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Satiremagazin veralbert Kardinal mit «Känguru Keuschi»

17. Juli 2013 in Österreich, 10 Lesermeinungen
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Erfundener Artikel: «Känguru Keuschi soll Jugendliche von vorehelichem Sex abhalten», titelte das Magazin mit einer Fotomontage des Kardinals


Wien (kath.net/KNA) Mit einem erfundenen Artikel hat das österreichische Satiremagazin «Die Tagespresse» den Wiener Kardinal Christoph Schönborn (Foto) hochgenommen. «Känguru Keuschi soll Jugendliche von vorehelichem Sex abhalten», titelte das Magazin mit einer Fotomontage des Kardinals. Sie zeigt Schönborn, wie er vermeintlich bei einer Pressekonferenz eine neue Kampagne zu sexueller Enthaltsamkeit präsentiert. Das ursprüngliche Bild stammt von der Vorstellung des katholischen Jugendkatechismus YouCat. Statt zweier Katechismus-Exemplare hält der Kardinal in der Bildmontage zwei Bücher mit einem Känguru auf dem Titel hoch.


Schönborn bedankte sich via Twitter bei dem Satiremagazin für die Anregung. Diese Kampagne werde es zwar wohl nicht geben; der YouCat sei aber zu empfehlen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto (c) Erzdiözese Wien


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Lesermeinungen

 Chris2 19. Juli 2013 
 

Herrlich

Selten eine so souveräne Reaktion eines Bistums erlebt. Dank auch an @veruschka für den Link zum "Nasenbär"...


1
 
  18. Juli 2013 
 

Eminent, Herr Kardinal!

Sollte der Kardinal selbst Sinn für Humor haben? Oder haben wir die noch seltenere Spezies einer kirchlichen Pressebteilung vor uns, die auch tatsächlich auf Zack ist und tut, was sie soll? Dass ich das noch erleben darf! ;-)

@veruschka und @Albertus haben völlig recht: Genau das war die richtige Reaktion. Auf ein eher dünnes Witzchen mti einem besseren Witz zu antworten - das ist in den Medien zielführend.

Herzlichen Dank aber auch an @Peregrin für sein schlagendes Beispiel dafür, was nicht zielführend ist. (Aber vielleicht mag er einfach den Kardinal S. nicht.)


1
 
 Albertus Magnus 17. Juli 2013 
 

@veruschka

Danke für den Link.
Ich halte die Reaktion der Diözese für vorbildlich-genial.


3
 
  17. Juli 2013 
 

Witzige Reaktion der Erzdiözese

Aus der fröhlichen "Gegendarstellung" der Diözese:
"Wir glauben ja wirklich, dass das Reinheitsgebot nicht nur beim bayerischen Bier, sondern auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen für Spitzenqualität sorgt. Aber mit Keuschi, dem Känguru, würden wir bei Jugendlichen nicht weit kommen. Obwohl es ja ganz putzig wirkt und jedenfalls besser wäre als die von Internet-Lesern vorgeschlagene Alternative, nämlich Norbert, der nymphomane Nasenbär."

http://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/31419.html


1
 
 Stephaninus 17. Juli 2013 
 

Humor

Kardianl Schönborn hat mit seiner Reaktion wunderbaren Humor bewiesen - bravo. Genau das erwarten die Gegner der Kirche nicht von uns (und leider haben sie oft auch recht damit. Ich war aber stets der Ansicht, das Humor und Fröhlichkeit zutiefst katholisch sind).


2
 
 Wiederkunft 17. Juli 2013 
 

Loretto

Kardinal Schonborn ist Beschützer und Begleiter der Loretto -Jugend- Bewegung. Ich kann sie beruhigen, denn diese Gemeinschaft hat Keuschheit auf ihre Stirn geschrieben!


2
 
 antony 17. Juli 2013 

Wenn er den YouCat empfiehlt,...

... dann implizit auch katholische Sexuallehre. Die findet sich nämlich darin.


2
 
 Theodor69 17. Juli 2013 
 

@ Peregrin T.

Der Kardinal hat laut Bericht gesagt, dass es "diese Kampage nicht geben wird" - Das heißt nicht, dass er die Jugendlichen nicht zur Enthaltsamkeit ermutigen wolle - aber eben nicht durch eine Kampagne mit Broschüren.
Bitte nicht alles verdrehen, sonst bleibt am Ende hängen: Der Kardinal tritt für vorehelichen Sex ein!


2
 
 elmar69 17. Juli 2013 
 

@Peregrin T.

Das Original-Statement Schönborns hab ich leider nicht gefunden, im Artikel steht allerdings nur, dass es soeine Kampagne nicht geben wird.

Ich denke, dass die Empfehlung des YouCat ein inhaltlich eindeutiger Hinweis ist und somit nur die Form nicht der Inhalt der Kampagne abgelehnt wird.


2
 
 Peregrin T. 17. Juli 2013 
 

Zum Verständnis

Hat der Kardinal tatsächlich gesagt und auch gemeint, dass er die Jugendlichen nicht zur Enthalsamkeit ermuntern wolle und dafür auch keine Kampagne durchführen wolle? Was sollen die Jugendlichen denn sonst gelehrt werden?


3
 

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