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Wie wird die Zukunft Russlands aussehen?

18. September 2013 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
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Die Prophezeiung von Fatima wird erfüllt werden und alle Gebete, die für Russland dargebracht worden sind, erhört. Von Alan Ames


Perth (kath.net) Die aktuellen Ereignisse in der Welt erinnern mich an meinen Besuch in Russland von 1996. Ich wurde von Arkady Rovner in Moskau im Radio interviewt. Es war eine einstündige Sendung mit Beteiligung der Zuhörer. Ich sprach etwa 30 Minuten lang über das, was Gott in meinem Leben tat, und beantwortete danach die Fragen von Zuhörern. Zwei der Anrufe habe ich nicht vergessen: Der erste war von einer alten Frau, die sagte, sie habe ihre Enkelin in eine Kirche in Moskau mitgenommen. Das Mädchen sei ganz aufgeregt gewesen und habe der Großmutter gesagt, sie sehe Jesus und Er spreche zu ihr. Die Großmutter fragte mich, was sie tun sollte und was das alles bedeutete. Ich antwortete ihr, dass sie keine Angst zu haben brauchte, da der Herr Jesus in Liebe auf das Mädchen und ganz Russland zuging, um sie zu sich zu rufen. Außerdem empfahl ich ihr, einen Priester zu konsultieren und mehr Zeit in der Kirche zu verbringen.

Ein weiterer Anrufer fragte, wie die Zukunft Russlands aussehe. Ich antworte, vom Heiligen Geist geführt, dass die Zukunft herrlich sein werde, da Russland dem Herrn Jesus näherkommen und zu einem brennenden Licht werde, das andere zu Gott hin zieht. Ich fuhr fort zu sagen, dass Russland ein Bollwerk des Glaubens werde in einer Welt, die vom Bösen und der Finsternis überzogen sei, und dass die Prophezeiung von Fatima erfüllt werde und alle Gebete, die für Russland dargebracht worden sind, erhört würden.


Heute, da ich über dieses Interview nachdenke, sehe ich diese Worte in Erfüllung gehen, denn das Christentum in Russland nimmt weiter zu. Der russische Präsident scheint unter den führenden Staatschefs der Welt derjenige zu sein, der für das Christentum eintritt und häufig von Gott spricht. Ich habe schon in der Vergangenheit zu vielen Menschen über die Taten und Worte Wladimir Putins gesprochen. Er machte beispielsweise eine Wallfahrt nach Sankt Petersburg, wo der Gürtel der Gottesmutter ausgestellt war, und küsste ihn öffentlich. Dann bat er die Frauen Russlands, keine Abtreibungen mehr machen zu lassen. Ein anderes Mal, als er in der Moskauer Universität sprach, sagte er den Studenten, das Beste, was sie in ihrem Leben tun könnten, sei so zu leben wie der hl. Franziskus von Assisi. Putin nimmt außerdem häufig an der orthodoxen Liturgie teil. Und er ist dagegen, dass kleine Kinder in die Homosexualität eingeführt (unterrichtet) werden.

Natürlich ist er nicht vollkommen und macht viele Fehler, weil er ein Mensch ist, der Schwächen hat, doch trotz alledem steht er ein für Christus und die Christen, indem er zu verhindern sucht, dass die Christen in Syrien abgeschlachtet werden – etwas, das viele andere führende Politiker ignorieren.

Ich danke Gott und unserer heiligen Mutter Maria, dass wir in und durch Russland die Gnade Gottes am Werk sehen, da Gott die Welt segnet als Bestätigung der Prophezeiung von Fatima. Beten wir alle darum, dass die Führer dieser Welt zu wahren Gefäßen der Gnade Gottes werden und sich einsetzen für Frieden, Liebe, Gleichberechtigung, Moral und vor allem für Jesus Christus, unseren Herrn.

Die Liebe Gottes sei mit Euch!
alan ames

Alan Ames (Foto) hatte im Jahr 1992 eine tiefe mystische Gotteserfahrung und Umkehr. Seither hält er Gebetstage in aller Welt. Der verheiratete Engländer (Vater zweier Kinder) gehört zu den bekanntesten katholischen Referenten im englischsprachigen Raum und kommt seit dem Jahr 2000 auch regelmäßig in die deutschsprachigen Länder. Diese Art der Neuevangelisierung wird von Gott gesegnet durch zahlreiche Heilungen und Bekehrungen. Alle Gebetstage finden mit Erlaubnis seines Heimatbischofs Barry Hickey von Perth, Australien, und nach den Regeln statt, die dieser dafür erlassen hat.

Bücher von Alan Ames im Link zum kathShop


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