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Happy End: Ärzte wollten angebliche siamesische Zwillinge abtreiben

22. August 2013 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Chile: Schwanger mit einem Kind mit zwei Köpfen, drei Beinen und vier Armen, so lautete 1984 die Diagnose. Die Mutter verweigerte die Abtreibung und bekam gesunde Zwillinge. Die Zwillingsbrüder haben jetzt die Priesterweihe empfangen


Santiago de Chile (kath.net/LSN) Jetzt sind die beiden Zwillinge katholische Priester. Die Chilenen Felipe und Paulo Lizama (Foto) waren 1984 akut durch Abtreibung bedroht gewesen, nachdem die Ärzte ihre Mutter die Diagnose stellten, dass sie ein Kind mit zwei Köpfen, drei Beinen und vier Armen erwarte. Doch ihre Mutter verweigerte sich diesem Todesurteil. „Sie entschied sich für das Leben, obwohl sie angeblich selbst in Gefahr war.“ In dieser Zeit war in Chile die „therapeutische“ Abtreibung legal erlaubt, doch die junge Mutter Rosa Silva sagte, sie werde akzeptieren, was immer „Gott befiehlt“. Kaplan Paulo erläuterte: „Ich habe in meinem Herzen einen besonderen Platz für den Gedanken, dass unsere Mutter bereit gewesen war, ihr Leben für mich – für uns - aufzugeben.“


Die Eltern der Zwillinge ließen sich dann scheiden, als die Jungs 14 Jahre alt waren. „Die Trennung unserer Eltern war hart für uns. Vorher waren wir fußballverrückt gewesen. Sonntags drehte es sich um den Fußball und wir gingen nicht in die Messe“, erinnert sich Kaplan Paulo. Doch nach der Scheidung gaben die Zwillinge den Fußball auf. „In unserer Kleinstadt gab es nur von einer einzigen Seite Unterstützung: von der Kirche. So landeten wir dort.“ Mit 18 entschlossen sie sich, in das Priesterseminar zu gehen. Kaplan Felipe erinnert sich: „Ich beschloss, darüber nicht zu reden, um meinen Bruder nicht zu beeinflussen. Doch als die Zeit kam, sich zu entscheiden, was wir mit unserem Leben machen wollen, entschieden wir uns beide zum Eintritt.“ Nun, zehn Jahre später, empfingen die Brüder gemeinsam die Priesterweihe in der Kathedrale von Santiago de Chile.

Die beiden erklärten, dass die Entscheidung ihrer Mutter ihre Berufung gestärkt hat. „Wie könnte ich den Gott des Lebens nicht verteidigen?“, fragte Kaplan Paulo. „Dies alles stärkte meine Berufung und gab ihr eine spezifische Kraft, deshalb bin wurde ich fähig, mich selbst existenziell aufzugeben für das, woran ich glaube. Der Ruf Gottes ist geheimnisvoll und verborgen und er entwickelt sich in der eigenen Geschichte.“

Abtreibung ist seit 1989 in Chile ausnahmslos illegal. Das Land weist die niedrigste Muttersterblichkeitsrate in ganz Lateinamerika vor.


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Lesermeinungen

 Rolando 24. August 2013 
 

Vertrauen auf die Allmach Gottes

Es war eine große und schwere Prüfung für diese Mutter, sie vertraute auf den, der den Menschen erschafft, der kann ihn auch heilen, auch im Mutterschoß, es ist einfach zu unterscheiden zwischen töten und leben. Die Früchte dieses Gottvertrauens sind rießig, wie man sieht.


1
 
 JaCDesigns1 23. August 2013 
 

Da sieht man

Wie versessen die Ärzte sind und genau zu wissen meinen, was da für ein Kind genau mit welchen Behinderungen zur Welt kommt.

Dabei haben wir es gar nicht nötig. Gott weiß, was er tut, aber der "aufgeklärte" Mensch nicht...


1
 
 willibald reichert 22. August 2013 
 

speedy

Der Mensch denkt, aber Gott l e n k t!!!
Meine ganze Hochachtung für diese Frau und
Mutter, die glaubwürdig eine Kultur des
Lebens praktizierte und eine wirkliche
Gewissensentscheidung getroffen hatte.
Das nennt man authentisches Christentum!


1
 
 speedy 22. August 2013 
 

gott sei dank dass die Mutter zu ihren kindern hielt, und dafür bekam die Welt 2 Priester- gott hat immer etwas mit uns vor


1
 

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