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Pünktlich zur Hl. Messe und alle drei Monate beichten!

7. Juni 2013 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
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Kardinal Meisner erklärt bei Eucharistischen Kongress in Köln Schülerinnen die Eucharistie und ermahnt eine Frau, die verspätet eintraf. UPDATE: Frau war eine bekannte Stalkerin aus Köln, die bei jedem Gottesdienst zu spät kommt


Köln (kath.net/KNA) Mit Erzählungen aus den Notzeiten des 20. Jahrhunderts hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner versucht, rund 600 Schülerinnen und Schülern das Geheimnis der Eucharistie zu erklären. Er berichtete von den heimlichen Messfeiern verfolgter Katholiken in KZs und kommunistischen Umerziehungslagern. «Die Eucharistie ist das wertvollste, was Jesus uns hinterlassen hat», betonte Meisner und erinnerte an seine Erfahrungen in der frühen Nachkriegszeit in der DDR. Damals sei er jeden Sonntag acht Kilometer zu Fuß zur Messe gegangen.

Der aus dem Griechischen stammende Begriff Eucharistie bedeutet Danksagung. Eine Eucharistiefeier erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gehalten hat. Nach katholischer Überzeugung wird durch eine Wandlung von Brot und Wein Christus selbst in der Eucharistiefeier gegenwärtig.


Die Jugendlichen ermahnte Meisner, zu beten, regelmäßig und pünktlich zur Messe zu kommen und alle drei Monate zu beichten. Beim Beten sollten sie den Verstand «vom Kopf ins Herz» umleiten. Meisner betonte, jugendliches Alter sei kein Freibrief für verantwortungsloses Verhalten auf Probe.

Die überwiegend weiblichen Zuhörer der Katechese kamen aus den neunten Klassen von mehreren katholischen Schulen des Erzbistums Köln. Während der Katechese rügte Meisner eine verspätet eingetroffene Frau wegen ihrer Unpünktlichkeit und rief die Jugendlichen auf, sich an unpünktlichen Erwachsenen kein Beispiel zu nehmen. Die Betroffene verließ daraufhin die Kirche Sankt Heribert, in der die Katechese und eine anschließende Messfeier stattfanden.

Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um eine wohlbekannte Stalkerin aus Köln, die zu jedem Gottesdienst zu spät kommt und sich dann gern in eine vordere Reihe setzt. Dies teilte der Sekretär von Kardinal Meisner am Freitag gegenüber kath.net mit. Dem Erzbischof sei bei seiner Katechese einfach der Kragen geplatzt. "Es traf also keine Unschuldige. Natürlich kann diese Hintegrundinformation bei niemandem vorausgesetzt werden.", so das Sekretariat von Meisner.

Die Katechese als VIDEO




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