Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  13. Ein Moment zum Schämen
  14. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  15. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen

Experten beraten im Vatikan über Psychopharmaka bei Kindern

13. Juni 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die schädlichen Auswirkungen von Psychopharmaka auf Kinder stehen im Mittelpunkt eines vatikanischen Kongresses – Es wird auch um die Rolle der Pharmakonzerne gehen, die Risiken von Psychopharmaka oft verharmlosten


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Die schädlichen Auswirkungen von Psychopharmaka auf Kinder stehen im Mittelpunkt einer Konferenz, die am Freitag im Vatikan beginnt. Bei dem zweitägigen Treffen wollen Fachleute die Konsequenzen einer zu leichtfertigen Verschreibung von Antidepressiva bei der Behandlung von psychischen und emotionalen Störungen von Kindern diskutieren, wie der Päpstliche Gesundheitsrat am Mittwoch mitteilte. Deren chemische Wirkstoffe hätten oft schwere Nebenwirkungen und brächten erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich. Der Kongress will sich auch kritisch mit der Rolle der Pharmakonzerne befassen, die Risiken von Psychopharmaka oft verharmlosten.


Das vom Gesundheitsrat organisierte Treffen mit mehreren hundert Teilnehmern steht unter dem Titel «Das Kind als Mensch und als Patient - Therapieansätze im Vergleich». Für die Behandlung psychischer Probleme und Verhaltensstörungen bei Kindern setzten Ärzte weltweit vor allem auf psychoaktive Medikamente anstelle von Therapien, hieß es. Klinische Versuche rechtfertigten jedoch keineswegs die hohen Verschreibungsraten. Deshalb müsse sich die Behandlungspraxis ändern, forderte der Rat.

Für die zunehmende Verschreibung der Mittel machen Experten wie der Psychologe Irving Kirsch von der US-Universität Harvard laut Mitteilung vor allem die Pharma-Unternehmen verantwortlich. Sie enthielten der Medizin wichtige Information vor und veröffentlichten nur erfolgversprechende Studien, deren Daten teils noch verzerrt wiedergegeben würden. «Die Informationen, die in den Publikationen präsentiert werden, lassen diese Medikamente besser aussehen als die Daten, die den Behörden unterbreitet wurden», so Kirsch.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  14. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet
  15. Festnahme nach Angriff auf Nonne in Jerusalem

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz