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Erzbischof Müller: Wiederverheiratete können nicht zur Kommunion

14. Juni 2013 in Aktuelles, 68 Lesermeinungen
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Präfekt der Römischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht keine Möglichkeit, geschiedene Katholiken nach erneuter Heirat zur Kommunion zuzulassen


Würzburg (kath.net/KNA) Der Leiter der Römischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht keine Möglichkeit, geschiedene Katholiken nach erneuter Heirat zur Kommunion zuzulassen. In einem Autorenbeitrag für die in Würzburg erscheinende «Tagespost» (Samstag) legt Müller ausführlich dar, warum die katholische Kirche einem solchen Wunsch auch nicht in Einzelfällen nachkommen könne. Die Unauflöslichkeit jeder gültig und sakramental geschlossenen katholischen Ehe gelte absolut. Weil es sich dabei um eine «göttliche Norm» handle, könne die Kirche darüber nicht verfügen.


Der Erzbischof räumt ein, dass diese Lehre «in einer säkularisierten Umwelt häufig auf Unverständnis» stößt. Dieser Entwicklung könne die Kirche aber «nicht entsprechen durch pragmatische Anpassung an das vermeintlich Unausweichliche». Es sei auch nicht zulässig, dass die betroffenen Gläubigen aufgrund ihrer subjektiven Gewissensüberzeugung die Kommunion empfingen. Wer an der Gültigkeit seiner in die Brüche gegangenen Partnerschaft zweifle, müsse zur Prüfung ein kirchliches Ehegericht anrufen. Dieses könne dann die Verbindung gegebenenfalls für nichtig erklären.

Müller grenzt sich in seinem Beitrag deutlich von der orthodoxen Kirche ab, die Zweit- und Drittehen unter ihren Mitgliedern zulässt und segnet. Diese Praxis sei «mit dem Willen Gottes nicht zu vereinbaren» und stelle ein «nicht zu unterschätzendes ökumenisches Problem dar». Einer Berufung auf ein Notstandsrecht oder die göttliche Barmherzigkeit erteilt Müller eine Absage.

Der Erzbischof spricht sich unter diesen Umständen für eine intensivere seelsorgliche Zuwendung zu betroffenen Gläubigen aus. Der von der Kirche den wiederverheiratet Geschiedenen aufgezeigte Weg sei nicht einfach. Indem sich die Betroffenen bemühten, «die Praxis der Kirche zu verstehen und nicht zur Kommunion zu gehen, legen sie auf ihre Weise Zeugnis für die Unauflöslichkeit der Ehe ab». Außer dem Kommunionempfang gebe es auch noch andere Weisen der Gemeinschaft mit Gott. Seelsorger sollten Menschen «in irregulären Situationen» einfühlsam zur Seite stehen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.



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Lesermeinungen

 michbend 20. Juni 2013 

Sehr gut!

Ich bin dankbar, dass Bischof Müller, als Chef der Glaubenskongregation, so klare Worte findet.


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 Andronikos 19. Juni 2013 

Das ist so eine Sache....

Wenn man sich scheiden lässt, nur weil einem z.B. der Partner zu langweilig geworden ist das mit dem Ehebruch natürlich berechtigt.

Doch was ist z.B. wenn der Mann gewaltätig ist gegenüber der Frau und vielleicht auch noch den Kindern ? Will man dann die Frau zwingen sich weiterhin den Schlägen auszusetzen ?

will man dann auch die Frau zwingen bei ihm zu bleibe nso nach dem Motto "Dann halt es eben aus".

Diese Art der Unbarmherzigkeit hätte Yeshua wohl kaum gewollt.

Und am wenigsten die Ausgrenzung. Was ist wenn die Menschen einsehen, dass es ein fehler war ? Will man sie dann aus der Gemeinde ausschließen ?

Hierzu zwei Anregungen:
1. Auch Yeshua aß mit den Sündern.
2. "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein"


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 friederschaefer 18. Juni 2013 
 

Nicht falsch! Aber vollständig?

Was Bischof Müller sagt ist sicher nicht falsch. Aber ist es vollständig?
a. Was gehört zu einer gültig geschlossenen kirchlichen Ehe? Waren wirklich alle Voraussetzungen bei der Eheschließung gegeben? Wenn ja, warum hat die Ehe dann nicht gehalten? Warum werden Betroffene so selten auf die Möglichkeit der Nichtigkeiterklärung hingewiesen? Sicher nicht aus Liebe und Barmherzigkeit! Oder doch?
b. Wo bleibt die "intensivere seelsorgliche Zuwendung"? Kann sie allein durch den zuständigen Pfarrer geleistet werden, selbst wenn dieser ein Heiliger ist? Braucht es nicht auch lebendige Gemeinden, die diese Aufgabe mittragen?


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 Pilgrim_Pilger 18. Juni 2013 
 

Liebe...die Ausgestoßenen, die Verachteten, die Ausgegrenzten…

Der Kern der christlichen Botschaft ist die Liebe die Nächstenliebe und die Gottesliebe.
Mit Sicherheit sollte sich die Kirche mehr um jene Menschen sorgen die keine menschliche Liebe erhalten oder erfahren. Um die Ausgestoßenen, die Verachteten, die Ausgegrenzten….


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 Pilgrim_Pilger 18. Juni 2013 
 

Aufwachen! Wachsam sein! Die Zeichen erkennen!

Wir leben in einer gottlosen Welt die das göttliche verachtet, viele Menschen kreisen in ihrer Ich-Bezogenheit ums sich selbst. Das eigene Ego bestimmt alles. Wer mit offenen Augen sieht und erkennt und seine Ohren öffnet hört und versteht der erkennt das Jesus gerade in unserer Zeit wieder einmal von den Menschen verhöhnt, beschimpft und verspottet ans Kreuz genagelt wurde und unendlich in vielen unserer Brüder und Schwestern schmerzlich leidet.

Die völlig überflüssige Diskussion um "Ehescheidung – Wiederverheiratete - Kommunion" entspringt der egoistischen Ich - Bezogenheit der modernen Menschen. Die Unauflöslichkeit jeder gültig und sakramental geschlossenen katholischen Ehe gilt absolut. Ob das die Menschen akzeptieren oder nicht, das ist der Wille Gottes, der kann erfüllt werden oder eben nicht.


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 cosserat 18. Juni 2013 

Wenig hilfreich!

Wer in der Pfarrseelsorge tätig ist, wird sicher einige Paare kennen, wo die Situation z. B. so ist: Ein Mann und eine Frau haben standesamtlich geheiratet. Die Frau war kurz kirchlich verheiratet. Ihr Mann hat sie wegen einer Anderen verlassen. Mit ihrem zweiten Mann hat sie ein gute Ehe geführt, Kinder christlich erzogen - das Paar hat in der Praxis die Ehe so gelebt, wie es von der kirche verlangt wird. Und dann kommt die Ohrfeige....


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 speedy 17. Juni 2013 
 

die selben themen die schon erklärt wurden und zwar schon in den 1990 er jahren werden ständig aufgerollt


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 Bergsteiger 17. Juni 2013 
 

@Aredhel

Da haben Sie auch wieder recht. Kenne mich nicht so aus mit den Orden, aber eines ist klar: Mäner begleiten Männer und Frauen begleiten Frauen.
Logisch :-)


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 Ester 17. Juni 2013 
 

@ calimero

bis vor VatII war die Sache klar, sakramental war nur die katholische Ehe, alles anderen Verbindungen waren ungültig und konnten gelöst werden um eine sakramentale Ehe zu schließen.
Jedoch galt für Frauen udn Kinder aus einer solchen Verbindung (z.B ein sich bekehrt habender früher polygam lebender Heide in Afrika oder so) eine finanzielle Sorgepflicht!.
Seit dem 2ten Vatikanum werden auch nur zivilgeschlossene und evangelische Ehen anerkannt, was im Falle einer Trennung dann wieder zu sophistisch anmutenden Eheanullierungsgründen führt.
Um es kurz zu machen die Lage ist kompliziert geworden.


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 Aredhel 17. Juni 2013 

@Bergsteiger richtig, so etwas sollte es auch für Männer geben. Es ist ja auch erst ein Anfang, ein Beispiel, dem hoffentlich noch mehr folgen...irgendwo muss man ja anfangen. Wobei ich es sehr logisch finde, dass Marienschwestern zunächst auf die Frauen zugehen.


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 Aredhel 17. Juni 2013 

Es wäre wichtig, mehr Unterstützung für Betroffene anzubieten...

Schönstatt z.B. bietet Treffen und Gruppen an, in denen geschiedene Frauen über die Lehre der Kirche aufgeklärt werden und sich gegenseitig in einem keuschen Lebensstil unterstützen können... eine super Sache, wie ich finde.


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 Bergsteiger 17. Juni 2013 
 

@wurmel73
Eine erste Ehe für ungeltig erklären lassen, wird wohl in den seltensten Fällen wirklich begründet sein. In den meisten Fällen ist eine Ehe einfach gescheitert. Punkt!

@H.HFabi
ich würde sagen, der Idealfall ist der: zwei Menschen sind wirkliche Christen. Bevor sie eine Verbindung miteinander angehen, beten sie, um den Willen Gottes zu erkennen und die Sicherheit von Gott zu bekommen, dass das DEr Partner ist, den Gott für sie geplant hat. Das gibt dann schon eine solide Basis, auf die man zurückfallen kann, wenn die Lebensstürme kommen. Und die kommen unweigerlich in jeder Ehe.
Jesus kann uns durch die Stürme lotsen, das ist sicher. Aber es gibt keine Garantie, dass ich oder mein Partner uns ein Leben lang wirklich an Jesus klammern wollen. Jesus ist treu. Bleibe ich ihm ein Lebenlang treu? Das ist die Herausforderung und der tägliche Kampf.


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 Bergsteiger 17. Juni 2013 
 

@Jadwiga

Darum freue ich mich ja auch so über den Dr. Johannes Hartl. Seine klare, biblische Lehre, die kein Blatt vor den Mund nimmt, aber doch liebevoll ist, lässt im Zuhörer den Wunsch nach einem echten Leben mit dem Dreieinigen Gott wachsen.
Er hat ja auch eine Lehrserie über alles, was mit Ehe zusammenhängt, gemacht.
http://www.gebetshaus.org/medien/lehrserie/sex


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 jadwiga 17. Juni 2013 

@Aventin

Diese Menschen müsste die Kirche in der ersten Linie warnen und dann mahnen. Das tut aber die Kirche nicht gerne. Für die Verantwortlichen bedeutet das ein bisschen Ärger und man möchte doch freundlich sein, hier und dort Händchen schütteln. Ich habe nichts gegen Freundlichkeit und gegen die gute Erziehung, aber ich frage mich auch oft, ob das dem Gott auch reicht?
Macht diese Passivität auch nicht schuldig?


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 Calimero 17. Juni 2013 
 

@ Aventin

Im Falle von unverheiratet zusammenlebender Liebespaaren dürfte die Sache klar sein. Zustand der Sünde wenn auch kein Ehebruch. Diesen Zustand kann man änderen. Wegbüßen der Sünden und kirchlich heiraten oder trennen. Im Gegensatz zum unverschuldet Geschiedenem, der hat auf Lebenszeit (des Ex) keine Chance mehr.

Ganz schwierig wird es mit nur zivilrechtlich verheirateten. Hier müsste die Kirche einmal klarstellen ob sie nicht vor Gott geschlossene Ehen überhaupt anerkennt.
Nach meiner Kenntnis fehlt hier ein klares Wort.


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 Aventin 16. Juni 2013 
 

Was ich mich immer frage:

Wann kommt das erste Wort zu den Katholiken, die gar nicht erst kirchlich heiraten, sondern von vorneherein nur zivilrechtlich die Ehe schließen oder unverheiratet zusammenleben und Familien gründen? Zwei alte Schulfreunde von mir sind solche Fälle, und ich denke, dass diese immer zahlreicher werden.


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 jadwiga 16. Juni 2013 

@Bergsteiger

Es gibt noch viele komplizierte Fälle, menschliche Schicksale, die so unterschiedlich sind, dass man sie schon wegen dieser Vielfalt nicht mit einem kirchlichem Gesetzt regeln kann. Das bedeutet auch nicht, dass die Betroffenen keine Hoffnung mehr haben dürfen. Sie sollen sich persönlich mit Vertrauen an Jesus Barmherzigkeit wenden. Er wird sie nicht abweisen, sondern denen eine Lösung zeigen, ein Rezept für jeden einzeln zusammenstellen.


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 wurmel73 16. Juni 2013 
 

@Bergesteiger

für die von Ihnen genannten Fälle gäbe es ja sehr wohl noch eine andere Option als die der erneuten Scheidung samt dem daraus resultierendem Leid. Zum einen könnten die früher geschlossenen Ehen auf Gültigkeit überprüft werden und so so lange - oder ggf auch darüber hinaus könnte enthaltsam gelebt werden. Sicher kein einfacher Weg, aber gangbar.
Ein Beispiel unter vielen, das zeigt, wie fruchtbar es ist sich unter den Gehorsam der röm-kath. Kirche zu stellen auch und gerade wenn es für einen persönlich schwierig ist, zeigt die Bekehrungsgeschichte von Wayn Weibl - nachlesen lohnt sich (er stand nämlich genau in der von Ihnen beschriebenen Situation!)


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 H.HFabi 16. Juni 2013 

Aufbauen

Die Ehe muss auf etwas aufgebaut werden und das nicht auf Sand, sondern auf den Glauben, den katholischen Glauben!

Dann wird sicherlich keine Ehe zugrunde gehen, denn wer Jesus Christus als Stütz und Haltepunkt nimmt, wird für lebenslang zusammen bleiben.


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 Bergsteiger 16. Juni 2013 
 

Fortsetzung

Noch nie ist mir der Gedanke gekommen, dass diese Menschen sich nun auch wieder scheiden lassen sollten.
Noch nie habe ich gedacht, dass Jesus das von ihnen erwartet. Schon gar nicht, wenn Kinder da sind.
Aber gut, ausschliessen kann ich es auch nicht.
Ich könnte das einem Menschen nicht auflegen. Ich könnte da nur sagen "Bitte Gott, dass er dir zeigt, was du tun sollst"
Gott lässt keinen Beter stehen. Er wird sich einem offenen Herzen offenbaren.


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 jadwiga 16. Juni 2013 

Wollt ihr zum Jesus?

Der Weg ist sehr leicht zu finden.
Die Spur ist blutig rot und der Sand in Schweiß getränkt. Am Rande des Weges stehen Menschen, die euch missachten und verachten. Dort seid ihr richtig!


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 jadwiga 16. Juni 2013 

Es reicht nicht zu sagen, dass man unwürdig ist,

man muss auch umkehren.
Es gibt Menschen, die geheiratet haben und schon nach kurzer Zeit merkten sie, dass sie von ihrem Ehepartner nicht geliebt sind. Sie wurden betrogen, belogen manche sogar misshandelt und ausgenutzt. Diese Menschen nahmen ihr Schicksal, ihr Kreuz an und harrten geduldig bis zum Ende aus. Es gibt auch solche, die verlassen wurden und auch die haben ihre bittere Einsamkeit akzeptiert. Diese Menschen stolperten auch über Sünden und gehörten zu den "unwürdigen",aber sie gingen Richtung Himmel und wurden durch Leib Christi gestärkt.
Diese Menschen aber, die ihre Kreuze liegen gelassen haben, gehen in ganz andere Richtung. Dort finden sie keinen Mahl, keinen Christus und keine Erlösung. Denn das Kreuz und die Erlösung kann man nicht trennen.

"Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig"


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 placeat tibi 16. Juni 2013 
 

Hey Dolorus..

die lustigen Klickorgien die Sie hier veranstalten sind ja süß..
aber machen Sie ganz locker und sagen sie halt für sich:
"Herr, du bist nicht würdig..." wenn Sie sich so groß fühlen.

Daß Christus den Glauben und die Demut des römischen Hauptmanns so lobte, verzeihen Sie ihm bitte gnädig, ja!?


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 Scotus 15. Juni 2013 

Immer dasselbe

Die geschiedenen Wiederverheiraten klagen ständig darüber, dass sie vom Kommunionempfang ausgeschlossen sind.

Warum hab ich noch keine Klage darüber gehört, dass geschiedene Wiederverheiratete nicht beichten dürfen?


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 placeat tibi 15. Juni 2013 
 

@Dolorus - amüsant!

U.a. das: Sie empfinden die biblischen Worte des römischen Hauptmanns vor der Kommunion als " bewußt schuldeinflößend"?
Dann haben Sie leider nicht viel begriffen. Lesen Sie doch gerade als sich so dezidiert "Sola sciptura" Gebärdender doch mal den Evangeliumsbericht dazu genau nach und denken mal ein bißchen drüber nach, um was es da geht, bzw. Jesus erklärt es ja selbst.


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 Bergsteiger 15. Juni 2013 
 

@Dolorus

Zum Thema Wiederverheiratung:
Es ist ein schwieriges und schmerzliches Thema.
Man kann viele Jahre lang auf Irrwege gehen. Heiraten, sich scheiden lassen, wieder heiraten, mit dem Wissen, dass es so nicht sein sollte, aber ohne wirkliche Schulderkenntnis. Aber eines Tages klopft Jesus an die Tür und der Heilige Geist öffnet einem die Augen für all den Mist, der sich angehäuft hat. Es ist zu spät für ein Zurück, so wie es auch für König David zu spât war. Der Ehebruch ist nicht rückgängig zu machen, der Mord auch nicht, aber doch gibt es Vergebung. Psalm 32 und 51
So ein Mensch darf doch teihaben am (in meinen Augen)Gedächtnismahl. Denn Jesus ist ja für meine Schuld ans Kreuz gegangen.
Anders ist es für jemanden, der keine Schulderkenntnis hat und das Abendmahl als ein Recht einfordert, und mit dem Wort Diskriminierung kommt.
Der Opfertod Jesu für mich ist kein Recht, sondern eine Gnade, ein Geschenk.
Aber es bleibt ein schwieriges Thema , dazu die 1000 Zeichen :)


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 Rolando 15. Juni 2013 
 

An alle Eheleute 1. Teil ( es klappte vor 9 Std nicht

Tertullian (um 155 – um 220), Theologe
An seine Frau, II, 9

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“

Wo findet man Worte, die die ganze Vortrefflichkeit und das Glück einer
christlichen Ehe ausdrücken können? Die Kirche entwirft den Vertrag, das
eucharistische Opfer bestätigt ihn, der Segen besiegelt ihn, die Engel als
seine Zeugen registrieren ihn, und der Vater der Himmel ratifiziert ihn.
Ein lieber und heiliger Bund ist es, der zwei Christen unter dem gleichen
Joch vereint (Mt 11,29), die durch die gleiche Hoffnung, die gleiche
Sehnsucht, die gleiche Zucht, den gleichen Dienst verbunden sind. Beide
sind Kinder des gleichen Vaters, Diener des gleichen Herrn..., sind ein
Fleisch (Mt 19,5), ein Geist. Sie bitten gemeinsam, beten gemeinsam an,
fasten gemeinsam, belehren, ermutigen und ertragen einander. Man trifft sie
gemeinsam an in der Kirche, gemeinsam am Tisch des Herrn. Sie teilen auch
Armut und Überfluss, Verfolgung und Tro


8

13
 
 scopos 15. Juni 2013 
 

Das Problem besteht darin, dass die Seelsorge für

diese Geschiedenen und andere Randgruppen nicht oder mangelhaft funktioniert und daher als Ersatz-"Lösung" diese absurde Forderung nach Zulassung aufkommt.

Anderseits gibt es aber ein Jesus Wort, das von der Lehre nicht ausreichend gewürdigt wird: Neben dem, dass der Mensch nicht trennen darf, was Gott verbunden, gibt es auch das Jesu Wort, das Unzucht als (einzigen) Grund der Entlassung aus der Ehe nennt und gstattet!

Dieses Wort ist in der Lehre zu berücksichtigen! Es ist Aufgabe der Hirten den Vielen, die ohnehin Opfer von PartnerInnen wurden (weil sie die Ehe aufgrund ständiger Unzucht mit anderen PartnerInnen gröblichst verletzen und zerstören) nicht auch noch einen Mühlstein um den Hals legen!

Hier geht es also nicht nur um seelsorgliche Begleitung, sondern solche Partner, die Opfer sind, dürfen nicht auch noch bestraft werden, wenn sie ihr PartnerIn ständig betrügt und sich de facto aus der Ehe verabschiedet!

Es ist Jesu Erlaubnis, der hier Rechnung zu tragen ist!


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8
 
 kaiserin 15. Juni 2013 
 

Der ganze deut. Dialogprozess

mit seinen Anliegen ist sowieso ein einziger Unfug!Und das wird immer deutlicher werden.Wenn diese klügen Köpfe dort (statt das dumme Dial-ü-gieren)endlich mal ihre Knie beugen würden...Tja, liebe Brüder und Schwestern aus Babylon,macht ihr endlich eure Klappe zu, eure Hände falten und das Confiteor sprechen!Und ein Dankeschön an Seine Eminenz Müller!


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 Bergsteiger 15. Juni 2013 
 

@bambus

Es ist völlig richtig, dass zum Bekennen der Sünde auch das Lassen der Sünde gehört.
Es ist auch richtig, dass ein Mensch, der seine Sünden erkennt und bekennt, hingehen sollte und mit den Menschen, die es betrifft, das Leben, soweit er kann, ordnen soll.
Und ganz sicher ist der Weg eines Christen ein schmaler Weg.
Ich sehe einen grossen Unterschied zwischen einem wirklich Glâubigen, der sich scheiden lässt und einen anderen Menschen heiratet. Da stelle ich mir Fragen bezüglich der Echtheit seines Glaubens und frage mich, was er beim Abendmahl will.
Wenn es aber Menschen betrifft, die nur Namenschristen waren und erst später eine echte Bekehrung zu Gott erlebten, ist die Sache doch etwas anders. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Ansonsten sehe ich unwürdig zum Abendmahl gehen sehr breit: gehegter Groll, Bitterkeit, die man nährt; ständige Unfreundlichkeit, gegen die man nicht ankâmpft, Egoismus, den man nicht bereit ist, abzulegen....


14

3
 
 Ester 15. Juni 2013 
 

@ bambus

Jesus erlaubt nicht die Trennung im Fall von UNzucht, sondern sagt "Solange die Ehe nicht auf UNzucht beruht" was bedeutet das die Ehe z.B des Herodes eine unzüchtige war und man sich in so einem Fall (weil man gar nicht hätte heiraten dürfen) trennen muss.


7

16
 
 servus Domini 15. Juni 2013 
 

Gültig geschlossene Ehe?

Wäre es nicht auch mal nötig über den Begriff "Gültig geschlossene Ehe" nachzudenken? Ist eine kirchliche Trauung bei der evtl. beide Ehepartner eigentlich keine Ahnung haben was sie da tun, ein gültiges Sakrament? Und wie sieht es eigentlich mit der Mitverantwortung der Bischöfe und Priester aus? Mit der häufig absolut unzureichenden Ehevorbereitung? Das die Priester die Trauung durchführen, auch wenn sie genau wissen das ein Brautpaar nur einen schönen "durchgestylten Event" haben möchte? Wer lädt hier welche Schuld auf sich?


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1
 
 Wiederkunft 15. Juni 2013 
 

Ehe

Ein großes Problem in der Sakramentalen ehe sehe ich auch in der Vorbereitung darauf ,Diese ein tags Kurse sind viel zu wenig Die Paare gehören in der ganzen Verlobungszeit (Verlobung sollte unbedingt von der Kirche eingefordert werden)Seelsorglich begleitet.Die Paare müssen sich bewusst werden das sie eine christliche Ehe eingehen und sollen vorher intensiv mit unseren Glauben konfrontiert werden.Dann hätten wir sicher weniger Scheidungen!


8

0
 
 bambus 15. Juni 2013 
 

@Bergsteiger

Da fehlt eines: nicht mehr sündigen. Jesus hat Sünden vergeben und immer gesagt: Sündige nicht mehr!
Es ist nicht genug die Sünde zu bekennen, zur Buße gehört immer auch ernsthafter Wille um die Sünde nicht wieder zu begehen. Natürlich sündigen wir alle bis zum Tod. Aber eines ist es, immer wieder zu sündigen und sich dabei bemühen und wollen anders zu leben, oder aber halt zu resignieren und der Sünde gar kein Widderstand mehr zu leisten. Wenn ich also weiß das meine Scheidung und Wiederheirat Sünde war/ist – was dann?
Es ist nicht einfach, vor allem wenn es Kinder in der neuen Beziehung gibt. Aber das Leben nach Gottes Willen war noch nie einfach, man muss sein Kreuz nehmen und tragen.
Gewissen ist wichtig, aber man soll das Gewissen richtig gestalten. Die Kirche ist unser Wegweiser. Wenn ich nach ehrliche Suche nach Gottes Willen immer noch anderer Meinung bin als die Kirche, hilft vielleicht sich daran zu erinnern, dass Jesus uns zum schmalen, schwierigeren Weg ruft.


7

0
 
 Nummer 10 15. Juni 2013 

Michael S.

Bitte das Bibelzitat noch weiterlesen, da steht nämlich dann auch noch (gestriges Tagesevangelium), dass man sie dem "Ehebruch" ausliefert: Das zeigt die sehr strenge Begrifflichkeit und Semantik bez. des Wortes "Ehebruch". Ihre Vermutung betrachte ich deshalb eindeutig - entschuldigen Sie - als Miss- und Falschverstehen der Worte unseres geliebten Herrn Jesus Christus. Trost: Mir ging es auch schon mal so vor mehreren Jahren so bei einer anderen Bibelstelle, wo ich nun erkannen durfte, dass ich zu wortglauberisch die Bibel ausgelegt habe. Man muss den GEist insgesamt und den Kontext genau beachten, sonst kommt man plötzlich zu ganz anderen Ergebnissen..... :-)


11

15
 
 Nummer 10 15. Juni 2013 

Sehr schön gesagt von EB Dr. Müller :-)

Eine sehr klare, logische und bibeltreue Aussage von S. E. EB Müller, danke dafür.
An die Mitkommentatoren:
Gott verzeiht sicher, wenn man schwere Sünden wie Ehebruch (vgl. 10 Gebote an Moses) bereut und beichtet. Doch erkennt man den Grad der Reue an dem Katholiken, ob er sich aus Demut und Reue nicht einfach das Recht herausnimmt, die Hl. Kommunion zu empfangen. Bitte nicht verwechseln: Kommunionempfang oder Nicht-Empfang ist nicht gleichbedeutend mit in denHimmel kommen oder nicht in den Himmel kommen!
Jesus fordert den Gehorsam aus echter, tiefer Liebe ein. Zudem kann man die Hl. Kommunion auch geistigerweise empfangen: Das einzuüben und dadurch die geistigen Ohen und das Herz für Jesus zu öffnen ist eine sehr fruchtbare geistliche Übung, die ich den Wiederverheirateten sehr an Herz legen möchte, statt sich das "Gericht" zuzuziehen, wenn man eigenmächtig kommuniziert.....


13

20
 
 Bergsteiger 15. Juni 2013 
 

PS

Ich will nicht den Nachdruck legen auf die verschiedenen Auffassungen des "Abendmahles". Das möchte ich noch einmal betonen, aber das passte nicht mehr in die 1000 Zeichen.


6

2
 
 Don Quichotte 15. Juni 2013 

Dank Sigmund Freud ist der Weg zur 2.Ehe ...

heute ein Kinderspiel: Zehntausende Ehen werden heute in (geheimen)Ehenichtigkeitsverfahren für null und nichtig erklärt. Die Dunkelziffer ist viel höher, denn die Bischöfe lassen sich dahingehend nicht gerne in die Akten schauen!
Einige fragwürdige Paragraphen im neuen Kirchenrecht (1983) machen so das Unmögliche möglich: "EHEUNFÄHIGKEIT"
Damit läßt sich das göttliche Gesetz von der Unauflöslichkeit der Ehe ganz einfach umgehen.
Diese Praxis ist ein himmelschreiendes Unrecht! Bekanntlich hat Benedikt XVI. diese Praxis sehr oft gerügt - aber hat sich etwas verändert ?
Oft beklagen wir uns über den dzt. Zustand der kath. Kirche: wir fragen uns, ob Gott tatsächlich noch mit ihr ist ... angesichts solcher scheinheiligen und himmelschreienden Praktiken in der Kirche fragen wir uns zurecht. Mögen die mutigen Zeugen des Ehesakraments - insbesondere auch die Opfer Heinrichs VIII. der Kirche mit ihrer Fürsprache beistehen.


2

1
 
 Bergsteiger 15. Juni 2013 
 

Jesus ist für die Sünder gekommen

Darf ich als Nichtkatholik meine Meinung sagen?
Ich sehe in der Abendmahlfeier ein Gedächtnismahl: "tut dies zu meinem Gedächtnis." Wenn ich am Abendmahl teilnehme, denke ich daran, dass Christus für mich und meine Schuld gestorben ist. Dass mir vergeben ist. An diesem Mahl kann ich nicht teilnehmen, wenn mir der Opfertod Jesu persönlich nichts bedeutet. Wenn ich in bewusster Sünde lebe. Wenn ich keine Vergebung will.
Wenn ich aber irgendwann erkenne, dass meine Ehescheidung und Wiederverheiratung Sünde war, und wenn ich damit zum Kreuz gekommen bin und diese Sünde bekannt habe, dann habe ich das Recht, am Abendmahl teilzunehmen.
Ich denke nicht, dass Jesus dann erwartet, dass ich mich wieder scheiden lasse und meinen Kindern aus zweiter Ehe auch noch den Vater nehme. Das wäre ja noch mehr Schuld, die dazukommt.
Wichtig ist, sich innerlich zu prüfen, wie man zu Jesus und seinem Opfertod steht, denn Gott sieht das Herz an. Jesus ist für die Sünder gestorben, nicht für die Gerechten


19

11
 
 Alter Fuchs 15. Juni 2013 
 

Österreichs Sonderwege:

Gerda Schaffelhofer, Präsidentin der KAÖ, sagt zum Thema der wiederverheiratet Geschiedenen: „Da muss etwas weitergehen.“ Deshalb ist ein "Kirchenparlament" vorgesehen.

Quelle:

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1418891/Kirchenparlament_Laien-sehen-Rueckenwind-durch-Papst?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0


2

1
 
 Michael.S 15. Juni 2013 
 

Fortsetzung

Insofern ist also eigentlich nicht die Trennung das Problem in dieser Diskussion, sondern vielmehr bereits die "unberufene" Hochzeit.

Unter dieser Betrachtungsweise gewinnt die Möglichkeit der Annullierung einer Ehe (im Sinne von Erkenntnis einer menschlichen Fehlentscheidung, verbunden mit Buße und Reue) einen wesentlichen Stellenwert.

Die Frage die für mich bleibt ist, ob die Kirche tatsächlich dazu berechtigt ist aufgrund eines (wenn auch schwerwiegenden, aber doch menschlichen) Fehlers der oft Jahre oder Jahrzehnte zurückliegt (ich meine die oben beschriebene unberufene Eheschließung) und den der Betroffene nun sicher bereut (denn ansonsten wäre der dringende Wunsch nach dem Empfang der Kommunion nicht ehrlich) von diesem unserem wunderbarsten und heiligsten Sakrament auszuschließen.


5

6
 
 Michael.S 15. Juni 2013 
 

Es tut gut

zu sehen wie speziell hier auf dieser Seite eine Diskussion selbst zu so einem brisanten Thema mit differenzierten Statements ohne Radikalisierung und Schwarzweißmalerei stattfindet. Danke für die vielen Beiträge, die doch jeder auf seine Weise beitragen ein wenig Licht in die Sache zu bringen.


Tatsächlich dürfte der Kern des Ganzen in der mangelnden Wertschätzung oder auch einem falschen Verständnis der Ehe liegen. Wenn die künftigen Brautleute ihren Wunsch nach der Eheschließung wirklich als Berufung im wörtlichen Sinn erfahren dürfen und können ist die ganze Diskussion obsolet. Denn dann ist die formelle Hochzeit nur noch eine irdische Bestätigung von Gottes Wille.

Viele Zeitgenossen können und konnten aus verschiedensten Gründen diese Berufung nicht spüren. Die Durchführung des irdischen Hochzeitsritus kann aber dann nicht den gleichen Stellenwert für die Eheleute haben, auch nicht in der rückblickenden Betrachtung.

-Fortsetzung im nächsten Kommentar-


2

1
 
 Anfaenger 15. Juni 2013 

Mitleid und Barmherzigkeit

sind das eine. Das andere ist der Sachverhalt an sich. Das zum einen. Zum Anderen, eine Ehescheidung und eine Wiederverheiratung trotz einer vor Gott immer noch bestehenden anderen Ehe sind ebenfalls zwei Dinge, die man in der Diskussion klar trennen muss. Und das Dritte ist, dass eine solche Wiederverheiratung ein freier Entschluss ist, den man - sofern man seinen Glauben kennt - im Bewusstsein der sich daraus ergebenden Folgen trifft. Es gibt in jedem Leben solche Entscheide, die man vielleicht später bitter bereut, bei denen die Folgen aber nicht einfach aufgehoben werden können.

Würden wir Gott wirklich als Gott in unser Leben einbeziehen, dann würden wohl manche Fehler nicht passieren. Und wenn sie passiert sind, würden wir ihm vertrauen und uns in jeder Situation ganz seiner barmherzigen Gerechtigkeit und seiner gerechten Barmherzigkeit anvertrauen.


10

1
 
 Rolando 15. Juni 2013 
 

An alle Eheleute 2. Teil

Trost. Zwischen ihnen gibt es kein
Geheimnis, keine Ausflüchte, sondern unverbrüchliches Vertrauen,
gegenseitige Zuvorkommenheit, nichts, was Kummer machen könnte. Wenn sie
Kranke besuchen oder Notleidenden helfen, brauchen sie das nicht heimlich
tun; sie geben Almosen, ohne sich voreinander rechtfertigen zu müssen; sie
opfern ohne schlechtes Gewissen und gehen ungehindert ihren täglichen
Pflichten nach. Bei ihnen gibt es keine verstohlenen Kreuzzeichen, kein
ängstliches Grüßen, kein stummes Dankeschön. Aus ihren Kehlen, frei wie
ihre Herzen, steigen Hymnen und Lieder empor; sie wetteifern allein darin,
wer das Lob Gottes am schönsten singt. Christus freut sich über diese
Einheit, und solchen Eheleuten schickt er seinen Frieden. „Wo zwei in
seinem Namen versammelt sind“, da ist auch er (Mt 18,20). Und wo er ist,
da ist kein Platz für den Feind unseres Heiles.


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 Rolando 15. Juni 2013 
 

Regensburger Kindl

Genau so ist es. Ein Gemeinsames Versprechen vor Gott von HERZEN ( nicht beiläufig, wie es oft geschieht) und ein gemeinsamer aktiver Weg mit dem Herrn in der Kirche ist das Beste.


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 te amo 15. Juni 2013 

Mit Geduld abwarten,

ob sich die Ansicht der Glaubenskongregation oder die gegensaetzliche Meinung (Verzeihbarkeit!)von sehr vielen Bischoefen insbes.in anderen Regionen der Welt (abseits von Rom und Regensburg)durchsetzt. Vieles wurde von Paepsten oder Bischoefen unserer Kirche im Laufe der Zeit wieder rueckgaengig gemacht, oder man hat sich in spaeter Einsicht auf Barmherzigkeit hoffend an die Brust klopfen muessen. Denken wir nur an Aburteilung der byzantin. Kirche (Schisma 1054), die Verbrennung des Jan Hus (1415 beim Konstanzer Konzil), die Aufhebung des Jesuitenordens (1773), oder die Anbiederung Kardinal Innizers an das Hitler-Regime. All das waren klare Fehlentscheidungen, folgenschwere Ausrutscher ("oder nicht?").
Christus hat sein schweres Leiden gewiss auch fuer die geschiedenen Wiederverheirateten getragen.


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 Ludwig 15. Juni 2013 

@ MARTYRIA zum CCEO

Ich glaube zu wissen, dass die Causa Ehe/Ehescheidung im CCEO nach römischer Praxis gehandhabt wird und damit eben KEINE zwei Praktiken parallel in der katholischen Kirche existieren.

Mit den Orthodoxen ist das so eine Sache; das wird oft missverstanden. Das Eheband ist im Gegensatz zum Westen (Stichwort Ehevollzug) die Liebe. Stärke der Hl. Geist und die Eucharistie.

Wenn diese Liebe fort ist, löst sich sozusagen die Ehe auf, sodass der "Tod" der Ehe festgestellt werden kann.

Richtig ist aber auch, dass die Zweit- und Drittehen nicht gekrönt, bzw. ggf. auch nur gesegnet und gar als Bußritus vollzogen werden.

Heißt: Die Orthodoxie macht sich´s da nicht soooo leicht, wie man bei uns tut und es ist immerhin altkirchliche Praxis.


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 Triceratops 15. Juni 2013 
 

Trotz meines Statements von weiter unten:

Ein bisschen Probleme habe ich schon mit dem ABSOLUTEN Verbot der Wiederverheiratung von Geschiedenen.
Wenn jemand selbst an der Scheidung Schuld hat, ist die Sache absolut klar. Da gilt genau das, was ich vor einigen Stunden geschrieben habe: Kommunionempfang ist riskant.
Nur: Wie kommt jemand, der/die böswillig verlassen worden ist, dazu, das ganze Leben alleine bleiben zu müssen?
Was ist, wenn zwei junge Leute überstürzt heiraten und nach 1 Jahr stellt sich heraus, dass das ein Fehler war? Und die 2. Ehe hält dann 50 oder 60 Jahre lang bis zum Tod des einen Partners? Ist es dann tatsächlich die 60 Jahre dauernde Ehe, die vor Gott ungültig ist?
Ich gebe zu, dass ich hier ein echtes Problem habe. Wie soll man hier eine Lösung finden, die diesen Einwänden gerecht wird und trotzdem die Unauflöslichkeit der Ehe nicht in Frage stellt?
Ich muss zugeben, dass ich da ratlos bin.


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 bambus 14. Juni 2013 
 

Fortsetzung @Michael.S

Für Unzucht wurde hier das griechische Wort »porneia« benutzt. Das gleiche Wort findet man auch in Apg 15, 19-20 (Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten aufzubürden; man weise sie nur an, Verunreinigung durch Götzen(opferfleisch) und Unzucht zu meiden und weder Ersticktes noch Blut zu essen). Alle 4 Gebote kommen aus Levitikus 18 und da steht genauer, was mit der Unzucht gemeint ist: Ehe unter nahen Verwandten (Mutter, (Halb)Geschwister, Schwiegertochter, Stiefmutter, Tante ...), auch Homo-ehe.

Unzucht von der Jesus an der Stelle spricht bedeutet also nicht den Seitensprung eines Partners, sondern das die Ehe nicht gültig ist.


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 bambus 14. Juni 2013 
 

@Michael.S

„MT 19,9: Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.“ Es gibt eine ähnliche Stelle: Mt 5,31-32. Bedeutet das wirklich, dass man eine gültige Ehe unter bestimmten Bedingungen auflösen kann?
Jesus spricht darüber auch in Mr 10,1-12 und Lk 16,18. Da ist nichts von irgendwelchen Möglichkeiten für Scheidung zu sehen. Haben Markus und Lukas gedacht es wäre nicht wichtig darauf aufmerksam zu machen?
Matheus Publikum waren Juden. Es geht um etwas spezifisches was die Juden kennen.
Die Apostel haben Jesu Worte als hart empfunden: es wurde ihnen klar, es gibt keine Möglichkeit für eine Scheidung.
Wie soll man »Unzucht« verstehen? Masturbieren, Pornografie, fremdgehen...? Wenn Jesus meint dass Ehebruch (Fremdgehen) eines Partners ein Grund für Scheidung wäre, warum benutzt er dann zwei verschiedene Worte?


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 Regensburger Kindl 14. Juni 2013 

Versprechen an GOTT

Erst heute habe ich eine nette Geschichte von meiner besten Freundin gehört, was ihr Sohn (10) zum Thema Trennung und Scheidung gesagt hat! Er sieht in der Schule und anderswo, dass immer mehr Ehen in die Brüche gehen, dass Eltern von Klassenkameraden sich trennen... Er meinte dazu: das kann in seiner Familie nicht passieren, weil Mama und Papa dem lieben GOTT versprochen haben, dass sie für immer zusammen bleiben! Ja, genau so ist es! Und so eine Erkenntnis von einem 10jährigen Jungen! Ich muss dazu noch sagen, beide Eltern sind in unserer Pfarrgemeinde aktiv! In dieser Familie wird der kath. Glaube gelebt, ich denke, das macht viel aus! Unser ehem. Bischof von Regensburg, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller hat recht, es gibt keinen anderen Weg, egal, wie man es dreht und wendet, es heißt: BIS DASS DER TOD UNS SCHEIDET!!!!!!!!!!!!!!


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 Ester 14. Juni 2013 
 

@ Martyria

der KKK gilt (steht im VOrwort) auch für die UNierten und dort steht
Die Kirche hält deshalb daran fest, daß sie, falls die Ehe gültig war, eine neue Verbindung nicht als gültig anerkennen kann. Falls Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetze Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen.
KKK Nr 1650


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 proelio 14. Juni 2013 
 

Es geht doch!!

Vor zehn Jahren hat sich das alles noch anders angehört.
Man vergleiche http://kath.net/news/4756.
Aber manch einer scheint mit seiner Position zu wachsen...


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 Ester 14. Juni 2013 
 

Fortsetzung

aber genau deshalb ist das Zeugnis der Wiederverheirateten Geschiedenen, die eben nicht zur Kommunion gehen, so immens wichtig.
Zeigen sie doch, das ein Gott ist, der das Recht hat Vorschriften zu machen.


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 Ester 14. Juni 2013 
 

@ christit

ja es geschieht wohl gerade in D häufig so.
Man heiratet "weil es alle machen", natürlich auch in der Kirche weil "Was soll denn dann die Oma sagen?";
dann lässt man sich scheiden, weil es halt auch alle machen, und dann heiratet man halt nochmal, "ist ja nix dabei".
So und irgendwann einmal wendet man sich dem Glauben seiner Kindheit wieder zu und hat ein Problem.
Wie der Herr Präfekt ausführt sind diese Leute nun genau nicht von Gott ausgeschlossen, sondern haben wie alle anderen auch "ihr Päckel" zu tragen.
Und wie gesagt die echte Begegnung mit Christus die findet erst nach dieser Welt, dort wo man "nicht mehr heiratet, sondern sein wird, wie die Engel" (sagt Jesus und der wird es wohl wissen).
Ich versteh schon, dass Wiederverheiratete Geschiedene, die sich halt bekehrt haben, sauer sind, weil die große Mehrheit die zur Kommunion rennt, halt auch nicht gerade den Eindruck macht, von Sehnsucht nach dem eucharistischen Herrn verzehrt zu werden.


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 Gewitterwolke 14. Juni 2013 
 

Verbot von sogenannten Segensfeiern erforderlich

Ich finde es gut, dass Erzbischof Müller das so offen und klar anspricht. Leider benehmen sich aber viele Priester daneben wenn sie Geschiedenen, die wieder heiraten, bei der sogenannten Segensfeier den Segen erteilen. Wofür ist dieser Segen? Wird damit die Todsünde abgesegnet?


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 christit 14. Juni 2013 
 

@mariaelvira

Ja, was ist mit den vielen Menschen, die verlassen werden, dann aber irgendwann wieder glücklich in einer Liebesehe leben möchten? Die werden dann vom Weg zu Gott ausgeschlossen? Das kann der Sinn einer Glaubensgemeinschaft nicht sein. Regelwerk im Sinne Gottes?


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 louisms 14. Juni 2013 

Papst Franziskus

hat es aber Gott sei Dank schon vorher gegenüber der CLAR relativiert als er prophetisch voraussagte:
Ihr werdet Fehler machen, ihr werdet anderen auf die Füße treten. Das
passiert. Vielleicht wird sogar ein Brief der Glaubenskongregation bei euch
eintreffen, in dem es heißt, dass Ihr dies oder jenes gesagt hättet…. Macht
Euch darüber keine Sorgen. Erklärt, wo Ihr meint erklären zu müssen,
aber macht weiter…. Macht die Türen auf. Tut dort etwas, wo der Schrei
des Lebens zu hören ist. Mir ist eine Kirche lieber, die etwas falsch macht,
weil sie überhaupt etwas tut, als eine Kirche, die krank wird, weil sie sich
nur um sich selbst dreht


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 Grazerin 14. Juni 2013 

Warum nicht gleich

das Übel an der Wurzel packen und die Ehevorbereitung entsprechend gestalten?
Was signalisieren Menschen, welche mit Zölibat und Unauflöslichkeit der Ehe ein Problem haben?
SIE SIND IN IHREM LEBEN (NOCH) NICHT DER HELFENDEN LIEBE GOTTES BEGEGNET:
Es gibt für Gott und den Menschen nichts beglückenderes, als in der Versuchung mit Gottes Hilfe NICHT zu sündigen - Erlösungserlebnis pur ...


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 Martyria 14. Juni 2013 

Von den Orthodoxen lernen?

Soweit ich weiß, ist dort die 2malige Scheidung zulässig, weil Christus das alttestamentl. Gesetz gegeben und nicht aufgehoben hat – er kann sich ja nicht widersprechen -, nach dem eine Scheidung aus leichtfertigen Gründen nicht gestattet ist, wegen der Härte der Herzen aber wohl (nolens volens) in Kauf genommen werden muss. In der Praxis wird also eine Art Prinzip der Barmherzigkeit in Kauf genommen. Die 2. Eheschließung ist dabei nicht mehr so feierlich wie die erste und hat schon Bußcharakter; der 3. Ehe geht ein Jahr strenger Buße voraus.

Das müsste laut CCEO (Kirchenrecht der mit Rom unierten Ostkirchen) auch für die Katholiken gelten, die dem byzantin. Ritus angehören. Folglich haben wir in der katholischen (hier: nicht ausschließl. röm.!) Kirche mindestens zwei Rechtspraktiken, die unverbunden nebeneinander stehen.

Ich lasse mich gern korrigieren beim zweiten Absatz, aber mich macht alleine der Sachverhalt und die andere, durchaus auch differenzierte Sichtweise nachdenklich.


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 mariaelvira 14. Juni 2013 
 

Wiederverheiratete können nicht zur Kommunion.

Beten wir für die vielen zerbrochenen Ehen. Es ist so traurig, wenn ein Ehepartner einfach fortgeht, um zu einem anderen Menschen zu gehen, um mit ihm zu leben. Traurig auch für die Kinder. Wo aber sollen gläubige Menschen hingehen mit ihrer Not, wenn nicht zu Christus, der ihre Kraft und Hilfe ist. Beten wir und verurteilen wir niemand.


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 Immaculata Conception 14. Juni 2013 

Christus vergleicht seinen neuen Bund mit uns

mit einer Ehe. Damit ist die Unauflöslichkeit der Vereinigung mit Ihm und uns auch deutlich gemacht!

Nichts desto trotz sollte man bedenken, daß viel zu wenige zivil Geschiedene von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Auflösung der Ehe kirchlich prüfen zu lassen und ggf. die Ehe annullieren zu lassen!


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 Michael.S 14. Juni 2013 
 

So ganz bedingungslos

steht es aber nicht im NT.

MT 19,9: Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.

Jesus selbst hat damit eine Ehescheidung an eine Bedingung geknüpft. Nämlich die der "Unzucht".
Ich weiß nicht genau ob mein Verständnis richtig ist, aber ich verstehe unter diesem Begriff Unzucht das "Fremdgehen" eines Partners.


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 Igypop83 14. Juni 2013 
 

"Der von der Kirche den wiederverheiratet Geschiedenen aufgezeigte Weg sei nicht einfach. Indem sich die Betroffenen bemühten, «die Praxis der Kirche zu verstehen und nicht zur Kommunion zu gehen, legen sie auf ihre Weise Zeugnis für die Unauflöslichkeit der Ehe ab»."

Ist das wirklich der Weg, den die Kirche empfiehlt? Sollte man nicht lieber aufhören seinen Ehepartner mit "dem Neuen" zu betrügen und sich von diesem trennen? Oder habe ich da was falsch verstanden?


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 Hubertus12 14. Juni 2013 
 

Lupenreine Lehre

Erzbischof Müller verkündet mal wieder die lupenreine Lehre der römisch-katholischen Kirche. Es ist eine wahre Freunde, dies zu lesen. Umso weniger verstehe ich, wie die Piusbrüder immer auf Erzbischof Müller einhacken und ihm Häresien vorwerfen. Wenn jemand in der katholischen Kirchen für Orthodoxie und Christusgläubigkeit eintritt, dann Herr Müller.


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 Rodolpho 14. Juni 2013 
 

1 Mose 2,23-24

Die Unauflöslichkeit der Ehe geht zurück auf das erste Buch Mose und wird im NT nochmals bestätigt (Matthäus 19, 3 - 6). Scheidung kommt nicht in Betracht, wenn aus einer vor GOTT geschlossenen Ehe Kinder hervor gegangen sind. Damit ist eine Ehe vollzogen und somit unauflöslich. Deshalb ist es geschiedenen und wieder verheirateten Paaren verwehrt zum Tisch des Herrn zu gehen. Denn sie leben im Zustand des Ehebruchs, weil sie ja bereits ein Fleisch vor GOTT mit einem anderen Partner sind. Die einzige Möglichkeit ist der Tod eines Partners. Damit ist eine Ehe aufgehoben und eine neue kann eingegangen werden. Bibel lesen - dort steht es..


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 Triceratops 14. Juni 2013 
 

Wiederverheiratete "können" schon zur Kommunion, aber AUF EIGENE GEFAHR!

Auf diese eigene Gefahr (Empfang der Kommunion im Stand der schweren Sünde, also unwürdig) wird nicht genügend hingewiesen.
Auch wenn sich Müller bezüglich Wiederverheiratung von der Orthodoxie abgrenzt - eines haben die uns voraus: Nämlich ein spezielles, öffentliches Gebet vor der Kommunion für alle.
"Ich glaube, Herr, und bekenne, dass Du in Wahrheit Christus, der Sohn des lebendigen Gottes bist ... Auch glaube ich, dass dies wirklich Dein makelloser Leib und dass dies wirklich Dein kostbares Blut ist ...
NICHT ZUM GERICHT ODER ZUR VERDAMMNIS GEREICHE MIR DIE TEILNAHME AN DEINEN HEILIGEN GEHEIMNISSEN, sondern zur Heilung der Seele und des Leibes."
(Das Gebet ist noch länger. Ich habe beim Zitieren die Teile ausgelassen, die sich nicht unmittelbar auf den obigen Artikel beziehen. Auch die Hervorhebung in Großbuchstaben ist von mir.)
Wenn es etwas ähnlich Eindrückliches auch bei uns gäbe, wäre das Bewusstsein darüber, worum es eigentlich geht, ein ganz anderes.


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 st.georg 14. Juni 2013 
 

bravo!

"...Die Unauflöslichkeit jeder gültig und sakramental geschlossenen katholischen Ehe gelte absolut. Weil es sich dabei um eine «göttliche Norm» handle, könne die Kirche darüber nicht verfügen..." hoffentlich verstehen es die herren erzb. zollitsch, der div. priesterinitiativen und des zdk endlich...wer gibt hier mal nachhilfe in dogmatik?...;O)))


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