Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  15. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität

Die deutschen Bischöfe sollten den CREDO-Impuls aufgreifen

21. Juni 2013 in Kommentar, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit weniger als zwei Promille der Kirchensteuereinnahmen könnte das katholische Magazin längerfristig finanziert werden, der Ball liegt jetzt bei den deutschen Bischöfen - Ein Kommentar von Johannes Graf


München (kath.net/jg)
Der Journalist Peter Seewald hat gemeinsam mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke das Magazin „Credo“ herausgegeben. Die Herausgeber möchten es als Beitrag zum Jahr des Glaubens verstanden wissen. Das Magazin ist ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Höhe der Spenden lässt aber nur eine Ausgabe zu.

Als kostenlose Beilage zur „Zeit“, zur „Süddeutschen Zeitung“ und zur „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erreicht das Magazin eine breite Leserschicht. Laut Peter Seewald richtet es sich an Menschen die der Kirche mit kritischer Distanz gegenüber stehen und an jene, die aus der Kirche ausgetreten sind. An diesen Personenkreis wende sich die Kirche derzeit gar nicht, kritisiert er im Interview mit der Zeitung „Die Tagepost“.


Diese Menschen seien einer zunehmend kirchenkritischen Medienmaschinerie ausgeliefert, sagt Seewald. Trotz ihrer Möglichkeiten überlasse die Kirche dieses Feld weitgehend säkularen Medien. Nicht einmal der zu hundert Prozent im Besitz der Kirche befindliche Weltbild Verlag habe sich zu einer Unterstützung für „Credo“ bewegen lassen, beanstandet Seewald zurecht.

Gehört so etwas nicht zu den Kernaufgaben der Kirche? Verkündigung der erlösenden Botschaft an jene, die ihre Beziehung zur Kirche gelockert oder beendet haben? An Kritiker, Suchende und Interessierte? Viele von ihnen zahlen immer noch ihren Kirchenbeitrag. Für diese Menschen hat Papst Benedikt XVI. den Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung gegründet.

Die Einnahmen der Kirche in Deutschland aus dem Kirchenbeitrag betrugen im Jahr 2012 mehr als 5 Milliarden Euro. Würde das Magazin CREDO viermal im Jahr erscheinen, würde das einen einstelligen Millionenbetrag kosten. Im Verhältnis zu den Jahreseinnahmen aus dem Kirchenbeitrag wären das weniger als zwei Promille.

Peter Seewald hat gezeigt, wie man ein professionelles gut katholisches Magazin macht, das sich nicht nur an die katholischen Kernschichten mit starker Kirchenbindung wendet, sondern darüber hinaus interessierte Menschen anspricht. Auf 84 Seiten vermittelt es viele Aspekte des Glaubens auf interessante und kurzweilige Weise, ohne dabei Glaubensinhalte zu verwässern. Mit der Themenauswahl haben die Herausgeber Kernthemen des Katholischen angesprochen: Gott, der katholische Glaube, das Papsttum. Dazu gibt es einen „Faktencheck“ über historisch gesicherte Tatsachen aus dem Leben Jesu. Glaubenszeugnisse von sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und aktuelle Interviews mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kardinal Kurt Koch runden das Bild ab.

Er wünsche sich, dass von dem Magazin ein Impuls für die katholische Medienwelt ausgehe, sagte Seewald vor dem Erscheinen des Heftes. Man kann nur hoffen, dass der Impuls von den deutschen Bischöfen aufgegriffen wird. Das notwendige Geld wäre sicher vorhanden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  9. Vertrauenskrise in der Kirche
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  14. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  15. 'Gut' gebrüllt, Löwe?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz