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Sonja Angelika Strube oder warum Pinocchio eine lange Nase hatte

18. Juli 2013 in Aktuelles, 31 Lesermeinungen
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Eine katholische Theologin behauptet wahrheitswidrig wirre Sachen über die "wichtigste katholische Internetzeitung im deutschen Sprachraum" (FAZ)


Linz (kath.net/rn)
Sie haben noch nie etwas von Sonja Angelika Strube, einem Mitglied des „Forums katholischer Theologinnen“, gehört? Damit dürften Sie nicht alleine sein. Die Frau aus dem katholischen D-Promibereich hat jetzt im Herder-Verlag das Buch „Rechtsextremen Tendenzen begegnen“ veröffentlicht. Darin veröffentlicht Strube dann auch einige Sätze über kath.net, die „wichtigste katholische Internetzeitung im deutschen Sprachraum“ (FAZ).

Mit der Wahrheit nimmt es Strube dabei nicht so ganz genau. Verleumdungen sind für die Mitarbeiterin einer theologischen Einrichtung offensichtlich Mittel zum Zweck.

So behauptet sie wörtlich in einem Buch, das als Handreichungen für Gemeindearbeit und kirchliche Erwachsenenbildung gedacht ist:
»Kath.net« macht sich durch Werbung und Berichterstattung regelmäßig zu einer Plattform neurechter Medien und Gedanken. Besonders offensiv wirbt diese sich katholisch nennende Seite für die »Junge Freiheit«: Zum einen durch Werbebanner, zum anderen, indem regelmäßig positiv auf die »JF« Bezug genommen und aus ihr zitiert wird. “

Fakt ist, dass kath.net noch nie für die "Junge Freiheit" geworben hat. Die "Junge Freiheit" wirbt ab und an auf kath.net, übrigens wie dutzende andere Firmen auch. Deutlich öfters hat beispielsweise schon der Herder-Verlag, in dem das Buch von Frau Strube erscheint, auf kath.net geworben. Und es kommt noch "schlimmer": Denn der Verlag, bei dem Frau Strube ihr Buch herausbringt, arbeitet im Bereich Buch-Rezensionen, Gewinnspiel etc. seit Jahren vertrauensvoll mit kath.net zusammen.


Kath.net versteht sich - Frau Strube sei dies ins Stammbuch geschrieben - als katholische Internetzeitung, die regelmäßig in der Berichterstattung eine Vielzahl von Zeitung zitiert wird. Darunter befindet sich das gesamte Spektrum von Medien, darunter auch etliche Linksmedien wie Spiegel-Online, Standard oder sogar die TAZ.

Besonders wirr wird dann eine Behauptung von Strube im Zusammenhang mit der Einstellung der Wochenzeitung “Rheinischer Merkur” im Jahre 2010. Hier behauptet die Theologin, dass auf kath.net “mehrere Artikel” erschienen seien, die sich dafür aussprachen, sie stattdessen der “Jungen Freiheit” einzugliedern und ihre Leserschaft an dieses neurechte Blatt zu binden. Auch hier nimmt es die Autorin mit der Wahrheit nicht so genau. Kath.net hat über die Diskussion darüber berichtet, z.B. hier. That's it!

Mit Lügen und Halbwahrheiten geht es dann munter weiter. So schreibt Strube: »kath.net« sympathisierte auch mit extrem islamfeindlichen, als volksverhetzend eingestuften Medien wie »Politically Incorrect« (PI). Dabei beruft sie sich auf ein einziges Interview mit dem Herausgeber von PI aus dem Jahre 2007. Das Interview war ein einmaliges Interview wie viele andere Interviews auf kath.net. Mit ähnlicher Logik könnte sich Frau Strube auch aufregen, dass kath.net Interviews mit Gregor Gysi von den "Linken", mit dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, mit Matthäus Fellinger von der "Linzer Kirchenzeitung" und etlichen anderen Persönlichkeiten geführt hat, übrigens immer auch wohlwollend. Nebenbei: Hr. Herre hat zu jener Zeit mit zahlreichen anderen MedienInterviews geführt, für Strube kein störendes Fakt und auch kein Problem. Übrigens: Verschwiegen hat Sonja Strube
auch das kleine Detail, dass kath.net bei PI selbst schon ins Kreuzfeuer kam. Der Vorwurf: “Kath.net ist zu politisch-korrekt”.

Noch ein Nachtrag: kath.net versteht sich in manchen Fragen durchaus als "politisch-inkorrekt". Bei dieser Gelegenheit möchten wir daher gern für ein wirklich "politisch-inkorrektes" Medium werben: www.rp-online.de.

Kontakt: Sonja Angelika Strube



Anmerkung: kath.net lässt in den nächsten Tagen die uns betreffenden Passagen des Buches durch unseren Anwalt überprüfen und behält sich rechtliche Schritte gegen Frau Strube ausdrücklich vor.


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