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15 Jahre 'Ehegarantie' bei der Trauung

8. Februar 2013 in Familie, 6 Lesermeinungen
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Wer sich bei Pfarrer Duda trauen lässt, bekommt eine 15-jährige Garantie auf diese Ehe. Bedingung: „Sie kommen zum Service in meine Garage“, einmal pro Jahr.


Bülach (kath.net) Wer sich bei Pfarrer Jaroslaw Duda trauen lässt, bekommt eine 15-jährige Garantie auf die von ihm geschlossene Ehe. Darüber berichtete der „Tagesanzeiger“. Die Methode hat er vor fünf Jahren entwickelt und „von den 44 Paaren, die ich in dieser Zeit getraut habe, ließ sich noch keines scheiden“, sagte der Seelsorger von Bülach (Kanton Zürich).

Das Erfolgsrezept wird aber nicht einfach so ausgestellt, sondern das Brautpaar muss sich verpflichten, mindestens einmal pro Jahr zu einem Beratungsgespräch mit Standortbestimmung zu erscheinen. Duda nennt das: „Sie kommen zum Service in meine Garage.“ Dabei soll sich das Ehepaar bewusst Zeit dafür nehmen, seine Beziehung zu pflegen. „Wir klären gemeinsam, wo es noch Potenzial gibt, was man besser machen könnte und welche Prioritäten gesetzt werden sollten, damit es den Alltag gemeinsam meistern kann», erklärt Duda gemäß „Tagesanzeiger“.


Bei diesen Gesprächen gibt es keine Tabuthemen. „Wir sprechen selbstverständlich auch über Sex. Er spielt schließlich eine sehr große Rolle im Beziehungsleben“, erläutert Duda. Beispielsweise werde das Thema Impotenz immer häufiger angesprochen, da gelte es „zu klären, ob es sich um ein medizinisches oder ein psychisches Problem handelt. Manchmal reicht es aus, sich einfach mal ein Wochenende lang in einem Hotel dem Alltag zu entziehen, manchmal hilft nur der Gang zum Arzt, um sich helfen zu lassen.“

Das Hauptproblem für Ehen liege heute darin, „dass Paare gestresst sind, keine Zeit füreinander haben und im hektischen Alltag nicht genügend miteinander reden», so Duda. Auch fehlende Wertschätzung belaste Beziehungen, denn jJeder will gesehen und anerkannt werden. Hat man das erst mal erkannt, kann das bereits viel zur Entspannung in der Beziehung beitragen.“

Dieses Ehecoaching bietet der Priester gratis und in seiner Freizeit an. Allerdings komme er langsam an seine Grenzen, erläutert er im „Tagesanzeiger“. Denn bisher hat er 44 Ehepaar nach diesem Konzept angenommen, alle Ehe halten noch. Momentan bildet er sogar eine Sozialpädagogin und einen Diakon aus, die ihn vertreten können. Er wisse von einigen Kollegen, dass sie Interesse daran hätten, an diesem Projekt teilzunehmen, „aber sich die Zeit für solche Sitzungen zu nehmen, ist nicht einfach in der Seelsorge“.


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