Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  5. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  6. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. Dümmer geht nimmer!
  9. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  10. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  11. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  12. R.I.P. Ennio Morricone
  13. Der synodale Weg funktioniert nicht
  14. Eine wahre Pandemie der Pseudomoral
  15. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!

Papst und Patriarch wollen gemeinsam Jerusalem besuchen

20. März 2013 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus hat den Vorschlag des griechisch-orthodoxen Oberhaupts angenommen zum gemeinsamen Jerusalembesuch, außerdem will er offenbar den Sitz des Patriarchats in Istanbul besuchen.


Athen/Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus (76) und der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. (73) von Konstantinopel wollen im kommenden Jahr gemeinsam Jerusalem besuchen. Der Papst habe einen entsprechenden Vorschlag des griechisch-orthodoxen Oberhaupts angenommen, berichtete das griechische Nachrichtenportal «NewsIt» am Mittwoch. Die Reise solle an das historische Treffen von Patriarch Athenagoras und Papst Paul VI. vor 50 Jahren anknüpfen. Deren Begegnung 1964 in Jerusalem leitete die Aufhebung der wechselseitigen Exkommunikation ein, die seit der Kirchenspaltung 1054 bestand.


Zugleich lud Bartholomaios I. den römischen Papst laut dem Bericht in den Fanar ein, den Sitz des Patriarchats in Istanbul. Auch diese Visite habe Franziskus zugesagt. Eine offizielle Einladung werde noch auf diplomatischem Wege zugestellt, hieß es. Beide Kirchenführer hatten sich im Rahmen einer ökumenischen Begegnung mit dem neuen Papst am Mittwoch im Vatikan getroffen.

Weiter beschlossen die beiden Kirchenführer «NewsIt» zufolge, gemeinsame Initiativen zum Schutz der Umwelt zu entwickeln. Patriarch Bartholomaios I. regte demnach an, Franziskus und er könnten gemeinsam eine für 2015 geplante Ausstellung zur Bewahrung der Schöpfung auf dem Berg Athos eröffnen. Den Angaben zufolge soll die Schau anschließend im römischen Quirinalspalast gezeigt werden.

Bartholomaios I. ist für sein ökologisches Engagement bekannt. Von Medien wird er deshalb auch als der «Grüne Patriarch» tituliert. Franziskus hat in seiner Predigt zum Amtsantritt unter anderem den Schutz der Umwelt angemahnt. Franz von Assisi (1881/82-1226), auf den er sich mit seiner Namenswahl bezieht, ist in der katholischen Kirche Patron des Umweltschutzes.

Video: Amtseinführung von Papst Franziskus - Patriarch Bartholomaios I. nahm daran teil


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wischy 10. April 2013 
 

Wichtige Signale

Eine gemeinsame Pilgerreise von Papst Franziskus und Patriarch Bartholomaios I. ins Heilige Land wäre eine Symbolhandlung, die vieles neu in Bewegung bringen könnte. Sie würde zeigen, dass beide sich auf die Spuren Jesu Christi begeben möchten, in der Hoffnung auf eine weitere Annäherung der autokephalen Ostkirchen und der westlichen Christenheit. Ein Besuch des Papstes auf dem Berg Athos könnte eine jahrhundertelange Aversion der Athosmönche gegen Rom überwinden helfen.


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ökumene

  1. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  2. Einheit ist nicht hauptsächlich das Ergebnis unseres Handelns, sondern Gabe des Heiligen Geistes
  3. 'Das Virus zeigt, dass wir so vieles nicht in der Hand haben'
  4. „Beistand, Trost und Hoffnung“
  5. „… in der Gemeinschaft mit unseren christlichen Brüdern…“
  6. „Werdet nicht so, Ihr Katholiken, wie wir Evangelischen sind“
  7. Katholische Messe in Genfer Kathedrale – Einladung zur Interkommunion
  8. Keine Ordination einer Episkopal-Bischöfin in katholischer Kirche
  9. Rein ökumenische Gemeinden in Deutschland?
  10. Das Einzige, was das menschliche Herz verändert, ist Liebe und Annahme








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. Dümmer geht nimmer!
  3. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  4. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  5. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  6. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  7. Der synodale Weg funktioniert nicht
  8. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  9. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  10. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  11. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  12. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  13. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  14. #alllivesmatter - Unser kath.net-Sommer-T-Shirt 2020
  15. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz