Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

'Pille danach'-Debatte - Wurden Worte des Kardinals manipuliert?

8. Februar 2013 in Deutschland, 49 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Simón Castellví, der Vorsitzende des „Weltverbandes Katholischer Ärztevereinigungen“, und Mitglied im „Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst“, behauptet: Kardinal Meisner wurde bei "Pille danach" mit ungenauen Informationen versorgt


Rom-Köln (kath.net/ACI/EWTN) Die Debatte um die „Pille danach“ in der Erzdiözese Köln geht weiter und hat inzwischen ein weltweites Echo in katholischen Medien gefunden. Jetzt hat sich sogar J. M. Simón Castellví, der Vorsitzende des „Weltverbandes Katholischer Ärztevereinigungen“, zu Wort gemeldet und folgendes geäußert: „Auf jeden Fall hat die ‚Pille danach‘ in 70 Prozent der Fälle, in denen die Frau fruchtbar ist, eine antiimplantatorische Wirkung (welche die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verhindert)“. Der Arzt Dr. José María Simón Castellví, der auch Mitglied im „Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst“ ist, sagte gegenüber der katholischen Agentur ACI, dass er den Eindruck habe, „dass die Worte des Kardinals manipuliert wurden“, außerdem sei Kardinal Meisner seiner Ansicht nach von einigen Forschern mit ungenauen Informationen versorgt worden.


Nachdem der Vorfall der angeblichen Abweisung einer eventuell vergewaltigten Frau durch zwei katholische Krankenhäuser in Köln in der Öffentlichkeit diskutiert worden war, habe sich Kardinal Meisner laut eigenen Angaben mit medizinischen Experten getroffen und mit ihnen über die „Pille danach“ gesprochen, erläuterte Simón Castellví. Diese Ärzte hätten Kardinal Meisner gesagt, dass die „Pille danach“ keine Wirkung habe, die die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut verhindere.

Daraufhin hatte Kardinal Meisner dann am 31. Januar erklärt: „Wenn nach einer Vergewaltigung ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Verhinderung einer Zeugung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar“. Dies sei von der Presse damals weitestgehend als „Erlaubnis“ für die katholischen Krankenhäuser interpretiert worden, die „Pille danach“ unter Vergewaltigungsopfern zu verteilen.

Simón Castellví behauptet jetzt, dass die Studie, die Kardinal Meisner vorgelegt worden war, unter anderem von Kristina Gemzell-Danielsson durchgeführt worden war, die „in den Direktorien Medizinischer Berater von HRA-Pharma und Bayer in Angelegenheiten in Bezug auf die Notfallkontrazeption gedient hat“ (vgl. dazu: „Emergency contraception — mechanisms of action“, von Kristina Gemzell-Danielsson, Cecilia Berger, P.G.L. Lalitkumar).

Der Vorsitzende des „Weltverbandes Katholischer Ärztevereinigungen“, Dr. Simón Castellví, erläuterte seinerseits, dass Hersteller der „Pille danach“ zugeben, dass diese Hormongabe möglicherweise die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verhindere. Doch genau das sei nicht zu „akzeptieren, da sogar ein mikroskopisch kleiner Embryo eine Person mit Rechten, Würde und ein Kind Gottes ist“.

[Dieser kath.net-Artikel beruht auf dem spanischsprachigen Artikel von ACI Prensa/EWTN Noticias]

Foto Dr. José María Simón Castellví: (c) Rome Reports


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  2. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  3. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  4. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  5. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  6. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  7. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  8. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  9. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  10. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. „Warum ich katholisch bin“
  10. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  11. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  12. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  13. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  14. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  15. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz