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Das Erbarmen Gottes weckt den Menschen von den Toten auf

9. Juni 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Franziskus zum Herz-Jesu-Monat Juni: Der Herr wird uns immer vergeben. Er ist reine Barmherzigkeit. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Juni – der Herz-Jesu-Monat. In seiner Ansprache vor dem Angelus erinnerte Papst Franziskus an diesen „höchsten menschlichen Ausdruck der göttlichen Liebe“. Die Volksfrömmigkeit betone besonders das Symbol des Herzens Jesu als Symbol des Erbarmens Gottes schlechthin. Dabei handle es sich um kein imaginäres Symbol, sondern um ein reales Symbol, „das den Mittelpunkt, die Quelle darstellte, aus der das Heil für die ganze Menschheit hervorgesprudelt ist“.

Der Papst erinnerte an die verschiedenen Stellen im Evangelium, die sich auf das Herz Jesu beziehen. Grundlegend sei dann der Bericht des Johannes über das Sterben Jesu. Johannes habe im Zeichen des Blutes und des Wassers, die aus der geöffneten Seite Jesu quellen, die Erfüllung der Prophezeiungen erkannt: „Aus dem Herzen Jesu, des am Kreuz geopferten Lammes, entspringt für alle Menschen die Vergebung und das Leben“.


Das Erbarmen Jesu sei nicht allein ein Gefühl, sondern „eine Kraft, die Leben schenkt, die den Menschen erweckt“. Ausgehend vom heutigen Evangelium über den jungen Mann aus Nain (Lk 7,11-17) betonte Franziskus das Mitleid Jesu, das die Liebe Gottes für den Menschen sei, „die Haltung Gottes, wenn er auf das menschliche Elend, auf unsere Schwäche, auf unser Leiden, auf unsere Angst trifft“. Der biblische Ausdruck des „Mitleids“ verweise auf die mütterlichen Eingeweide: „Die Mutter nämlich verspürt eine ganz ihr eigene Reaktion angesichts des Schmerzes der Kinder. So liebt uns Gott, sagt die Schrift“.

Die Frucht dieser Liebe sei das Leben. Jesus sage zur Witwe von Nain: „Weine nicht“!. Dann rufe er den jungen Mann und wecke ihn wie vom Schlaf auf. Das Erbarmen Gottes „schenkt dem Menschen Leben“, so der Papst, „es erweckt ihn von den Toten auf“.

Der Herr „blickt auf uns immer mit Barmherzigkeit, er wartet auf uns mit Barmherzigkeit. Wir wollen keine Angst haben, uns ihm zu nähern! Er hat ein barmherziges Herz! Wenn wir ihm unsere inneren Wunden zeigen, unsere Sünden, wird er uns immer vergeben. Er ist reine Barmherzigkeit!“.

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