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Wahleinmischung durch Erzbischof Zollitsch?

8. August 2013 in Deutschland, 68 Lesermeinungen
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Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz wünscht sich, dass die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) nicht in den Bundestag einzieht und an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert


Baden-Baden (kath.net)
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wünscht sich laut einem Bericht des Badischen Tagblatts, dass die Alternative für Deutschland (AfD) nicht in den Bundestag einzieht. "Unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten“, sagte er gegenüber dem Badischen Tagblatt wie die "Junge Freiheit" berichtet. Laut Zollitsch handle es sich dabei um ein "paar Nostalgiker", die seiner Meinung nach an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern sollten. Zum Euro sehe der Erzbischof keine Alternative "Denn der zwingt uns, weiter zusammenzukommen.“


Foto: (c) erzbistum freiburg


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Lesermeinungen

 Gandalf 13. August 2013 

Der Zollitsch-Boomerang?

Aktuelle Prognose zur BTW13 über PESM Wahlbörse: CDUCSU 37% SPD 24% FDP 7% Grüne 12% Linke 7% AfD 6%


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 Matthäus 5 12. August 2013 

Troppau

Bitte machen Sie sich einmal mit dem 1-mal-1 der Ökonomie vertraut. Eine Regel lautet: "Niemals gutes Geld schlechtem Geld hinterherwerfen". Genau das wird in Europa betrieben und zwar mit der langfristigen Folge, dass Deutschland und die anderen noch solventen Länder bald auch Sanierungsfälle werden (Griechenland wird nie seine Schulden begleichen können). Von den Tragödien für die Privathaushalte will ich gar nicht reden. Außerdem wird mit "unserem" Geld nicht den Menschen in den betroffenen Ländern geholfen, sondern nur den Banken und deren Aktionären.
Herzliche Grüße
Matthäus 5


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 Troppau 12. August 2013 

Ein Europa braucht ein Geld.

@ friederschaefer

Wie kann man europafreundlich sein, wenn man es ablehnt, die Nationalstaaten in Europa auch mit dem gemeinsamen Geld zu überwinden?

Nationalstaaten haben in Europa keine Chance mehr. Deshalb drängen sie alle auch in die Gemeinschaft. Aus Selbsterhalt müssen wir zu einer europäischen Schicksalsgemeinschaft zusammenrücken. Das die auch ein gemeinsames Geld benötigt, ist eine historische Notwendigkeit.


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 Matthäus 5 12. August 2013 

Zollitsch

Liebe Mitchristen,
Herr Zollitsch' Stellungnahmen erinnern mich immer mehr an die des frühere SED Politbüro. Das gleiche - niedrige - intellektuelle Niveau.
Herzliche Grüße
Matthäus 5


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 friederschaefer 12. August 2013 
 

ach, ach Troppau

Sie haben ja so recht! Nur Sie rennen offene Türen ein. Die AFD ist europafreundlich, aber den Zwangseuro bekämpft sie eben wegen der Zukunft Europas. Sie sollten sich mal bei der AFD umhören, bevor Sie sich so zu Wort melden.


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 Troppau 12. August 2013 

Die Zukunft des Christentums liegt in Europa.

Warum hat Erzbischof Zollitsch recht, wenn er feststellt: "Unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten“?

Europa ist das Christentum anvertraut worden, ein großes Vermögen, denn der Glaube vermag viel. Das sieht man in Europas Geschichte: die vielen Dome, Kathedralen und Klöster, die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die Sorge um Kinder, Alte, Kranke, Behinderte, den mutigen Dienst an Notleidenden, der Sinn für soziale Gerechtigkeit, die Soziale Marktwirtschaft - all das ist das Ergebnis eines guten Wirtschaftens unter den Vorgaben des Evangeliums.

Das Alles hat das gesamte christliche Europa, und nicht die Nationalstaaten, der Welt geschenkt und wir sollten auch in Zukunft mit diesen gottgefälligen Pfunden wuchern!


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 Lämmchen 12. August 2013 
 

Grüne Verflechtungen

EB Zollitsch "kann" die Grünen nicht kritisieren, Baden--Württemberg hat nicht nur einen Grünen Ministerpräsidenten, sondern einen, der hier in die Kirche sehr involviert ist. Siehe Wikipedia: Winfried Kretschmann ist Mitglied im Diözesanrat der Erzdiözese Freiburg, im Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin e. V., im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und im Kuratorium der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Ich glaube, das erklärt so manches...


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 Marienzweig 12. August 2013 

@Gandalf

Ein Grund der Zurückhaltung Erzbischof Zollitsch den Grünen gegenüber könnte der sein, dass das Erzbistum Freiburg in Baden-Württemberg liegt.
Und dieses Bundesland wird von einem grünen Ministerpräsidenten geführt, Herrn Kretschmann nämlich.

Manchmal passt kirchliche und politische Hierarchie ganz gut zusammen!
Anders als in China.
Dort haben es die romtreuen Bischöfe und Priester ungemein schwerer.
Sie werden verhaftet und verschwinden in der Versenkung, einfach so!
Und da fällt mir auf:
Von diesem traurigen Umstand habe ich von kirchlicher Seite noch keinen Kommentar gelesen oder gehört.
Unterstützung für die chinesischen Katholiken, die im Untergrund leben müssen, wäre auch ein schönes Zeichen der Solidarität.
Für EB Zollitsch und andere gäbe es reichlich zu tun, fern ab von AfD.


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 Gandalf 11. August 2013 

Grüne und FDP

Ich bin mal gespannt, ob EB Zollitsch diese Woche zur Nicht-Wahl von GRÜNE und FDP aufruft. Parteien, die ernsthaft Politiker mit Pädophiliegedanken Karrieremöglichkeiten gaben, sollten eigentlich aus katholischer Sicht unwählbar sein!

www.faz.net/aktuell/politik/aufarbeitung-der-vergangenheit-die-parteien-und-die-paedophilen-12514590.html


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 Prophylaxe 10. August 2013 
 

Ich möchte zum

Schluss dieser Diskussion, weil EB Zollitsch es nicht getan hat, auf die absolut christenfeindliche Partei ''Piraten''hinweisen: Dazu sollte man auf taz.de den Artikel ''Stimmenfang im Ramadan'' lesen, wie hiesige Politiker sich nicht tief genug in den Staub werfen können. Dieselben Politiker, die dauernd nach Trennung von Kirche und Staat rufen, nehmen selbstverständlich an Ramadan- Feiern in Rathäusern teil.
Die Piraten, die bei uns ''Religion privatisieren'' ( der dümmste Spruch des Jahres ) plakatieren, nehmen natürlich teil um ''gelebte Integration zu feiern'' und sind ''beeindruckt''. Am christlichen Karfreitag haben dieselben Zeitgeist- uns Systempiraten einen flasmob in Fußgängerzonen veranstaltet, um gegen das Tanzverbot an diesem Hl. Tag zu demonstrieren.
Wegen der Christen hatten sie frei und hatten nichts besserer als Provokation zu veranstalten.
Dieses Land wird zunehmend widerlich, deswegen im September: Nein, zu diesen Zeitgeistparteien, wählt Kleinparteien.


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 Weinberg 10. August 2013 
 

4,xx Prozent für die AfD

wären im Endeffekt nur ein Wahlgeschenk von konservativen Wählern an Rot-Rot-Grün.
Ich bin überhaupt kein Fan von EB Zollitsch, aber dies wird er wohl bedacht haben.


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 Prophylaxe 10. August 2013 
 

Nach Meinung

der Leser könnte die Intelligenz nicht so hoch sein und er hat nichts heimbezahlt.


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 Prophylaxe 10. August 2013 
 

Könnte es auch sein,

dass EB Zollitsch so intelligent ist, dass er eine Trotzreaktion beabsichtigte, um der Kanzlerin ihre völlig unberechtigte Papstkritik an Papst Bene16 heimzuzahlen ??


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 Joland II 10. August 2013 
 

Trotzreaktion möglich

Daß wir in Deutschland mit einem Schisma zu tun haben ist Fakt. Und der EB Zollitsch gehört zu denjenigen, die es forcieren und eine nationale linksorientierte Kirche aufbauen, die nichts mit der römisch-katholischen Lehre zu tun hat. Dennoch kann seine Aussage bzgl. der nächsten Bundestagswahl bei vielen eine Trotzreaktion hervorrufen.


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 kovacs 10. August 2013 
 

Herr Zollitsch welcher Gott gibt ihnen das Recht ?

Herr Zollitsch welcher Gott gibt ihnen das Recht ?

Ihre Aufgabe als Christ von jegliche Politische Gruppierungen Fernzuhalten
und mit Ihre Kirchlicher glauben zu beschäftigen !Wir leben eine "Demokratie"
was bei den Christen und Kirsche nicht Existenz diese Wort! "Demokratie" ist Eigentum
des Volkes und mit glaube nicht zu tun!Kein Land in EU so extrem dogmatisch wie hier
in Deutschland.z.B Zwangs-kirschensteuer,Kruzifix, hier in Deutschland leben mindestens so viele Gedankenfreie Menschen wie "geistig eingeschränktes" Christen!( Glauben alle Art=Mangel an Selbstbewusstsein,realitätsfremd,Hass gegen anderes denkende,gegen andere glauben,Menschen unterducken,beeinflussen,manipulieren,ausnutzen,unterwerfen,angst verbreiten....und und und
Die für Sie-(Kirsche) ermöglichen das ohne effektiver und produktiver Arbeit leben können!Also hetzen Sie nichtIhrem gutgläubiger-schafe
gegen die "Demokratie" weil kein Gott existiert der hätte ihnen diese Befugnis gegeben !


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 ProConsul 9. August 2013 
 

Ich wünsche mir

Ich wünsche mir, dass Erzbischof Zollitsch von einem romtreuen Nachfolger abgelöst wird. Die Zukunft der Kirche in Deutschland liegt in der Treue zu Rom und nicht im Liebäugeln mit einer deutschen Nationalkirche die sich anmasst, ihren Gläubigen auf politischer Ebene Ejzess zu geben.


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 Lutheraner 9. August 2013 
 

Kirche und Staat sollten völlig getrennt sein

Was geht Herrn Zollitsch als Erzbischof die Politik an? die AFD hat nichts geäußert, was die Religionsfreiheit gefährdet. Die Äußerungen des Herrn Zollitsch gefährden allerdings die durch die verräterische Berliner Politik so schon eingeschränkte nationale Souveränität noch mehr. Zum Glück hat Rom nicht mehr die Macht, den Menschen vorzuschreiben, was sie zu wählen haben. Die Deutschen wissen es selbst, ohne Herrn Zollitsch und wohl auch besser als er, was für die Freiheit und soziale Ordnung in unserem Land gut ist.


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 Prophylaxe 9. August 2013 
 

EB Zollitsch

will sich mit derartigen politkorrekten Phrasen bei den linken und Zeitgeistwählern beliebt machen.
Wie viele er durch dieses Verhalten für die christliche Botschaft erreichen konnte ?
Überhaupt niemanden, das muss man erst mal schaffen, er vergrault hingegen.


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 Sławomir 9. August 2013 

@Trierer

Ich bin auch absolut Ihrer Meinung in Bezug auf die Banker. Man sollte, egal ob politisch eher links oder rechts, Extreme vermeiden. Die vielen Banker fuer Ihre Fehlentscheidungen nicht zur Verantwortung zu ziehen, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren, ist aber auch kein klassisch konservativer oder ordnungspolitischer Ansatz.


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 friederschaefer 9. August 2013 
 

zu Troppau

Interessant, wie Ihre Sprache sich im Lauf der Beiträge verändert.
Sollten -Ihrer Meinung nach - jetzt auch die verschiedenen Sprachen Europas zugunsten einer einheitlichen "Euro"-Sprache abgeschafft werden?

EB Zollitsch hat sich -m. E. - schon so oft unqualifiziert geäußert, z. B. nach der Konzerthausrede Benedikts, dass jede Kritik aus seinem Mund die Frage aufwirft, ob nicht das Gegenteil richtig ist.


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 Gandalf 9. August 2013 

@Troppau: Es kann jeder alles sagen. ABER Zollitsch ist nicht jeder sondern zufällig Erzbischof von Freiburg. So eine Wahlempfehlung ist nicht üblich und sollte man als Bischof nicht machen. Und warum wird dann nicht vor anderen Parteien gewarnt, wo es wirklich um zentrale kirchliche Fragen geht (z. B. Lebensschutzfrage) Man kann als Katholik mit guten Gründen pro oder contra Euro oder EU sein. Das ist keine Glaubensfrage.


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 Trierer 9. August 2013 

Alternat. für Deutschland! Auch Alternat. für das Leben?

Na, lieber Willibald Reichert, was haben Sie denn da gelesen, mein posting kann es ja nicht gewesen sein. Wo habe ich denn die CDU überhaupt erwähnt, sie gar in Schutz genommen? "Alles erlauben, Narrenfreiheit"? Ich stehe ihr äußerst kritisch gegenüber! Und woher glauben Sie meine Wahlentscheidung zu kennen? Ich kenne sie selbst nicht mal. Weil ich vielleicht gar nicht hin gehe, wofür es gute Gründe gäbe. Mein lieber Mann! Lesen Sie sich´s noch mal durch. Ich kritisiere lediglich die völlige "Sprachlosigkeit" der AfD zu zentralen, uns allen hier auf den Nägeln brennenden, Politikfeldern. Oder beschäftigt sich dieses Forum nicht tagtäglich mit dem was ich benannt habe? Ich möchte wissen, ob hier ein auch gesellsch.polit.Gegenmodell zur Wahl steht, oder nur eine weitere "Lebensverhinderungs" Alternative. Lesen Sie mal, was AfD Vorstandsleute zum "Freitod" so von sich geben. Na danke! Eurokritisch gut und schön, bin ich auch, ist mir aber entschieden zu wenig.


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 bellis 9. August 2013 

Troppau

Wie bereits zum Artikel geschrieben würde ich, wenn ich zu wählen hätte zwischen Erzbischof Zollitsch und der AfD die AfD wählen.
Sie halten Europa und Erzbischof Zollitsch für christlich? Gibt es keinen Blog des ZdK & Co, auf dem Sie viel und immer wieder kommentieren können?


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 Jean_Vianney 9. August 2013 

@Weinberg

Das meine ich nicht einmal. Ich habe mein "romtreu" eher auf den ganzen Stil von EB Zollitsch bezogen und nicht auf seine Europapolitik. Seine jetzige Einmischung in den Wahlkampf ist nur ein Aspekt unter vielen, weswegen ich ich Kritik hervorbringe.
Mit romtreu meine ich vor allem, dass sein Nachfolger nicht weiterhin über Frauenordination etc. spricht, als könnte die deutsche Kirche hier mal eben einen Sonderweg einführen, sondern authentisch den Glauben verkündet!


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 Carolus 9. August 2013 
 

Na, ich hoffe doch,

Ebf Zollitschs Stellungnahme wird eher das Gegenteil von dem bewirken, was er beabsichtigt hat. Der Bekanntheitsgrad der Alternative steigt dadurch.

Es wäre auch Zeit, das Ruder herumzureißen.
Europa: ja freilich!
Eine antichristliche (gegen die Familie, gegen die Nation, gegen die römisch-katholische Kirche) gerichtete EU samt Krisenvehikel Euro: nein danke!


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 speedy 9. August 2013 
 

neulich gabs das doch schon einmal - irgendwer wollte auch etwas nicht haben, und das gegenteil passierte. ach ja die evangelischen wollten keine gleichstellung der ehe mit schwulen usw. und dann traten einige aus der evangelischen Kirche aus protest aus.
ich finde es toll das eb zollitsch unbewusst werbung für eine partei macht- denn jetzt ist ernsthaft zu ueberlegen ob man diese partei waehlen soll, aus protest, weil eb zollitsch dagegen ist


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 Sławomir 9. August 2013 

@Troppau

Ich dachte, ich hätte das bei meinen vorhergehenden Kommentaren bereits zu genüge getan.


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 Trierer 9. August 2013 

@Slawomir

Dem, was Sie in Ihrer Replik ausgeführt haben, stimme ich absolut zu. Ihre Wahrnehmung ist auch meine. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob heutzutage die wirklich "vaterlandslosen Gesellen" nicht eher in der Manager- und Bankerkaste zu finden sind. Sie richten ganze Volkswirtschaften zu Grunde und werden dafür auch noch mit Millionen belohnt. Man könnte vielleicht sagen, die Einen berauschen sich am internationalistischen Multikulti und die Anderen am internationalen Multimoney. Beide richten auf ihre Weise für unsere Länder schlimmen Schaden an.


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 Weinberg 9. August 2013 
 

jean_vianney

Romtreu? Glauben Sie denn, dass der Papst den Euro abschaffen will? Auch PP.Benedikt hat nicht für eine Abschaffung des Euro plädiert. Das Ergebnis wäre ein Chaos, das noch viel mehr Euros kosten würde.
Insofern hat Zollitsch hier nicht ganz unrecht. Die so genannte "Alternative für Deutschland" ist keine solche.


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 Prophylaxe 9. August 2013 
 

Komisch

Gegen die absolut christenfeindlichen Piraten,(''Religion privatisieren''- richtet sich nur gegen die katholische und evangelische Kirche !! ) hat der EB wohl noch nie was gesagt:
-Piraten fordern Ende des Religionsunterrichts ( dass derzeit Islamunterricht aufgebaut wird, haben diese noch nie beanstandet )
- Ende der Kirchensteuer ( dabei darf jede Religionsgemeinschaft, die die Körperschaft des öffentlichen Rechts zugesprochen bekam, Steuern ihrer Mitglieder erheben )
- Zahlungen staatlicher Gelder sollen nur für christliche Kirchen abgeschafft werden. Kritik an Zahlungen an andere Glaubensgemeinschaften gibt es nicht.
- Aufhebung des Karfreitagstanzverbots. Was diese Ideologen natürlich nicht anhält, aufgrund der Glaubensüberzeugungen anderer einen freien Tag genießen zu dürfen, den sie mit Provokationen auf den Inhalt dieses Tages gestalten.
Also für jeden:
Piraten ist das antichristlichste, was im September zur Wahl steht.
Was sagt der EB Zollisch dazu ?


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 Jean_Vianney 8. August 2013 

Zu Zollitsch

Er wird ja bald 75. Dann muss er formell ein Rücktrittsgesuch einreichen. Und ich hoffe, Rom nimmt es an. Und besetzt den Bischofsstuhl mit einem romtreuen Bischof, der nicht nur mit irgendwelchen politischen Statements und Empfehlungen und liberalen Sprüchen auffällt...


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 Sławomir 8. August 2013 

Ultimis temporis - Über das Amtspriestertum

"[...]Wo verschiedene politische oder soziale oder wirtschaftliche Entscheidungen legitim sind, haben die Priester wie jeder Bürger das Recht zur eigenen Stellungnahme. Da aber politische Entscheidungen wesensgemäß relativ sind und das Evangelium nie vollkommen adäquat und unabänderlich interpretieren, soll der Priester als der Zeuge der künftigen Welt eine gewisse Distanz zu jedem politischen Amt oder Einsatz wahren.
Um ein gültiges Zeichen der Einheit zu bleiben und das Evangelium abstrichlos verkünden zu können, kann der Priester in gewissen Fällen verpflichtet werden, auf die Ausübung seiner Rechte auf diesem Gebiet zu verzichten. Ferner hat er dafür zu sorgen, dass seine Stellungnahme den Christen nicht als die einzig legitime erscheine oder Anlass zu Zerwürfnissen zwischen ihnen werde. Die Priester sollen der Mündigkeit der Laien eingedenk sein, die zumal dort nicht unterschätzt werden darf, wo es sich um deren eigensten Lebensbereich handelt.[...]" Römische Bischofssynode 1971


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 OStR Peter Rösch 8. August 2013 
 

Völker . . .

. . . und Nationen sind gottgewollt. Oder habe ich die Bibel falsch verstanden?


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 willibald reichert 8. August 2013 
 

Trierer

Sie überraschen mich, aber leider nicht
im positiven Sinne. Die "C"DU kann also
zur reinen Macherhaltung sich a l l e s
erlauben.. Trotzdem ist Ihr Fazit dann:
W e i t e r so! Eine w i r k l i c h e
W a h l e n t s c h e i d u n g sieht in
meinen Augen anders aus. Die einen ge-
nießen bei Ihnen Narrenfreiheit, bei den
anderen legen Sie nach einem halben Jahr
ihres Bestehens gleich alles auf die
Goldwaage. Ich bin kein Mitglied der AfD, aber ich bin davon überzeugt, daß nur ein Einzug einer
kritischeren Gruppierung in den Bundestag etwas bewegen kann. Ob diese
dann in konkreten Arbeit Wort gehalten
hat, kann ich dann bei der folgenden
Bundestagswahl bewerten.


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 willibald reichert 8. August 2013 
 

Wagenburgler

Ein Statement zur Verteidigung des mensch-
lichen Lebens steht beispielsweise seitens
des Freiburger Bischofs dahingehend aus,
daß er sich öffentlich zur Unterstützung
der Petition"Einer von uns" positiv äußert. Stattdessen ist der Hauptredner
anläßlich seines 75., Geburtstages Bun-
desfinanzminister Schäuble, der bei den
Verhandlungen anläßlich des deutsch-
deutschen Vertrages sagte, es könne ja wohl nicht sein, daß an der Frage der
Abtreibung die deutsche Einheit scheitere. Über den Islam befand er, er
sei eine B e r e i c h e r u n g, er-
wünscht und gewollt und zu Europa stellte er fest:Wir können eine politi-
sche Union nur erreichen, wenn wir eine
K r i s e haben! Das Bischof Zollitzsch
sich mit einem solchen Festredner
schmückt, erinnert mich an das Sprich-
wort:Sage mir, mit wem du verkehrst, und
ich sage dir, wer du bist. Wenn man ei-
nen solchen Bischof zum Vorsitzenden
hat, bedarf es keiner Feinde mehr.


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 Trierer 8. August 2013 

Zur falschen Währung nun noch falsche Partei?

Es ist interessant @Slawomir,dass Sie Zollitsch der"linken Politpropaganda"verdächtigen,während @Prophylaxe ihn ebenso hart mit Argumenten kritisiert,die Gregor Gysi nicht schöner hätte formulieren können. Als jemand,der den Euro als die schlimmste Fehlleistung der dt.Nachkriegspolitik betrachtet,(mit dem Vorwurf werden Kohl und Waigel leben müssen)macht mich das dann doch nachdenklich. Zumeist liegt nämlich jemand,auf den aus beiden Richtungen eingeschlagen wird,nicht so ganz falsch. Zollitsch hätte besser den Mund gehalten,klar. Das ist einfach nicht"sein Bier"! Wundern tut mich allerdings die weitgehend positive Beurteilung der AfD hier. Ich möchte doch mal dazu auffordern,sich das Protokoll des sog.Parteitags dieser Gruppierung zu Gemüte zu führen. Wer sich dann noch diesen Leuten anvertrauen möchte,der hat das Abenteuer im Blut. Übrigens,brennende Themen wie Abtreibung,Euthanasie,Praenataldiagnostik,Gender,Homoehe usw.finden nicht statt. Da sind mir einige Katzen zu viel im Sack.


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 JohannBaptist 8. August 2013 
 

EBZollitsch

"...ein "paar Nostalgiker", die seiner Meinung nach an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern sollten."

Mit der Fünf-Prozent-Hürde kann Zollitsch durchaus Recht haben, wenn er die Zahl der Kirchgänger in seiner verzeitgeistigten Lehmannkirche meint, denn in paar Jahren ist dies Fakt und die verbleibenden wirklich gläubig praktizierenden Katholiken sind dann Nostalgiker.
Herr Zollitsch, wo leben sie denn?


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 Troppau 8. August 2013 

Säkulares oder christliches Europa?

In einem säkularen Europa wird zur Eindämmung von Gewalt und Verbrechen zwangsläufig Gegengewalt und die schleichende Preisgabe persönlicher Freiheit und Menschenwürde nötig. Staatliche Autoritäten treten erst rigoros und dann allmächtig den eigenen Bürgern entgegen, um (scheinbar) Schlimmes zu verhüten. Der Ruf nach dem starken Staat wird in Europa übermächtig werden und die Rechte der Bürger immer mehr beschnitten. Ein Blick in die jüngere europäische Geschichte muss uns einsichtig machen!

Der Gottesbezug gehört deshalb zumindest in die Präambel eines Gesetzeswerkes, dem wir europäischen Verfassungsrang einräumen. Denn ein Europa, das seine christlich- historischen Wurzeln vergisst, geht es wie dem Menschen, der sein Gedächtnis verliert: es erleidet einen Identitätsverlust und wird zu einem Kontinent, der beliebig manipulierbar ist. Dieser Kontinent würde mittelfristig aufhören ein Hort der Freiheit und des Friedens zu sein.


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 Anna Rita 8. August 2013 
 

Die Währung verbindet?

Schade, dass Zollitsch nicht das Wahlprogramm der AfD, sondern lediglich die Schlagzeilen in den Medien kennt. Immerhin hat diese die "Familie als Keimzelle der Gesellschaft" erkannt. Dass ein katholischer Bischof ausgerechnet für eine gemeinsame Währung als verbindendes Element zwischen Menschen und Völkern argumentiert, verwundert..


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 Anna Rita 8. August 2013 
 

die Wh

Schade, dass Zollitsch nicht das Wahlprogramm der Partei, sondern lediglich die Schlagzeilen in den Medien gelesen hat, sonst hätte er den


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 maxjosef 8. August 2013 
 

Eigentlich glaubte man, die Zeiten des Klerikalismus, in denen die Pfarrer den Gläubigen von der Kanzel runter predigten, welche Partei sie gefälligst zu wählen hätten, seien vorbei. Man kann von der AfD denken, was man will, unvereinbarer mit christlichen Grundwerten als etwa das Programm der Grünen ist die AfD jedenfalls mit Sicherheit nicht!
EB Zollitsch feiert morgen seinen 75. Geburtstag. Hoffentlich nimmt der Papst sein fälliges Rücktrittsgesuch möglichst umgehend an! Mir tut es selbst leid, wenn mir zu einem unserer Oberhirten so despektierliche Worte einfallen.


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 Bulle 8. August 2013 
 

Wahleinmischung???

Liebe Redaktion, ich WÜNSCHE mir einen guten Rat meines Bischofs, wen ich am 22. September wählen soll! EB Zollitsch ist nicht meiner, und sein Rat ist schlecht.
Dass Bischöfe im Sinne ihrer Führungsfunktion jedoch Wahlempfehlungen abgeben, finde ich grundsätzlich richtig. Es hat auch in schwierigen Zeiten schon einige Katholiken vor üblen Fehlern bewahrt...


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 Troppau 8. August 2013 

Vergebung der Schuld

Europa war früher die göttliche Kraft des christlichen Glaubens unterlegte. Und das ist genau die Kraft, die wir auch heute bei der Neugründung Europas dringender denn je benötigen. Nur diese Kraft, dieser Glaube, war schon in der gesamten Geschichte Europas in der Lage, Zwistigkeiten unter den europäischen Völkern zu schlichten und überall eine ähnliche Kultur- eine christliche Kultur- hervorzubringen. So ist die Unterzeichnung der Römischen Verträge, nur 12 Jahre nach dem Ende eines grausamen Krieges, am 23. März 1957 zwischen ehemaligen Erbfeinden, nicht denkbar, ohne die christlich begründete Vergebung der Nachbarländer dem deutschen Aggressor gegenüber.
Die Kraft zur Vergebung aber ist nicht Menschenwerk! Sie gibt aus Gnade und Barmherzigkeit nur der dreifaltige Gott, wenn wir im Vaterunser zu IHM beten: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“ So geht Glaube und Vernunft eine realistische Symbiose zum Wohl des Gemeinwesens ein!


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 Ottov.Freising 8. August 2013 

Dominikanerpater Prof. Ockenfels...

... schrieb vor einiger Zeit hier auf kath.net über die Zeitgeistaffinität der katholischen Kirche in Deutschland:
"Katholisch sein heißt, einen weiten Horizont haben – über die Berge hinweg, also ultramontan.
Andererseits ist das politische Nationalbewußtsein bei uns so verkümmert, daß sogar der Patriotismus verdächtigt wird, „konservativ“ oder gar „rechts“ zu sein. Politisch neigen wir zum Universalismus, religiös zum Nationalismus. Das führt dazu, daß ein römisch-katholischer Priester, der zugleich Patriot ist, gegen die politische und die religiöse Korrektheit verstößt." http://kath.net/news/35035

Zollitsch scheint sich besonders politisch korrekt ggn. dem polit. Mainstream verhalten zu wollen. Doch wie sagte Prälat Imkamp bei Broder: "Zeitgeistvermähler sind serielle Polygamisten!"
Herr Erzbischof, kümmern sich sich um den desolaten Zustand der kath. Kirche in D und wenn Sie sich schon zur Politik äußern, dann bitte zu kath. Themen: Lebensschutz, "Homoehe", Islamisierung etc.


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 Marienzweig 8. August 2013 

EB vs. AfD

Ich würde ganz gerne auf ein blog hinweisen, der einen interessanten Gedanken darlegt:
://einfachentfachend.wordpress.com/2013/08/07/brussel-hui-rom-pfui-ein-erzbischof-im-wahlkampf/

Erzbischof Zollitsch hofft, dass die AfD keinen Stimmenerfolg buchen kann.
Nun, ob er wohl stattdessen diesen Erfolg den Grünen gönnt?

Ich werde sehr erleichtert sein, wenn nächstes Jahr Erzbischof Zollitsch den Vorsitz der DBK aufgibt und hoffentlich auch bald seinen Bischofsstuhl räumt.
Er darf meinetwegen auch seinen Ruhestand in vollen Zügen genießen.


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 Dottrina 8. August 2013 
 

Lieber @Troppau,

ja, damals war die europäische Einigung nach dem schrecklichen Krieg eine gute Sache, die Väter des Grundgesetzes hatten gute Arbeit geleistet und vieles mehr. Das ist leider alles heute nicht mehr gegeben. Der Euro dividiert Europa auseinander; das Grundgesetz wird immer weiter ausgehebelt; diktatorische Ideologien werden durchgeboxt - gegen den Willen des Volkes. Das Europa von damals kann man mit demjenigen von heute in keinster Weise mehr vergleichen. Wenn EB Zollitsch von Wirtschaft keine Ahnung hat, sollte er einfach besser den Mund halten. Ich habe beruflich tagtäglich mit der Euro-Misere zu tun, und was ich erlebe, ist haarsträubend. Und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß die AfD wirklich eine der wenigen "Alternativen für Deutschland" ist; die etablierten Parteien sind allesamt nicht mehr wählbar!


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 frajo 8. August 2013 

Ein wichtiger Beitrag

zum Jahr des Glaubens.


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 newman 8. August 2013 
 

Schmerzgrenze

@Troppau
Wunderbar, ihre rührigen Stellungnahmen hier würden als Sonntagsreden für viele Politiker wohl trefflich taugen.
Darum, besser nicht aufwachen!


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 Aegidius 8. August 2013 
 

Placeat tibi, es könnte ja sein, daß die AfD - so wie in deren Wahlprogramm ausgewiesen - die Familie, dh. auch die häusliche Kinderbegleitung unterstützen wollte, das Allheilmittel nicht wie 1944 in Groß-, 1950 in Ost- oder seit 1990 im vereinigten Deutschland in der totalen Verfügbarmachung aller Frauen für die Produktion sieht.
Es könnte damit zusammenhängen, daß die AfD ggf den "gesellschaftlichen Konsens" in Lebensrechtsfragen neu aufrollen würde, schließlich könnte es sein, daß die CDU geschwächt würde, was der Verflechtung mit DBK(-Sekretariarat), ZDK und deren protestantischen Satellitenvereinigungen (Wisiki, Donum V.) und damit den "anderen Wegen, auf die Politik einzuwirken" (P. Langendörfer) schaden könnte. Für die Sitzungs-, Struktur- und Nationalkirchler ist tatsächlich viel zu verlieren, daher vielleicht das Interesse. Ich würde derzeit nicht die Verbindung Mainz-Freiburg überfahren wollen, da ich fürchtete, in den klebrigen Fäden hängenzubleiben.


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 Suarez 8. August 2013 

Es wäre schön, wenn man demnächst weniger über Bischof Zollitsch lesen und hören würde,

weil er seinen Ruhestand genießt.


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 anderl 8. August 2013 
 

Meine Meinung

Lieber siebenstern,

sicher haben Sie recht, denn Sie sind erfüllt vom wahren Opfergeist Mariens!

Aber erklären Sie mir das Wort "mancisses"? Das kenne ich nicht...

Maria segne Sie und alle, die sich tapfer auflehnen gegen die Übermacht des Feindes, ob er nun Satan, Helmut Schüller oder Robert Zollitsch heißen mag!


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 Prophylaxe 8. August 2013 
 

Die internationalen Finanzgangster

haben längst durchgesetzt, dass nur Guthaben unter 100 000 ( vorerst ) geschützt sind. Da anzunehmen ist, dass der Haushalt der Diözese Freiburg und einige Privatkonten dort höheres Haben aufweisen, würde eine massive Abwertung der dortigen Konten über Nacht der geistigen Auseinandersetzung mit einem komplizierten Thema sicher förderlich sein.


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 Troppau 8. August 2013 

Heimat Europa

Nach dem Krieg regte sich ein neuer Geist diesseits des Eisernen Vorhangs- der Geist eines zukünftigen Europas der Vaterländer. Unvergesslich der Handschlag ehemaliger „Erbfeinde“, der großen alten Männer Charles de Gaulle aus Frankreich und Konrad Adenauer aus Deutschland, in der Kathedrale zu Reims 1962.
Die Vision eines geeinten, friedlichen Europas wurde durch die Arbeit dieser beiden Männer, aber auch solcher wie Schumann, de Gasperi, Spaak, Monnet, Hallstein u.a. Schritt für Schritt Wirklichkeit. Wenn auch heute diese Vision verblasst ist und zähes Verhandeln und detailversessene Verwaltungsarbeit in Brüssel von dem Versuch der Konsolidierung des Staatengebildes zeugen, so haben wir im Westen doch ein Zusammengehörigkeitsgefühl geschaffen (nicht zuletzt durch das gemeinsame Geld), das sich dem, was man Heimatgefühl nennen könnte, zumindest annähert.
Heute trennen uns nicht mehr Kultur oder Administration sondern die verschiedenen Sprachen.


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 placeat tibi 8. August 2013 
 

Wie jetzt?

In der Kirche kann's ihm nicht national genug sein, da prangert er am Tag zuvor "römischen Zentralismus" an, für Europa aber sind gewachsene Staaten mit ihren Eigenarten ein "Rückschritt" und es kann ihm nicht zentralistisch genug sein, gern auch mit Zwang.
Und wenn ein Würdenträger schon Stellung nimmt zu einer Partei, dann sollte es um katholische Positionen dabei gehen, nicht um den Mammon.

Wer solche Bischöfe hat...


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 Kurti 8. August 2013 
 

Über den Gesetzesbruch, den die Bundesregierung begeht,

macht sich Zollitsch keine Gedanken. Zudem ist die AfD nicht europafeindlich, sondern möchte dass man sich an die Gesetze hält (no bail out). Jedes europäische Land ist für seine Finanzen selber verantwortlich, zumindest solange bis es eine einheitliche Finanzregierung Europas gäbe. Dieser Zoolitsch kann einen nur noch aufregen und sollte schnellstens ins Altenheim versetzt werden.


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 st.georg 8. August 2013 
 

wann...

...wird sich diese erzbischöfliche fehlbesetzung einmal so klar und dezidiert über die liturgiemißbräuche in seinem bistum äussern?


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 Prophylaxe 8. August 2013 
 

Dieser Mann

der sich mit solchen Kommentaren nur unbeliebt bei Bürgern und auch Gläubigen machen kann und sein Unwissen zu Protokoll gibt, sollte sich pensionieren lassen, wenn ihm die Realität zu kompliziert ist:
Die AfD ist überhaupt nicht gegen Europa. Es geht hier um Euro und Rettungsschirme, die als der helle Wahnsinn bezeichnet werden müssen. Die Verschuldung Griechenlands ist heute höher als vor den Hilfszahlungen in Hunderter Milliardenhöhe. Die internationalen Finanzgangster haben Wettsysteme auf Rettungsschirme eingerichtet und fahren Gewinne in Hunderte Prozent ein. Währenddessen heißt es Verhungern in Griechenland ( heizen kann sich ohnehin kaum noch einer leisten ), die ''Hilfsgelder'' fließen natürlich an die Banken, die ihre Verschuldung auf Zeit bedienen, und nicht an die Bevölkerung. Welche EU wollen wir ? Die des Kapitals, des Staatenbundes oder Bundesstaates ? Europa hat immer von seiner Vielfalt gelebt. Von einem Erzbischof ist mehr Differenzierung zu erwarten.


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 girsberg74 8. August 2013 
 

Auch wenn EB Zollitsch recht haben sollte, so sollte er sich dennoch auf seine Aufgaben beschränken und diese richtig wahrnehmen.

Es bekommt der Theologie und den Theologen nicht, sich in alles einzumischen.

Man kann natürlich vorbringen, dass alles irgendwie theologische Bedeutsamkeit hat. Das haben zu ihrem Nachteil schon die Philosophie und die Soziologie für sich in Anspruch genommen.


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 chriseeb74 8. August 2013 
 

An diesen Äußerungen...

sieht man, dass der Mann eine komplette Fehlbesetzung ist, sowohl theologisch als auch politisch vollkommen geistlos...
Was hat der Euroausstieg mit der Rückkehr zu Nationalstaatlichkeit zu tun??? Rein gar nichts!! Und je länger ich darüber nachdenke, desto eher ist die AfD für mich die einzig wählbare Partei derzeit!!


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 Troppau 8. August 2013 

Schaut in die Geschichte!

Da kann ich dem Herrn Erzbischof nur zustimmen. Haben wir seit der furchtbaren Katastrophe des Zweiten Weltkrieges nicht von einem vereinten Europa geträumt? Ein Europa des Friedens nach so vielen Jahrhunderten der kriegerischen Auseinandersetzung? Auch ein Europa der Freiheit?

Es war die Idee von dem einen spirituell begründeten Europa auf den Fundamenten des weströmischen Reiches, die sich fest auf den Glauben an den dreieinen Gott stützte.

Das christliche Europa war geboren, als Karl der Große, den man zu Recht den Gründervater Europas nennt, die Vorfahren der Westdeutschen, der Franzosen, der Norditaliener, der Österreicher, der Schweizer und der Niederländer einte und diesem Reich die göttliche Kraft des christlichen Glaubens unterlegte.

Und das ist genau die Kraft, die wir auch heute bei der Neugründung Europas dringender denn je benötigen. Nur diese Kraft, dieser Glaube, war schon in der gesamten Geschichte Europas in der Lage Frieden zu schaffen.


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 siebenstern 8. August 2013 
 

Wie sagt schon Caesar:oder wer auch immer:

Si tacuisses - philosophus mancisses!


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 Sławomir 8. August 2013 

Politik

Die Kirche hat das Recht die Gläubigen über Parteien aufzuklären, deren Ziele unvereinbar mit der Lehre der Kirche sind, wenn es Verwirrung unter den Gläubigen gibt. Es gibt auch Themen der Politik, wie der z.B. der Schutz des Lebens und die Familie, zu denen die Kirche sich auch öffentlich äußern sollte. Im Fall der AfD ist es sicher nicht so. Als Priester, Bischof und noch mehr als Vorsitzender der DBK sollte man sich sehr zurückhaltend zu parteipolitischen Fragen äußern. Man könnte sonst den Eindruck bekommen, dass jemand sein Amt dafür missbraucht seine persönlichen politischen Positionen zu propagieren. Die Kirche hat keine Kompetenz in Fragen zur EU. Erzbischof Zollitsch setzt sich immer wieder dem Verdacht aus eine linke Polit-Agenda vorantreiben zu wollen.


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 Wolfgang Löhr 8. August 2013 

Zollitsch sollte besser seinen Mund halten!

Bischöfe sollten generell keine Wahlempfehlungen für oder gegen politische Parteien aussprechen.


Wenn es eine Partei gibt, die man als Christ guten Gewissens nicht wählen kann, dann sind das die extrem antichristlichen Grünen (Zerstörung der Familie, Propagierung der Ideologien Feminismus und Gender, Drangsalierung der Bevölkerung mit abstrusen Vorschriften aus der grünen Ideologie z.B. aktuell VeggieDay, usw.)


Die AfD könnte hingegen frischen Wind in die verkrustete Parteienlandschaft bringen.


Wie soll man als katholischer Christ die Worte Zollitschs überhaupt noch ernst nehmen?


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 newman 8. August 2013 
 

Unglaublich!

Kenntnis in Sachpolitik sowie politische Vision sind leider bei Hirten in der Regel unterentwickelt. Wenn sich ein Bischof aber in dieser Art, sozusagen als Regierungssprecher, in die Politik einmischt, muss da nicht notwendig an dessen Verstand gezweifelt werden?


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 Wagenburgler 8. August 2013 
 

Euro-Verteidigung nicht Sache der Kirche

Der Euro "zwingt uns, eiter zusammenzukommen" meint Erzbischof Zollitsch ganz in der Tradition von Helmut Kohl. Tatsächlich ist der Zusammenhalt in Europa seit Einführung des Euros schwächer geworden. Deutschland sieht sich Ressentiments gegenüber, die wir längst überwunden geglaubt hatten.

Sicher ist die Europäische Einigung, die hauptsächlich katholische Staatsmänner ins Werk gesetzt haben, eine gute Sache und notwendig, um in der Globalisierung die christlich mitgeprägte europäische Kultur zu erhalten. Ob der Euro zum jetzigen Zeitpunkt und im jetzigen Umfang dafür ein geeigneter Motor ist, ist eine politische Frage, über die man streiten kann. Jedenfalls ist das eigentlich kein kirchliches Thema, das den Sachverstand von Theologen erfordert. Wichtiger, meine ich, wären Worte des Erzbischofs zur Heiligkeit des menschlichen Lebens.


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 Bichler 8. August 2013 

Offenbar der "BLA-BLA-BISCHOF" der DBK.


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 prof.schieser 8. August 2013 

Si tacuisses, Herr Zollitsch!

"Si tacuisses..." -- wenn du geschwiegen hättest, oder besser: den Mund gehalten hättest, würde man dich noch ernst nehmen..
Kein Problem, wenn ein Geistlicher zu politischen Dingen Stellung nimmt, aber es sollte dann doch "geistreich" und nicht so banal sein.


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 Stanley 8. August 2013 
 

Was Robert Zollitsch sich nicht alles wünscht ...

Die "Alternative für Deutschland" (AfD) ist mir persönlich nicht bekannt. Doch die Einmischung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz in den Wahlkampf, indem er seine "Wünsche" äußert, eine bestimmte Partei nicht über die 5%-Hürde kommen zu lassen, dürfte auch den letzten Katholiken einsehen lassen, wie wichtig die Forderung des Papstes nach einer Abschaffung des Klerikalismus ist.


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