Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

'Pille danach'-Debatte - Wurden Worte des Kardinals manipuliert?

8. Februar 2013 in Deutschland, 49 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Simón Castellví, der Vorsitzende des „Weltverbandes Katholischer Ärztevereinigungen“, und Mitglied im „Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst“, behauptet: Kardinal Meisner wurde bei "Pille danach" mit ungenauen Informationen versorgt


Rom-Köln (kath.net/ACI/EWTN) Die Debatte um die „Pille danach“ in der Erzdiözese Köln geht weiter und hat inzwischen ein weltweites Echo in katholischen Medien gefunden. Jetzt hat sich sogar J. M. Simón Castellví, der Vorsitzende des „Weltverbandes Katholischer Ärztevereinigungen“, zu Wort gemeldet und folgendes geäußert: „Auf jeden Fall hat die ‚Pille danach‘ in 70 Prozent der Fälle, in denen die Frau fruchtbar ist, eine antiimplantatorische Wirkung (welche die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verhindert)“. Der Arzt Dr. José María Simón Castellví, der auch Mitglied im „Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst“ ist, sagte gegenüber der katholischen Agentur ACI, dass er den Eindruck habe, „dass die Worte des Kardinals manipuliert wurden“, außerdem sei Kardinal Meisner seiner Ansicht nach von einigen Forschern mit ungenauen Informationen versorgt worden.


Nachdem der Vorfall der angeblichen Abweisung einer eventuell vergewaltigten Frau durch zwei katholische Krankenhäuser in Köln in der Öffentlichkeit diskutiert worden war, habe sich Kardinal Meisner laut eigenen Angaben mit medizinischen Experten getroffen und mit ihnen über die „Pille danach“ gesprochen, erläuterte Simón Castellví. Diese Ärzte hätten Kardinal Meisner gesagt, dass die „Pille danach“ keine Wirkung habe, die die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut verhindere.

Daraufhin hatte Kardinal Meisner dann am 31. Januar erklärt: „Wenn nach einer Vergewaltigung ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Verhinderung einer Zeugung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar“. Dies sei von der Presse damals weitestgehend als „Erlaubnis“ für die katholischen Krankenhäuser interpretiert worden, die „Pille danach“ unter Vergewaltigungsopfern zu verteilen.

Simón Castellví behauptet jetzt, dass die Studie, die Kardinal Meisner vorgelegt worden war, unter anderem von Kristina Gemzell-Danielsson durchgeführt worden war, die „in den Direktorien Medizinischer Berater von HRA-Pharma und Bayer in Angelegenheiten in Bezug auf die Notfallkontrazeption gedient hat“ (vgl. dazu: „Emergency contraception — mechanisms of action“, von Kristina Gemzell-Danielsson, Cecilia Berger, P.G.L. Lalitkumar).

Der Vorsitzende des „Weltverbandes Katholischer Ärztevereinigungen“, Dr. Simón Castellví, erläuterte seinerseits, dass Hersteller der „Pille danach“ zugeben, dass diese Hormongabe möglicherweise die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter verhindere. Doch genau das sei nicht zu „akzeptieren, da sogar ein mikroskopisch kleiner Embryo eine Person mit Rechten, Würde und ein Kind Gottes ist“.

[Dieser kath.net-Artikel beruht auf dem spanischsprachigen Artikel von ACI Prensa/EWTN Noticias]

Foto Dr. José María Simón Castellví: (c) Rome Reports


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  8. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  9. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  10. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz