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Kardinäle: Liturgische Missbräuche schwächen den Glauben

2. März 2013 in Weltkirche, 29 Lesermeinungen
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Wenn die heilige Messe nicht nach den Normen der Kirche gefeiert wird, trägt sie zu einer Schwächung des Glaubens bei, sagen die Kurienkardinäle Raymond Burke und Antonio Canizares Llovera.


Rom (kath.net/jg)
Liturgische Missbräuche schwächen den Glauben an Gott, fördern den Egoismus und sorgen für einen Rückgang der Messbesucher. Von diesem Zusammenhang sind die Kurienkardinäle Raymond Burke und Antonio Canizares Llovera überzeugt. Unterstützung erhalten sie vom Liturgieexperten P. Nicola Bux. Bei der Präsentation des neuen Buches von P. Bux kamen die beiden Kurienkardinäle zu Wort.


Leider würden viele Priester und Bischöfe Abweichungen von den liturgischen Vorschriften als unwichtig abtun, während sie tatsächlich ernste Missbräuche seien, sagte Kardinal Burke, Präfekt der Apostolischen Signatur.

Kardinal Canizares teilt diese Ansicht: "Die Teilnahme an einer Eucharistiefeier kann den Glauben schwächen, wenn wir daran nicht richtig teilnehmen oder wenn die Liturgie nicht nach den Normen der Kirche gefeiert wird", sagte er wörtlich. Dies gelte sowohl für die ordentliche als auch für die außerordentliche Form des römischen Ritus, ergänzte der ehemalige Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.

Viele moderne Katholiken seien der Ansicht, die heilige Messe sei etwas, das der Priester und die Gläubigen gemeinsam tun würden. Tatsächlich sei sie etwas, in dem Jesus handle, sagte P. Bux.


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