linkstrend stoppen). Sie werden von der Parteiführung geduldet und ignoriert. Nur Druck von außen in Form einer Konkurrenzpartei kann die CDU im Innern verändern. Die AfD ist eine historische Chance, weshalb ich sie am Sonntag auf jeden Fall wählen werde. Übrigens hat Rot-Grün so oder so keine Chance. Rot-Rot-Grün aber schon, und das kann mit einem Einzug der AfD in den Bundestag verhindert werden. Es ist also genau umgekehrt wie Sie es darlegen.


6

0
 
 JohnPaul 19. September 2013 

Wer könnte das nicht verstehen?

Wenn er nun AfD wählt, wäre seine Stimme wohl nicht einmal "verloren". In der neuesten INSA-Umfrage kommt die AfD erstmals über fünf Prozent.

www.welt.de/politik/deutschland/article120178217/Meinungsforscher-sehen-AfD-bei-fuenf-Prozent.html


7

2
 
 proelio 19. September 2013 
 

Konsequent

Herr Lohmann nimmt eine ganz hervorragende Entwicklung ohne auch nur ansatzweise, trotz allen heftigen Widerstandes, zu verhärten.
Er ist für mich ein großes Vorbild geworden.
Die CDU hat mit christlichen Grundwerten nichts, aber auch rein gar nichts mehr zu tun.
Beten wir trotzdem für die Bundeskanzlerin und für einen guten Ausgang der Wahl!


7

2
 
 gema60 19. September 2013 
 

Schreiber Siri hat recht...

Bei aller berechtigten Kritik an der CDU muß sich jeder Wähler am Sonntag klar sein wenn er den AfD wählt das er in Wahrheit Rot-Grün wählt. Die Bürgerliche Mehrheit ist so Eng geworden das es keine andere Wahl gibt als CDU zu wählen. Wer nicht total Links am Montag erwachen will muß das kleinere Übel wählen.


7

9
 
 Jaii der Herr 19. September 2013 
 

Wer Äpfel wählt wählt Birnen.

An alle die Behaupten wehr Äpfel wählt würde Birnen wählen:

IHR SEIT ES DIE DER DEMOKRATIE GRÖSSTEN SCHADEN ZUFÜGT!

Niemand wählt Birnen, der seine Stimmen für Äpfel abgibt, nur weil Äpfel zur Zeit nicht so beliebt sind wie Birnen und andere behaupten wir als Birnenliebhaber müssten deshalb Orangen wählen, weil wir auf keinen fall Birnen wählen können.

HÖRT ENDLICH AUF DAMIT.


8

6
 
 Prophylaxe 19. September 2013 
 

Wenn ein überzeugter

tiefgläubiger Christenmensch namens Herr Hohmann von diesem Verein rausgeworfen wurde, weil die Rede nicht mehr frei ist, sollten diesen Schritt alle Christen folgen.
Am Sonntag wird abgerechnet, und es sage keiner, es gebe keine bürgerliche Alternative: Sie hat diesen Begriff sogar im Parteinamen.


11

3
 
 GKC 19. September 2013 
 

Ein Signal, nach Alternativen zu suchen

Bestärkt mich in meiner Neigung zur AfD. Die muss nur auch in den Bundestag kommen, damit rot-rot-rot keine Chance zur Alleinregierung hat.


9

7
 
 Mushu 19. September 2013 
 

Austritt

Die Entscheidung ist konsequent. Und sie zeigt, wie es um die CDU und auch um den AEK steht. In der Tat ist diese Bundestagswahl eine Richtungswahl. Allerdings droht mit einer (unwahrscheinlichen) Abwahl der CDU jedenfalls gegenwärtig nicht mehr der "Untergang des Abendlandes". Vielleicht lässt sich an den Erwägungsgründen von Herrn Lohmann ja auch der ein oder andere verstehen, der aus der RKK ausgetreten ist. Es klingt fast so, als stand auch dort (in der CDU) einer, der konnte nicht mehr anders (denn das Gewissen schlug).


4

3
 
 noir58 19. September 2013 
 

Es wäre gut,

wenn wir eine echte christliche Partei bekommen würden. Leider sehe ich da nur ganz schwache Pflänz'chen.

Aber würde das Volk solch eine Partei überhaupt wollen?

Ich denke da an die Worte aus Deut: "Segen und Fluch lege ich euch vor. Wählt weise"


3

0
 
 Siri 19. September 2013 
 

Irre

Die Vernünftigen zersplittern sich in AfD, PBC u.ä. anstatt sich in der CDU zu engagieren. Damit ist ihr Einfluss gleich null. Wer AfD wählt, wählt rot!


5

10
 
 Tisserant 19. September 2013 

Glückwunsch

Sehr gut Herr Lohmann! Ich bin aus dem Verein schon vor vier Jahren ausgetreten! Die sog "C" DU ist alles, nur nicht mehr das was sie einst war eine Partei mit konservativ christlichen Werten! Schmusekurs mitm Islam, Relativismus, linke Ideen, man ist eine zweite SPD geworden! Wobei wir heute, eh die Einheitsparteien und aalglatte Einheitspolitiker überall haben! Ein FSJ würde heute nicht einmal mehr in der "C"SU Karriere machen, den würde man wg Volksverhetzung und Nazistigmata aus den eigenen Reihen politisch eliminieren! Deutschland ist verlinkt bis in die kath Kirche, die zu einer ZDK Funktionärskirche aus schwadronierenden alt 68 zigern verkommen ist! Der Alois Glück hat ja wieder anti katholische Forderungen verbreitet mit kirchlichem Segen seitens des Herrn Lehmann, Bischof aus Mainz!


10

4
 
 Ulrich Motte 19. September 2013 
 

Verständlich,

s.v. Hr. Lohmann! Übrigens haben Sie auch recht, daß von 10 CDU-Bundesministern nur 1 katholisch ist wie in der CDU-Regierung Rüttgers (NRW) nur 1 Evangelische und 9 Katholiken saßen und 1 von 13 Vorstandsmitgliedern ev. war. In Rheinland-Pfalz, wo wie in NRW rund 40 % der Kirchenmitglieder ev. Landes-und Freikirchen angehören, waren schon lange alle CDU-Bundestagsabgeordneten kath.. Die Frage ist natürlich: Zählen für Stellenbesetzung die Konfession der Bevölkerung, der Wähler, der Mitglieder oder anderes oder Konfession gar nicht? Ich bin sicher: Wenn sich die kath. Bischofskonferenz für einen kat. Arbeitskreis in CDU/CSU einsetzt(e), werden die Parteileitungen den so fördern wie den EAK. Als ich EAK-Vorstand in München war, forderte ich immer wieder gleiche Arbeitskreise, vor allem für Katholiken und Juden. Bei der SPD und den Grünen gibt/gab es gar nicht so wenige Prominente katholischer Konfession, unter den Grünen in der Regierung Kretschmann mehr als Ev.


4

3
 
 Veritatis Splendor 19. September 2013 

Es gibt eine Alternative :-) ...

...für eine "eine angstfreie und offene wie souveräne Diskussionskultur", nämlich bei der AfD. Das sind prima Leute - wie mir scheint - welchen vor allem das Wohl unseres Landes (wie auch Europas) am Herzen liegt.

Auch wenn die AfD oft medial total verzerrt dargestellt wird, die Anliegen und Vorschläge sind rational und sozial & vor allem christlich durchaus vertretbar.

Wenn noch mehr prima Katholiken wie Lohmann dazukämen, würde die Partei nur noch an christlich-vernünftigen Profil gewinnen.

Kleinparteien, wie die der Bibeltreuen Christen haben ja bekanntlich niemals eine Chance - sei es wegen überspannt-politischen Vorstellungen (des z.Zt. Machbaren) oder auch mangels fähiger Persönlichkeiten.

Mit der "Alternative für Deutschland" stehen die Chancen erstmals gut, und auch innerparteilich ist noch nichts allzu sehr festgefahren, wie bei den ehemals christlichen Blockparteien. (IMHO :-))

http://www.youtube.com/channel/UCnp7XaWTz5SEjX1ov-SNFoQ?feature=watchhttp://


17

10
 
 Tocqueville 19. September 2013 

Etikettenschwindel

Es braucht halt seine Zeit, bis man den Etikettenschwindel bemerkt...


5

3
 
 willibald reichert 19. September 2013 
 

bernhard_k

Ich habe selber über vier Jahrzehnte
der Partei "C"DU angehört und kurze Zeit
nach Werner Münch den gleichen Schritt
getan. Da ich Martin Lohmann gut kenne,
habe ich diesen Schritt schon lange von
ihm erwartet, weil ich bei der Behandlung der Katholiken als reines
Stimmvieh - nur ein einziges Regierungs-
mitglied ist katholisch, obwohl die
Wähler der Partei m e h r h e i t l i
c h katholisch sind- , seinen AEK von
Beginn an als ein vergebliches Unter-
fangen und reine Zeitverschwendung an-
sah. Hoffentlich wirkt dieser mutige
Schritt kurz vor dem Urnengang bei
möglichst vielen Wählern des kleineren
Übels so, daß sie erkennen, ein Übel
bleibt ein Übel und sich ein X für ein
U vormachen zu lassen war einmal.


7

1
 
 roxana 19. September 2013 
 

Trotzdem

Ich wähle trotzdem die CDU, weil mir die Gefahr zu groß ist, dass ich sonst von Rot-Grün regiert werde.


9

6
 
 la gioia 19. September 2013 
 

Jawohl, das ist nur konsequent, und auch ich habe mich, meinem Gewissen folgend,entschieden, diesmal eine andere Partei zu wählen.


4

1
 
 Matthäus 5 19. September 2013 

Wollte einmal eintreten

Liebe Mitchristen,
ich bin "in weiser Voraussicht" gar nicht erst eingetreten, da mir damals die Spendenaffäre mit zuviel Ungereimtheiten einherging (u.a. erhärteter Geldwäsche-Verdacht gegen Kohl und Schäuble).
Herzliche Grüße
Matthäus 5


4

2
 
 Benedetta 19. September 2013 

Ich auch

was für ein Zufall, der Brief mit meinem Austritt ging heute raus.


4

1
 
 bernhard_k 19. September 2013 
 

Danke Herr Lohmann!

Vergelt's Gott für Ihren mutigen und wahrhaftigen Schritt, der hoffentlich auch bei anderen CDU-Mitgliedern ein gründliches Nachdenken auslösen möge...


6

4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Kardinal Napier warnt vor ‚Black Lives Matter’-Organisation
  2. Unverändert hohe Unterstützung für Trump bei Evangelikalen
  3. US-Vizepräsident Pence: ‚Betet für Amerika’
  4. US-Priester: Wahl im November ist Richtungsentscheidung
  5. „Sehr geehrte Frau Flachsbarth, mit Überraschung lese ich…“
  6. "Rot-grünes Politiker- und Funktionärstreffen"
  7. Respektlos gegenüber Katholiken, die in DDR-Zeit Repressalien erfuhren
  8. „Auch die Linke hetzt“
  9. Die CDU im Sinkflug: Wenigstens reicht es für Schwarz-Grün nicht mehr
  10. „Änderung des Grundgesetzes ist überflüssig!“








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  5. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  6. Der synodale Weg funktioniert nicht
  7. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  8. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  9. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  10. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  11. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  12. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  13. „Der nächste Papst“: Welchen Herausforderungen muss er sich stellen?
  14. Trondheim bekommt nach elf Jahren wieder eigenen Bischof
  15. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz