Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Ein Höchstmaß an Logistik und Aufmerksamkeit

16. Februar 2013 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die letzten großen Begegnungen der Gläubigen mit dem Papst erfordern enorme Sicherheitsmaßnahmen. Experte: "Nach unserer Beobachtung lernen Demonstranten, sich nach Eingreifen der Ordnungshüter bühnenreif zu verhalten." Von Ulrich Nersinger


Rom (kath.net) Die beiden letzten großen öffentlichen Auftritte des Heiligen Vaters, das morgige Angelus-Gebet und die Generalaudienz am 27. Februar, dürften für die vatikanischen und italienischen Sicherheitskräfte eine enorme Herausforderung werden. Die zu erwartenden Menschenmassen erfordern ein Höchstmaß an Logistik und Aufmerksamkeit.

Bei der Päpstlichen Schweizergarde und dem vatikanischen Gendarmeriekorps ist man für eine Bestimmung der Lateranverträge von 1929 dankbar, die auf dem Petersplatz den Einsatz der italienischen Polizei ermöglicht.

Es gibt die nicht unberechtigte Befürchtung, dass die beiden genannten Termine ebenso wie die Zeit der Sedisvakanz und die ersten Begegnungen des künftigen Papstes mit den Gläubigen von bestimmten Gruppierungen zu medienwirksamen Aktionen genutzt werden könnten.


So agierte zu Beginn des Jahres 2012 die in der New Yorker Wall Street entstandene „Occupy“-Bewegung auch vor den Toren des Vatikans. Rund 50 sogenannte „Indignados“ (Empörte) besetzten im Januar für fast drei Stunden den Bereich um die große Weihnnachtskrippe auf dem Petersplatz. Die überwiegend aus Spanien und Frankreich stammenden Demonstranten protestierten lautstark gegen den „Reichtum des Vatikans“ und die „Macht des Papstes“. Sie riefen „Korrupte Kirche“, „Krimineller Papst“ und „Vatikan, zahl’ Deine Steuern“. Ein Plakat zeigte die Aufschrift „Occupy the Vatican“. Immer wieder war der Schrei „Non violenza! Non violenza! – Keine Gewalt! Keine Gewalt!“ zu hören.

Die italienische Polizei sah sich gezwungen, gegen die Besetzer vorzugehen. Mehrere „Empörte“ mussten an Händen und Füßen weggetragen werden. Die Protestaktion der „Indignados“ wusste sich gekonnt in Szene zu setzen. Noch während der Aktion tauchten auf „Youtube“ und anderen Internetportalen Videos von den „Übergriffen“ der Polizeimacht auf.

Ein Sicherheitsexperte im italienischen Innenministerium spricht angesichts solcher Vorkomnisse auf dem Petersplatz von einer neuen „Gefahrenqualität“: „Das Agieren und Reagieren der Demonstranten ist keineswegs spontan und so unkoordiniert, wie es dem Betrachter erscheint. Es ist insziniert und läuft nach ‚Regieanweisungen’, wobei den Akteuren jedoch eine notwendige Freiheit in der Umsetzung erlaubt wird.

Nach unserer Beobachtung lernen diese jungen Männer und Frauen, sich nach dem Eingreifen der Ordnungshüter bühnenreif zu verhalten. Einstudiertes Hinfallen, gefährlich aussehende Verrenkungen, herzergreifende Weinkrämpfe und lautes Schreien kommen zum Einsatz. Dem Umstehenden wird so ein besonders brutales Vorgehen unserer Beamten vorgegaukelt.

Schnell besteht dann die Gefahr, dass bei der Zuschauermenge Mitleid und Symphatie für die ‚Opfer’ der Staatsgewalt geweckt wird, verstärkt durch eingeschleuste Provokateure in den Reihen der Unbeteiligten. Alles kann dadurch außer Kontrolle geraten. Komplizen der Täter nehmen unsere ‚Übergriffe’ mit ihren Handys auf und stellen sie schon kurze Zeit später mediengerecht ins Internet.

Ich glaube, man kann sich leicht vorstellen, was geschehen kann, wenn mehrere dieser Gruppen an mehrern Orten auf dem Petersplatz oder beim Vatikan zu agieren beginnen.“

Foto: Italienisches Polizeiauto am Petersplatz © Ulrich Nersinger


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz